Vieles wurde schon geschrieben - wichtig wäre zum Einen das frische Quetschen oder Schroten des Korns und zum Anderen das Einweichen (auch bei gekauften Flocken mindestens 20 Minuten!): Dann erst hat sich die Phytinsäure abgebaut. Ankeimen ist nicht nur geschmacklich eine Abwechslung, sondern auch von den Inhaltsstoffen her sehr vorteilhaft.

Insgesamt streiten sich "die Gelehrten" auch bei Getreide darüber, ob es überhaupt gesund ist oder insgesamt zu verteufeln - wie bei fast allen Nahrungsmitteln!

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Ich wasche grundsätzlich alle Stoffe vor dem Nähen - bis auf seeehr empfindliche, die auch später kaum gewaschen werden können und sollen. Zum Einen wegen des Einlaufens, aber auch wegen überschüssiger Chemie und Farbe, unter denen meine Hände beim Nähen leiden und die Nase beim Bügeln und die Haut derer, die das fertige Stück später tragen wollen...

Du meinst sicher die Schnittkanten des gekauften Stoff-Stückes? Wenn der Stoff sehr locker gewebt ist und die Fäden an den Schnittkanten schon so herausfallen, dann versäubere ich die Kanten tatsächlich vor dem Waschen, damit der Stoff auch noch am Stück aus der Maschine kommt - meist ist das aber nicht nötig. Schon für ein Kleidungsstück zugeschnittene Teile brauchst du nicht mehr zu waschen - wenn sie einlaufen sollten, ist es eh zu spät - und wegen der Chemie würde ich dann lieber das fertige Teil komplett waschen.

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Das ist ein relativ schwerer, aber weich fallender Satin aus Polyester - manchmal wird er auch Krepp-Satin genannt. Ich würde dir von dem billigen Karnevalssatin abraten, da der zu steif ist.

Vielleicht kannst du das Foto ausdrucken und mitnehmen beim Stoff-Einkauf, es gibt immer noch freundliche und engagierte Verkäuferinnen, die Ahnung haben. Viel Erfolg!

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Es gibt auch aus Polyester eine Art Crêpe de Chine, fließenden Satin oder eben die Microfaser - auch schön ist Viscose, kann aber sehr knitteranfällig sein. Je nach Schnitt könnte sich evtl. auch ein leichter Baumwoll-Batist eignen oder ein leichter Viscose-Jersey.

Viel Erfolg!

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Möglicherweise hat sich dieser Faden so ums Handrad gewickelt (unsichtbar, weil innen), daß es blockiert? Dann solltest du kein Gas mehr geben, du riskierst dabei den Motor! Kannst du das Handrad abmontieren - abschrauben oder ähnlich - und innen nachsehen?

Vielleicht fehlt aber auch Öl? Hast du eine Bedienungsanleitung, in der du nachlesen kannst, wo die Maschine geölt wird?

Sonst hilft wirklich nur der Fachmann... Viel Glück!

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Wenn der Oberstoff elastisch ist, lohnt es sich, auch für den Unterrock elastischen Stoff zu nehmen - es gibt zum Einen das Wirkfutter und zum Anderen elastischen Futtertaft. Ich persönlich nehme lieber den elastischen Futtertaft, obwohl er teurer ist (das Wirkfutter ist mir zu dünn und lappig). Und in weiß gibt es das garantiert, auch wenn die Farbpalette nicht so groß ist wie bei normalem Futtertaft.

Viel Erfolg!

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Ich würde dir auch ganz normales Polyestergarn empfehlen - ich würde eher zweimal dieselbe Naht nähen als mit irgendeinem dickeren Garn, wenn du Sorge hast, ob es hält. Oft gibt es bei Wirkware sowieso Probleme mit dem Faden, deshalb lieber nicht noch schwieriges Garn nehmen... Du kannst auch eine spezielle Jersey-Nadel probieren, wenn das Nähen sich schwierig gestaltet. Ich wünsche dir viel Erfolg!

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Bei Burda gibt es doch immer die Übersicht der Schnitt-Teile in klein - da sind auch immer alle Zeichen nochmal mit eingetragen, so daß du sie auf dem Original-Schnittteil suchen kannst. Diese Querzeichen scheinen ja keine Nummer zu haben, das können dann Taillen-Zeichen sein oder aber Markierungen für Schlitze oder Reißverschlüsse. In deinem Fall geht es wohl darum, die Seitennähte zur Zierde abzusteppen - da kannst du evtl. sogar selbst entscheiden, bis wohin dir das gefällt (wenn du die Zeichen gar nicht finden solltest). Oder du siehst dir die Abbildung vom fertigen Teil genau an, vielleicht kannst du da erkennen, bis zu welcher Höhe die Seitennähte abgesteppt sind.

Viel Erfolg!

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Man muss es natürlich nicht - aber es gibt einige gute Gründe, es trotzdem zu tun:

1. Falls der Stoff einlaufen sollte, tut er das besser vor dem Nähen.

2. Falls der Stoff ausblutet, dann siehst du das beim Waschen. Entweder ist es danach gut, und du kannst ihn auch in einem Kleidungsstück mit anderen Farben zusammen verarbeiten - oder aber du bist gewarnt und kombinierst ihn nicht mit einem anderen Stoff.

3. Gibt es Stoffe von so schlechter Qualität, daß sie eine Wäsche nicht gut überstehen (auch wenn sie vorher toll ausgesehen haben und vielleicht sogar teuer waren) - dann weißt du nach der Wäsche, ob es sich überhaupt lohnt, etwas daraus zu nähen.

4. Ist es besser, evtl. noch enthaltene Farbüberschüsse und/oder giftige Substanzen aus der sog. Veredelung vor dem Nähen rauszuwaschen - es schont sowohl deine Hände beim Arbeiten als auch deine Atemwege und Schleimhäute beim Bügeln, und außerdem kannst du dein neues Teil dann auch gleich bedenkenlos anziehen!

Ich wasche die Stoffe grundsätzlich vorher (außer denen natürlich, die in die Reinigung gehören - Wollstoffe z.B. kann man vor dem Verarbeiten so heiß wie erlaubt bügeln, dann laufen sie auch nicht mehr ein) - und bisher bin ich immer gut damit gefahren. Viel Erfolg!

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Es kommt darauf an, aus welchem Material die Beflockung ist - wahrscheinlich eher aus Kunstfasern? Und mit welcher Farbe du färben willst: Wenn du Farbe für Baumwolle nimmst, müsste die Beflockung zumindest hell bleiben, villeicht nicht ganz weiß... Du solltest entscheiden, ob du den Pulli lieber so behalten möchtest, wie er jetzt ist, oder ob du das Risiko eingehst und den Versuch wagst...

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Am einfachsten zu nähen wären wohl kreisförmig geschnittene Umhänge: Für einfache Umhänge reicht ein Halbkreis, sollen sie sehr weit fallen, würde ich einen ganzen Kreis bzw. zwei Halbkreise schneiden. Für die ganz Kleinen müsste man mit ca. 70cm pro Halbkreis hinkommen - dann wären die Umhänge ca. 55-60cm lang. Die größeren Kinder brauchen dann für z.B. einen 1m langen Umhang eine Stoffmenge von 2x1m + ca. 20cm für den Halsausschnitt (d.h. der Kreis wird mit einem Radius von 1,10m geschnitten) - bzw. doppelt soviel für den weiten Umhang mit zwei Halbkreisen... ich hoffe, ich hab's nicht verkompliziert, viel Erfolg!

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