Es bleibt nur die Minderung, für den Zeitraum, in dem die Nutzung nicht möglich ist. Die Ersatzpflicht des Vermieters bei der Benutzung kostenpflichtiger Parkplätze muss ich verneinen. Der Anspruch kann nur aus dem Mietvertrag entstehen. Ich würde raten, mit dem Vermieter zu sprechen und eine Einigung zu finden, evtl. zeigt sich der Vermieter einsichtig und zahlt für 2 Tage die Gebühren. MfG

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Was hat er denn nun für einen Vertrag? Mietvertrag, Pachtvertrag?. Aus reinem Interesse....? wohl kaum! Mir wird hier nicht ganz klar, wem Sie etwas ans Zeug flicken wollen. Ob der Vertrag unwirksam ist oder nicht hängt nicht von der Meldung ab, sondern von den Gegenheiten selbst. Ein Pachtvertrag wird aber in der Regel wirksam bleiben. MfG

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Der gegenseitige Kündigungsverzicht ist möglich und kann rechtswirksam vereinbart werden. Die Findung einer Immobilie zählt nicht zu den Gründen, um eine derartige Bindung aufzuheben. Es bleibt also die Kündigung gemäß Vertrag oder aber die Untervermietung der Wohnung. In aller Regel muss der Vermieter dem zustimmen. Auch die Möglichkeit der Nachmieterstellung ist gegeben. Eigenbedarf bezieht sich auf die eigene Immobilie und wird dem Mieter als Kündigungsgrund genannt, nicht umgekehrt. MfG

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Das Vertragsdatum zählt, wenn es keine weiteren Vereinbarungen gibt. Lediglich im umgekehrten Fall, wenn der Vermieter dem Mieter nicht den unmittelbaren Besitz zum Vertragsdatum einräumt , gilt der Zeitpunkt der Schlüsselübergabe. MfG

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Der Vertrag wird dadurch nicht nichtig. Sollte es um die Selbstauskunft gehen und dort wurde zur momentanen Adresse gelogen, geht es in die Richtung der arglistigen Täuschung und der Vertrag kann auf dem Klageweg für unwirksam erklärt werden. Ansonsten wird i.d.R. im Mietvertrag lediglich die Adresse des Mietobjektes angegeben, die derzeitige Adresse wäre überflüssig. MfG

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Sicherheitshalber sollte die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden. Einen Grund zur Ablehnung kann ich nicht erkennen. Lediglich kann der Rückbau bei Auszug gefordert werden. Alle Beschädigungen sind zu beseitigen, auch mit einer erteilten Genehmigung. MfG

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Das ist ja mal eine konstruktive Lösung. Hier gibt es eine Dusche, die im momentanen Zustand nicht nutzbar ist. Für die Zeit, für die Dusche nicht in vollem Umfang (also ohne Gummiwischer) nutzbar ist, müssen Sie nur eine herabgesetzte Miete bezahlen. Vorläufig sollten Sie einen angemessenen Teil der Miete zurückhalten und dies der Verwaltung mitteilen. Bitten Sie die Verwaltung um einen Termin, vor Ort zur Besichtigung. Lehnen Sie die angestrebte und meiner Meinung nach unverschämte Lösung ab. Sie sollten dies über den Mieterverein oder aber über einen Anwalt abwickeln lassen. MfG

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Trittschall eingebaut in der über mir liegenden Wohnung-lauter als vorher

Hallo, vielleicht kann mir der ein oder andere weiterhelfen. In der über uns liegenden Wohnung (Altbau aus den dreißiger Jahren, 3 Geschossig) wurde nach einer Sanierung der Fußboden (Dielung) herausgerissen und ein vom Vermieter als Trittschalldämmung bezeichneter neuer Fußboden eingebaut. Dazu wurde eine Schüttung aufgebracht (sehr dünn) und einfache Spanplatten auf den Fußboden geschraubt. Darüber wurde PVC verlegt-. Nun sind dort junge Leute eingezogen mit einem kleinen Baby. Wir kommen sehr gut miteinander aus, sie sind sehr nett , ABER ... Na nun ist also dieses Kind etwas älter und hüpft den ganzen Tag dort durch die Wohnung, weint nachts (verständlich) usw. Die jungen Leute können ja nix dafür, aber hier kommt man halt früh vor allem, nicht zur Ruhe. Selbst die Gespräche versteht man zum Teil die dort geführt werden. Nun habe ich meinem Vermieter angekündigt, nachdem ich mehrfach schon Beschwerde vorgetragen habe, dass wir die Miete kürzen werden da die versprochene Trittschalldämmung ja nicht vorliegt. Die Antwort die ich bekam war, das lehnen sie ab, Kinder sind keine Begründung für eine Mietminderung (die Eltern höre ich ja auch zur Genüge) und sie wollten uns im Zuge einer MODERNISIERUNG(!) die Decken abhängen damit es nicht mehr so laut ist, wie gesagt das würden sie uns dann auf die Miete umlegen. Wir wohnen jetzt drei Jahre hier, die Mieter vorher in der Wohnung hatten selbst den Fußboden in Ordnung gebracht da war die Dämmung etwa 20 cm hoch jetzt ist sie noch ca 7cm stark. Den Unterschied kann sich jeder denken. Was soll ich nun tun? Die Baumaßnahmen sind Schwachsinn, im Korridor haben wir ne abgehangene Decke, da ist es genauso laut. Als sie damals oben gebaut haben, hat es so gerummst, das bei uns in einer Stube die Deckentapete riss (!). Dieses würden Sie uns nur im Zuge der Modernisierung (unsere Wohnung ist fertig) machen. Das ist doch ne Frechheit. Das die jungen Leute oben sich Bauarbeiten nicht gefallen lassen ist auch verständlich denn sie hatten ja die Info vom Vermieter das alles gemacht sei. In anderen Wohnungen dieser Genossenschaft sind die Probleme auch vorhanden, wo sie die Fußböden nachträglich so SANIERT haben. Kann mir jemand raten? Dank im Voraus

