Eine falsche Brille bringt keine Langzeitschäden. Du kannst höchstens Kopfweh bekommen oder vorzeitig müde werden. Sobald du eine falsche Brille aber nicht mehr verwendest, wirst du keine Probleme mehr haben, da das Tragen einer Brille nach dem ca. 12. Lebensjahr die Augen nicht mehr beeinflusst - weder positiv noch negativ.

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Ja, das ist durchaus möglich. Wenn ein Auge z.B. durch Schielen oder sehr ungleiche Dioptrienwerte "ausgeschaltet" wird und das Sehen nicht richtig erlernen kann, bleibt eine lebenslange Sehschwäche bestehen, eine sogenannte Amblyopie. Betroffene merken davon in der Regel nicht viel, da das andere (meist sehr gute) Auge einfach die gesamte Arbeit macht. Allerdings können durch dieses Ungleichgewicht Kopfschmerzen, Schwindel und viele andere unangenehme Dinge entstehen.

Deine Freundin sieht vermutlich nur mit dem rechten Auge, braucht aber den Ausgleich durch die Brille für das linke, das trotz Schwachsichtigkeit ein wenig am Sehen teilnimmt.

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Die Krankenkasse bezahlt dir keine Fassung, sondern nur die Gläser.

Tu dir bitte einen Gefallen und bestelle KEINE Brille im Internet. Es ist wichtig, dass ein Optiker dich berät und dir die Brille fachmännisch anpasst. Auch die korrekte Fertigung der Brille ist sehr wichtig. Das alles kann ein Online-Lieferant nicht leisten! Auch Nachbesserungen, erneutes Anpassen etc. kann nur ein echter, lebendiger Optiker machen. Da hilft kein Internet. Deine Augen und dein gutes Sehen sollten es dir allemal wert sein!

Wenn du natürlich eine Fassung online gefunden hast und meinst, dass sie dir super steht: Bestell sie ohne Gläser und bring sie zum Optiker mit. Er kann dir in jede Fassung Gläser einsetzen.

Wenn du unseren Rat nicht annehmen magst, musst du jeweils in den AGBs des Online-Anbieters schauen, wie es sich mit der Abrechnung über Krankenkassen verhält.

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Wenn es darum geht, die Augen durch das Training zu entspannen, sich "neue" Sehgewohnheiten anzueignen etc: Ohne Brille.

Alerdings möchte ihc kurz darauf hinweisen, dass sich eine Kurzsichtigkeit, die durch einen zu lang gewachsenen Augapfel entwickelt hat, dadurch nicht beseitigen läßt ;-) (ein zu langes Bein lässt sich ja auch nicht durch Training verkürzen...)

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Du wurdest gelasert, d.h. deine Dioptrienwerte wurden irgendwo in Richtung 0 korrigiert und eine vorhandene Fehlsichtigkeit (kurz-/weitsichtig) wurde somit behoben.

Das hat mit dem Schielen überhaupt nichts zu tun. Schielen tritt zwar meist im Zusammenhang mit einer Fehlsichtigkeit auf, aber das ist keine Bedingung. Es ist eine Fehlverschaltung im Gehirn: Deine Augen bekommen falsche Impulse von den Hirnnerven und die beidäugige Bildverarbeitung funktioniert nicht oder nur unzureichend.

Je nach Art des Schielens hilft eventuell schon eine optimale Brillenkorrektion. Ansonsten ist nur eine Schiel-OP möglich. Diese beruht allerdings auf Änderungen an den Augenmuskeln und hat mit Lasern nichts zu tun.

Es ist übrigens nicht selten, dass Menschen, die als Kind geschielt haben, ab der Pubertät keine Probleme mehr haben und plötzlich 30-40 Jahren wieder Probleme bekommen!

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Es kann sein, dass ein verstecktes Schielen bei dir vorliegt. Das tritt immer dann auf, wenn dein Körper keine Kraft mehr hat, einen Parallelstand der Augen aufrecht zu erhalten. Z.B. wenn du müde bist oder auch bei Krankheit, Stress, Erschöpfung nach dem Sport etc.

Ungefähr 80% aller Menschen hat dieses Phänomen. Wenn es dich im Alltag nicht beeinträchtigt, besteht kein Grund zur Sorge!

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Du kannst bis zu einem gewissen Auflösungsgrad räumlich sehen. Einige Menschen können es gar nicht oder nur sehr grob, einige schaffen es auch bis zur ganz feinen Auflösung. Das hängt von deiner Augenstellung und der individuellen Physiologie ab.

https://de.wikipedia.org/wiki/Winkelsekunde

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Wer einmal schielt, wird es immer irgendwie tun, das ist eider so. Schielen ist eine Fehlverschaltung im Gehirn: Dein Auge bekommt falsche Impluse von den Nerven.

