Hallo AstridMusmann

Amorphe Steine können dann entstehen, wenn die Schmelze so rasch abgekühlt wird, dass sich kein regelmäßiges Kristallgitter bilden kann. Diese Voraussetzung findet man häufig bei vulkanischen Steinen.

Hier entstehen dann glasartige Steine, die Batista2198 schon erwähnt hat. Neben dem Obsidian und den Opalen hat meine Googel-Suche noch die Namen Hessonit, Tektit, Hyalit und Moldavit ergeben.

Bekannt ist dann noch der Bimsstein, ein 'Verwandter' des Obsidian. 

Laut Mineralienatlas umfasst eine Liste 30 amorphe Minerale. Leider ist diese Liste nicht auffindbar.

Zufällig bin ich dann noch auf 'Gagat' gestoßen, der aus amorphem Kohlenstoff besteht:

https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/RockData?rock=Gagat

LG

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Hallo MedHobby

Eine Säure (Protonendonator) unterscheidet sich von ihrer korrespondierenden Base (Protonenakzeptor) durch genau ein Proton.

Für deine Beispiele gilt dann:

Schweflige Säure H₂SO₃:

H₂SO₃ + H₂O ⇌ HSO₃⁻ + H₃O⁺

Säure-Base-Paar 1: H₂SO₃ / HSO₃⁻

Säure-Base-Paar 2: H₃O⁺ / H₂O

Schwefelsäure H₂SO₄:

H₂SO₄ + H₂O ⇌ HSO₄⁻ + H₃O⁺

Säure-Base-Paar 1: H₂SO₄ / HSO₄⁻

Säure-Base-Paar 2: H₃O⁺ / H₂O

Ammoniak NH₃:

NH₃ + H₂O ⇌ NH₄⁺ + OH⁻

Säure-Base-Paar 1: NH₄⁺ / NH₃

Säure-Base-Paar 2: H₂O / OH⁻

Die entsprechend richtigen Antwort-Buchstaben zuzuordnen, sollte jetzt simpel sein.

In diesem Link ist es nochmal dargestellt mit farblicher Unterstützung:

https://www2.chemie.uni-erlangen.de/projects/vsc/chemie-mediziner-neu/saeuren/konjug_saeure.html

LG

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Hallo Drent257

Warum ist das Karbonat zweifach negativ geladen?

Carbonate sind Salze ohne eine Ladung, aber das Carbonat-Anion ist zweifach negativ geladen.

Die Kohlensäure H₂CO₃ als 2-protonige Säure kann diese Protonen in zwei Schritten abgeben:

Im ersten Schritt entsteht das 1-fach negativ geladene Hydrogencarbonat-Anion:

H₂CO₃ + H₂O → HCO₃⁻ + H₃O⁺

Bekannter Vertreter als Salz ist NaHCO₃ Natron/Natriumhydrogencarbonat

Im zweiten Schritt entsteht das 2-fach negativ geladene Carbonat-Anion:

HCO₃⁻ + H₂O → CO₃²⁻ + H₃O⁺

Bekannter Vertreter als Salz ist Na₂CO₃ Soda/Natriumcarbonat

Ich hoffe, dass es deine Frage beantwortet, oder steckt noch etwas ganz anderes hinter der Frage?

LG

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Hallo malu06961

wie in letzter Zeit öfter werden Fragen gestellt, die nicht vollständig und zweifeldfrei formuliert sind, wie in diesem Fall auch. Meine Vermutung ist, dass es sich um die Darstellung von Galliumphosphid aus den Elementen handelt. In diesem Fall ist der Redox-Vorgang recht überschaubar.

Die 3 Elektronen, die das Gallium bei der Oxidation abgibt, werden vollständig vom Phosphor übernommen. Beide kommen so zu ihrer Edelgaskonfiguration:

Oxidation:

Ga → Ga³⁺ + 3 e⁻

Reduktion:

P + 3 e⁻ → P³⁻

Zusammengefasst ergibt dies:

Ga + P → Ga³⁺ + P³⁻

bzw.

Ga + P → GaP

Sollte statt des einfachen Elementsymbols P für Phosphor der weiße Phosphor mit seiner P₄-Einheit gewünscht sein, so verändern sich die Gleichungen entsprechend.