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Beweise, ohne Beweise geht gar nichts. Sie müssen beweisen, dass sich die Eigenschaften des Gebäudes in Bezug auf die Schallübertragung geändert haben. Und dies gilt es schlüssig zu beweisen, z.B. durch ein Gutachten. Dies ist schwerlich möglich, da bereits alle vorangegangenen Einbauten verschwunden sind und keine Messwerte mehr möglich sind. Ein weiterer Ansatz wäre die DIN o.ä. bei der Erbauung des Hauses heranzuziehen und zu beweisen, dass der jetzige Schallschutz dem nicht entspricht. In diesem Fall wäre dann auch eine Minderung möglich. Die Idee, die darunterliegenden Decken abzuhängen wird in aller Regel nicht den gewünschten Effekt haben. Als Grundsatz kann angesehen werden, Masse bindet Schall. Gerade bei tieffrequentem Schall wird Leichtbau keine Lösung sein. Auch eine entkoppelte Akustikdecke ist nur bedingt tauglich den Schall darüber zu binden, den Schall aus Ihrer Wohnung nach oben dagegen schon. Da es sich um eine Genossenschaftswohnung handelt, wenden Sie sich direkt an den Vorstand und bitten an dieser Stelle um eine umfangreiche Prüfung. Ansonsten bleibt die Rechtsberatung beim Mieterverien oder durch einen Anwalt. MfG

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Da sich das Kündigungsschreiben auf die außerordentliche fristlose Kündigung bezieht und sicherlich der Grund dafür genannt wird, kann auf eine Widerspruchbelehrung verzichtet werden, da in diesem Falle dem Mieter kein solches zusteht. Lediglich der hilfweise ordentlichen Kündigung kann widersprochen werden. Unwirksam wird die Kündigung ohne die Widerrufsbelehrung nicht. Ohne jetzt in die gesamten Verstrickungen dieses Falles einsteigen zu wollen, ohne eine Klage gegen die Kündigung sollten Sie zum genannten Datum aus der Wohnung ausgezogen sein. Eine Kündigung des Mieters ist weder erforderlich, noch rechtswirksam. MfG

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Für eine Kündigung reicht es vorerst nicht aus. Erst bei wiederholter und anhaltender Störung des Hausfriedens wäre eine Kündigung möglich. Für eine Abmahnung wäre es allerdings ausreichend. Nur verstehe ich den Vermieter nicht so ganz. Zum einen wurde Eigentum beschädigt, zum anderen sollte auch der Vermieter ein Interesse an der Wahrung des Hausfriedens haben. Der Vermieter hat die Möglichkeit ein Hausverbot zu erteilen. Ebenso natürlich die EX-Lebensgefährtin, per einstweiliger Verfügung wenn nötig. Beide müssen dies aber nicht. Wenn es sich um einen bislang einmaligen Vorfall handelt, sollten Sie nicht ganz so dick auftragen. Sie haben die Polizei gerufen, damit ist die Sicherheit wieder hergestellt. Wenn Sie sich nicht sicher in Ihrer Wohnung fühlen, sollten Sie Sicherungsmaßnahmen innerhalb Ihrer Wohnung ergreifen, die Ihrem Sicherheitsempfinden genügen. Der Vermieter ist nicht in der Pflicht auf das Sicherheitsempfinden eines einzelnen einzugehen. MfG

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Es werden auch Einheiten gezählt, wenn der Heizkörper auf Frostwacht steht. Denn, wie Sie schreiben ist die Temperatur ausreichend. Es ist also Heizenergie vorhanden und diese wird auch gezählt. Woher diese kommt ist egal. Lassen Sie sich die Funktionsweise einmal von einem Mitarbeiter der Fa. Techem erklären. Ich denke auch Ihnen sollte klar sein, dass die Abwärme, die bei den anderen Mietern produziert wird und es Ihnen wohlig warm werden lässt, nicht von den anderen Mietern bezahlt werden kann. Insofern haben Sie kein Problem. Wenn weiterhin keine Ensicht besteht, haben Sie die Möglichkeit gerichtl. gegen die BK-Abrechnung vorzugehen. MfG

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