Was steht denn im Lehrplan ?

Grade in der Experimentalphysik wird KI häufig zur Analyse von Mustern in Messdaten eingesetzt. Durch die Menge an Messdaten die am CERN erhoben werden, blickt bei weitem kein Mensch mehr durch.

Aber ich bezweifele, dass das so kanonisch ist, als dass man sowas in ein gymansiales Physik Curriculum einbauen würde

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Schau doch auf deren Karriereseite. Dort findest du unter relevanten Jobs solche Anforderungen:

  • Überdurchschnittlich abgeschlossenes (Wirtschafts)informatik Studium oder vergleichbar
  • Langjährige Berufserfahrung (>5Jahre)
  • Relevante Managementerfahrung

Natürlich ist dass das Idealprofil und man wird ggF. bei der Abschlussnote Abstriche machen, wenn der Rest passt.

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Also von "benutzen" kann nicht die Rede sein, da das jeweils Teilmengen voneinander sind.

In einer klassischen KI Vorlesung würde man üblicherweise Wegfindungsalgorithmen (Greedy Best First, A*, Tiefen/Breitensuche), Spiele (Mini-Max und seine Erweiterungen wie alpha-beta pruning), Logik-basierte, Planung und Bayessche Netze machen. Aber das ist natürlich bei weitem keine vollständige Übersicht über das Feld. In der philosophischeren Richtung wird zB versucht kognitive Architekturen zu implementieren (zB OpenCog oder MicroPsi)

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Also bei mir an der Schule gab es in jedem Klassenzimmer ein SMART Board und wir hatten eine iPad Klasse. Und in der Oberstufe hätten uns die Lehrinhalte über Mebis (das bayerische Moodle) bereitgestellt werden sollen - hat halt niemand genutzt.

Zumindest meiner Erfahrung nach ist es also nicht an den Investitionen, sondern einer mangelnden Strategie gescheitert

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Nein, so wie es ist ist es perfekt

Ziemlich dumme Idee.

Unterschiedliche Programmiersprachen haben unterschiedliche Abstrahierungsgrade (zB Hardwarenähe), unterschiedle Paradigmen (zB Objektorientiert vs funktional), haben unterschiedliche Anforderungen (zB Plattformunabhängigkeit, möglichst minimal für Embedded Entwicklung).

Mit einer eierlegenden Wollmilchsau würde letztendlich kein Entwickler glücklich werden

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Die Frage ist in dem Sinne nicht konstruktiv.

Wenn die KI 1:1 wie ein Mensch ist, impliziert das auf höherer Ebene per Konstruktion eine Isomorphie zwischen menschlichem Gehirn und KI.

Die Frage nach dem Unterschied erübrigt sich damit imho, da man das eine zumindest funktional auf das andere abbilden kann.

Die "Hardware" als Unterscheidungsmerkmal zu verwenden ist witzlos, da die zentrale Fragestellung der KI ist, ob Bewusstsein eine von der Hardware abstrahierbare Eigenschaft ist (mit anderen Worten: Kann Bewusstsein außerhalb eines menschlichen Körpers existieren ?).

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Natürlich hat man es Praktikant/Werkstudent einfacher im Anschluss eine Vollzeitstelle zu bekommen, als der restliche Pool an Absolventen.

Und tendenziell kommt man natürlich auch leichter an ein Praktikum, als an eine Vollzeitstelle (Noten im 1,x Bereich solltest du trotzdem haben).

Trotzdem ist man mit einem Berufseinstieg zur Masterarbeit imho zu spät dran. Du solltest zu dem Zeitpunkt idealerweise schon ein paar Praktika gemacht haben.

Dadurch hast du zum einen schon ein bisschen Praxiserfahrung im Lebenslauf und zum anderen hast du die Prozedur an Bewerbungsschreiben, Assessment Centern, etc. schon ein paar mal hinter dich gebracht.

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Also ich kann @apachy da im Grunde nur zustimmen.

Ergänzend sei aber gesagt, dass man auch nicht mit so einer Naivität rangehen sollte.

Vieles von dem leicht zu findenden Content wird absichtlich zum Schock Effekt gepostet.

Und nicht alles was man im Internet sieht, ist zwangsweise echt. Solche Seiten wie "Hitman for Hire" oder "Foltervideos" wie Blank room soup sind mit ziemlicher Sicherheit Fake.

Und Gore findet man auch auf entsprechenden Imageboards im Clear Web.

Angst muss man deswegen aber nicht haben. Wenn eine kriminelle Organisation darauf anlegen würde einen Red Room zu betreiben, dann wäre der entsprechend gesichert, sodass ein 13 Jähriger nicht mit ein bisschen googlen darauf stoßen würde

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Wenn es etwas anwendungsorientierter sein darf, könntest du dir die Moral Machine anschauen https://www.moralmachine.net/hl/de).

Das ist quasi die Anwendung des Trolly Problems auf selbstfahrende Autos.

Alternativ gibt es natürlich recht viel zum Thema Bias gegen bestimmte Geschlechter, Ethnizitäten, usw

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Also ich hatte mal eine Professorin, die offensichtlich die Klausur im Hintergrund in einem PDF Editor geöffnet hatte. Ironischer weise kam auch ein Popup, dass das Antivirenprogramm geupdated werden muss :D.

