Die Attribute fiktional bzw. nicht-fiktional beziehen sich auf den Inhalt eines Textes und in welchem Verhältnis dieser zur Wirklichkeit steht. Nicht-fiktionale Textsorten sind zum Beispiel die (Auto-)Biografie, die Reportage etc., weil diese den Anspruch erheben, die (subjektive) Wirklichkeit abzubilden. Poetisch bezieht sich auf den Stil eines Textes; auch nicht-fiktionale Texte können also poetisch sein.

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Funktionalistischer Ansatz ist, wenn ein Gegenstand bezüglich seiner Funktion betrachtet wird; essentialistischer Ansatz ist, wenn die wesenhaften Eigenschaften/Merkmale eines Gegenstandes betrachtet werden.

Da ich mich mit dem Islam nicht so auskenne, weiß ich aber leider weder so genau, was die Merkmale noch was die Funktion(en) des Islam sind; (bezüglich Funktion: vielleicht das Aufstellen von Verhaltensregeln was das Verhältnis zwischen Gott und Mensch bzw. zwischen den Menschen angeht; so ganz grundsätzlich, wobei das natürlich fast alle Religionen tun??)

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Wenn beim Denken eine mentale Wissenseinheit ( = Begriff oder Konzept in der psycho-linguistischen Fachsprache) aktiviert wird, wird dabei oft auch das Lautbild/Klangbild der entsprechenden Bezeichnung, also des Wortes, welches den Begriff bezeichnet, mitaktiviert. Dies geschieht aufgrund assoziativer Verknüpfung. Alternativ kann die Aktivierung eines Begriffes aber auch mentale Bilder hervorrufen (dazu gehören auch Schriftbilder).

Wenn du z.B. rechnest: 5+50=10, dann kann die Aktivierung des mentalen Begriffs [5] beinhalten, dass du die entsprechende Bezeichnung (das Wort) als Klangbild "hörst" oder als Schriftbild (<fünf>) oder Zifferbild (<5>) vor deinem inneren Auge "siehst". Oder du stellst dir dabei 5 nebeneinander liegende, gleiche Objekte vor oder die Anordnung der fünf Punkte auf einem Würfel etc..

Das Denken ist also eine Frage der Repräsentation, d.h.: Wie bildet dein Gedächtnis Bedeutungseinheiten ab.

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