Zu geringer Wirkstoff Einsatz führt dazu dass lebewesen überleben weil sie das gerade noch aushalten. Nur die können sich vermehren. Und auf einmal wirkt das Mittel gar nicht mehr.

Psm wirken an bestimmten Orten im Lebewesen z. B. Hemmen sie den Energie Transport in der Zelle. Es gibt viele Psm die das tun aber von verschiedenen Herstellern produziert werden, anders heißen aber gleich wirken. Die Wirkart wird in Resistenz Gruppen zusammengefasst. Bei den herbiziden z. B. in HRCA

...zur Antwort

Gewissenskonflikt - Landwirtschaftliche (FAS) Ausbildung?

Hallo, ich habe derzeit ein Gewissenskonflikt, wenn es um meine gerade erst (01.08) begonnene Ausbildung zur Fachkraft für Agrarservice geht. Ich lerne in einem größeren Lohnbetrieb in der ich mich als Lehrling ausgenutzt fühle. Keiner erklärt mir warum wir gerade etwas so machen wie wir es tuen, Hauptsache der Lohnauftrag wird abgearbeitet. Aber gerade das entspricht nicht meinem Interesse. Ich möchte Wissen warum etwas so gemacht, wird wie es gemacht wird und habe Interesse an den Pflanzen die dort wachsen (sollen). Da sind die Fendt Vario 900 die ich immer Fahren darf zweitrangig. Zudem erzählen mir meine Kollegen, dass ich nur eine Arbeitskraft bin, ich hier nichts lerne und hinterfragen auch immer warum gerade dieses Lohnunternehmen. Dieses Unternehmen, weil sie ein großes Einsatzgebiet decken und ich mir erhofft habe dort wirklich etwas zu lernen - vergeblich.

Ich habe FAS und nicht Landwirt als Beruf gewählt, weil die Lehrbetriebe in meiner Gegend ihre Lehrlinge 6 Stunden am Tag haben melken lassen oder die Tiere wie ein Sack reis behandelt worden wurden (Und das meine ich wirklich so). Das hat mich in dieser Form natürlich abgeschreckt. Aber mein Interesse dafür ist gerade stark wie nie.

Ich würde mir eher einen kleinen Betrieb wünschen der wirklich Spaß daran hat jemanden alles beizubringen und ihren Lehrling nicht wie eine "Nummer" behandelt. Außerdem würde ich gerne in einem landwirtschaftlichen Betrieb lernen die eventuell eine Nische belegen (wie Zweifruchtanbau, Agroforst, Direktsaat, Heumilch, Annenhaltung, Bio, ...). Die Traktorenmarke (größe) wäre mir egal - fahren ja auch alle :D da wollen wir uns jetzt mal nicht so anstellen. Der Ort des Betriebes wäre mir für ganz Deutschland egal, ich möchte ja etwas lernen. Trecker fahren kann ich später noch überall.

Was würdet ihr an meiner Stelle tuen? Wie finde ich solche Betriebe am besten (gibt leider keine in meiner Gegend die dafür in frage kommen)? Echt hilfreich wäre es sogar, wenn ihr solche Betriebe kennt, ob ihr diesen Eintrag denen nicht mal vorzeigen könntet und sie gerne Ausbilden würden.

Ich glaube das die Wahrscheinlichkeit, über GuteFrage, eine gute Lösung für mein Problem zu finden sehr gering ist aber immerhin habe ich es versucht.

Meine E-Mail-Adresse für direkten Kontakt: garber.benjamin@gmx.de

Ich danke DIR aber trotzdem das du diesen Beitrag bis zum Ende gelesen hast und vielleicht auch einen Kommentar hinterlassen wirst.

