1. Werkstatt wechseln!!! Wenn es denn tatsächlich so sein sollte dass deine Reifen irgendwo schleifen (schlechte Qualität hin oder her) dann besteht sofortiger Handlungsbedarf und eine kompetente Werkstatt lässt dich nicht einfach vom Hof fahren. Reifen die schleifen wären lebensgefährlich.

  2. Abgesehen davon dass man auf deinem Video nicht wirklich viel hört, würde ich spontan auf die akustische Verschleissanzeige der Bremsbeläge tippen. Da wo teuere Autos elektrische Verschleisskontakte haben, die dann ein Lämpchen im Armaturenbrett zum Aufleuchten bringen wird bei kleineren Fahrzeugen eine Federklammer am Bremsbelag benutzt, die bei entsprechend dünnem Belag an der Scheibe kratzt und solche Geräusche verursacht..

ghm

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Könnte das Ausrücklager der Kupplung sein. Das Geräusch müsste dann auch im Stand auftreten (also Motor läuft, Gang im Leerlauf und Kupplung nicht getreten) . Verschwindet das Geräusch sobald du die Kupplung trittst, dann ist es das. Abhilfe bietet leider nur ein Tausch des Ausrücklagers.... da in diesem Fall das Getriebe und die Kupplung raus muss sollte man nicht nur das Ausrücklager ersetzen lassen sondern auch Kupplungsscheibe und Druckplatte. Wer wirklich Nägel mit Köpfen machen will ersetzt auch noch das Pilotlager für die Getriebewelle in der Schwungscheibe des Motors. Danach sollte dann das Thema Kupplung für die nächsten 150.000 km gegessen sein.

ghm

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Also deine Armaturenbrettgeschichte ist vermutlich unabhängig von der Motor und Motorkontrollleuchtenproblematik. Ich sage vermutlich weil Ferndiagnosen imemr etwas tricky sind.

Also Hauptproblem: MKL geht an und Motor läuft mit weniger Leistung

Ich fürchte ohne den Fehlerspeicher auszulesen bleibt alles Kaffeesatzleserei. Also würde ich das Auto bis zur nächsten Werkstatt fahren wenn er noch so weit läuft. Hohe Drehzahlen vermeiden. Kaputt gehen sollte dabei eigentlich nichts.

OBD Fehler kann auch jeder Bosch-Dienst auslesen. Andere einschlägige Werkstattketten sind ja umstritten

Ich hoffe es ist nur eine Kleinigkeit.

ghm

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Spritverbrauch ist identisch, da der Motor in beiden Fällen mit gleicher Last und gleicher Drehzahl dreht.

Allerdings wird bei getretener Kupplung das Ausrücklager belastet. Geht dieses kaputt, muss für die Reparatur bzw den Austausch des Lagers bei 95% aller Autos das Getriebe ausgebaut werden (es gibt nur ganz wenige Ausnahmen). Das ist ziemlich teuer und deswegen sollte man versuchen, dass das Ausrücklager genauso lange hält wie der Rest der Kupplung - also das Kupplungspedal wann immer es Sinn macht loslassen anstatt es zuuuu lange zu treten.

ghm

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Quietschende Bremsen sind meistens harmlos (außer einem Fall auf den ich unten noch eingehe), aber natürlich nervig.

Meistens entsteht das Quietschen dadurch, dass durch Bremsstaub sich Teile der Bremsanlage die eigentlich beweglich sein sollten nicht mehr so gut bewegen können, wie sie sollten. Die Bremsbeläge verkanten etwas in ihren Führungen und es entstehen Schwingungen die man als Quietschgeräusch wahrnimmt.

Wie gesagt, technisch erst mal unbedenklich und die Bremskraft leidet darunter nicht. Langfristig könnte es dazu führen, dass die Bremse schneller verschleißt oder ein Bremsbelag ganz fest geht - aber auch das muss nicht passieren.

Wie kann man Abhilfe schaffen?

