gehen verwaltungskosten usw. in werbungskosten rein

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Das wäre für mich ein Grund den Steuerberater zu wechseln. Immerhin ist das eine Kostenposition, die die meisten Vermieter haben.

Kann ich denn nicht einfach die umlagefähigen und nicht umlagefähigen Nebenkosten zusammentun und sie dann in die Werbungskosten mitreinnehmen

Naja Du musst jetzt schon alle Kostenpositionen separat aufführen und darst da nichts absummieren, was die Finanzverwaltung sich dann wieder auseinanderklamüsern muss. Aber sowohl die umlagefähigen als auch die nicht umlagefähigen Nebenkosten gehören zu den Werbungskosten. Dazwischen wird nicht getrennt.

was mich dabei etwas iritiert ,ist, das einmal umlagen( abzüglich erstattungen oder zuzüglich nachzahlungen der mieter ) in zeile 12 anzugeben sind und dann noch in den werbungskosten zeile 46 . kommen denn in zeile 46 nicht die gesamten nebenkosten rein , die umlagefähigen und nicht umlagefähigen ? in zeile 46 steht ja Müllabfuhr,Hauswart,Warmwasser usw..also kommt das alles auch rein ,das was der mieter bezahlen muss an nebenkosten, oder ? Hausverwaltungskosten sind ja auch werbungskosten,aber die hat der STBer. nirgendwo erwähnt , keine ahnung warum . dann noch die nicht umlagefähigen kosten wie z.b. reparaturen oder ähnliches . sind doch auch alles kosten die mir in zusammenhang mit der vermietung entstanden sind , also werbungskosten ?!

gruß

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@servizia

kommen denn in zeile 46 nicht die gesamten nebenkosten rein , die umlagefähigen und nicht umlagefähigen ?

Ja, da kommt beides rein. Aber eben nur Ausgaben die DU hattest, keine Kosten die Dein Mieter hatte.

also kommt das alles auch rein ,das was der mieter bezahlen muss an nebenkosten, oder ?

Jein. Es müssen alle Kosten aufgeführt werden, die Du hattest. Dazu gehören natürlich auch alle Kosten, die an den Mieter weiterberechnet wurden. Aber letztendlich sind das erstmal Kosten, die Du hattest. Und da das zu Deinen Ausgaben gehört muss das in Zeile 46 erfasst werden.

Hausverwaltungskosten gehören in Zeile 47 und zählen auch zu den Werbungskosten ebenso wie Reparaturen, die in den Zeilen 39 bis 45 einzutragen sind.

In die Zeile 12 gehören nur Einnahmen aus Umlagen (ggf. verrechnet mit Erstattungen), die Du vom Mieter erhalten hast.

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Warum fragst Du hier im Forum und nicht direkt Deinen Steuerberater? Wenn Du zu Deinem Steuerberater kein Vertrauen mehr hast, solltest Du Dir einen neuen suchen. Oder war das gar kein richtiger Steuerberater, und ein Bekannter hat Deine Steuererklärung "unter der Hand" gemacht?

Die umlagefaehigen Kosten zahlt doch der Mieter. Warum sollten die von deiner Steuer abgezogen werden koennen?

auch diese Kosten gehören erst mal zu den Ausgaben= Werbungskosten und die gezahlten NK zählen wiederum zu den Einnahmen.

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@guterwolf

Was kommt denn außer Mehrarbeit dabei rum? Einfacher ist es doch, nur mit der Kaltmiete (und den nicht umlagefaehigen Kosten) zu rechnen, als erst die Ausgaben draufzuschlagen und spaeter wieder abzuziehen.

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@Airbus380

Das ist nicht die Frage. Man ist vielmehr verpflichtet alle Einnahmen vollständig auszuweisen und darf nicht einfach die durchlaufenden Posten weglassen.

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Nachzahlung Einkommenssteuer wegen Insolvenzgeld?

Hallo,

ich stehe schon seit längerem in "Verhandlung" mit dem Finanzamt wegen meines Einkommenssteuerbescheids für das Jahr 2012. Das Finanzamt hat eine Nachzahlung in Höhe von ca. 780€ erhoben, begründet wurde dies mit dem Progressionsvorbehalt. Ich habe dazu auch ehemalige Kollegen befragt. Diese hatten keine derartigen Nachzahlungen.

Bevor ich jetzt meinen Einspruch zurückziehe, wollte ich mir noch eine dritte (und vierte, fünfte..?) Meinung dazu einholen.

Im Jahr 2012 habe ich monatlich 1800€ brutto verdient. Mein damaliger AG hat dann Insolvenz angemeldet. Für September und Oktober habe ich Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit erhalten (jeweils knapp 1200€). Zum 1.11.2012 habe ich dann direkt einen neuen AG gefunden.

Im Antwortschreiben des Finanzamts heißt es wörtlich:

"Der Steuersatz in Höhe von 16.1171% [...] ergibt sich aus den an Sie gezahlten Lohnersatzleistungen (Arbeitslosengeld für den Zeitraum vom 01.09.2012 bis 31.10.2012)."

