Warum glaubst du zogen damals die Kreuzritter in den Krieg?

Ich denke die meisten von ihnen wollten einfach Gold. Aber andererseits fühlten sie sich auch berufen. Deus lo Volt war das Motto. Gott will es. Und für sämtliche Sünden die sie in diesen Schlachten oder außerhalb begingen, wurde ihnen dann Absolution erteilt. Das ist schon eine Motivation. Und auch irgendwie ironisch, denn die Krieger unter Saladin auf der anderen Seite, werden ebenfalls Gott um Beistand gebeten haben.

Kennst du die historisch korrekte Geschichte der alten Assassinen aus Masyaf? Es heißt ihr Anführer habe sie mit Opium betäubt und in Gartenanlagen gebracht wo sie mit Frauen und Alkohol verwöhnt wurden. Dann wurden sie wieder betäubt und zurückgebracht. Ihnen wurde gesagt dass sie nur durch ihren Märtyter Tod wieder in ein solches Paradies gelangen würden.

Was verleitete erwachsene Menschen dazu zuzuschauen und zu jubeln, wenn vor ihren Augen ein Mensch gefoltert, enthauptet oder verbrannt wurde? Die meisten werden gedacht haben "Besser der als ich". Viele andere glaubten an Hexerei und Gottes Willen.

Das Stichwort hier lautet Angst. Einerseits die Angst davor was jemand der mit dem Teufel im Bunde steht dir und deinem Volk antun könnte. Andererseits die Angst vor Gott. Die Angst davor von Gott für deine Sünden bestraft zu werden.

Nicht jeder konnte lesen. Manchmal vertraute man einfach einem Geistlichen. Wem auch sonst? Der Glaube und die Angst wurden instrumentalisiert um die eigenen Ziele zu erfüllen. Um Einfluss zu erlangen. Mehr Land, mehr Gold, mehr Macht.

Diese Instrumentalisierung funktioniert auch heute noch. Auch heute gibt es noch religiös motivierte Krieger. Ich glaube dass nicht jeder von ihnen genau über den Koran oder die Bibel bescheid weiß. Auch heute gibt es noch genug Menschen die zu wenig hinterfragen und zu viel glauben. Und auch heute gibt es noch Menschen die von der Kindheit an indoktriniert werden. Nicht nur in der Arabischen Welt. Auch in den USA. Auch in Deutschland.

Auch heute glauben Menschen noch an einen Willen Gottes und an seine Belohnungen wenn man für ihn kämpft. Auch heute sind Menschen noch ehrfürchtig vor Gottes Zorn. Auch heute verlassen sich viele Menschen lieber darauf, anstatt sich seine eigenen Gedanken zu machen.

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Gewalt in Videospielen und Filmen? Das ist in gewissen Rahmen ok.

Gewalttätige Kampfsportarten? Ist ebenfalls ok. Nur weil es manche nicht mögen, sollte man nicht anderen das Interesse daran verbieten.

Gewalt im Sinne von anderen Menschen im echten Leben weh tun?

Da lasst uns doch einfach den Lehren von Mister Miyagi folgen:

"Kämpfen nicht gut. Aber wenn Kämpfen - dann gewinnen."

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Na da kann ich nicht viel zu sagen, dass es Judoka im MMA gibt schreibst du ja selber schon.

Und MMA im Gi gibt es tatsächlich! Und zwar in Japan und es nennt sich Kūdō.

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Das weiß ich nicht. Und ich würde es auch gerne wissen.

Aber niemand weiß es. Und jeder der so tut als könne er es dir beantworten, erzählt auch nur was er glaubt.

Was für ein Wahnsinn

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Schlimm

Ich bin generell dagegen dass man einen Gefangenen tötet. Ich kann aber in manchen Fällen verstehen, wenn Angehörige es trotzdem am liebsten tun würden.

Dennoch: Der Staat hat eine gewisse Vorbildfunktion. Und der Bevölkerung zu verbieten ein Leben zu nehmen, es aber selbst für angemessen zu halten, ist nicht ok. Wer darf schon darüber urteilen ob jemand leben darf oder nicht?

Größter Knackpunkt wäre für mich außerdem die Gefahr dass der Schuldige sich später dann als unschuldig herausstellt.

Es gibt aber natürlich so ein paar Menschen bei denen man sich denkt dass diese wohl echt nichts auf der Welt verloren haben. Und dass es unfair ist dass sie quasi auf kosten der ehrlichen Bürger für immer verpflegt werden.

Aber ich wäre ganz sicher nicht derjenige der die Spritze in die Hand nimmt und diesen Menschen hinrichtet.

Es ist unter diesen Gesichtspunkten schwierig zu entscheiden für mich. Aber wenn eine Entscheidung gefällt werden müsste, dann wäre ich gegen die Todesstrafe. Stattdessen wäre ich für längere Haftstrafen in Deutschland. Und unser Staat soll bitte aufhören Sexualstraftäter auf Bewährung freizulassen. Das ist einfach zum Kotzen.