Zunächst mal sollte man überprüfen, ob die Belagstärke noch ausreichend ist - ein neuer Bremsbelag hat hat 15 mm+ 5mm (für die Trägerplatte aus Metall). Verschleissgrenze ist 2mm + 5mm. Wenn der Belag unter 2mm ist oder gar die Trägerplatte schon mit der Bremsscheibe Kontakt hat müssen die Beläge sofort ausgetauscht werden. Eventuell sogar auch die Scheiben. Mit neuen Belägen, und gereinigter Bremsanlage sollte dann auch das Quietschen verschwnden sein.

Ist die Belagstärke noch ok, würde ich die Bremsen mal richtig heiß bremsen damit sich alle beweglichen Teile mal lösen können. Richtig heiß heißt z.b. 5 mal hintereinander von 100 km/h auf null und zwar so, dass es dich in den Gurt drückt - keine Angst, das muss das Auto abkönnen. Natürlich aber nur auf entsprechend unbelebten Strassen und aufpassen dass du den nachfolgenden Verkehr nicht gefährdest. Das kann, muss aber nicht zum Erfolg führen - da es nichts kostet ist es aber enen Versuch wert.

Manche Leute schwören auch darauf, die Bremsanlage mit einem Hochdruckreiniger mal richtig abzustrahlen. Das geht natürlich nur wenn man einigermassen offene Felgen hat, sonst kommt der Wasserstrahl nicht dorthin wo er soll. Auch das kann, muss aber nicht helfen.

Sicheres Mittel wäre die Bremsbeläge auszubauen alles sauber zu machen und wieder einzubauen. Wenn du allerdings dafür in die Werkstatt musst, sind die Kosten für die Arbeitszeit so hoch, dass ich mir gleich neue Beläge mit einbauen lassen würde - womit wir dan bei Punkt eins wären. Macht also nur Sinn wenn du oder jemand den du gut kennst selbst schrauben kann und auch weiß er/sie tut. Bremsen sind schließlich sicherheitsrelevant.

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ja - ist 7 mm.

Wurde wohl mit Absicht so gewählt um dem allzu sorglosen Schrauber zu signalisieren, dass es hier um sicherheitsrelevante Schrauben geht.

Wenn du weißt wie man Bremsbeläge wechselt, dann kriegst du das bei einem BMW auch hin.... ist ja kein Hexenwerk.

Wenn du es noch nie selbst gemacht hast, dann such dir trotzdem bitte jemanden der Erfahrung damit hat und zumindest beim ersten Mal zuschaut und notfalls korrigierend eingreifen kann. Wie gesagt es ist kein Hexenwerk aber man sollte wissen was man tut.

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In einem Verbrennungsmotor finden ausschließlich chemische Reaktionen statt, auf keinen Fall aber Kernreaktionen - dazu sind die Temperaturen bzw. Teilchengeschwindigkeiten viel zu gering. Und natürlich gehorcht die Verbrennung von Kraftstoff auch den Gesetzen der Stöchiometrie. Daher weiß ich nicht was du mit "nicht stöchiometrische oder zu heiße Verbrennung" meinst.

Generell gilt, daß Temperaturen auch nichts am radioaktiven Zerfall der Elemente ändern - weder in die eine noch die andere Richtung.

Die Abgase eines Verbrennungsmotors sind also genauso radioaktiv wie die Eingangsstoffe - also der Kraftstoff und die angesaugte Luft. Ein radioaktives C14 Atom das z.B. aus der Atmosphäre mit angesaugt wird oder im Kraftstoff gebunden ist, kommt auch als C14 als CO2 wieder aus dem Auspuff raus. Im Motorr kann und wird aber kein zusätzliches C14 erzeugt - dazu wäre wie gesagt eine Kernreaktion nötig, die aber dort nicht stattfindet.