Aber mal im Ernst, ich sehe da ein paar Probleme (von den rechtlichen und moralischen Aspekten mal abgesehen):

1.) Oftmals wird die Klausur gar nicht vom Prof selber gestellt. D.h. du müsstest erstmal den zuständigen Doktoranden ausfindig machen.

2.) Es gibt noch andere Prüfungsleistungen wie Projektabgaben, Seminar/ Bachelorarbeiten. Da würde eine Diskrepanz zu deinen Klausurnoten schnell auffallen.

3.) Die Vorlesungen werden ja nicht alle vom selben Prof gehalten. D.h. du müsstest Angriffe auf 6 unterschiedliche Professoren pro Semester starten. Die Zeit würde ich da lieber fürs Lernen verwenden.

4.) Wenn der Klausur nicht zufällig eine Musterlösung beliegt, musst du die Klausur von irgendeinem Kommilitonen lösen lassen. Wenn nicht grade alle von euch einen gestörten Moralkompass haben, fliegst du spätestens hier auf.

Alles in allem hat man ein deutlich bessere Chancen, wenn du einfach mit Altklausuren lernst :D

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Das hat seinerzeit sogar schon Obama gemacht.

Das Prinzip ist eigentlich relativ simpel:

1.) Geh in einen swing state

2.) Cluster die Wahlberechtigten in diesen Staaten und suche die Unentschlossenen und Wähler deiner Partei

3.) Finde die individuellen "Probleme"/Anliegen der Leute heraus und schicke ihnen individuelle Werbung, wie grade DU das Problem lösen wirst (muss ja nicht stimmen)

Analog geht das natürlich auch mit den "gegnerischen" Wählern - in dem Fall schickst du halt Fake News (zB mit falschem Wahldatum, gefälschter Werbung zB zum Wählen per SMS, gefälschte Polls: "Hillary liegt meilenweit vorne") in der Hoffnung die Leute von einer legitimen Wahl abzuhalten.

Es gibt da noch deutlich kreativere Methoden, aber so lässt sich das Prinzipiell umsetzen

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Informatikbücher haben durch Codelistings, Formeln und Abbildung die inherente Eigenschaft, nicht für Hörbücher geeignet zu sein. Ich hab mir eine Zeit lang Informatik Bücher per Text to Speech während dem Sport angehöhrt - klappt aber nicht wirklich gut.

Es gibt imho aber ein paar echt höhrenswerte Podcasts wie den Lex Fridman Podcast (zB mit Joscha Bach - meine persönliche Lieblingsepisode) der hauptsächlich sehr interessante Gäste zum Thema KI hat.

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Ja

Als Menschen definieren wir Intelligenz mit einem ziemlichen Bias zugunsten der menschlichen Intelligenz.

Letztendlich könnte es sein, dass ein Blumentopf eine uns weit überlegene Intelligenz besitzt. Aber wir sind einfach zu blöd um diese Intelligenz wahrzunehmen

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"Es wird besser, je mehr Leute es machen"

Ja, klassisches Pyramidenschema.

Mir wollen diese "Business Instagram Seiten" idR irgendwelche Kurse oder Coachings andrehen, in denen mir gezeigt werden soll, wie ich eine eigene Instagramnieschenseite aufbaue und mein Wissen dann weiterverkaufe (welch Ironie).

Warum das nicht unterbunden wird ? Instagram verdient ja daran, die interessiert das nicht. Ansonsten ist das wahrscheinlich zu sehr eine Grauzone bzw. zu "kleine Fische", als dass sich das lohnen würde

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Finde ich uninteressant, würde mich nicht Inspirieren

Es gibt doch schon zig Videos der Sorte "Watch me build a game in 10 minutes" und ähnliches. Der Sinn dahinter entzieht sich mir - wenn ich fremden Code lesen will, gehe ich auf GitHub.

Wenn das so ein Analogon zu Workout Videos werden soll, finde ich es noch sinnfreier. Jemanden zusammenhangslos irgendwelchen Code schreiben zu sehen, motiviert mich persönlich überhaupt nicht.

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Das ist schon eine ordentliche Reichweite. Allerdings kann man "Talent" nicht anhand eines so kleinen Ausschnittes bemessen. Das wäre so, als würde man einen Zehnkämpfer nur nach seiner Reichweite beim Kugelstoßen messen.

Du musst aber auch bedenken, dass die Schwierigkeit beim Werfen mitunter durch die Schulterpolster und den Helm kommen. Außerdem musst du dir das komplette Playbook merken (bestehend aus mehreren Formationen, Spielzügen und Audibles), Spielzüge ansagen und während dem Play die Defense lesen. In der Tat sind die meisten QBs daher nicht ganz dumm (der durschnittliche NFL QB hat einen 120 IQ).

Je nachdem was du mit "draus werden" meinst (eine NFL Karriere würde ich eher nicht prophezeien), solltest du einfach mal zu einem Probetraining bei einem lokalen Verein gehen

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Das Nabla Symbol steht für den Gradienten, den Vektor der parziellen Ableitungen, und hat nichts mit "Optimierungsrichtung" zu tun.

Die parzielle Ableitung in Formel 2 ist natürlich falsch, aber das ist wohl ein Tippfehler.

Ansonsten sind die Beschreibungen etwas eigentümlich, aber per se nicht falsch.

Aber ja, im Grunde ist das Prinzip hinter GD recht primitiv

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