Mündliche Jobzusage - Vertrag erst kurz vor Arbeitsgebginn

Hallo

Ich habe folgendes Problem:

Mein Freund will von Deutschland zu mir ziehen. Da er ohne Job das Land wieder nach 3 Monaten verlassen muss will er sich natürlich zuerst einen Job suchen und dann umziehen.

Jetzt hat er letzte Woche eine mündliche Zusage von einer großen bekannten Firma bekommen. Da er seinen jetztigen Job in Deutschland (und auch wohnung + sonstige Verträge) nicht kündigen wollte, bevor er den Arbeitsvertrag unterschrieben hat, hat er bei der Firma heute noch einmal wegen dem arbeitsvertrag angerufen.

Diese meinte dass es bei denen (Baugewerbe) üblich ist, den Vertrag erst kurz vorher zuzusenden. Klingt ja eigentlich etwas dubios. Andererseits hat er gleich beim Bewerbungsgespräch ne Firmenführung bekommen, waren auch bei der Personalabteilung oben um den Personalbogen auszufüllen. Beim Anruf haben die ihm auch angeboten (von selbst ohne das er danach gefragt hat), dass Sie ihm eine Bestätigung zuschicken,d ass er ab März bei Ihnen Anfangen kann (manche Behörden/Firmen verlangen nen Gehaltsnachweis z.B. bei uns gerne bei Wohnungen). das klingt ja eigentlich eher danach dass die ihn schon fix einstellen wollen und es halt einfach nicht üblich ist den Vertrag großartig vorher zu schicken. hab bei meinen Firmen auch schon seltsame Sachen erlebt (erst nur Leasing einstellen aber mit mündlicher Zusage das sie mcih fix übernehmen - hat geklappt.Arbeitsvertrag darf vorab nicht zugesendet werden, muss persönlich vorbei kommen wenn ich mir den in Ruhe durchlesen will, ALLE Türen der Firma waren verschlossen - man konnte mit seinem Schlüssel nicht den Kollegen nebenan besuchen, Pflicht mit unterdrückter Nr anzurufen - welche serioöse Firma macht das?) Das war halt überall in der Firma so üblich - waren aber alle seriös.

So nur was sollen wir tun? Den Arbeitsvertrag , Wohnung etc. muss er alles bis Ende Jänner kündigen. Das Risiko eingehen?

Andererseits ist ein Arbeitsvertrag auch nicht sicher. in der Probzeit kann der Vertrag jederzeit fristlos von beiden Parteien gelöst werden. Somit kann er am 1. Arbeitstag trotz Vertrag auch gelcih eine Kündigung erhalten. Man kann evt rechtlich da schon was einklagen aber wer tut sich das Risiko an dass er den Prozess evt verliert? Bzw. muss man die Anwaltskosten ja auch zahlen.

Also was tun?

Job, Umzug, Arbeitsvertrag
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