Wenn man genaz genau hinsieht, würde man sogar feststellen, dass Abgase aus fossilen Brennstoffen weniger radioaktiv sind als die Atmosphäre. Warum? Weil der fossile Brennstoff über Jahrmillionen in seinen unterirdischen Lagern gelegen hat und sich dort aufgrund der nicht vorhandenen Höhenstrahlung keine neuen radioaktiven Isotope bilden konnten. Die bei der Entstehung vorhandenen Isotope aber über die Lagerzeit hinweg entsprechend ihrer Halbwertszeit zerfallen sind.

Übrigens: Die Teilchen der Alpha-Stahlung sind Helium-Kerne (also 2p2n). Alpha-Strahler sind nur sehr schwere Atomkerne. Im Verbrennungsmotor werden aber nur Elemente mit leichten Kernen umgesetzt bzw gehen ohne zu reagieren durch (H, O, N, C, und ein paar Edelgase). Alpha-Strahlung wirst du deswegen überhaupt nicht finden. Die radioaktiven Isotope der relevanten Elemente sind dann Beta- oder Gamma-Strahler.

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Also Überspringen der Steuerkette ist sehr selten und ich hab noch nie gehört, dass das beim Starten passiert ist. Du schreibst ja selbst du hast den Wagen mit völlig normal laufendem Motor abgestellt und ein paar Stunden später sprang er nicht mehr an.Ich halte das deswegen für eine Fehldiagnose - jedenfalls anhand der Informationen die ich besitze und ohne das Auto gesehen zu haben.

Wurden denn alle anderen möglichen (und auch wahrscheinlicheren) Ursachen ausgeschlossen? Kraftstoffversorgung, Zündanlage, Gemischbildung?

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Also permanent beschlagende Autoscheiben trotz eingeschalteter Lüftung haben schon einen Ursache, die es zu finden gilt.

Natürlich trägt man selbst durch nasse Kleidung etc einige Feuchtigkeit in den Wagen, die bei nasskaltem Wetter nur schwer wieder raus zu kriegen ist. Trotzdem solltest du noch die Möglichkeit eindringenden Wassers nicht zu schnell abtun. Rostlöcher im Unterboden, defekte Dichtungen an Türen, Scheiben, Schiebedach und Kofferraum und nicht zuletzt ein undichter Heizungswärmetauscher (riecht es bei Einschalten der Heizung süßlich/modrig?) können Schuld sein. Wenn also die Feuchtgkeit überhapt nicht aus dem Auto raus zu bekommen ist, musst du nochmal auf die Suche nach der Quelle gehen.

Günstige Möglichkeiten die Feuchtigkeit aus dem Wagen zu kriegen sind Salz, Reis, trockenes Zeitungspapier (großflächig ausgebreitet) und natürlich lüften, lüften, lüften. Am besten das Auto während der Fahrt ordentlich aufheizen lassen (Haizung so hoch wie du es eben erträglich findest). Die aufgeheizte Luft kann nämlich viel mehr Wasserdampf aufnehmen als kühler Luft. Dann bei Fahrtende für 2 Minuten alle Türen und Kofferraumklappe auf, damit die warme Luft (mitsamt dem enthaltenen Wasserdampf entweichen kann). Je öfters man das macht und je kälter (und damit trockener) die Außenluft ist, desto schneller gehts. an muss der Luft nur genügend Zeit zum Aufheizen und zum Aufnehmen des Wasserdamfes geben.

Ein billiges Mittel um das Beschlagen selbst zu unterbinden sind "Anti-Beschlag-tücher". Gibts im Autozubehör oder an der Tanke. Scheibe damit von innen abreiben, es bildet sich ein feiner Schaum der im nächsten Moment wieder verschwindet und die Scheibe beschlägt nicht mehr. Das ist aber natürlich nur das Symptom und nicht die Ursache bekämpft.

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Hartes Bremspedal klingt nach einem Problem mit dem Bremskraftverstärker. Ich vermute auch, dass die Bremsen nicht völlig ausgefallen waren sondern schon noch eine leichte Bremswirkung vorhanden war. In diesem Fall hilft dann nur mit aller Kraft das Bremspedal durchdrücken - man sieht daran, welche Kräfte normalerweise nötig wären und weviel davon der Bremskraftverstärker übernimmt, wenn er richtig funktioniert.

