Anspruch auf Entschädigung nach angenommenen Widerspruch Ausbildung?

Hey,

ich hätte dieses Jahr eigentlich meine Ausbildung abgeschlossen. Schriftlich habe ich betanden, aber die praktische Prüfung nicht. (Ja das geht scheinbar)

Die praktische Prüfung besteht aus einem Projekt, welches dokumentiert werden muss und einer Präsentation des Projektes und einem Fachgespräch.

Im Normalfall ist man mit einer guten Präsentation und einer guten Doku schon so gut wie durch.

Bei mir wurde die Dokumentation von den Prüfern sehr sehr schlecht bewertet, was niemand verstehen kann. Ich habe die Dokumentation vorher von einigen Personen lesen lassen.

Deshalb habe ich einen Widerspruch eingereicht und ganz klar erklärt warum das Ergebnis so auf keinen Fall sein kann.

Jetzt zur eigentlichen Frage:

Da ich natürlich durch die nicht bestandene Prüfung meine Ausbildung um ein halbes Jahr verlängern musste, bin ich derweil wieder im Betrieb und arbeite ganz normal.

Sollte nun aber der Widerspruch angenommen werden (wovon ich ausgehen) hat man dann einen Anspruch auf Schadensersatz aufgrund der unnötigen zusätzlichen Zeit die man noch im Unternehmen ist, welche ja verloren gegangen ist (hätte nach der Ausbildung ja frei bzw. etwas neues angefangen) und hätte das Unternehmen Anspruch auf Schadensersatz, da diese mich ja weiter bezahlen müssen. Das alles ist ja nur durch einen Fehler des Prüfungsausschusse zustande gekommen.

Gruß

Jones

Schule, Abschlussprüfung, IHK-Prüfung, Ausbildung und Studium
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