Wie schaffe ich es auf keinen Fall so wie meine Mutter zu werden?

ich mache mir in letzter Zeit große Gedanken, denn ich merke wie ab und zu die Charakterzüge meiner Mutter bei mir durchkommen. Meine Mutter ist die ekelhafteste Person die ich kenne.

Sie stammt aus dem Osten, ist extremst ausländerfeindlich, raucht und trinkt sehr viel, ist einfach assozial. (Wobei ich das nicht auf alle ‚Ossis‘ beziehe, der Rest meiner östlichen Familie ist nämlich auch nicht so!)

Es hat mich Jahre voller Schmerz gekostet, zu akzeptieren, dass diese Frau nicht ‚meine Mutter‘ sondern einfach nur eine Frau ist, die mich auf die Welt gebracht hat. Meine Kindheit lang musste ich mich beleidigen und runter machen lassen, ich könne ja nichts und brauche weder meinen Führerschein noch mein Abitur versuchen, da ich eine Frau bin, die später nur zum Spaß und für die Küche gebraucht werden würde. Ich wäre ja so wertlos.

Sie selbst geht nicht arbeiten und hockt nur zuhause, und erzählt uns Kindern wie dumm das Leben ist und wie blöd jeder Tag wäre. Sie pflegt sich auch kaum und lässt sich gehen. Durch das tägliche runtermachen habe ich auch keine Lust und keine Kraft ihr da raus zu helfen. Ich glaube da lässt sich auch nichts mehr verändern. Sie ist einfach nicht meine Mutter für mich. Sie sagt mir auch dass man mich nicht lieben könnte und wir einfach keine Beziehung zueinander haben.

Ich bemerke, wie ich in manchen Situationen wie sie reagiere und habe Tierische Angst, für meine Kinder ebenfalls so eine Horrormutter zu sein. Obwohl ich genau weiß, was ich anders machen werde. Aber wie gesagt bei manchen Situationen erkenne ich in mir meine Mutter wieder.

Wie kann man dagegen ankommen? Welche Strategie könnte helfen, dass das nicht mehr vorkommt? Ich möchte in keiner Hinsicht so werden wie sie.

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Wie wird man ‚schlau‘?Hab das Gefühl ich hab einen niedrigen IQ?

Ich hab so ein Problem, ich bin so strohdoof und komplett tollpatschig. Ich merke einfach dass andere in meinem Alter (bin 21) reifer und ‚normaler‘ sind. Mir wird auch immer gesagt, ich würde verpeilt rüber kommen. Ich weiß nicht was ich ändern soll... In meiner Ausbildung hab ich große Probleme, wir schreiben zurzeit Prüfung und ich war die einzige die wirklich schon vor langer Zeit angefangen hat und ewig lang jeden Tag gelernt hat. Die anderen meinten, sie würden erst eine Woche vor der Prüfung lernen. Jetzt hab ich mein schriftliches Examen durch und habe das Gefühl, ich werde nicht bestehen. (Aufgrund von Verständigungsfehlern, Unwissen, da wir natürlich nach der Prüfung untereinander drüber geredet haben und so hab ich gemerkt, dass ich nicht bestehen werde) so ist das schon mein Leben lang. Ich brauch ewig, bis ich etwas raffe... Ich hab das Gefühl, ich hab einen sau niedrigen IQ. Obwohl ich gerne lerne. Kann das damit zutun haben, das meine Mama in der Schwangerschaft geraucht und getrunken hat? (Gott sei Dank habe ich sonst keine körperlichen Defekte oder Krankheiten Deswegen etc.) oder kommt es daher, dass ich zuhause früher immer täglich verbal misshandelt wurde? (Einreden, dass ich wertlos bin und nichts verdiene und nichts versuchen brauche) Ist nur ne Vermutung, ich habe keine Ahnung. Aber vor allem, WAS kann man dagegen tun? WIE werde ich ‚schlau‘??

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Wie komme ich mit dieser Frau klar?