Der Bremskraftverstärker funktioniert mit Unterdruck der entweder durch eine Pumpe oder durch den Motor selbst erzeugt wird. Hat der Schlauch zum BKV einen Riss ist der Unterdruck weg und das Brmspedal fühlt sich hart an. Falls der Schlauch intakt ist käme natürlich noch der BKV selbst in Frage (im Innern ist ene Membrane - vielleicht ist die gerissen) oder falls vorhanden die besagte Unterdruckpumpe.

ghm

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Bei 15 Zoll gehe ich davon aus, dass deine Motorisierung eine der folgend ist - richtig?1,0i/1,2i/1,3CDTI/1,4i

In diesem Fall brauchst du ein original Opel-Stahlrad oder ein sogenanntes Ident-Rad mit den Abmessungen 6,0 x 15 ET39, Lockkreis 4 x 100, Nabenzentrierung 56,5 mm

Das sind dann z.B.

  • Alcar 6445
  • Südrad 155001
  • Kronprinz KPZ OP515024
  • MWD 15193 / R1-1648

Neupreis bei den billigen Online-Händlern um die 35-40 Euro pro Stück.

Dazu kommt dann natürlich noch 10-15 Euro montieren und wuchten pro Rad bei einem Reifenmontierbetrieb. Manche nehmen auch noch mehr, besonders bei mitgebrachten Reifen und Rädern.

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OBD2 Fehler sollten nach einer gewissen Zeit (sofern sie nicht immer wieder auftreten) von selbst verschwinden.

Je nach Fehlerart kann dies jedoch einige Zeit dauern - ich habe die Details jetzt nicht im Kopf, aber ich meine mich an bis zu 20 Startvorgänge zu erinnern. Wenn du sicher bist, die wahre Fehlerursache beseitigt zu haben, würde ich auf jeden Fall mal eine Zeitlang rumfahren und warten bevor ich Geld ins Fehlerzurücksetzen investiere.

Sollte natürlich das Fahrzeug aufgrund des Fehlers in irgendwelchen Notlaufprogrammen sein und nicht richtig fahren, wirst du um einen Werkstattbesuch nicht herumkommen.

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215/45 R 17 auf Felge 7 x 17 ist eine zulässige Rad-Reifen-Kombination für den Alfa 147. Also, ja, die darfst du fahren, auch wenn sie nicht in der Zulassungsbescheinigung stehen. Wenn sich die Reifen auf Original-Alfa-Romeo Felgen befinden gibt es und brauchst du auch keine ABE dafür. Handelt es sich um Zubehörfelgen, so solltest du dir die ABE für die Felgen vom Verkäufer oder Felgenhersteller besorgen.

In den neuen Fahrzeugpapieren wird gemeinhin nur noch die kleinste zulässige Reifengröße eingetragen.

Die vollständige Liste findet sich verbindlich in der EU-Übereinstimmungserklärung (auch CoC-Papier genannt) zu deinem Fahrzeug. Falls du keine hast, kann der Alfa-Händler deines Vertrauens eine nachbestellen (normalerweise gegen Gebühr versteht sich).

Als Notbehelf kann aber auch die Betriebsanleitung weiterhelfen oder der Reifendruckaufkleber im Tankdeckel/Türholm/oder wo auch immer Alfa das Ding hinklebt. Das ist dann aber streng genommen nur als Hinweis zu sehen - das offizielle Dokument sind die CoC-Papiere.

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Diese winzigen Fehlstellen (besonders vorne) sind Steinschläge.

Wenn sie ganz frisch und noch nicht rostig sind, macht man die Fehlstellen am besten sofort mit Lack zu - kein offenes Blech, kein Rost.