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Diese Namen haben sich meisten von den Namen der Germanischen Stämme abgeleitet.

Der Name der Sachsen soll sich angeblich vom Sax herleiten lassen. Also von der Hiebwaffe.

Die Baier sollen früher Bajuwaren gehießen haben. Und "Boiern". Das hat wohl keltische Bedeutungen.

Die Schwaben sollen von den Römern Suevi oder Sueben genannt worden sein. Manche vermuten dass der Name von "Schweifen" kommt, oder "von der Elbe kommend" bedeutet.

Deutsch soll "zum Volke gehörig" heißen.

Bei den Angeln wird "enges Wasser" oder "enges Tal" oder "enge Bucht" vermutet.

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Naja nun. Groß konnten die Leute ihn finden weil er siegreich aus Schlachten hervortrat und danach einige heute sehr bekannte Deutsche Städte gründete.

Schlecht wiederum war wohl die Christianisierung. Die er natürlich mit dem Schwert durchgeführt hat. Für ihn selbst war das natürlich nicht schlecht, nur die Sachsen die er umbringen ließ erfreuten sich nicht daran. Das war nicht sehr nett.

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Natürlich aufgrund ihrer heissen Kurven!

Naja. Ich bin mir nicht sicher ob die Stadt wirklich so begehrenswert war. Ein so gutes Leben werden die Menschen dort auch nicht gehabt haben. Aber für Leibeigene bot die Stadt die Möglichkeit Freiheit zu erlangen und ihrem Lehnsherren zu entkommen. Wenn man innerhalb der Mauern leben konnte, fühlte man sich wohl auch sicherer im Vergleich zu den anderen.

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Ich denke das hängt wohl immer damit zusammen wie man so eine Art von Kampfkunst vermittelt bekommt. Man hört ja erstmal darauf was der Meister erzählt.

Danach kommt eben die Sache mit der praktischen Erfahrung. Dann treten eben Leute auf die immer wieder sowas im Kopf haben wie "Ich könnte dir das Handgelenk brechen wenn ich wollte, aber ich muss ja niemanden was beweisen". Was an sich ja auch keine zu verkehrte Einstellung ist. Aber wenn niemand kommt und sie in der Praxis vom Gegenteil überzeugt, dann denken sie das wohl weiterhin. Es ist manchmal auch schwer loszulassen und zu akzeptieren dass etwas woran man lange geglaubt hat - nicht stimmt.

Du hast die Videos von Rokas ja selber auch gesehen. Klasse Typ nebenbei! Aber da sehen wir ja schon dass es durchaus Aikidokas gibt die das verstanden haben. Und so sollte man das auch machen.

Generell sollte sich jeder in etwas Demut üben was den Begriff "Selbstverteidigung" angeht, egal mit welchem Kampf Hintergrund. In Notsituation gelten schließlich ohnehin immer andere Regeln.

Keine Ahnung was es da noch zu sagen gibt

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Du wirst eben nicht deiner Freiheit beraubt. Manche wollen dass das gemacht wird. Wird es aber nicht.

Aber ja, ich kann mir vorstellen dass es zu Aufständen kommen kann. Die werden die Fallzahlen aber nicht gerade verbessern.

Was auch immer man von der Pandemie halten mag, ich fände es schön wenn die Leute vernünftig bleiben und den Polizisten nicht das Leben unnötig schwer machen würden. Die können auch nichts für die Beschlüsse.

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NEIN eher unwahrscheinlich WEIL

Keine schlechte Frage. Schon interessant.

Also hier in Deutschland müsste der Trump zunächst mal einer Partei angehören. Die AFD hat ja beispielsweise oft mit ihm sympathisiert und die haben es ja auch schon in einige Landtage geschafft. Dass es Deutsche geben wird die ihn wählen würden wäre also gar nicht ausgeschlossen.

Aber die haben ja nie eine Bundestagswahl gewonnen. Dass er zum Bundeskanzler gewählt werden würde, halte ich also auch für unwahrscheinlich.

Aber er würde sicher sehr viele Stimmen bekommen, wenn er sich als Satire Politiker ausgeben würde. Er könnte Mitglied von DIE PARTEI werden und einen Sitz in der Europäischen Union bekommen. Die Leute würden denken dass er den Unsinn den er von sich gibt nicht ernst meinen könnte und dann wählt man ihn um zu lachen und sich selbst den Spiegel vorzuhalten. Ungefähr wie in dem Buch "Er ist wieder da".

Aber an die Spitze kommen würde er trotzdem nicht. Hoffentlich. Wir haben zu schlechte Erfahrungen mit dem Bau von Mauern.

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