Diese Frau (ich sage ungern Mutter) ist einfach ein Mensch den ich gern aus meinem Leben haben möchte. Sie beleidigt mich seit ich 16 bin (jetzt 22) sagt mir, ich würde nie etwas hinkriegen, wäre nichts wert, sollte am besten nicht mal mein Abitur versuchen, am besten auch den führerschein nicht machen denn ich bin sowieso zu dumm. (Abitur habe ich dann auch wegen ihr nicht gemacht, Führerschein schon). Nach meinem gescheiterten Versuch, mit ihr darüber zu reden, wie sehr es mich verletzt, sagte sie nur, mich könne man nicht lieb haben. Ich war ein Mädchen, was nie Stress mit irgendwem hatte, nie spät nach Hause kam, oder Ärger mit der Polizei oder sonst etwas hatte. Durch die täglichen Beleidigungen fällt es mir noch heute schwer, ein Selbstbewusstsein aufzubauen. Diese Frau ist einfach grässlich. Es fällt mir schwer, sie als meine Mutter zu sehen. Sie lässt sich gehen, und stinkt unglaublich weil sie sich vor 22 Jahren dachte‘ ach, nach dem Kind brauch ich nie wieder arbeiten und lebe aus der Tasche meines Mannes‘. Egal wo ich bin, wo sie auch ist (wir reden jetzt nur von innerhalb des Hauses, woanders geht sie ja nicht hin) im Wohnzimmer, ich will nur da durch gehen um was zu essen zu holen und sie fängt an mit ihrem selbst- mitleids-mist und ihrem Stöhnen wie scheiße das Leben und auch sonst alles ist. Ich bin nicht bereit, ihr aus ihrem Loch zu helfen. Dafür hat sie mir schon zu viel angetan. Ich will dass sie aus meinem Leben geht und am besten nie meine Kinder kennen lernt. Einfach ein Mensch den ich auch in meiner Kindheit nie als Mutter gesehen habe. Sie sagte auch, wie schön es wäre, wenn ich nie geboren werde. Sie würde lieber 10 Katzen haben aber kein Kind. Dann denke ich mir, deine Probleme will ich haben. Die würde in einer Arbeitswelt total untergehen wenn die solche Probleme hat. in letzter Zeit holt mich meine Vergangenheit mit der Frau ein. Ich merke, wie viel mir genommen wurde und wie wenig ich von einer ‚mutterperson‘ hatte. Allgemein, wie sie mir mein Selbstvertrauen und Bewusstsein nimmt und einfach hofft, dass es mir dadurch schlecht geht. Ich habe noch einen Bruder, den ‚vergöttert‘ sie regelrecht. Vielleicht will sie die einzige Frau im haus sein? Ist sie eifersüchtig weil ich bis jetzt mehr erreicht habe als sie? Meine Frage: wie kann ich so etwas und so jemanden vergessen? Ich will ein Leben in Frieden, ohne diese Frau...

Kinder, Mutter, Familie, Freundschaft, Gefühle, Trauer, Eltern, Psychologie, depressiv, Liebe und Beziehung, Mama
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Ich soll auf meiner Hochzeit nicht tanzen?

