Sagen wir mal, es ist höchst wahrscheinlich, dass Du zuviel gezahlte Steuern erstattet bekommst. Bei der monatlichen Gehaltsabrechnung wird ja Dein Steuergrundfreibetrag gleichmäßig auf die 12 Monate des Gesamtjahres aufgeteilt. Wenn Du jetzt aber in einigen Monaten des Jahres gar nichts verdient hast, dann liegt Dein Jahresbruttoverdienst vielleicht nun unter dem Grundfreibetrag und Du bekommst die gezahlte Einkommensteuer komplett zurück.

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Bei Vermietung der Wohnung kannst Du ganz viel von der Steuer absetzen. Aber einiges ist auch möglich, wenn man die Wohnung selbst nutzt. Schau mal auf http://srbg.de/kosten-der-eigentumswohnung-steuerlich-absetzen.html Zitat : "Zudem gibt es wenige Kosten, die auch dann absetzbar sind, wenn der Eigentümer die Wohnung selber nutzt. Dazu zählen die Grundsteuer, wiederum Kosten für Reparaturen und auch Versicherungen im Zusammenhang mit der Wohnung, wie beispielsweise die Gebäudeversicherung.[...]"

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Bei Vermietung der Wohnung kannst Du ganz viel von der Steuer absetzen. Aber einiges ist auch möglich, wenn man die Wohnung selbst nutzt. Schau mal auf http://srbg.de/kosten-der-eigentumswohnung-steuerlich-absetzen.html Zitat : "Zudem gibt es wenige Kosten, die auch dann absetzbar sind, wenn der Eigentümer die Wohnung selber nutzt. Dazu zählen die Grundsteuer, wiederum Kosten für Reparaturen und auch Versicherungen im Zusammenhang mit der Wohnung, wie beispielsweise die Gebäudeversicherung.[...]"

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Bei Vermietung der Wohnung kannst Du ganz viel von der Steuer absetzen. Aber einiges ist auch möglich, wenn man die Wohnung selbst nutzt. Schau mal auf http://srbg.de/kosten-der-eigentumswohnung-steuerlich-absetzen.html Zitat : "Zudem gibt es wenige Kosten, die auch dann absetzbar sind, wenn der Eigentümer die Wohnung selber nutzt. Dazu zählen die Grundsteuer, wiederum Kosten für Reparaturen und auch Versicherungen im Zusammenhang mit der Wohnung, wie beispielsweise die Gebäudeversicherung.[...]"

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Das hängt davon ab, ob der Garten zum Gemeinschaftseigentum gehören soll oder zum Sondereigentum. Gehort der Garten zum Gemeinschaftseigentum, dann erwirbst Du den Garten nicht separat, sondern Du kaufst nur die Wohnung und erwirbst dabei das Nutzungsrecht mit. Gehört der Garten zum Sondereigentum, dann hast Du ein alleiniges Nutzungsrecht und Wohnung und Garten könnten auch separat erworben werden. In jedem Fall wird man allerdings an den Kosten für das Gartengrundstück beteiligt. Wenn Wohnung und Garten nicht separat erworben werden, dann geht aus der Teilungserklärung hervor, welche Rechte Du am Grundstück miterwirbst und wieviel Prozent vom Grund und Boden Dir gehören.

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Es ist unerheblich, wer die Miete für die Wohnung in Deutschland zahlt. Man darf z.B. auch unentgeldlich bei den Eltern wohnen. Wichtig ist nur, dass Du einen Haupt- oder Nebenwohnsitz (ist egal was von Beiden) in der deutschen Stadt hast. Reiche dem Finanzamt den Mietvertrag und den Nachweis über die Mietzahlungen ein. Es dürfte sich leicht beweisen lassen, dass die Wohnung nicht von Deiner Mutter bewohnt wird. Du kannst das auch mit Meldebescheinigungen belegen.

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Falls es eine Hausverwaltung für den ganzen Wohnblock gibt, dann erübrigt sich schon mal die Frage nach der geeigneten Wohngebäudeversicherung und Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Dann bestehen die Versicherungen nämlich schon und Du hast nicht die Möglichkeit die Versicherung so einfach zu wechseln (die Mehrheit der Eigentümergemeinschaft müsste sich für einen Wechsel aussprechen)

Hier mal ein Überblick, was man beim Wohnungskauf noch beachten sollte.

1.Bei der Wohnungsbesichtigung eine Checkliste zur Wohnung ausfüllen (gibts z.B. bei immobilienscout24.de). Das erleichtert Dir die spätere Beurteilung und den Vergleich mit anderen Immobilien. Den Verkäufer unbedingt nach dem Verkaufsgrund fragen.

2.Schau Dir nicht nur die Wohnung, sondern das gesamte Haus (Aufgang, Keller, Heizungsraum, Außenwände, Fenster ) und die Wohnlage an.

