Also ein Milchviehbetrieb in NRW benötigt für eine vernünftige Düngebilanz max. 2GV (Grossvieheinheiten) pro ha. Eine Milchkuh schlägt immer mit 1GV zu buche. Rinder bis 6Monate mit 0,3 und bis 24Mon mit 0,6. das ist die Vorschrift, ansonsten ist man gezwungen Gülle abzugeben bzw gewerblich zu werden. Ein Betrieb wie wir hatten (90Kühe, 250Mastbullen und ca. 60weibliche Nachzucht) braucht ca. 120ha für den Futteranbau, wovon je nach Ertrag aber Getreide oder Heu auch verkauft wird. Gruss Roneburger

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Hallo, wir haben auch nen landw. Ausbildungsbetrieb mit je nach dem 1-2 Azubis und einem Festangestellten. Bei uns fangen die morgens um sechs an (Melkenszeit 100Milchkühe), dann gibs ne gute Stunde Frühstückspause, 2-3Stunden mittag, ne halbe Stunde Kaffee und so ca. gegen 19 bzw. 19.30 ist in der Regel Feierabend. Wenn wir silieren etc. kanns natürlich auch mal deutlich später werden. Bevor sie bei uns anfangen machen sie aber auch ein Praktikum. Für die Stunden die sie mehr machen, also alles was über 6Tage a 8Stunden hinaus geht, bekommen sie aber auch mal frei ohne Urlaub zunehmen. Wir sehen das so, wir schreiben uns die freien Tage nicht auf, ausser regulärer urlaub, und die azubis schreiben ihre Überstunden nicht auf. Den urlaub schreiben wir im grossen und ganzen auch nicht vor, es sei den zu Stosszeiten, da gehts natürlich nicht. Zudem versuchen wir ein familliaeres Verhältniss zu unseren Azubis aufzubauen (die wohnen unter der woche auch bei uns), heisst wir bringen sie auch schon mal zur party oder zur Freundin oder holen sie mitten in der Nacht ab. Bei uns muss ich sagen, gibt keine probleme was das anbelangt. Das beruht alles auf gegenseitgkeit, und bei guter Arbeit und guter Einsatzbereitschaft gibst auch mal ein paar Euros mehr. Aber ich sag Landwirtschaft ist kein Beruf sondern eine Berufung, und der Kuh ist es auf deutsch gesagt s*** egal ob es 6Uhr, 15Uhr oder mitten in der Nacht ist, der Beruf ist eigentlich ein 24h Job. Das machen wir unseren Azubis auch sofort klar, heisst wenn nachst ne kuh kalbt werden auch sie geweckt, schliesslich stehen die irgendwann mal selbstständig davor. Wem das nicht klar ist der gehört nicht in den Beruf, der sollte ich überlegen was er will, ob er "trecker fahren will" (dann sollte er zum Lohnunternehmer gehen und dort ne Ausbildung machen) oder ob er tatsächlich Landwirt weren will. Ein Azubi zum Bäcker kann auch nicht sagen ich fang erst um acht an und die leute bekommen ihre Brötchen erst um zehn.

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Ja als Meister ist er genrell befähigt auszubilden, allerdings muss er auch einen Betreib vorweisen, der zur Ausbildung geeignet ist. Er kann nicht bspw. 3Pferde halten und sich dann einen Auszubildenen suchen, der diese versorgt. Es muss dem Azubi schon möglich sein auf seinem Betrieb ein möglichst grosses Spektrum seines Bereiches zu erlernen. Wir haben zuhause einen landw. Ausbildungsbetrieb mit 400Tieren (Milchkühe, Kälberaufzucht und Schlachtbullen). Die Azubis lernen bei uns Landwirt, das wäre natürlich nicht möglich wenn wir 20Kühe und ein paar Kälber hätten, zudem muss alles auf einen aktuellen stand sein, also die technik darf nicht gerad 50Jahre alt sein...ich denke du weist was ich meine. Ich denke auch die IHK oder die Landwirtschaftskammer (auch tätig im Bereich Ausbildung Pferdewirt)sind da die passenden Ansprechpartner.

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An deiner Stelle würde ich mich an die Landwirtschaftskammer deines Bundeslandes wenden. Die wissen genau Bescheid, es geht ja nicht nur um das reine gewerbe sondern auch um die Mistlagerung, Düngung von Weiden etc. eventuell auch um Prämien die du beantragen kannst. Zudem wäre es vieelicht interessant das ganze als nebenerwerbslandwirtschaft auszuziehen, das hat steurliche vorteile, meine Freundin hats auch gemacht. Hier mal die homepage und dann einfach mal anrufen, die sind immer sehr hilfsbereit. www.landwirtschaftskammer.de