...zur Frage

Naja - das sind jetzt gerade mal ca 6 Wochen Lehre. Sehr vieles erklärt sich nach einiger Zeit Praxis in der Verbindung mit der Berufsschule von selbst. Ganz frische Lehrlinge wollen oft alles mögliche erklärt haben, wobei ihnen aber das Verständnis fürs Ganze (noch) fehlt. Bis zum Ende der Probezeit wäre es sinnvoll bei diesem Betieb zu bleiben - und dann nochmal genau in sich zu gehen ob es passt oder eben nicht.

...zur Antwort

Der deckungsbeitrag liegt je ha bei ca 250 Euro plus ca. 500 Euro Prämie. Davon ca. 400 Euro Festkosten abziehen und zusätzlich der Arbeitsaufwand ca. 6 Stunden. Also maximal 300 Euro pro ha.

...zur Antwort

Kann man problemlos verwenden - ist ja noch zugelassen - allerdings ist die Wirkung vermutlich geringer. Da man das aber nicht sicher sagen kann, sollte der Einsatz in zugelassener Aufwandmenge erfolgen. Eventuell muss man dann an manchen Stellen noch mal nachbehandeln.

...zur Antwort

Wenn die Triebe/Wurzeln nicht abgebrochen sind, dürfte das gar nichts ausmachen. Früher gepflanzte Kartoffeln sind ja wegen der Kälte jetzt auch noch nicht da.

...zur Antwort

Um keine so großen "Sprünge" zu den einzelnen Gängen zu haben. Insgesamt ist die Ausgangsumdrehung in den oberen Gängen schneller, wie du ja auch beschreibst.

...zur Antwort

Verzögerte N Wirkung. Ist nicht ganz so wie stabilisiert aber ähnlich.

Falls gespritzt: sofortige Aufnahme über das Blatt. Durch Umgehung des Bodens keine Temperatur bedingte Verzögerung der Wirkung.

...zur Antwort

Ich würde das auch als Blutergüsse bezeichnen. Zumindest sieht es bei überfahrenem Wild so aus. War das Tier in einem engen/überbelegten Stall? Es es stark getrieben worden? Blutergüsse würden das Fleisch geschmacklich negativ beeinflussen, auch die Haltbarkeit ist eingeschränkt. Ist aber nicht schlecht oder ungeniesbar und eigentlich nach dem Braten nicht mehr sichtbar.

...zur Antwort

Solange das nicht gegessen wurde passiert da nichts. Man müsste auch eine ganze Menge davon essen. Also keine Sorge.

...zur Antwort

Wie schon mal erwähnt ist im Klärschlamm menschlicher Kot. Dieser wäre relativ unproblematisch und tierischen Ausscheidungen gleichzustellen. Allerdings gibt es in der Regel nur eine Kanalisation in der alles Abwässer gesammelt abtransportiert werden, also auch z.B. industrielle Abwässer. Problematisch sind hier besonders metallverarbeitende Betrieb (Schwermetalle). Grundsätzlich wird der Einsatz in der Landwirtschaft aus politischen Erwägungen reduziert. (Nahrung prodiziert aus Kot). Vom Kreislaufgedanken her wäre es vorteilhaft sofern der Klärschlamm gleichmässig vertreilt würde. Vom "ökologischen Denken" her wird der Einsatz abgelehnt. Das was Hinten rauskommt konnte vom Körper nicht aufgenommen werden. Wenn man das wieder in den Kreislauf zurückführt wird der Anteil niht aufnehmbarer Stoffe erhöht - am Ende würde man nur noch "tote" Nahrung zu sich nehmen.

...zur Antwort

Bilanzierung der Nährstoffe über das Hoftor. Alles was gekauft wird - also von aussen über das Hoftor in den Betrieb kommt - wird dem verkauften - was vom Hof über das Hoftor den Betrieb verläßt gegenübergestellt.

Genauigkeit ist besonders bei Futterbaubetrieben viel besser, da man nicht weiß welche Erträge z.B. das Grünland wirklich hat. Nachteil ist ein idR. deutlich höherer Nährstoffüberhang.

...zur Antwort