3.Nachbarn befragen, ob Sie mit Ihrer Wohnung zufrieden sind. Gibt es Probleme mit Feuchtigkeit oder Schimmel (auch im Keller). Hängt der Hausfrieden schief?

4.Scoring der Immobilie (Lage, Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten/Schulen, Zustand der Immobilie, Wiederveräußerungschance, Vermietungsmöglichkeiten, alle Vor- und Nachteile auflisten). Vergleichen Sie den Kaufpreis pro Quadratmeter mit anderen Angeboten. Untersuchen Sie auch den aktuellen Mietspiegel.

5.Kaufpreis versuchen runterzuhandeln. Dabei die Wohnung immer schlecht reden. Alle Nachteile und Mängel der Wohnung aufführen.

6.Kopie der Eigentümerprotokolle, Grundrissplan und Energieausweis vom Eigentümer anfordern oder einsehen. Des weiteren noch Grundbuchauszüge, Teilungserklärung, Höhe Instandhaltungsrücklage, Hausverwaltungsvertrag, evtl. noch Bebauungsplan, Baulastenverzeichnis Baugenehmigung einsehen. Vielleicht erhalten Sie sogar eine Jahresabrechnung oder den aktuellen Wirtschaftsplan vom Eigentümer. Das macht eine Kostenkalkulation wesentlich einfacher.

7.Liquiditätsrechnung (mindestens für den Finanzierungszeitraum) erstellen

8.Erstgespräch Finanzierungsberatung mit Bank (mind. 10% - 20% des Kaufpreises und die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital, Kredit sollte spätestens mit Rentenbeginn getilgt sein).

9.Falls Du noch immer an der Wohnung interessiert bist, dann schalte bitte unbedingt einen Gutachter ein um eine Immobilienbewertung durchführen zu lassen. Eventuell gibt es noch versteckte Mängel oder der Kaufpreis für die Eigentumswohnung ist zu hoch angesetzt.

10.Nach dem Gutachten gibt es meist einige Gründe den Kaufpreis nochmals zu drücken.

11.Vorabentwurf des Kaufvertrages anfordern und prüfen. Befinden sich Einrichtungsgegenstände in der Wohnung, dann diese namentlich mit Gesamtwertangabe im Kaufvertrag aufführen lassen. Das senkt die Grunderwerbsteuer.

12.Zweites Finanzierungsgespräch mit Bank (Finanzierungsantrag, schriftliche Zusage kommt innerhalb einiger Tage per Post)

13.Notartermin

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Das wäre für mich ein Grund den Steuerberater zu wechseln. Immerhin ist das eine Kostenposition, die die meisten Vermieter haben.

Kann ich denn nicht einfach die umlagefähigen und nicht umlagefähigen Nebenkosten zusammentun und sie dann in die Werbungskosten mitreinnehmen

Naja Du musst jetzt schon alle Kostenpositionen separat aufführen und darst da nichts absummieren, was die Finanzverwaltung sich dann wieder auseinanderklamüsern muss. Aber sowohl die umlagefähigen als auch die nicht umlagefähigen Nebenkosten gehören zu den Werbungskosten. Dazwischen wird nicht getrennt.

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Werbungskosten höher als Pauschbetrag: Wird nur die Differenz auf Jahreseinkommen angerechnet?

Ich möchte anhand von Lohnsteuertabelle abschätzen, wieviel ich nach einer Steuererklärung wiederbekomme. (Schwierig, ich weiß. Möchte aber zumindest das Prinzip verstehen.)

Ich habe wirklich intensiv im Netz geforscht und nach langer Recherche wende ich mich nun an euch:

Meine Frage steht unter Punkt C. Wenn aber A und B schon falsch sind, dann macht C keinen Sinn mehr;)

Ist das so richtig?

A. Die Werbungskosten eines Arbeitnehmern werden bis zu einer Höhe von 1000,- Euro pro Jahr vom zu versteuernden Einkommen abgezogen (Werbungskostenpauschbetrag).

B. Dieser Werbungskostenpauschbetrag wird schon bei laufenden Lohnzahlungen berücksichtigt, d.h. meine monatlichen Lohnsteuerabzüge auf der Lohnabrechnung berücksichtigen schon diesen Pauschbetrag (wirklich??)

--> Habe mich gewundert, aber dies findet man so bei: wikipedia --> Werbungskostenpauschbetrag:

"Beim Lohnsteuerabzug wird der Arbeitnehmerpauschbetrag [...]bereits berücksichtigt."

C. Übersteigen meine Werbungskosten die Pauschale (Bsp: 1500,- Euro), dann kann ich das im Rahmen der Steuererklärung angeben (evt. nachweisen etc.).