4 Ga → 4 Ga³⁺ + 12 e⁻

P₄ + 12 e⁻ → 4 P³⁻

4 Ga + P₄ → 4 Ga³⁺ + 4 P³⁻

4 Ga + P₄ → 4 GaP

LG

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Hallo emma33774

Eine Stoffmenge n ist definiert als Quotient aus Masse m und molarer Masse M

n = m / M

Siliciumbromid hat die Summenformel SiBr₄. 

In der Stoffmenge von 1 mol SiBr₄ ist auch genau 1 mol Si enthalten. Dann gilt:

n(SiBr₄) = n(Si) = m(SiBr₄) / M(SiBr₄) = m(Si) / M(Si)

m(SiBr₄) ist mit 10 g angegeben

Und die molaren Massen sind:

M(SiBr₄) = 348 g/mol

M(Si) = 28 g/mol

Diese Werte eingesetzt:

10 g / 348 g/mol = m(Si) / 28 g/mol

m(Si) = 0.8 g Si

OK?

LG

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Hallo tuttifrutti64

Es ist nicht das Ziel, 5.64 mol HI herzustellen, sondern das ist die Stoffmenge an HI, die sich unter den gegebenen Bedingungen aus H₂ und I₂ im Gleichgewicht ergibt.

Für 5.64 mol HI werden 5.64 mol I = 2.82 mol I₂ von den ursprünglichen 2.94 mol I₂ verbraucht. Damit verbleiben als restliche Stoffmenge an I₂ 2.94 mol - 2.82 mol = 0.12 mol I₂ nicht reagiert zurück. Analog die Rechnung für H₂.

LG

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Hallo Stultusidiotici

Ich bin zwar nur zufällig hier und auch nicht ganz wach, aber hier handelt es sich um eine Liste von Lösungen anorganischer Salze und den Reagenzien, mit denen die Anionen bzw. Kationen dieser Lösungen qualitativ nachgewiesen werden können.

Bei den ersten drei handelt es sich um den Nachweis der Halogenide Chlorid, Bromid und Iodid mit Silbernitrat, bei der jeweils ein schwerlöslicher Niederschlag entsteht.

Weißer voluminöser Niederschlag:

NaCl + AgNO₃ → AgCl⭣ + NaNO₃

Cl⁻ + Ag⁺ → AgCl⭣

Gelblicher Niederschlag:

KBr + AgNO₃ → AgBr⭣ + KNO₃

Br⁻ + Ag⁺ → AgBr⭣

Gelber Niederschlag:

KI + AgNO₃ → AgI⭣ + KNO₃

I⁻ + Ag⁺ → AgI⭣

Beim nächsten Nachweis wird das Sulfat-Ion mit einer Bariumchlorid-Lösung als weißes schwerlösliches Bariumsulfat ausgefällt.

Na₂SO₄ + BaCl₂ → BaSO₄⭣ + 2 NaCl

SO₄²⁻ + Ba²⁺ → BaSO₄⭣

Er folgt der Nachweis von Calcium-Ionen mit einer Ammoniumoxalat-Lösung, bei der sich eine wiederum schwerlöslicher weißer Niederschlag von Calciumoxalat bildet.

CaCl₂ + (NH₄)₂C₂O₄ → CaC₂O₄⭣ + 2 NH₄Cl

Ca²⁺ + C₂O₄²⁻ → CaC₂O₄⭣

Es folgt der Nachweis von Eisen(III)-Ionen mit einer Thiocyanat-Lösung, Hierbei entsteht eine blutrote Lösung von Eisen(III)-Thiocyanat. Vereinfachte Reaktion:

FeCl₃ + 3 KSCN → Fe(SCN)₃ + 3 KCl

Fe³⁺ + 3 SCN⁻ → Fe(SCN)₃

Den Abschluss bilden Nachweise von Nitrat und Phosphat. Welche Reaktionen hier ablaufen, lässt sich nicht sagen, da über die Nachweisreagenzien keine exakten Angaben gemacht sind.

LG

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Hallo tinistssl

Zunächst wieder eine unausgeglichene Reaktionsgleichung:

IO₃⁻ + I⁻ → I₂

Um die Übersichtlichkeit zu erhalten, lässt man alle Kationen und Anionen, die am Redox-Vorgang nicht beteiligt sind, weg. Am Ende kann man sie, wenn man will, wieder einfügen.