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Das leigt dran, wie und wann dein pferd stirbt. wenn es zum menschlichen verzehr geschlachtet wird geht es natürlich zum abdecker...das pferd darf aber keine bakterielle oder virologische entzündung haben und auch auf keinen fall mit medikamenten bahndelt worden sein, welche der Wartezeit unterliegen. wird ein pferd zuhause getötet und soll zum verzehr dienen, dann muss es direkt ausbluten und unverzüglich zum nächsten metzger gebracht werden. Hat es sich zum bsp ein bein gebrochen, und soll NOT geschlachtet werden, dann geht es in die notschlachterei. Hier darf es auch mit medikamten behandelt sein, da das fleisch nicht in den menschl. verzehr geht, sondern nur in Hundefutter etc. oder an ZOOs. Wird es zuahuse eingeschläfert oder stirbt vonn selbst, dann muss es beseitigt werden, heisst: man ruft eine tierkörperbeseitigungsanlage an, gibt lebensnummer etc. durch (das pferd wird von dort aus abgemeldet) und dann holen die es mit einem LKW ab. oft wird davon dann fleischmehl, seife etc. gemacht. die tierkörper durchlaufen dafür verschieden prozesse (schrädern, aufkochen, trennen verschiedener substanzen, trockenen...hört sich ekelig an ist aber so. das passiert aber nicht nur mit pferden sondern mit alle grosstieren, egal ob pferd, kuh oder auch kalb und fohlen. ich weiss das, da unsere toten tiere (haben 400Kühe, Bullen und Kälber, und 3pferde)dort auch hin gehen, wenn es zum schlachten zu spät ist...

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wieso keine decke? meine laufen auch im offenstall, haben nur ne wasserdichte decke mit fliesfüllung auf. Also die hält eigentlich nur regen ab. ansonsten wüsste ich nur, mit stroh oder handtuch trocken reiben. oder wenn er überhaupt nicht trocken wird, nicht die satteldecke direkt auf den rücken legen, sondern erst ein lammfellkissen. das verhindert, da es auch echtfell ist und zudem sehr weich, das es scheuerstellen gibt. vorrausgesetzt du hast den sand vorher gut entfernt. und die dritte lösung: solarium mit rotlichtlampen, wenn ihr sowas habt, ca. 10min bis 15min und dein pferd ist trocken. vorteil zudem: die muskeln des pferdes sind schon erwärmt und es kommt nicht so schnell zu verletzungen als wenn man einen kaltstart hinlegt ;-)

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Tierhandlung mal fragen?!?! Naja habt ihr eigentlich ne Vorstellung wieviel so ein Pferd frisst? Egal, das Problem war die witterung dieses Jahr, erst zu kalt, dann zu trocken und dann nur noch regen. Die Grass oder auch heuernte ist diese Jahr um die Hälfte kleiner ausgefallen, sprech da aus erfahrung, haben selber einen landw. Betrieb mit 400Rindern und stehen vor dem selben Problem, das wir gerade noch genug haben. also mein Tipp, anstatt Heu kann man auch sehr gut grassilageballen füttern (Achtung vor schimmel, die folie darf keine Löcher haben und die Ballen sollten nicht zu schwer sein, da sie dann sehr nass sind was für pferde nicht so gut ist (Durchfall).) Die füttere ich zurzeit auch an meine pferde, und ein anderer Tipp ist Haferstroh, also das Stroh der haferpflanze. Bei der Fütterung von heu geht es ersteinmal vorrangig darum strukturreiches Futter zu füttern, der energiegehalt lässt sich auch übers kraftfutter kompensieren, somit ist Haferstroh in Bezug auf Struktur sehr gut!!! Frag am besten bei einem landw. lohnunternehmen, die kennen viele Bauern die evt. noch was haben oder haben zum Teil auch selber was. Kennst du keinen, dann frag beim Betreibhilfdienst oder Maschinenring, die können dir da weiter helfen, eine Lohnunternehmer in deiner Nähe zufinden! Falls du nur sehr wenig Heu füttern kannst weil du nicht mehr bekommst, kann ich dir noch den tipp geben Luzerne ins Kraftfutter zumischen, das gibt auch ne menge struktur ist aber nicht ganz billig, heu und silage dies jahr aber auch nicht ;-). Hier die homepage http://www.bhd-mr-westfalen.de/ vom Betriebshilfsdienst, musst mal gucken welche dienststelle bei dir in der Nähe liegt. Viel glück!

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Das liegt daran für was und wie hoch du dein Pferd versichern willst, Meine sind alle bei der VHV versichert, Personenschaden glaub ich 10Mio., sachschaden 5Mio. und Fremdreiterrisiko, Kostet mich pro Pferd zwischen 97€ und 110Euro (liegt daran, das es sich um einen rentner, ein Sportpferd und eine tragende zuchstute handelt, halt verschiedene Risikofakltoren). Ich würde einfach mal beri der VHV anrufen, das ist soweit ich weis die günstigste und auch die mit den besten Konditionen (bzgl. Einzäunung, Fremdreiter etc.).

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