Wichtig ist erstmal, dass du dich nicht selbst überforderst. Wie akut ist denn für dich das Problem mit den Luftballons - im Alltag aber auch in bestimmten Situationen, die du beschreiben kannst? Im zweiten Schritt kannst du überlegen, was genau dir Angst macht: hast du generell Angst vor Ballons, vor dem Knall beim platzen oder dass ein großes Objekt plötzlich verschwindet?

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Es könnte sich um eine Ligyrophobie handeln, die sowohl körperliche (Geräuschempfindlichkeit, Reizüberflutung) als auch psychische Ursachen (z.B. ein Kindheitstrauma) haben kann.

Falls eine körperliche Ursache zugrundeliegt, können Gehörschutzstöpsel helfen, ansonsten ein langsames Herantasten an entsprechende Situationen.

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Ich kenne das Gefühl sehr gut. Mittlerweile habe ich kein Problem mehr mit Ballons in der Umgebung, wenn jemand allerdings welche zum platzen bringt, halte ich mir die Ohren zu oder entferne mich ein Stück.

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Vermutlich ist das Gewicht des Fläschchens zu viel für die Hülle des Luftballons. Versuche mal, den Luftballon beim Aufpusten auf einer Oberfläche (Tisch o.ä.) ruhen zu lassen. Dann kann sich das Fläschen nicht durch die Hülle drücken.

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Also ich würde es auch nicht machen, weil ich Angst habe 1. vor dem lauten Knall und 2. dass mir der Ballon ins Gesicht platzt.

Aber ich vermute mal, die meisten würden sich trauen.

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Es kommt auf das Material an. Für Flugwettbewerbe werden (hoffentlich) keine Alu-, sondern Latexballons verwendet. Latex zersetzt sich unter Sonneneinstrahlung, was man auch gut sehen kann, wenn man einen Luftballon ein paar Tage im Sonnenlicht liegen lässt. Problematisch können Schnüre und anderes Befestigungsmaterial am Ballon oder Karten an den Finder sein, die zur besseren "Haltbarkeit" in laminiert wurden.

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Es ist halt die Frage, wie tief die Angst ursprünglich sitzt und was du unter "Angst loswerden" verstehst, sprich, welches Ziel du verfolgst.

Mir macht es z.B. inzwischen nichts mehr aus, in der Nähe von Luftballons zu sein, wenn es sein muss, kann ich auch mal einen mit einer Nadel zerknallen, aber ich bin trotzdem nervös, wenn andere grob mit Ballons umgehen (und ich damit rechne, dass unerwartet einer platzt). Auch ist es für mich unvorstellbar, z.B. einen Luftballon aufzublasen bis er platzt.

Dennoch habe ich ein Stadium erreicht, in dem ich meine Angst - verglichen mit früher - ganz gut im Griff habe und sie mich im Alltag nicht mehr beeinträchtigt. Darauf kommt es mir an. Aber es braucht auch viel Geduld und Üben, um dieses Ziel zu erreichen.

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Ich denke, du bist mit dieser Angst nicht alleine. Wie schon in einem anderen Beitrag geschrieben, solltest du mal in deiner Erinnerung kramen, was diese Angst ausgelöst haben könnte, um die Ursache besser zu verstehen. Hast du Angst vor Luftballons an sich, ist es die Angst vor dem lauten Knall beim platzen oder noch etwas anderes?

Um die Angst zu bekämpfen (ob du es schaffst, in ein paar Monaten einen Luftballon bis zum knall aufzupusten ist fraglich), musst du dich dem Auslöser aussetzen, in einem Maß das du gerade noch erträgst. Ich selbst habe es soweit geschafft, dass mir Luftballons in der Umgebung nichts ausmachen (wenn jemand unvorsichtig damit hantiert geht halt das Herz schneller), wenn Luftballons geplatzt werden, halte ich mir ggf. die Ohren zu oder gehe raus.

Am besten kaufst du dir ein paar Luftballons, nicht gerade die billigsten aus dem Regal (100 für 1 € o.ä.). Übe einfach mal für dich selbst, einen Ballon aufzublasen (am Anfang nur ein wenig), ihn zuzuknoten und ein bisschen damit zu spielen. Wenn du im Laufe der Zeit "mutiger" wirst, wirst du feststellen, dass Luftballons meist ganz schön was aushalten ohne dass sie platzen.

Wenn du dich selbst daran begeben möchtest, Luftballons zu zerknallen, dann nimm dazu eine Nadel und fang mit einem Ballon an, in den du vielleicht nur einmal reingepustet hast. Das macht kein hörbares Geräusch. Wenn du das dann für dich OK ist, steigerst du dich zu immer größeren Luftballons.

Falls du eine Freundin oder einen Freund hast, dem du wirklich vertraust, kannst du sie oder ihn vielleicht auch bitten, mit dir gemeinsam zu üben. Wichtig dabei ist, dass du die Kontrolle behältst, d.h. wenn du sagst "Stopp, ich kann nicht mehr" dann muss wirklich die Übung beendet werden. Nicht nur du, auch der andere brauchst dazu eine Menge Geduld, das schon mal vorab.