Hallo, mein Verlobter ist ein Sohn einer christlichen Familie, wobei er der ‚unchristlichste‘ ist (also geht nicht zur Kirche.) wir planen ja jetzt unsere Hochzeit die im Juli ist, und irgendwie ist das ganze nicht so einfach, denn er sagte, ein hochzeitstanz ist okay, das muss auch so sein, aber es soll nicht den ganzen Abend zu Charts oder Rap getanzt werden. Also garnicht tanzen. Das würde man ja nicht machen wenn da dann die ganze christliche Familie sitzt. So. Von meiner bayrischen, relativ unchristlichen Familie aus wird aber auf jeder Hochzeit getanzt und wer Bock hat, trinkt halt. Deswegen streiten wir uns in letzter Zeit öfter. Seine Eltern wären sicherlich nicht böse, wenn wir tanzen (seine Eltern sind super cool und lieb zu mir, die beten aber jeden Tag und sind also auch christlich) deswegen weiß ich nicht weshalb er sagt, es wäre schlimm. Ist es denn wirklich so schlimm, abends ein wenig zu tanzen auf der Hochzeit ? Ich meine es ist ein Tag der einfach toll sein soll und tanzen ist doch wohl keine Sünde. Außerdem müssen wir ja abends nicht zu den frauenfeindlichsten Rappern tanzen, sondern einfach ganz normal wie eine Hochzeit sein sollte. Meine Freundinnen sind eben Partymäuse und würden sich erschrecken, wenn wir so eine langweilige Hochzeit hätten und nicht mal abends zusammen tanzen könnten.Wie kann man sich da einigen? Hatte hier schon mal jemand ein solches Problem und kennt sich mit der Thematik aus?

tanzen, Religion, Freundschaft, Hochzeit, Christentum, Feier, Liebe und Beziehung, Verlobung
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Beziehung läuft gut, Vergangenheit war schrecklich?

Ich hab keine gute Überschrift gefunden, tut mir leid. Ich bin seit 4 Jahren in einer Beziehung, wir hatten extreme ‚startschwierigkeiten‘. Es waren immer andere Frauen im Spiel bei ihm(er ist nie fremd gegangen !) hat mich jedoch immer angelogen, er sei bei Kumpels dabei war er mit den Kumpels bei irgendwelchen Mädels zuhaus. Er war extreeeem nett zu anderen bestimmten Frauen, hat die immer zu irgendwas eingeladen (wo ich zwar auch mit bei war aber war nicht begeistert davon) es ist einfach so viel passiert was mich verletzt hat, einfach weil ICH so nie zu anderen Männern sein würde. Außerdem hat er den Mädels mit nem Riesen po so dermaßen hinterher gegeiert (es war wirklich kein gucken mehr es war extremes geiern, welches mir teilweise in der Öffentlichkeit so peinlich war, als würde ich es ihm nicht gut genug besorgen. Hat sich immer irgendwie versucht was auszudenken damit er denen hinterher geiern kann, zb am Kopf kratzen und zur Seite gucken um dem hintern hinter her zu schauen) usw usw usw es ist viel passiert was mich sehr verletzt und er hat es nie verstanden weil er das mit den Mädels als normal empfindet, ich aber halt überhaupt nicht. Dabei hatte er EXTREM viel Freiheiten, worauf ich auch wirklich geachtet hat da ich ihn keinesfalls einsperren will. Ich war so verletzt von seinen Aktionen.Trotzdem bin ich bei ihm geblieben. Mit der Zeit hat er sich gebessert, und mittlerweile führen wir eine traumbeziehung. Keine anderen Frauen, kein hinterhergucken in meiner Gegenwart, kein lügen. alles super einfach. Ich kann ihm blind vertrauen. Nur habe ich jetzt gemerkt, wenn ich über diese Zeit nachdenke, das ich mir das nicht hätte bieten lassen müssen. Mir sind fast die Tränen gekommen wenn ich daran denke wie damals mit mir umgegangen wurde und mittlerweile weiß ich das ich das nicht verdient habe. Wie gesagt es läuft alles so super im Moment aber die Zeit damals ist mir ein Dorn im Auge. Er hat mich so dermaßen unmenschlich behandelt nur damals war ich mir nicht bewusst dass ich sowas nicht verdiene. Ich weiß nicht ob ich wirklich mit ihm weiterhin zusammen bleiben will, obwohl alles so super läuft, nur damals alles kacke war. Ich will eine Beziehung wo man nicht direkt an so eine schlimme Zeit denkt, und das tue ich jedes Mal. Ich bin auch jedes Mal so traurig wenn ich Fotos aus dieser Zeit sehe. Was würdet ihr machen?

Liebe, Freundschaft, Gefühle, Trauer, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Partnerschaft
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