Jeder Satz soll mit den jeweils angegebenen lexikalischen Elementen ergänzt werden.

Offenbar geht es in der Übung um subjonctif, denn die Anfangsformel verlangt durchgehend subjonctif.

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um-stoßen bedeutet hier wohl, dass Herder diese Lehre so radikal in Frage stellt, dass sie ihren Absolutheitsanspruch endgültig verloren hat.

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Zeig mal deine Umformung, dann sagen wir dir, ob sie richtig ist oder nicht.

Die ID-Regel ist relativ leicht anzuwenden.

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Ja, aber da muss man schon ziemlich genau um den Kontext wissen.

Das Zitat legt nahe, dass Lessing über gewisse Themen nicht mehr frei ("ungestört") schreiben konnte, und mit der "alten Kanzel, dem Theater" meint er sein Stück Nathan der Weise.

Zum Kontext:

Reimarus, ein Bekannter von Lessing, hatte ein Traktat geschrieben, das er nicht veröffentlichen wollte, es verstoße nämlich allzusehr gegen die herrschende Theologie.

Nach seinem Tod hat seine Tochter den Text Lessing anvertraut, und dieser hat ihn auszugsweise (nach langem Zögern der Tochter) veröffentlicht. Er hat dabei zu einer List gegriffen: die Handschrift gehöre dem Fonds seiner Bibliothek (Wolfensbüttel) an, was eine Veröffentlichung in den Beiträgen zur Geschichte und Literatur (1773) rechtfertige. Ihm war wichtig ist, dass diese Beiträge nicht der Zensur unterlagen.

Die Schrift von Reimarus heisst: Apologie oder Schutzschrift für die vernünftigen Verehrer Gottes.

Es geht also um eine rationalistisch orientierte Kritik an der Religion, die an sich damals nicht neu ist. Es geht grob gesagt darum, alles in Frage zu stellen, was nicht mit Vernunftgründen zu erfassen ist - also z.B. Wunder und alles Übernatürliche überhaupt.

Neu ist vielmehr, dass sie durch Lessing an die Öffentlichkeit gelangt, und zwar nicht, wie damals für theologische (Streit)schriften üblich, in Latein, sondern in der allgemein verständlichen Sprache Deutsch.

Die Schrift kann also von vielen gelesen werden und dadurch Resonanz finden, was die Zensur verhindern will.

Das ist der Auslöser der Kontroverse zwischen Lessing und Goeze (einem Dogmatiker, der nur das Überlieferte gelten ließ), verbunden mit der Tatsache, dass Lessing eine Kritik irrtümlicherweise Goeze zugeschrieben und sich deshalb direkt gegen ihn gewandt hat. Da Goeze in der Beziehung "unschuldig" war, hat er natürlich überreagiert und verlangt, dass der Streit nicht mehr fortgeführt werden dürfe - was ganz klar einer Zensur gleichkam.

Mit Nathan der Weise beschließt also Lessing, der Religion weiter kritisch nachzuspüren, aber in einer Form, die nicht mehr direkt anfechtbar ist.

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Das heisst: die (neue) Fragestellung, also die der Ästhetik, ist...

Oder ohne "Frage/fragen)" :

die Ästhetik will ausmachen, was das Genie ist.

die Ästhetik will in Erfahrung bringen, was das Genie...

Ganz einfach: sie will jetzt genauer wissen, was das Genie ist

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Die Gattungszugehörigkeit hängt nicht einfach von dem Umfang ab...

Eine Kurzgeschichte kann maximal 20 Seiten lang sein (in der Regel viel kürzer), ein solcher Text ist aber eher eine Erzählung oder eine (kurze) Novelle.

Aber alle weisen besondere Merkmale auf (das gilt ganz besonders für die Novelle).

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C'est une boîte qui sert à mettre des biscuits.

Also kein "en"

Beschrieben wird die Funktion der Dose, und "biscuits" wird deshalb extra erwähnt.

"en" ist ein Pronomen, das "biscuits" ersetzen könnte, ist aber hier nicht nötig.

(üblicher wäre: c'est une boîte à biscuits)

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"Je n'ai joué à rien" ist richtig, deine Erklärung auch (jouer à quelque chose).

Es ist eine Antwort auf die Frage: "A quoi as-tu joué?"

"Je n"ai pas joué du tout" (@ymarc) wäre die Antwort auf die Frage:

"As-tu joué à quelque chose?"

"Je n'ai rien joué" (vgl. deinen Kommentar zu Deepl) ist gramatikalisch richtig, bedeutet aber etwas ganz Anderes, weil hier jouer transitiv gebraucht wird.

Es geht zum Beispiel um den Einsatz bei einem Spiel.

