Symptome einer psychischen Erkrankung(?)?

Hallo

Ich weiß nicht ganz, wie ich diese Frage stellen soll, tut mir leid.

Ich habe Probleme, auf "un-konkrete Fragen" zu antworten (z.B. "Was hast du weiter vor?" oder ähnliches. Irgendwie schwer, Beispiele zu geben. Aber in letzter Zeit werde ich ständig solche Fragen gestellt und ich muss immer dreimal nachfragen, bis ich die Frage in etwa zu verstehen glaube.), ich bin ständig abgelenkt und tue deshalb weder Dinge, die meine Mutter von mir möchte, noch welche, die ich mir selbst vornehme. Ich hungere manche Tage nur mit Wasser und Abendessen(Abendessen nur, weil meine Mutter das sonst mitkriegen würde) und andere Tage esse ich viel zu viel und alles ungesundes Zeug. Wirklich Unmengen, locker über 1 Kg Süßigkeiten in einem Tag. Ich habe fast null Selbstbeherrschung und bin ständig kurz davor jemanden zu schlagen oder anzuschreien, wenn ich genervt bin. Ich schlafe nur wenig, da ich meist nach 1 ins Bett gehe und gegen 7 aufwache, einfach liegen bleibe und gegen 9 oder 10 aufstehe. Ich gehe kaum raus, auch wenn ich es möchte. Ich zweifele ständig an allem was ich tue oder gerne tun würde.

Ich habe das Gefühl, ich kann nicht gut mit anderen Menschen umgehen, aber auch nicht mit mir. Ich habe mich früher geritzt und mich selbst "depressiv" genannt, auch wenn ich daran irgendwie immer ein wenig gezweifelt hab. Ich bin 17 und habe das Gefühl ich bin noch nicht bereit, mein Abi zu machen und zu studieren oder zu arbeiten. Ich schiebe gerne alles auf meine Eltern, aber eigentlich bin ich wohl selbst Schuld, dass ich so bin, wie ich bin.

Mein Punkt ist, dass mein Verhalten mir Angst macht. Ich kann mich selbst nicht nachvollziehen, wenn ich mal wieder von einem Stimmungsextrem ins nächste stürze. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, dass ich irgendetwas in die Richtung Autismus haben könnte. Nicht Autismus, aber irgendwas, dass ein Stück weit in die selbe Richtung geht.

Ich verstehe, dass das hier alles ziemlich wirr klingt, aber ich bin nicht wirklich in der Lage, mich klar auszudrücken. Ich versuche, meine "Symptome" so gut wie möglich zu beschreiben, denn ich möchte wissen, was mit mir los ist. Klar, mit 17 bin ich ein Teenager und in der Pubertät und so Zeugs, aber ich habe das Gefühl, dass mit mir einfach nicht alles stimmt. Das ich nicht normal bin. Und das macht mir Angst.

Hat irgendwer eine Idee, was das sein könnte?

(Das Fragezeichen hinter psychische Erkrankung steht da, weil ich nicht weiß ob es eine Erkrankung, Störung, psychisch oder überhaupt irgendwas ist.)

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Selbstzweifel, Unsicherheiten, Stimmungsschwankungen, Unkonzentriertheit... alles normal in Deinem Alter.

Aber in dem Moment, indem Du nicht einigermaßen unbeschwert bist (was für dieses Alter genauso üblich wäre) würde ich Dir raten professionelle Hilfe aufzusuchen.

Dann könnte auch eine Diagnose gestellt werden- die Dir ja auch anscheinend wichtig ist.

Vielleicht kommt ja dabei heraus, dass Du völlig "normal" bist, oder eben auch nicht und dann kann man gezielt mit einer Therapie beginnen.

Manchmal hilft einfach nur reden (könnte auch ein guter Freund sein) um etwas Klarheit in das Chaos zu bringen.

Ich wünsche Dir alles Gute!

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Wenn Dein Vater operiert wurde (unter Vollnarkose) kann es zu einem postoperativem Delir kommen- auch Durchgangssyndrom genannt. Gerade bei älteren Menschen kommt das häufig vor. Das kann Tage oder bei älteren Menschen auch Wochen und Monate andauern.

Wurde er so aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen?

Sprecht mal mit dem Hausarzt oder dem Neurologen über eine geriatrische Reha, denn die Angehörigen, sowie der Patient benötigen professionelle Hilfe in so einem Fall.