Wenn die stellen schon anfangen leicht zu rosten muss der Rost erst weg. Möglichst nur die Stelle mit dem Rost anschleifen. Bei kleinen Steinschlägen ist das schwierig. Es gibt dafür winzige Glasfaserbürsten (sog. Rostradierer) mit denen sich punktgenau der Rost entfernen lässt. Danach auch wieder Lack drauf und gut.

Ich persönlich nehme nicht diese idiotischen Billig-Pinselchen von den Lackstiften - die sind viel zu grob und die Farbe lässt sich nicht sauber in die Fehlstelle applizieren. Also entweder Zahnstocher nehmen oder den guten Rotmarderpinsel Größe 000.

Ich geb mal nen link für nen Radierer - der Lieferant ist auch zu empfehlen (aber das nur nebenbei): http://www.korrosionsschutz-depot.de/shop_xtc/product_info.php?info=p417_Rostradierer.html

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Die Frage lautet natürlich immer - wie lange ist ein Motorleben?

Aber bei ner BMW Steuerkette würde ich erst mal von mindestens 300.000 km ausgehen bevor man verstärkt auf Kettenrasseln achten sollte. Hast also noch ein bißchen Zeit :-)

Das Gleitschienenproblem ist eher ein Alterungsproblem des Kunststoffs der im Laufe der Jahre hart und spröde wird, dann irgendwann bricht und auch eine gesunde Kette ins Nirwana schickt. Wie gesagt das bemisst sich eher nach Jahren als nach Kilometern und auch da würde ich mir erst bei einem Fahrzeugalter jenseits der 15 Jahre anfangen Gedanken zu machen.

Das Kettenrasseln (sofern es auftritt) hört man am deutlichsten im Leerlauf am vorderen Ende des Motors (wo sie ja auch verbaut ist).

ghm

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Das Nageln beim Diesel (insbesondere bei älteren Dieseln) tritt in der Kaltlaufphase auf. Der Motor hat seine Betriebstemperatur noch nicht erreicht und die angesaugte und komprimierte Luft ist noch etwas kälter als im Normalbetrieb. Deswegen verdampfen die kleinen und kleinsten Dieseltröpfchen beim einspritzen in den Brennraum auch langsamer und die Selbstentzündung findet etwas später statt. Die Verbrennung der zu diesem Zeitpunkt noch nicht verdampften Tröpfchen erfolgt deswegen auch etwas langsamer.

Also zusammengefasst, verläuft im kalten Zustand Zündung und Verbrennung anders als im betriebswarmen Zustand was diese typischen Nagelgeräusche hervorruft. Ist es draußen ordentlich warm und sowohl Motor als auch die angesaugte Luft gleich mal 10 oder 20 Grad wärmer, wird das Nageln weniger.

Im nächsten Winter wenns wieder -20 Grad hat, wirst du hören was Nageln wirklich bedeutet.

Übrigens, die neuen Dieselmotoren nageln generell nicht mehr so stark bzw kaum noch wahrnehmbar weil der Diesel bei der Einspritzung noch feiner zerstäubt wird und ggfs auch der Einspritzzeitpunkt an die Motor- und Außentemperaturen angepasst wird. Elektronik machts möglich.

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Es gibt eine Reihe von Bauteilen die in Frage kommen:

  • Gaszug hängt/ist schwergängig
  • Drosselklappe oder die Betätigungsmechanik hängt/ist schwergängig
  • Startautomatik spinnt (wurde schon erwähnt)
  • Leerlaufsteller defekt
  • evtl. auch noch 2 oder 3 andere Ursachen, die mir jetzt auf die Schnelle nicht einfallen

Das wären meine ersten Kandidaten, die ich überprüfen würde, sofern eine Internetsuche nicht irgendeine typische Ford Schwachstelle mit diesen Symptomen ergeben würde ;-)

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Also abgefahrene Beläge könnten ein Grund sein, aber ich tippe eher darauf, dass durch Bremsabrieb die Beläge und/oder die beweglichen Teile des Bremssattels nicht mehr völlig frei beweglich sind. In diesem Fall können sich durch leichtes Verkannten Schwingungen aufbauen die man dann als manchmal äußerst lautes Quietschen hört.