Ich habe (am Spieltisch) nichts eingesetzt

(einsetzen hier = jouer une somme d'argent = miser)

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Das ist ein Wort von Goya.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, sie kann sich deshalb im Unendlichen bzw. Formlosen verlieren.

Deshalb braucht sie die Vernunft als formgestaltende Kontrollinstanz.

Aus der erfolgreichen Spannung von Fantasie und Vernunft entsteht Kunst.

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In Deutschland mag Obrigkeitsgehorsam latent wirksam bleiben.

In Frankreich war die Revolution teilweise ein Misserfolg, Grundstrukturen des Ancien Régime wirken unter der Hand und manchmal ganz offen weiter: der Begriff "monarchie présidentielle" stört hierzulande wohl niemand, der Wohnsitz des Prâsidenten heisst im Volksmund "le Château", Zentralismus bleibt stillschweigend die Norm, das Parlament ist machtlos bzw. gelähmt (in 60 Jahren V. Republik hat das Parlament nie gegen die Regierung gestimmt), hohe Staatsbeamte, die niemand in der Öffentlichkeit kennt, sind die tatsächlichen Entscheidungsträger.

Das "Volk" fühlt sich betrogen (s. gilets jaunes) und findet im Misstrauen gegen alles, was "von oben" kommt, eine bequeme Abreaktionsmöglichkeit.

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Andorra ist kein Roman (der Roman), sondern ein Theaterstück.

Andorra wäre also wohl die erste Quelle, die du zu entdecken hast.

Interessant wäre ferner, den Antisemitismus in Andorra auf eine Szene aus Lessings Nathan der Weise zu beziehen (IV, 2).

Weitere mögliche literarische Texte:

Leutnant Gustl (Schnitzler)

Das Spinnennest (Joseph Roth)

Der Hauptmann von Köpenick (Zuckmayer)

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Das ist der Schlussvers eines bekannten Barockgedichtes.

Als PoInte setzt er das Vorangehende voraus.

Es geht, wenn ich mich recht erinnere, um die typische Barocksituation, wo der Mann die Frau umbuhlt. Meistens wird das zunehmende Alter direkt angesprochen, hier aber ist das Argumentationsschema anders: das Herz der Frau sei von Natur aus "aus Diamant", sprich: zwar sehr schön und kostbar, aber härter gibt es nicht. Deshalb gibt sie seinen Wünschen auch nicht nach.

Der Mann hofft wohl dadurch, die Frau zu provozieren: Alles andere wird vergehen, und wenn es soweit ist, kann sie nichts mehr von der Liebe haben - ihr bleibt also nur übrig, ihr Herz etwas "weicher" zu machen, wenn sie das Leben genießen will.

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Kleine Französisch-Übersetzung?

Guten Abend Community!

Ich übe gerade an Deutsch-Französisch-Übersetzungen und da ich noch da Unsicherheiten aufweise, wollte ich fragen, ob meine Vorschläge Sinn hinsichtlich der Zeit und Wortwahl machen. Es ist ein Auszug aus Libellensommer (Antje Babendererde). Ich hoffe, der Text ist nicht zu lang...

Ich kauerte am Wasser, putzte Zähne und wusch mein Gesicht.
Die Haut fühlte sich rau an.
Die Pusteln juckten und die Beule tat jetzt richtig weh, wenn ich draufdrückte, doch das waren Kleinigkeiten.
Es war schon hell, aber noch früh am Morgen, und auf dem See wogten wilde Nebelschwaden wie tanzende Geister.
So etwas hatte ich noch nie gesehen.
Fasziniert beobachtete ich das Schauspiel, jederzeit darauf gefasst, im Dunst plötzlich irgendein Wesen zu entdecken, das nicht von dieser Welt war.
"Schön, nicht wahr?" Jay stand auf einmal hinter mir. Ich blickte zu ihm auf und nickte.
Er war ein dunkelhäutiger Indianer, aber vielleicht kam das auch davon, dass er sich viel im Freien aufhielt.
Obwohl er schon siebzehn war, gab es keinerlei Anzeichen von Bartwuchs in seinem Gesicht.
Zugegeben, Jay Muskalunge sah gut aus, nur dass ich Indianerjungs noch nie aus diesem speziellen Blickwinkel betrachtet hatte.
Ich hatte nie im Geringsten daran gedacht, mich mit einem von ihnen näher zu befreunden.
Auf dem Schulhof oder im Supermarkt hätte ich Jay nicht wahrgenommen, aus dem einfachen Grund, weil er dunkle Haut und langes Haar hatte.

Je me ramassais près de l'eau/du lac, lavais mes dents et mon visage.