Ich habe das Finanzamt bereits dazu befragt, allerdings keine verständliche Antwort bekommen. Als Werbungskosten wurden lediglich die 1000€ Werbungskostenpauschale berücksichtigt.

Bei einem Steuersatz von 16,1171% und einem zu versteuernden Betrag von ca. 2400€ komme ich auf ca. 386€ und nicht auf 780€. Wie kommt diese Differenz zu Stande? Oder anders gefragt: Wie kann aus zwei Monaten Insolvenzgeldbezug eine Einkommenssteuerlast von 780€ entstehen?

Liegt dort irgendwie ein Fehler vor? Lohnt es sich weiter dagegen anzugehen und ggf. einen Steuerberater / Anwalt einzuschalten?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten. Wenn noch Informationen fehlen, liefere ich diese gern nach.

MfG Marco

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Gibt es einen ALG-2-Rechner, der auch die Fahrtkosten zur Arbeit berücksichtigt?

Leider habe ich im Internet nur Rechner gefunden, die die Fahrtkosten NICHT berücksichtigen. Falls es so einen Rechner nicht gibt, kann mir jemand erklären wie ich selbst ausrechnen kann, wie viel aufstockendes ALG-2 ich bekommen kann? Hier die Daten:

Einnahmen brutto: 1.121,00 Einnahmen netto: 927,00

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Laut ALG-2-Rechner würde ich monatlich 214,00 Euro aufstockendes ALG-2 erhalten. Dort sind die hohen Fahrtkosten jedoch nicht berücksichtigt! Ich habe gelesen, dass pauschal 20 Cent pro km und einfacher Strecke als Freibetrag eingetragen werden. Gilt das aber auch, wenn man mit Öffis fährt? Bei 50 km wären das dann 190 Euro pro Monat. Und dann gibts ja auch noch den pauschalen Freibetrag von 100 Euro/Monat. Zählt der auch zum Erwerbseinkommen? Weil diese 100 Euro müssten bei mir schon berücksichtigt worden sein. Heisst das, mein Freibetrag erhöht sich tatsächlich um 190 Euro/Monat? Und wenn ja, wie hoch wäre dann die zusätzliche Auszahlung des Jobcenters? Danke!

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Hallo Community,

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Ich würde mich freuen wenn jemand antwortet, der sich wirklich etwas mit der Materie auskennt.

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Für diese einmalige Entrümplung will der Vermieter insgesamt 730€ in Rechnung stellen, wovon Person X 18€ bezahlen soll.

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Der Vergleich mit alten Abrechnungen hat gezeigt, dass die Hausmeisterkosten zwischen 2011 und 2013 fast um 100% gestiegen sind (von anteilmäßig 94€ auf 172€). Firma und Tätigkeitenbereich blieb die Jahre unverändert - damit ja auch die Kostengrundlage.

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Person X hat den Vermieter dazu aufgefordert nachvollziehbar darzulegen, wie es zu dieser Kostensteigerung gekommen ist und ob das Gebot der Wirtschaftlichkeit hier eingehalten wurde. Dazu wollte X detailiert wissen, durch welche Tätigkeiten sich die Gesamtrechnung der Hausmeisterkosten ergeben hat, da "Überwachung" ja viel bedeuten kann. Außerdem wollte sich X mit dem pauschalen Abzug von 10% für die nicht umlagefähigen Kosten nicht zufriedengeben.

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wir - mein mann und ich, fahren jeder mit eigenem privaten Auto zur Arbeit. Eine der Erläuterungen aus unserem Bescheid für 2011 über Einkommensteuer lautet: "Die Entfernungspauschale konnte nicht für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte berücksichtigt werden weil nach Angaben des Arbeitsgebers eine Sammelbeförderung vorliegt." Es werden nur meine Fahrtkosten berechnet. Mein Mann fährt nicht mit dem Firmenauto zur Arbeit. Was können wir dagegen tun oder ändern?

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Steuerbescheid - Fahrtkosten wurden nicht anerkannt?

Ich bin Arbeitnehmer und habe die Einkommenssteuererklärung für 2016 bereits im Januar dieses Jahres abgegeben. Am heutigen Tage hatte ich meinen Bescheid im Briefkasten. Der Bescheid fängt mit folgenden Worten an 'Der Bescheid ist nach § 165 I S.2 AO teilweise vorläufig'

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'Erläuterungen zur Festsetzung' Die Fahrten von der entfernt gelegenen Wohnung zur Ersten Tätigkeitsstätte konnten nicht als Werbungskosten berücksichtigt werden, da diese nicht nachgewiesen wurden.

Da ich weder in einer Werkstatt war, noch Tankbelege gesammelt habe, werde ich die Fahrten auch nicht nachweisen können. Aufgrund der Tatsache, dass ich zuvor niemals einen solchen nachweis erbringen musste, habe ich entsprechende Quittungen auch nicht gesammelt.

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