Mach lieber etwas länger Vietnam und kürz Deine Zeit in Thailand. Koh Chang, Samui, Phi Phi usw. sind nicht mehr der Bringer. Ungezügelter Massentourismus mit teilweise unverschämten Preisen. Nha Trang, Hue aber auch Mui Nee ist bei weitem die bessere Wahl.

Thailand wegen der schönen Natur? Das war einmal......(vor 20 Jahren)

Denk an meinem Worte.

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Vieles wurde schon gesagt, ich habe mich selber schon mit diesem Vorhaben beschäftigt und seinerzeit Informationen eingeholt. Im Iran gibt es angbeblich ein 5 Tages-Transitvisum und man muss eine Art Energiesteuer zahlen - Leute behaupten, dass da gut und gerne 400-500 Euro fällig werden. In Myanmar gibt es beträchtliche Probleme. Die Einreise auf dem Landweg mit einem Kraftfahrzeug ist nicht erlaubt (für Ausländer?). Ein Motorradfahrer berichtete mir von hohen Kosten, da er in Indien das Motorrad mit dem Flieger nach Thailand bringen musste. Pakistan und das kurdische Gebiet (Türkei) erachte ich als sehr riskant. Vom gefährlichen Iran habe ich wiederum nur Gutes gehört. Meine Infos sind rund 2 Jahre alt und ich kann nicht sagen was sich da noch geändert hat.

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Geh hör auf, dat ist doch nie so genau. Zieh einfach mit dem Drehmomentschlüssel ein Eck drüber - also einen Tick weiter. Hab auch eine Ratsche bis 50NM und muss immer mit 53 anziehen. Hab mir da noch nie einen Kopf gemacht.

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Genau das habe ich auch oft. Mir kommt vor es spielt sich dabei viel psychisch im Kopf ab. Oft bilde ich mir ein würgen zu müssen und dann wird es so schlimm, dass ich den Putzvorgang regelrecht abbrechen muss, damit ich mich nicht übergebe. Oftmals putze ich mir jedoch ohne viel nachzudenken minutenlang die Zähen und es passiert nichts. Es liegt keinesfalls an der Pasta ist mein Fazit, der Würgreiz entsteht im Kopf.

Kleiner Tipp - Mit der elektrischen Zahnbürste (benutze ich auch) entsteht dieser Effekt nie. Probiers mal.

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Wo das Problem liegen soll mit einem Roller 2.000 km zu fahren, kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Schon die Honda Wave 100ccm läuft gut 90-100 km/h und man kann sich somit relativ zügig fortbewegen. Manche Roller die ich hatte, benötigten nur sagenhafte 2 lit. auf 100 km (besonders die 100er) und stellen somit noch eine relativ günstige Fortbewegungsvariante dar. Ich finde die einfachen Honda Wave/Dream besser und robuster als die neueren Varianten.

Das Problem liegt beim Mieten und eventuell beim Grenzübertritt. Regulär sind Mieter nicht bereit Dir ein Fahrzeug für so einen Trip zu überlassen. Aber es wäre nicht Thailand wenn der Grundsatz nicht gelten würde; Für Geld bekommt man alles. D.h. alles ist handelbar und nur eine Frage des Preises. Wahrscheinlich wird es sich aber nicht lohnen, daher Variante zwei:

Du kaufst Dir einfach einen Roller. Die einfache Variante des Honda Wave 100 cm ist für 32.000 Baht (rund 800 Euro) neu zu haben, Gebrauchte Roller liegen natürlich drunter. Meine Thai.Gurke kostete 8.000 Baht und läuft schon über 7 Jahre zuverlässig.

Nun ein kleines Problem. Ich bin mir 100%ig sicher, dass man mit einer deutschen bzw. österreichischen Nummertafel bis auf wenige Länder dieser Erde überall rumkurven darf. Wie es nun mit Thai-Fahrzeugen aussieht, kann ich Dir leider nicht sagen. Es wird generell schon möglich sein, aber keine Ahnung welche Papiere/Versicherungen man hierfür benötigt.

