Wieso verspüre ich kein Leid beim Tod von Personen/Tieren?

Hallo, mir ist aufgefallen dass ich schon immer ein ziemlich kühler Mensch bin und mich schlecht in das Leid anderer hineinversetzen kann. Als Kind- wenn bei uns Tiere verstorben sind, waren meine Eltern und meine Geschwister am weinen- aber mir war es eigentlich egal. Ich war immer lieb zu den Tieren und hatte eigentlich eine gute Bindung zu ihnen. So geht es mir auch mit dem Tod von Verwandten. Als ich 13 war, verstarb meine Oma, ich war absolut nicht traurig, obwohl ich meine halbe Kindheit bei ihr verbracht hatte und ich ihr wirklich eine tolle Kindheit zu verdanken habe.
10 Jahre später, ist meine Tante verstorben- das gleiche. Ich verliere keine Träne, wie bei allen von uns gegangenen Leuten/Tieren zuvor. Es gibt ja diese Menschen, die lachen in traurigen situationen in denen es nicht angebracht ist, aber auch so jemand bin ich keinesfalls, ich fühle nur einfach NICHTS. Ich bin dann bei den Beerdigungen, bin einfach nur still, benehme mich, spreche mein Beileid aus und warte bis es vorbei ist. Ich habe ansonsten keine diagnostizieren Psychischen Krankheiten und nehme keine dauerhafte Medikation ein. Ich hab auch keine Traumen erlitten (soweit ich weiß), und bin denke mal auch sonst ein ganz normaler Mensch. Gibt es solche Leute einfach, die kein Leid empfinden? Oder ist das nicht normal?

Tiere, Familie, Tod, Gehirn, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psychologe
Mein Mann will nichts mit meiner Familie zutun haben?

Hallöchen, ich wollte mal ein paar Meinungen zu meinem Fall hier haben.

ich bin seit 7 Jahren mit meinem Mann zusammen und letzten Sommer haben wir geheiratet. In diesen ganzen Jahren haben meine Eltern meinen Mann nur 4-5 mal gesehen, und das immer nur flüchtig; wir haben also nie mal zusammen gesessen beim Essen; oder bei Geburtstagen oder Familien feiern. Da bin ich immer alleine hin gegangen. Er sagt, er hält den rauchergeruch nicht aus, denn meine Eltern sind schlimme Kettenraucher.

dazu kommt, das meine mom mich nie gut behandelt hat. Wie oft bin ich zu meinem Mann gekommen, und hab geweint, weil meine Mutter so schrecklich zu mir war. Ich wäre nichts wert, mich kann man nicht Liebhaben. Meine Eltern haben sich nie für meine Erfolge interessiert. Sind nicht mit zum Abschlussball gekommen, sind nicht mit zum Brautkleid aussuchen gekommen.. die 1 1/2 Stunden zur hochzeitslocation fahren waren denen auch schon viel zu viel und sie wären am liebsten nicht gekommen weil es so ‚weit‘ ist. Seit ich ausgezogen bin, ist meine Mutter aber manchmal anders zu mir. Also netter. Wir haben uns oft getroffen und wie Freundinnen geredet. Heute ist sie aber wieder in alte Verhaltensmuster gefallen und ich kam weinend wieder nach Hause.
mein Mann hat mich wieder getröstet und mir gesagt, er hasst meine Mutter. (Dadurch, dass sie mir oft so weh tut..)

wie seht ihr das? Ist das in ordnung?
mir tut es irgendwie doch sehr weh, dass meine Eltern nie wirklich mit meinem Mann was machen werden, und sie ihn eigentlich garnicht kennen.. wir sind doch eigentlich eine Familie. es sind ja doch irgendwie meine Eltern und ich habe sie ja irgendwo auch noch lieb? So eine Situation habe ich auch noch nie von jemand anderem gehört. Was würdet ihr tun?

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Wie erkläre ich meiner Cousine, dass ich nichts mehr mit ihr machen möchte?

Hey, ich bin 27 Jahre alt und ich und meine 16 jährige Cousine verstehen uns sehr gut, eine Zeit lang haben wir uns öfter getroffen und einfach geredet, geshoppt, wie Freundinnen halt. Sie sah mich mit der Zeit immer mehr als ‚vorbild‘. Aber es nervt mich alles nur noch. Ich hab sie wirklich sehr lieb, und für sie bin ich ihre beste Freundin. Sie ist aber wirklich noch nicht reif im Kopf, ist ja auch erst 16. das ist mir oft peinlich. Wenn wir zu mir in die Wohnung gehen und sie schon im Treppenhaus anfängt laut zu lachen und ihre Jungsgeschichten erzählt. Sie schreibt mir jeden Tag (ungelogen!) bis zu 30 Nachrichten, Sprachnotizen, Bilder, alles mögliche. Ich arbeite im 12-h Dienst und dann kann es auch mal sein dass ich 2,3 Tage überhaupt nicht am Handy bin. Sie nimmt das total persönlich, obwohl ich ihr tausend mal schon gesagt habe, dass ich nicht andauernd am Handy hängen (kann). Ich möchte auch nach der Arbeit einfach mal das Handy beiseite legen und meine Ruhe haben. Beim 12-h Dienst ist auch klar, dass ich oft Schwierigkeiten habe meine persönlichen Termine festlegen zu können und nutze dann jeden freien Tag halt für Dinge die erledigt werden müssen. Wohnung putzen, Auto Reparaturen und Services, Arzttermine, Termine bei Banken& Versicherung. All sowas, was halt anfällt. Sie versteht nicht, dass ich mich nur alle 2-3 Monate mit ihr treffen kann/möchte. Sie versteht nicht, was alles bei mir anfällt. Ich hab halt auch oft keine Lust mehr, mir die Geschichten einer 16-jährigen anzuhören. Es geht sowieso nur um kleine Jungs, die nichts ernst meinen und solche Sachen. Außerdem muss ich sie immer holen und wegbringen, wenn wir uns sehen. Das ist für mich einfach unglaublich unnötig und nervig. Wie bringe ich ihr das schonend bei? Natürlich möchte ich mit ihr auf Familien feiern oder familiären Geburtstagen lachen und mich austauschen, sie ist ja meine kleine Cousine. aber diese 1-3 mal im Jahr reichen mir auch total aus! Ich möchte ja nicht dass sie jetzt sauer auf mich ist. Ich weiß nicht wie man das einer 16 Jährigen sagen soll.

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