Heizen im Wohnwagen im Winter ist leider nicht ganz billig. Folgende Varianten sind möglich:

1.) Standard Propangasheizung (haben quasi alle Wohnwagen serienmäßig)

Wir verbrauchen wenn es im Winter richtig kalt ist etwa 2-3 Flaschen Propangas mit je 11kg pro Woche. Preis pro Flasche ca. 15-20 Euro. Achtung: Morgens um 4 Uhr Gas leer und dann Flasche wechseln ist echt scheiße, deswegen mal "Truma Duomatic" googeln :-)

2.) Stromheizer (kaufen, reinstellen, Stecker rein, läuft)

Der müsste im Winter wahrscheinlich 24h mit 2000W laufen damit es warm wird und bleibt. Verbrauch wäre also 48kWh am Tag, also bei 0,25 Euro Strompreis etwa 12 Euro am Tag und somit teurer als Propangas welches man ohnehin trotzdem braucht zum kochen.

3.) Diesel-Standheizung (Einbau kann nur der Fachmann oder begabter Heimwerker)

Standheizungen gibt es u.a. von den Firmen Webasto oder Eberspächer, laufen problemlos auch mit Heizöl. Verbrauch pro Tag etwa 5-10 Liter. Die Pumpe der Standheizungen klickt ganz leise bei jedem Mal pumpen. Wenn man sehr empfindlich ist kann einem das unter Umständen den Schlaf rauben :-)

...zur Antwort

Entweder Altkleidersammlung oder mit einer neuen Schicht Flexfolie überdecken. Dabei müsste die neue natürlich die alte Folie vollständig überdecken. Besonders schön wird es allerdings nicht werden, die Ränder der alten Folie werden sich unter der neuen immer etwas abzeichnen.

...zur Antwort

Es handelt sich um eine abhängige Stichprobe, da die Vorderflügellänge und die Hinterflügellänge in Relation zueinander stehen. Wenn der Flügel vorne länger ist, ist er es hinten auch, die Längen hängen voneinander ab. Wenn die Messwerte der einen Stichprobe die der anderen Stichprobe beeinflussen, so handelt es sich um eine abhängige Stichprobe.

...zur Antwort

Hallo, selber bauen geht nicht. Zirkuszelte müssen (ab einer Größe von 75 Quadratmetern) über ein sogenanntes "Prüfbuch für fliegende Bauten" verfügen. Um dieses zu bekommen ist das Prozedere wie folgt:

1.) Ein Baustatiker erstellt eine statische Zeichnung und Berechnung der kompletten Zeltanlage anhand diverser DIN-Normen und Windlastannahmen und so weiter. Idealerweise hat der Baustatiker Ahnung von fliegenden Bauten, sonst wird's Müll :-) Kostenpunkt ab ca. 3000 Euro

2.) Ein Zeltbauer baut die Zeltplane nach den Vorgaben des Statikers und liefert den Nachweis, das Material und Verarbeitung den Vorgaben entsprechen. Kostenpunkt ab ca. 10.000 bis 100.000 Euro, je nach Größe

3.) Ein Stahlbauer baut sämtliche Masten und Stangen, ebenfalls wieder nach Vorgabe und mit Nachweisen. Kostenpunkt auch ab ca. 10.000 bis 50.000

(Idealerweise sprechen sich alle 3 vorher mal ab, damit auch alles passt)

4.) Du baust das Zelt zum ersten Mal auf

5.) Dann kommt der Tüv und prüft, ob die Nachweise und die Statik und das Zelt auch übereinstimmen und ob der Statiker beim Rechnen nicht besoffen war. Die Statik wir zusammen mit Tüv Bericht und so weiter zu einem Buch gebunden, dem "Prüfbuch für fliegende Bauten".

6.) Nun muss, wenn das Zelt irgendwo aufgebaut wird VOR dem Aufbau die jeweils zuständige Bauaufsicht informiert werden. Diese kontrolliert, ob ordnungsgemäß aufgebaut wurde und stempelt das im Prüfbuch ab. Vor der Kontrolle darf das Zelt nicht genutzt werden! Die Kontrolle muss nach jedem neuen Aufbau erfolgen.

7.) Nach 3 Jahren ist der Tüv abgelaufen und muss erneuert werden.

8.) Je nach Intensität der Nutzung hält die Plane maximal 15-20 Jahre, danach ist die fix und fertig, das Gestänge hält natürlich bei guter Pflege länger

...zur Antwort

Also, ich komme aus der Zirkusbranche, und wie immer ist die Antwort: "Es kommt darauf an".

Nicht nur weil ein Zirkus groß und berühmt ist, ist er auch automatisch reich. Sarrasani bespielsweise ist privat wie geschäftlich ziemlich pleite. Andere betreiben keinen Zirkus mehr, haben Privatvermögen und Geschäftsvermögen immer brav getrennt und denen geht es heute relativ gut. Derzeitige Branchenriesen wie Krone oder Charles Knie oder auch viele Weihnachtscircusse machen enorme Umsätze, haben aber auch enorme Kosten. Fuhrpark, Reklame, Personal, Steuern etc. kostet alles sehr sehr viel Geld und dementsprechend bleibt da unterm Strich auch nicht immer das riesige Vermögen hängen. Das Risiko für solch große Unternehmen ist enorm, die Kosten teilweise fünfstellig jeden Tag.

Auch bei kleineren Zirkussen gibt es solche und solche. Manche kämpfen wirklich unterhalb des Existenzminimums ums nackte Überleben. Viele haben sich aber auch in einer bestimmten Region, gerade im ländlichen Bereich einen Namen gemacht, gastieren regelmäßig in den selben Ortschaften und können ganz gut davon leben, auch weil es sich häufig um Familienbetriebe handelt und daher die Kosten überschaubar sind.

Für beide Fälle gilt: Mit einem 8 Stunden Tag ist es noch lange nicht getan und wenn man dieses Leben nicht liebt, wird man dabei nicht glücklich.

Alte Weisheit:

Großer Zirkus große Sorgen, kleiner Zirkus kleine Sorgen :-)

...zur Antwort