--> Welcher Betrag wird dann auf das zu versteuernde Jahreseinkommen angerechnet?

TATSÄCHLICHE WERBUNGSKOSTEN (1500,- Euro)

minus WERBUNGKOSTENPAUSCHALE (1000,- Euro)

ist gleich ANGERECHNETER BETRAG (500,- Euro)

Beispiel:

Jahreseinkommen: 20.000,- Euro

Werbungskosten: 1500,- Euro

Schon durch die Werbungskostenpauschale berücksichtigt (d.h. in laufende Lohnzahlungen eingerechnet): 1000,- Euro

Nach Steuererklärung werden auf Jahreseinkommen angerechnet: 500,- Euro

Zu versteuerndes Jahreseinkommen verringert sich auf 19500,- Euro (??)

Ist das vom Prinzip her so richtig? Oder bin ich da auf dem Holzweg?

Danke für Eure Hilfe!

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Du hast alles richtig verstanden. Ein paar Sachen sollte man etwas anders ausdrücken, aber Du meinst das Richtige.

A) ist richtig. Die Werbungskostenpauschale mindert das zu versteuernde Einkommen um 1000 EUR.

B) ist richtig. Du musst schon bei der monatlichen Gehaltszahlung weniger Steuern zahlen. Besser ausgedrückt: Dein monatlich zu versteuerndes Einkommen wird um ein Zwölftel von 1000 EUR Werbungskostenpauschale gemindert. Du musst also für etwa 83 EUR Einkommen im Monat keine Steuern zahlen.

C) ist richtig. Allerdings auch hier wird Dein zu versteuerndes Einkommen um 1500 EUR tatsächliche Werbungskosten reduziert. Auf den Restbetrag fällt dann Einkommensteuer an. Die 1000 EUR Werbungskostenpauschale spielen hier eigentlich keine Rolle mehr, da Deine tätsächlichen Werbungskosten oberhalb der Pauschale liegen. Es erfolgt einfach eine Vergleichsrechnung nach dem Motto: "Wieviel Steuern hättest Du im Veranlagungsjahr abführen müssen, wenn bereits alle Werbungskosten bekannt gewesen wären" und "wieviel ist bereits an Steuern abgeführt worden". Die Differenz bekommst Du dann erstattet oder musst Du nachzahlen.

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Lies mal hier: http://www.stern.de/wirtschaft/geld/riester-rente-im-test-schlechter-als-ihr-ruf-1690962.html

Nachteile der Riester-Rente:

  • die Gebühren der Anbieter liegen oft über den staatlichen Zulagen

  • Auszahlungen und laufende Rentenzahlungen sind voll steuerpflichtig (insbesondere auch einmalige Kapitalausschüttungen zu Rentenbeginn)

  • alle Einkünfte aus der Riester-Rente werden mit der Grundsicherung im Alter verrechnet (spielt bei Geringverdienern eine Rolle)

  • man muss mindestens 90 Jahre als werden, damit sich riestern lohnt. Die Anbieter kalkulieren oft mit 23 Rentenjahren, tatsächlich werden Männer im Jahre 2050 nur etwa 84 Jahre alt. Die Versicherer bieten auch nur Unisex-Tarife an. Männer haben aber gegenüber Frauen die geringere Lebenserwartung.

  • bei späterer Verlagerung des Hauptwohnsitzes ins Ausland müssen die Zulagen und Steuervorteile komplett zurückgezahlt werden

  • eine Beleihung des eingezahlten Kapitals ist nicht möglich

  • der Garantiezins von klassischen Policen liegt ab 2012 nur noch bei 1,75 %

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1.) Falls Euer Vermieter Euch die Kosten für die Mängelbeseitigung aufdrücken will (Kleinreparaturklausel im Mietvertrag) , dann muss er Euch erstmal fragen, ob Ihr den Mangel selbst beheben wollt. Erst wenn Ihr ablehnt darf er es selbst reparieren und es denn Euch in Rechnung stellen (dann muss er Euch aber auch eine Rechnung dafür vorlegen).

2.) Ihr seit sicherlich gemäß Mietvertrag verpflichtet dem Vermieter jeden Mangel unverzüglich anzuzeigen. Diese Mängelanzeige würde ich schriftlich machen und gleich eine Frist zur Mängelbeseitigung setzen (z.B. 4 Wochen). Falls der Vermieter dann mit der Mängelbeseitung in Verzug geraten sollte könnt Ihr die Miete (angemessen) mindern. Sie dürfen allerdings einen bis zu 5-fachen Wert der Mietminderung zurückbehalten und müssen diesen erst nach Mängelbeseitigung an den Vermieter zurückzahlen. Somit haben Sie ein weiteres Druckmittel, dass der Schaden schnell behoben wird.

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