Das Abkleben des linken Auges war nicht dazu da, das Schielen zu beseitigen. Damit hast Du allerdings den Visus ("Sehkraft") trainiert. Manchmal kommt es dadurch dazu, daß das Schielen abnimmt, weil das schlechtere Auge in den Sehprozess mit eingebunden wird - das scheint bei dir aber nicht der Fall zu sein.

Es gibt spezielle Gläser, nämlich solche mit Prismen, die dir helfen können, mit beiden Augen gleichzeitig zu sehen. Allerdings kann dadurch auch ein Schielen sehr offensichtlich werden. Ob du mit Prismen klarkommst, sollte ein Augenarzt prüfen oder auch ein Optiker, der sich mit der Materie auskennt (z.B. einer von der Liste unter www.ivbs.org). Wenn es dir allerdings rein ums Aussehen geht, kannst du im besten Fall eine optimal korrigierende Brille tragen - oder mit deinem Arzt mal über eine Operation reden.

Ein normaler Optiker wird nicht feststellen können, ob du schielst oder nicht. Dafür ist wirklich der Augenarzt zuständig.

Alles Gute! :)

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Rechtlich ist Lasern ab 18 möglich. Ob es sinnvoll ist? Jein. Der Kopf ist mit ca. 30 Jahren ausgewachsen und solange wachsen/verändern sich auch die Augen - und auch danach ist es noch möglich.

Wenn Dein Freund sich jetzt lasern läßt, kann es sehr gut sein, daß seine Augen sich noch weiter verändern - dann war alles für die Katz und er darf wieder eine Brille tragen. Wenn es sich allerdings um eine hohe Dioptrienzahl handelt, wird er froh sein, diese erstmal weglasern z ulassen. Wenn er dann später wieder eine Brille mit einer oder zwei Dioptrien braucht, wird ihn das wohl nicht so sehr stören.

Prinzipiell ist Lasern ein Eingriff an einem GESUNDEN Organ. Darüber sollte Dein Freund mal nachdenken.

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Er gibt zwei Möglichkeiten:

  • der Alkohol war gepanscht, hatte also einen zu hohen Methanolgehalt
  • Dein Körper ist noch reichlich fertig von der Belastung und die Feineinstellung bei Deinen Augen klappt noch nicht so ganz
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Es hängt nicht von einer Dioptrienzahl ab, ob man erblindet. Eine Blindheit wird so definiert, wie MaraMiez es bereits beschrieben hat.

Wichtig ist, daß Du MIT Brille auf diese schlechten Werte kommen mußt, um offiziell als blind eingestuft zu werden. Solange Du einfach immer nur stärkere Gläser bekommst und damit wieder sehen kannst wie vorher, ist alles okay.

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Problem: leichtes schielen!

Ich schiele jetzt schon seit ca.10 monaten mit einem auge nach innen. Ich bin 13 (sehr bald 14) und wo es angefangen hat hab ich das nie so ernst genommen und erst später meiner mutter erzählt. Also wir haben kontakt mit dem neurologen aufgenommen, der hat uns erzählt dass man das vielleicht mit einer korregur brille beheben kann oder so etwas wo man das schielende auge bedeckt. Er hat uns erzählt wenn es sich nicht verändert sollen wir uns melden. Aber wir haben schon lange kein kontakt mehr mit dem arzt. Was ich euch sagen kann: - Es nur ein leichtes schielen aber es nervt schon, von weitem schiele ich und sehe doppelbilder von der nähe überhaupt kein schielen und wenn ich mich anstrenge kann ich auch manchmal nicht schielen. - Ich glaube ich kenne die ursache undzwar: Ich hab ein eigenes handy und im alter von 12-13 hab ich oft mit mein handy gezockt und war sehr lange am tag damit beschäftigt. - Was ich feststellen konnte: Wenn ich mal für einpaar tage das handy ruhen lasse und raus mit freunden bin ist das schielen deutlich verringert. Aber wenn ich dann mal wieder von meinem handy bessesen bin ist das schielen schlimmer. - Ich hatte das damals noch nie konnte ganz normal sehen. Dann ist es plötzlich so aufgetaucht. - Nun ja ich versuche von meinen handy ab zu kommen ist aber schwer und bedecke mein schielendes auge mit einem schal oder so weil ich hoffe dass es so besser wird :(

Ich versuche bald wieder mit einem arzt kontakt zu nehmen und schauen was dann ist.

Meine frage nun: Hilft das wirklich wenn ich mein auge abdecke also ruhen lasse? Und kann das in meinem alter korrigiert werden?:( Ist kein weltuntergang aber das schielen nervt mich wirklich und ich schäme mich mit andere augen kontakt zu haben eher. Also meine freunde sagten von weitem sieht man das schielen garnicht aber wenn man genau drauf schaut sieht man dass mein auge ein wenig nach innen neigt.