Gut Rolling Stones

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Man soll Kultur und Rituale als Gast in einem fremden Land immer besonders achten. Mir z.B, ist es auch immer sehr unangenehm wenn mich ne scharfe 45kg Maus am Hodensack krault (und mehr), aber ich lasse es aus Respekt gegenüber den Landessitten stillschweigend zu. Ganz schlimm fand ich es in manchen Lokalen, als ich gefragt wurde - Pay Bar? Natürlich will ich meine Rechnung immer zahlen, hab aber dann gleich zwei Girls mit aufs Hotelzimmer geschickt bekommen. Im Zimmer wurde ich dann unter alkoholeinfluss zu sexuellen Handlungen genötigt. Ich habe auf eine Anzeige verzichtet.

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Ja

Meine Freundin verdiente in einer Textilfabrik ca. 150 Baht täglich, ein Thai-Maurer verdient in Surin ca. 6.000 Bhat, eine 7/11 (Shop) Angestellte bekommt ca. 4.000 Baht im Monat. Die Dorflehrerin verdient 6.000 Baht incl. Unterkunft. In einem ausländisch geführtem Hotel nähe Prasat bot man meiner Freundin Arbeit für 4.000 Baht/incl. Essen an. Khaopatgai verdingt sich oftmals in den Zuckerrohrfeldern und verdient ca. 100 - 120 Baht am Tag. Beim Verputzen seines Hauses benötigte er Helfer und die bekamen 200 Baht (männl.) und 150 Baht (weibl.) täglich.

Das sind hier so die Einkommen der Menschen im Isaan und scheinbar ist es auch möglich damit zu leben. - sogar mit ganzen Familien im Anhang.

476 Euro sind ca. 16.000 Baht - damit befindest Du Dich ca. in der Liga - höherer Beamter, erfolgreicher Selbständiger oder Thai-Girl mit besonders dummen Farang (wie ich z.B.)

Ein Leben wie ein Thai ist also mit diesem Betrag durchaus möglich (ich brauche im Isaan deutlich weniger), willst Du aber Boris Becker imitieren und jeden Tag Pommery Schampus trinken und zart filetierten Lachs am Teller haben, dann geht es natürlich nicht. Nach oben sind ja bekanntlich in keinem Land Grenzen gesetzt, auch nicht im Isaan.

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Gut, aber wenn Du mit dem Wechseln warten willst, so birgt das auch ein gewisses Risiko und zwar das Inflationsrisiko. Ich erinnere mich da gerade an meinen Urlaub im ehem. Jugoslawien. Am ersten Tag wechselte ich 400 österreichische Schillinge und bekam 900.000 Dinar. Am 5. Tag war das Geld aufgebraucht und ich wechselte abermals 400 Schilling und bekam bei der gleichen Bank bereits 1,1 Mio. Dinar. Am Ende meines 10tägigen Urlaubs lag der Kurs für das selbe Geld schon bei 1,25 Mio. Dinar.

Nun stell Dir vor wie es einen Jugoslawen damals erging, der in Oesterreich Urlaub machte oder zu Einkaufen fuhr und den Geldwechsel nicht am ersten Tag vollzog? Der verarmte ohne nur einen Dinar auszugeben.

Nun stellt sich vielen Lesern die Frage, was hat dieses Beispiel mit Geldwechseln in Thailand zum tun?