Um zu entscheiden, ob eine Verhaltenstherapie für dich sinnvoll ist, solltest du überlegen, wie stark diese Angst dich in deinem Alltag einschränkt. Je älter man wird, desto seltener sind i.d.R. die Situationen in denen man ungewollt mit Luftballons konfrontiert wird und es gibt auch Erwachsene, die mit dieser Phobie ganz gut durchs Leben kommen.

Es gibt auch ein Forum für Betroffene, wo du vielleicht noch weitere Tipps von Leidensgenossen bekommst: http://www.ligyrophobie.de/ (Ligyrophobie bezeichnet die Angst vor lauten Geräuschen, also nicht nur Luftballons sondern auch Feuerwerk, Gewitter u.ä.).

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Ich weiß nicht, was für dich "normale" Luftballons sind ... Grundsätzlich können alle Luftballons mit Helium befüllt werden.

Bei den Latexballons ist es nur so, dass Helium schneller durch die Hülle diffundiert (austritt) als Luft. Deshalb gibt es Luftballons mit etwas dickerer Hülle, die laut Hersteller als zum Befüllen mit Helium geeignet ausgewiesen werden. Das ist dann nicht die Billigware aus dem 1 €-Shop.

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Durch das Dehnen ist es leichter, den Ballon aufzublasen. Damit das besser geht, kannst du ihn vorher in der geschlossenen Hand aufwärmen oder unter warmes Wasser halten. Dann sollte es auch mit dem Dehnen klappen.

 

Am Besten ist es jedoch, vernünftige Ballons zu verwenden und nicht etwa diese "Wasserbomben" oder 100er Packungen für einen Spottpreis. Wenn man ein Auge dafür hat, findet man auch im Kaufhaus oft gute Exemplare! Ich habe gelesen, dass du aus der Schweiz kommst, daher weiß ich nicht wie das Angebot dort ist.

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Du musst die Luftballons zuerst aufpusten (wenn sie richtig prall sind, kann man leichter schreiben, aber sie platzen auch schneller) und zuknoten. Dann kannst du mit einem geeigneten Stift darauf schreiben oder malen. Geeignet heißt, nichts das Lösungmittel enthält! CD-Stifte gehen oder z.B. Edding 750.

Eine Girlande machst du am einfachsten mit einer langen Schnur, die du um den Knoten der Luftballons herumknotest. Du kannst natürlich auch einzelne Ballons mit Klebestreifen an Schränken o.ä. befestigen.

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In Essen gibt es Ballonbox Ltd. auf der Vereinstr. 24, Tel. 0201-4696386. Wenn ich mich richtig erinnere, war das früher eine Niederlassung von Ballonzauber, die noch in Bochum und Dortmund vertreten sind: www.ballonzauber.de.

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Wie andere schon geschrieben haben, ist die Klebepistole zu heiß. Und auch mit Klebern, die Lösungsmittel enthalten, wird es nicht klappen, weil auch davon der Luftballon platzt.

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Zunächst möchte ich sagen, dass ich weder die Frage noch den Wunsch nach dem Video dumm finde.

Du wirst nicht daran vorbeikommen, dich mit der Angstsituation auseinanderzusetzen. Das mit dem Video ist ein ganz guter Anfang, aber du wirst auch selbst Ballons zerplatzen müssen, um deine Angst zu reduzieren. Dabei solltest du in kleinen, überschaubaren Schritten vorgehen. Fang mit ganz kleinen Ballons an (evtl. auch mit unaufgeblasenen). Wenn du da mit einer Nadel reinstichst machen die nur ein kleines (oder gar kein), Geräusch. Dann nimm einen Ballon den du 2 mal aufpustest -> auch noch erträglich. Und so arbeitest du dich hoch.

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Aufblasen

Wenn man den Luftballon bis zum Platzen aufpustet, hat er den maximalen Druck und knallt dann auch am lautesten.

Dagegen gibt es beim Zerstechen den (vergleichsweise) leisesten Knall, weil hier die Außenhaut nur angestochen wird, ohne dass der Luftdruck im Balloninneren erhöht wird.

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Wie einzelne Menschen auf das Knallen reagieren ist sehr unterschiedlich.

Vor wenigen Tagen bei einem Kindergartenfest beobachtet: da gibt es kleine Kinder, die ohne mit der Wimper zu zucken Luftballons um die Wette bis zum platzen aufpusten während ein paar Erwachsene reisaus nehmen oder sich in ängstlicher Erwartung die Ohren zuhalten.

Ich denke mal, dass Kinder sich generell weniger Gedanken darum machen. Auf jeden Fall bist du damit nicht allein!

Falls du deine Angst als problematisch empfindest (das klingt so ein bisschen an), gibt es ein Forum für Betroffene: www.ligyrophobie.de

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Du darfst nicht den Fehler machen, die Luft aus dem Kopf in den Ballon zu pressen. Vielmehr muss die Atmung vom Zwerchfell her erfolgen, da sitzt mehr Kraft. Und natürlich hilft vordehnen der Ballone vorm Aufpusten.

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