Danke dass ihr euch zeot genommen habt! Lg.

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Bitte kein "Abkleben" auf eigene Faust, da dadurch das beidäugige Sehen unterbrochen wird. Es kann dadurch zu weiteren Sehbeschwerden kommen.

Schielen wird immer "schlimmer", wenn man etwas in der Nähe anschaut (Handy, Laptop, Buch...). Das hängt damit zusammen, daß sich beim Nahsehen die Augen leicht einwärts drehen, um auch auf kleinem Raum gemeinsam sehen zu können. Wenn man schielt, funktioniert das nicht und ein Auge dreht sich weg, um kein zweites störendes Bild zu liefern.

Ich behaupte mal, Du hast eine versteckte Weitsichtigkeit. Geh zum Augenarzt, laß Dich mit Tropfen behandeln und die Fehlsichtigkeit messen. Dann laß Dir eine Brille anfertigen - das Schielen wird in der Regel damit behoben sein. Ganz weggehen wird es nicht, aber wenn Du die Brille trägst, werden Deine Augen viel mehr entlastet sein und das Schielen wird sich allein dadurch schon reduzieren.

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Einen Mikroschielwinkel zu operieren ist sehr riskant. Wenn der Winkel zu klein ist, dann ist da nicht genug Muskel zum Schneiden/Umnähen übrig... Du riskierst eine Überkorrektion, d.h. nach der OP schielst Du in die andere Richtung! Eine Verschlechterung ist absolut möglich!

Operieren läßt sich ein Schielwinkel ab etwa 10°.

Hast Du es mal mit Prismen versucht?

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Das klingt nach einem akkommodativ bedingten Schielen: Immer, wenn Du in der Nähe etwas anschauen willst, rutscht Dir ein Auge weg. Helfen kann da eine Brille, die Du zumindest zum Lesen aufsetzt - ich tippe aber darauf, daß bei Dir allgemein eine versteckte Weitsichtigkeit vorliegt. Eine Brille bringt Entlastung für die Augen. geh zum Augenarzt und schildere ihm Deine Beschwerden.

Übrigens "verwöhnt" man seine Augen nicht mit einer Brille. Man entlastet sie und sorgt damit für gutes und entspanntes Sehen. Laß Dir keine solchen Märchen erzählen! (Du bist ja auch nicht blind geworden, nur weil Du abends heimlich bei Taschenlampenlicht Comics gelesen hast, oder? ;-) )

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Ja, es kann schlimmer werden. Wobei Du zwei Dinge unterscheiden mußt: Den Visus ("Sehkraft") und den Schielwinkel. Diese beiden Dinge hängen nicht wirklich zusammen, können sich aber gegenseitig beeinflussen. Mit schlechter werdendem Visus kann sich der Schielwinkel durchaus vergrößern.

Wenn das schielende Auge keinerlei Unterstützung (Brille) bekommt, kann es sein, daß das Gehirn es komplett abschaltet und "wegdreht", damit es sich nicht mehr am Sehprozess beteiligen kann. Wird es weiter belastet, ist die Konsequenz ein wiederum größerer Schielwinkel. Du solltest dem Auge eine entsprechende Unterstützung in Form einer Brille gönnen! Du wirst merken, daß Du entspannter und beschwerdefreier sehen kannst. Oft reicht eine Brille schon aus, die Augen wieder ins Gleichgewicht zu bringen, weitere Dinge (Prismen, Operation) sind nicht nötig. Schau mal in der Wikipedia unter "Asthenopie" nach, das trifft Dein Beschwerdebild am besten!

3° sind kosmetisch nicht auffällig (und können auch nicht operiert werden!), können aber ermnsthafte Beschwerden verursachen. Augenärzte/Kliniken sagen gerne "da ist alles okay" oder auch "da kann man nichts mehr machen", aus Erfahrung weiß ich aber, daß man nichts unversucht lassen sollte. Stell Dich mal im Forum unter www.optometrie-online.de/forum/5 vor, dort wird man Dir sagen können, welche Schritte richtig sind!

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Nein, leider nicht - es gibt keine "Vorhersagen" dafür.

Oft ist es so, daß sich mit einem besser werdenden Visus (z.B. durch Okklusion des guten Auges) der Schielwinkel zurückbildet, da das schielende Auge mehr Möglichkeiten zur Mitarbeit bekommt. Andererseits weiß ich von vielen Fällen, die etwa ab dem 30. Lebensjahr Probleme mit einem größer werdenden Schielwinkel haben. Auch mit zunehmender Altersweitsichtigkeit und damit verbundenen Akkommodations- und Konvergenzproblemen kann es zu größeren Schielwinkeln kommen, wenn man bereits vorher geschielt hat.

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