Ansonsten könnt Ihr ihn unterstützen, indem Ihr ihn "normal" behandelt und ihn in das Familienleben einbindet. Versucht, seine "Ausfälle" auszublenden und ihn geduldig zu führen. Bestimmt findet er dadurch bald wieder in den Alltag zurück.

Alles Gute!

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Also bei mir wurde Blut abgenommen (das war Pflicht). Dann wurde nach Vorerkrankungen gefragt und ich wurde über Hygienemaßnahmen und Eigenschutz, sowie Schutz der Patienten informiert (Handschuhe, hygienische Händedesinfektion...usw.) Urin musste ich nicht abgeben und ausziehen musste ich mich auch nicht. Der Betriebsarzt fragte mich nach meiner Größe und Gewicht, das wäre aber wie er sagte nur für mich um den BMI zu ermitteln, aber hätte keine Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis.

Das war bei meiner betriebsärtzlichen Einstellungsuntersuchung (ich arbeite im Krankenhaus).

Die Untersuchung VOR Beginn der Ausbildung fand beim Hausarzt statt, der mir bescheinigen musste, dass ich körperlich und psychisch in der Lage bin den Beruf auszuüben. Dort wurde mir auch Blut abgenommen, es wurden mir ein paar Fragen zu meiner körperlichen und psychischen Verfassung gestellt und dann hatte ich meine Bescheinigung.

Die Patienten, die Du später betreust (in der Ausbildung und nach dem Examen) sind z.Teil völlig auf Deine Hilfe angewiesen und müssen sich von Dir waschen, bzw. "sauber" machen lassen. Du wirst ganz viele nackt und hilflos sehen (auch bei uns sind viele Patienten die vorher selbstständig waren und nach einem Sturz und der OP völlig auf Hilfe angewiesen sind und noch nicht einmal mehr (vorrübergehend) alleine zur Toilette gehen können).

Ich denke mal, dass deren Situation schlimmer ist, als sich vor einem Arzt einmal ausziehen zu müssen, der routinemäßig seine Fragen stellt und Dir Blut abnimmt und dann kannst Du Deine Ausbildung beginnen.

Ich will damit nur sagen: Wenn Du die Ausbildung wirklich machen möchtest, dann versuche einfach Deine Unsicherheiten auszublenden. Es geht darum, dass Du eine gute Altenpflegerin wirst und der Umgang mit (alten Menschen) hat mit Deinem Gewicht nichts zu tun...

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Es dauert seine Zeit bis Narbengewebe elastischer und weicher wird. Gute Pflege ist entscheidend. Also immer gut eincremen (es muß nicht einmal eine Narbensalbe sein- es reicht eine fetthaltige Creme).

Wie alt ist denn die Narbe und war die Verletzung tief? Ist sie in der Nähe eines Gelenkes, so dass die Bewegung eingeschränkt ist?

Tut sie nur bei Berührung weh, oder auch bei Bewegung?

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Hast Du eine Kinderärztin, der Du Dich anvertrauen kannst?

Es gibt für Kinder und Jugendliche (und auch für Eltern) die Nummer gegen Kummer:

116111 (montags -samstags 14-20 Uhr).

Ruf da mal an!

Die online -Beratung ist sogar rund um die Uhr da,

Ich hoffe, dass Dir bald jemand helfen kann.

Ich wünsche Dir alles Gute!!!


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Also als Erstes kommt es darauf an, wer die rechtliche Betreuung hat, denn nur derjenige kann die Einverständniserklärung unterschreiben.

Ist denn Dein Lebensgefährte auch der Betreuer?

Habt Ihr im Heim angegeben (unabhängig von der Betreuung), dass Ihr  grundsätzlich bei Verschlechterung des Gesundheitszustandes, Verlegung...usw informiert werden wollt?

Wenn es so sein sollte, dann kann ich Euch nur empfehlen einen neuen Heimplatz für sie zu suchen.

Wenn nicht, dann solltet Ihr umgehend mit der Heimleitung sprechen, dass Ihr IMMER informiert werden wollt. Und auch mit der gesetzlichen Betreuung (falls sie die hat).

Alles Gute!!

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Ich würde an Deiner Stelle zu einem Psychiater gehen um erst einmal diagnostizieren zu lassen an welcher Art von Depressionen Du leidest. Und auch aus dem Grund um einmal mit jemandem gesprochen zu haben, der nicht gefühlsmäßig mit eingebunden ist.