Nun ja, die EU ist für mich nichts weiteres als ein diktatorischer Staatenbund der von Deutschland und Frankreich geführt wird und deutlich gegen den Willen der Bevölkerung entscheidet, in Jugoslawien war es halt Tito der die Massen mit Gewalt zusammenhielt. Nur 6 reiche Staaten unterhalten und finanzieren den Rest der Bande, in Jugoslawien waren es vor allem die Slowenen und Kroaten welche diese Rolle übernahmen und raus wollten aus diesem Staatenbund. In Jugoslawien explodierte seinerzeit die Arbeitslosigkeit und alles was Hände und Füsse hatte drängte in den reichen Norden, wir beobachten ähnliches auch in der EU, von der Massenarbeitslosigkeit mal ganz abgesehen. Tito proklamierte das ein Ausstieg aus diesem Staatenbund vollkommen unmöglich sei, ähnlich wird es auch uns EU-Bürgern suggeriert, ist halt wie bei der Mafia. Tito zensierte die Medien und lies nur Parteikonforme Berichte zu, wir beobachten haargenau die gleiche Entwicklung in der EU. Kritiker werden schnell mundtot gemacht oder ins rechte Lager gedrängt, bzw. mit Sanktionen belegt.

Nun mag es sein, dass dies für die paar Wochen nicht zutrifft, weil noch tanzen wir auf dem Grad zum Abgrund, aber ganz so unrealistisch ist mein Vergleich nun doch nicht. Hoffen wir jedenfalls das Beste für unseren Euro und vor allem für die Spanier und Italiener mit Ihren Billionen Schulden. Langfristig rechne ich aber mit Kurseinbrüche gegenüber allen stabilen Währungen, somit auch gegenüber dem Baht.

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Ich kann Dir nur folgendes Beispiel bringen. Ich lebe in einem äußerst konservativen Bergdorf in den Karawanken (Kärnten). Bei uns werden nicht mal Leute aus der Stadt (zB. Wien oder Graz) gut angesehen. Das Umfeld ist (noch) Bäuerlich und wer nicht (händisch) arbeitet gerät schnell ins Kreuzfeuer der Kritik. Bauern sitzen hier am Stammtisch mit den Jägern und bestimmen den Ostscharakter.

Nun der Hammer - Bauer khaopatgai bringt eine Thai ins Dorf. Eine Thai aus Surin, die aber ebenfalls einer Landwirtschaft entspringt.

Ihr Interesse für die ländlichen Tätigkeiten waren von allen Anfang groß und ich musste sie nie zu etwas zwingen oder überreden. Ich bin Forstbesitzer und sie ist wohl die einzige Frau welche sich hier im Gebirge in den Steilhängen mit entsprechenden Forstarbeiten beschäftigt. Dies blieb der konservativen Gesellschaft nicht verborgen und Vorurteile schienen schnell beseitigt. Meine Mädel hat sich scheinbar ganz von selbst und eher unbewusst einen Namen gemacht und dies in einer der schwierigsten Regionen. Selbst meine 88jährige Nachbarin und Altbäurin behandelte das fremdartige Wesen mit Respekt und mit nötiger Anerkennung.

Was ich damit sagen will; Es muss nicht immer die Region verantwortlich sein für Toleranz der Menschen. Es liegt in erster Linie an einem selber wie man toleriert wird in einer Gesellschaft. In einer Gesellschaft in der Arbeit und Fleiß ganz oben steht, wird man gerade über diese Tugenden den Schlüssel zur Anerkennung finden.

Ich selber erlebe als Farang in Thailand ähnliche Vorurteile. Wir sind alle dick, stinken und sind strohdumm. Also wenn ich mir den Großteil der Pattaya-Klienten so ansehe, dann trifft diese Aussage der Thai auch eher zu. Aber was sagen die Thai zu khaopatgai, der nun gar nicht dick ist, in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne Schach spielt und sich in den Zuckerrohrfeldern der Schwiegermama abrackert und sein Haus im Isaan mit eigenen Händen erbaut hat? Ich bemerke zumindest in meinem Gastdorf im Isaan keinerlei Ablehnung, obwohl die generelle Meinung über Farangs scheinbar nicht hoch zu sein scheint.

Gruß khaopatgai - und viel Glück.

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