Bei der indirekten Rede müssen Pronomina angepasst werden.

Erst fragte Erwin, ob sie das gestern Abend auch gehört hätten.

Konjunktiv II deshalb, weil Konjunktiv I in diesem Fall mit Indikativ identisch ist.

Allerdings ist die Form mit haben auch richtig, wenn du davon ausgehst, dass die gemeinte Stelle nicht wortwörtlich wiedergegeben wird, sondern nur sinngemäß.

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Das Stück ist wirkungsorientiert.

Das Publikum ist überwiegend christlich.

Folglich wird der Vertreter dieser Religion geradezu karikiert, weil das positive Vorurteil abgebaut werden soll.

Ausgeglichen wird das christliche Bild durch die Figur des Tempelherrn.

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Nur männliche Substantive können schwach gebeugt werden (-en, -en).

die Butter, die Zwiebel, das Benzin.

das Benzin wird nicht gemischt dekliniert.

weibliche Substantive können nicht gemischt dekliniert werden.

Damit ist die Frage gelöst.

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J'ai pitié d'eux

in der 3.Person Plural bei den indirekten Objekten:

Je leur parle, vous leur parlez... "leur" steht für "à eux" oder "à elles", aber eux/elles wäre hier falsch.

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In dem "Brief"??

Das Gedicht entstand 1771, das ist Goethes Sturm-und-Drang-Periode.

Das genügt aber natürlich nicht. Hauptsache sind die Textmerkmale.

Es ist immer falsch, von einem bestimmten Bild einer Periode auszugehen und dann einen Text hineinzwängen zu wollen.

Sturm und Drang ist auch eine Zeit, in der Lyrik (vor allem von Goethe) ganz anders geschrieben wurde als früher, direkt vom Erlebten und mit einem ganz neuen Verhältnis zur Sprache. S. auch Mailied, Prometheus, Ganymed (letztere wegen der Sprachbehandlung).

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Für mich überlebt die Genitiv-Ergänzung nur noch in Wendungen wie "nichts dergleichen/desgleichen".

Sonst ist das eine sehr altertümelnde Form.

die von-Ergänzung ist die richtige:

"Du hast doch nichts davon!"

"Er begreift nichts davon."

"Sie spürt nichts davon."

"Er versteht nichts von dem, was er liest."

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Das Gedicht ist eher "Junges Deutschland".

Anno = Jahr (frz: année)

wie Mühlenräder: bezieht sich direkt auf das Plappern der Weiber. Heine adapiert eine frz. Redwendung ("parler comme un moulin").

Nachtwächterhörner: obligates Requisit einer Form der deutschen Romantik, die Heine ablehnt. Hat hier nichts merh zu tun mit der ursprünglichen, kritischen Funktion("sanft und traut"!), eventuell ein Hinweis auf Nachtwachen von Bonaventura (1804).

Ich gehe davon aus, dass du die Ironie verstanden hast, die das Gedicht durchzieht.

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Lies Stücke aus der Zeit, wie Brechts Die Kleinbürgerhochzeit oder Sternheims Die Hose, Der Snob, Bürger Schippel (die Texte lohnen sich sowieso).

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einziger Fehler: lui raconte les relations...

etwas besser: lui explique les relations...

Wenn du das noch besser machen willst:

...depuis l'impérialisme jusqu'à nos jours

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Ganz idiomatisch:

Si tu ne travailles pas plus, tu vas rater ton bac!

Erkläre deiner Lehrhraft, dass "réussir" hier nicht die optimale Lösung ist (wegen der Verneinung).

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Es ist ziemlich unterschiedlich, je nachdem, welche Romantik-Epoche gemeint ist (Frühromantik/Iena, Heidelberger Romantik, Spätromantik)

1: Blaue Blume, Romantisierung der Welt, Mutter Natur, Nacht, Traum, Mittelalter, Sehnsucht (u.a. nach Italien), Ironie, "Besonnenheit" als schöpferischer Zustand

2: Volkslied (Des Knaben Wunderhorn), Volksmärchen, "Krieg den Philistern"

3: Wanderschaft um der Wanderschaft willen (nicht linear, ohne Ziel), Schauerromane und -Märchen, Wahnsinn, Sehnsucht

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