Je nach Lage der Dinge können unterschiedliche Massnahmen mit unterschiedlichen Kosten Abhilfe schaffen.

  1. Kann helfen, muss es aber nicht - Kosten und Aufwand klein: Bremse mal richtig heiß bremsen und damit meine ich auch richtig. Also einsame Landstrasse suchen und mindestens 5 mal hintereinander von Tempo 100 auf Null (oder fast Null) abbremsen. Und zwar nicht irgendwie lasch rumbremsen, sondern so dass das ABS grade noch nicht reingeht und die Reifen zu pfeifen beginnen. Dabei natürlich äußerste Vorsicht wegen nachfolgendem Verkehr Den sollte es bei so einer Übung einfach nicht geben, sonst bist auf der falschen Strasse
  2. Kann helfen, muss es aber nicht - Kosten Aufwand auch gegen Null, aber unter ungüsntigen Umständen Gefahr der Beschädigung:Bremse reinigen indem man mal eine Dampfstrahler an Bremssattel hält und den Dreck weg"bläst" bzw rausspült.
  3. Hilft sicher - entweder Aufwand hoch und Kosten Null wenn du es selbst machen kannst oder Aufwandd klein aber Kosten fast genauso hoch wie bei 4.: Bremse zerlegen, alles mechanisch von Bremsstaub und Rost befreien und wieder zusammenbauen.
  4. Hilft sicher - kostet aber zumindest den Preis neuer Bremsbeläge (und ggfs Scheiben) plus Werkstattkosten für die Arbeit wenn du es nicht selbst machen kannst: Brembeläge und Scheiben (falls erforderlich ) erneuern. Dabei müssen selbstredend auch alle Teile gereinigt und vom Bremsstaub befreit werden. Die Arbeit ist die gleiche wie bei 3. es kommt halt noch der Preis für die Teile dazu.

Unnötig zu erwähnen dass Arbeiten an den Bremsen nur von Leuten ausgeführt werden dürfen die es auch können. Wenn du also zu 3. und 4. fragen musst was du machen sollst um es selbst zu erledigen, dann ist es nicht die richtige Arbeit für dich und gehörst in eine Werkstatt mit deinem Auto.

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Haste mal versucht ob nur der funkteil des schlüssels nicht mehr geht oder auch der infrarot teil... Schlüssel mal ganz nahe ans schloss halten und die tasten betätigen. Wenns dann geht ggfs Sicherungen gewissenhaft checken. Ich glaube es war Sicherung Nr.8

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Also deiner Beschreibung nach hast du keine Radmuttern sondern Radschrauben. Eine der Schrauben ist nun abgerissen und der abgebrochen Gewindestück steckt noch in der Radnabe.

Vermutlich sitzt dieses im Gewindeloch nicht all zu fest, da es ja ohne Spannung sitzt. Mit etwas Glück kriegst du es sogar ohne bohren herausgedreht indem du mit einem möglichst harten und spitzen Gegenstand (Reissnadel, dünne Körnerspitze, etc) außen möglichst nahe am Gewinderand ansetzt und dann vorsicht mit einem kleinen Hammer auf den Körner schlägst. Schräg ansetzen und immer im Kreis herum... eventuell kannst du so den Gewindebolzen drehen.

Wenn das nicht geht, dann mußt ihn rausbohren - möglichst genau mittig - klein vorbohren... das hast du schon richtig geschrieben. Vermutlich wird spätestens wenn du etwas größer nachbohrst der Bohrer den Bolzen dann mitdrehen so dass er hinten rausfällt ( spricht durch die Drehrichtung des Bohrers schraubt sich der Bolzen immer weiter rein). Wenn hinten offen ist, ist das kein Problem... Wenn es aber z.B. eine Scheibenbremse mit integrierter Trommelbremse (Handbremse) ist, dann könnte das Bolzenstückchen in die Trommelbremse reinfallen und dann muß die Scheibe/Trommel ab.

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