La peau était rêche.

Les pustules ont démangé et maintenant, la bosse a vraiment fait mal quand je l'ai touchée/poussée. Mais ces choses étaient des bagatelles.

Il faisait déjà jour mais il était encore tôt le matin et on a pu voir des nappes de brouillard ondoyer sur le lac comme des âmes dansantes.

Je n'ai jamais vu quelque chose comme ca/de similaire.

Fasciné(e), j'ai regardé ce spectacle et je me suis attendu(e) d'y découvrir un quelconque être qui n'était pas de ce monde dans la brune.

« C'est beau, n'est-ce pas ?» Tout à coup, Jay s'est trouvé/est apparu derrière moi.

Je l'ai regardé et ai hoché la tête.

Il était un Indien à la peau brune mais cela peut être aussi résultat du fait qu'il se trouvait souvent dehors.

Bien qu'il ait déjà 17 ans, il n'y avait aucun signe d'une barbe dans son visage.

Je dois avouer que Jay Muskalunge avait l'air bon. Mais je n'ai jamais vu des garcons indiens de cette perspective spéciale avant.

Je n'avais pas eu la moindre idée de sympathiser avec l'un d'eux.

Dans la cour ou au supermarché, je n'ai pas du tout remarqué Jay à cause du fait simple qu'il avait une peau brune et des cheveux longs.

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Warhscheinlich zu schwer, der deutsche Text ist auch nicht immer "auf der Höhe".

Du hast Probleme mit imparfait/passé composé, auch der Konjunktiv (hätte) wurde übersehen.

Ganz schnell gemacht:

J’étais accroupi(e) au bord de l’eau et je me lavais les dents et le visage.

Je sentais que ma peau était rêche.

Les pustules me démangeaient et maintenant, la bosse faisait vraiment mal quand j’appuyais dessus. Mais ce n’était vraiment pas grand chose.

Il faisait déjà clair, mais c’était encore tôt le matin et on pouvait voir des nappes de brouillard ondoyer furieusement sur le lac comme des esprits dansants.

Je n’avais encore jamais rien vu de pareil.

Fasciné(e), j'observais ce spectacle, m’attendant à tout moment à y découvrir dans la brume je ne sais quel être venu d’un autre monde.

« C'est beau, n'est-ce pas ?» Tout à coup, Jay était derrière moi.

Je l'ai regardé et j’ai acquiescé de la tête.

C’était un Indien à la peau sombre, mais cela venait peut être aussi de ce qu'il vivait beaucoup dehors.

Bien qu'il ait déjà 17 ans, son visage était encore imberbe.

Je dois avouer que Jay Muskalunge avait de l’allure – sauf que je n'avais jamais considéré les jeunes Indiens sous cet angle particulier auparavant.

L’idée ne m’avait jamais traversé(e) de devenir l’ami(e) de l'un d'eux.

Dans la cour de l’école ou au supermarché, je n'aurais jamais remarqué Jay sous prétexte qu'il avait la peau brune et des cheveux longs.

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Sprachliches:

La famille est en train de pique-niquer. Ils ont apporté des fraises, des raisins et des pommes.

nicht "vous" in diesem Fall, sondern "on":

A l'arrière-plan, on voit un fleuve, qui pourrait être la Loire (warum gerade la Loire? Gibt es Signale irgendwo?)

on peut voir des arbres et de l'herbe.

même si on ne peut pas voir le ciel. 

Ansonsten:

"une famille" ist gleich genauer zu bestimmen: un jeune couple avec son enfant.

die Haare der Frau sind nicht "bouclés"

Bei dem "petit enfant" solltest du sagen, dass es ein Mädchen ist und dann "elle" sagen.

Du solltest auch beschreiben, was zwischen den drei passiert, wie du das verstehst.

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"Ahmen wie niemand nach "

ist völlig korrekt.

Akkusativ und Dativ können durchaus endungslos gebraucht werden.

Die Form mit Endung soll bevorzugt werden, wenn sonst Unklarheit herrscht.

Das ist in deinem Beispiel nicht der Fall, da "wir" nur Nominativ sein kann.

Die andere korrekte Form ist:

"Ahmen wie niemanden nach" (Akkusativ: nicht alle Verben mit "nach" verlangen den Dativ!)

Der Genitiv lautet dagegen zwingend "niemands" oder "niemandes".

Das Gleiche gilt für "jemand".

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Hier hilft vor allem Novalis:

"Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehn, dem Bekannten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich es."

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Ja, da kommt ein Komma hin.

 „Ich weiß nicht, was ich tun soll“

„Ich weiß, wie es ist“

Da werden Haupt- und Nebensatz getrennt.

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