Es gibt große Unterschiede bei Depressionen. Erst einmal muß klar sein, ob Du schon immer oder schon lange unter Stimmungsschwankungen leidest, oder ob ein aktuelles Ereignis, bzw. ein vergangenges der Auslöser ist. Dann spielt eine Rolle, wie oft Du sie hast und wie lange. Ob die Stimmungen schwanken oder eher immer gleichbleibend sind...usw.

Um Deine Freundin und damit auch Dich selbst zu entlasten, solltest Du mit einem Profi sprechen. Und es steht Dir frei ob Du eine begonnene Behandlung weiterführst oder nicht. Das kannst Du ja selbst entscheiden.

Wenn es Dir weiterhilft- umso besser.

Außerdem kann man lernen mit Depressionen umzugehen, aber da braucht man oft professionelle Hilfe.Es hängt davon ab an welcher Art von Depression man leidet. Manche sind heilbar, mit manchen lernt man umzugehen.

Alles Gute!!

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Empfehlen kann man alles...nur ob es Sinn macht das steht woanders geschrieben.

Aber bei typischen Herzinfarktsymptomen sollte man sofort den Notarzt rufen.

Auch bei Angina pectoris ( welche kein Herzinfarkt ist- aber dazu führen kann),

gibt es einiges zu beachten:

-Oberbekleidung lockern

- aufrechte Sitzhaltung

- Fenster öffnen für Frischluftzufuhr

- Betroffenenen beruhigen und nicht alleine lassen

- falls vorhanden Nitrospray verabreichen

und dann noch den Notarzt rufen, um abzuklären ob nicht doch ein Herzinfarkt vorliegt. 

Mit ASS ist in solchen Situationen nicht geholfen.

Alles andere, bei nicht akuten Situationen, verschreibt der Arzt, als Prophylaxe sozusagen. Aber darum geht es bei solchen Symptomen nicht. Da muß die "Normalperson" zum Telefon greifen..

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Es gibt so einiges wofür man die Spritzen noch braucht..

Es gibt viele Medikamente die subcutan verabreicht werden z.B. Anti-Thrombosespritzen (Clexane, Heparin), Vitamin B12, diverse Schmerzmittel, in der Rheumatologie und Dermatologie z.B. MTX...usw

Das sind Injektionen, die der Patient, wenn er dazu in der Lage ist, selbstständig spritzen kann. Dafür braucht er dann Spritzen, die er in der Apotheke kaufen kann.

Viele Diabetiker haben inzwischen einen "Pen" und spritzen gar nicht mehr mit der Spritze.








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Es ist ganz normal, dass Dir bei manchen Dingen schwindelig oder schlecht wird. Wie hier schon viele sagten, kannst Du Dich an einiges gewöhnen.

Vielleicht realisierst Du erst nach fünf Minuten was gerade passiert ist...

Ich konnte früher gar kein Blut oder Wunden sehen und arbeite inzwischen aber im medizinischen Bereich- das hätte ich nie gedacht :-)

Es gibt für mich immer wieder Situationen, bei denen ich tief durchatmen muss- aber es funktioniert!

Ein Dozent von uns sagte immer, dass viele Medizinstudenten z.B. beim Anatomieunterricht an der Leiche in den ersten Semestern reihenweise umkippten, aber mit fortschreitender Erfahrung das anders und auch professioneller wird.

Lass Dich nicht verunsichern. Erst wenn Du nach längerer Studienzeit bemerkst, dass es gar nicht geht, dann solltest Du darüber nachdenken.

Wichtig ist es, solltest Du letztendlich Medizin studieren, auch mal zu sagen, wenn es Dir zuviel ist. Das ging schon vielen vor Dir so und wird auch vielen nach Dir so gehen. Ausprobieren solltest Du es auf jedem Fall, wenn es schon lange ein Wunsch ist Medizin zu studieren.

Jeder Mediziner hat mal da angefangen wo Du jetzt bist :-)

Viel Glück!!!

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Eine maßgeschneiderte Bandage ist immer besser. Deshalb würde ich mir an Deiner Stelle nicht irgendeine Bandage online kaufen.

Vielleicht solltest Du den Arzt wechseln, oder dem jetzigen erklären, dass der Sport nur geht, wenn Dein Knie gut unterstütz/ gestützt  ist.

Mit einer guten Bandage kannst Du Sport treiben um wieder etwas abzunehmen.

Viel Glück!

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