Ebenfalls aus Gründen der Übersichtlichkeit verwendet man H⁺ statt H₃O⁺, um nicht 'Unmengen' an H₂O durch die Gleichungen schleppen zu müssen.

Reduktion:

Das Iod wird von der OZ +5 in IO₃⁻ zur OZ 0 in I₂ reduziert. Dafür werden 5 Elektronen gebraucht:

IO₃⁻ + 5 e⁻ → ¹/₂ I₂

Zum Ladungs- und Atomausgleich wird H⁺ genutzt:

IO₃⁻ + 5 e⁻ + 6 H⁺ → ¹/₂ I₂ + 3 H₂O

Und da man halbe Moleküle vermeiden sollte, alles verdoppeln:

2 IO₃⁻ + 10 e⁻ + 12 H⁺ → I₂ + 6 H₂O

Oxidation:

Das Iod wird von der OZ -1 in I⁻ zur OZ 0 in I₂ oxidiert. Dabei werden 2 Elektronen frei:

2 I⁻ → I₂ + 2 e⁻

Da für die Reduktion 10 Elektronen gebraucht werden, die Oxidation aber nur 2 Elektronen liefert, muss die Oxidation mit 5 multipliziert werden:

2 I⁻ → I₂ + 2 e⁻ | x 5

10 I⁻ → 5 I₂ + 10 e⁻

Noch mal beide Teilgleichung:

2 IO₃⁻ + 10 e⁻ + 12 H⁺ → I₂ + 6 H₂O

10 I⁻ → 5 I₂ + 10 e⁻

Bei der Zusammenfassung der Gleichungen entfallen dann die Elektronen und man erhält als Endgleichung:

2 IO₃⁻ + 12 H⁺ + 10 I⁻ → 6 I₂ + 6 H₂O

Die Gleichung lässt sich jetzt noch kürzen:

IO₃⁻ + 6 H⁺ + 5 I⁻ → 3 I₂ + 3 H₂O

Wenn auch die 'unbeteiligten' Kationen und Anionen mit aufgeführt werden sollen, kann man diese nun wieder einfügen:

KIO₃ + 3 H₂SO₄ + 5 KI → 3 I₂ + 3 K₂SO₄ + 3 H₂O

OK?

LG

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Hallo tinistssl

Zunächst einmal eine erste unausgeglichene Reaktionsgleichung aufstellen:

MnO₄⁻ + Mn²⁺ → MnO₂

Oxidation:

Das Mangan wird von der OZ +2 in Mn²⁺ zur OZ +4 in MnO₂ oxidiert. Dabei werden 2 Elektronen frei:

Mn²⁺ → MnO₂ + 2 e⁻

Zum Ausgleich der O-Atome und der Ladung wird OH⁻ benötigt:

Mn²⁺ + 4 OH⁻ → MnO₂ + 2 H₂O + 2 e⁻

Reduktion:

Das Mangan wird von der OZ +7 in MnO₄⁻ zur OZ +4 in MnO₂ reduziert. Dafür werden 3 Elektronen gebraucht:

MnO₄⁻ + 3 e⁻ → MnO₂

Zum Ausgleich der O-Atome und der Ladung dient jetzt H₂O:

MnO₄⁻ + 3 e⁻ + 2 H₂O → MnO₂ + 4 OH⁻

Bei einem Redox-Vorgang müssen die abgegebenen und die aufgenommenen Elektronen zahlenmäßig gleich sein.

Hier werden für die Reduktion 3 Elektronen benötigt, die Oxidation liefert aber nur 2 Elektronen. Das 'Problem' lässt sich durch die Anwendung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen KgV lösen, und dies ist von 2 und 3 die 6. Die Oxidation wird dann mit 3, die Reduktion mit 2 multipliziert:

Aus

Mn²⁺ + 4 OH⁻ → MnO₂ + 2 H₂O + 2 e⁻ | x 3

MnO₄⁻ + 3 e⁻ + 2 H₂O → MnO₂ + 4 OH⁻ | x 2

wird dann

3 Mn²⁺ + 12 OH⁻ → 3 MnO₂ + 6 H₂O + 6 e⁻

2 MnO₄⁻ + 6 e⁻ + 4 H₂O → 2 MnO₂ + 8 OH⁻

Jetzt passt es mit den Elektronen und man kann die Gleichungen zusammenfassen, die Elektronen entfallen dabei:

3 Mn²⁺ + 12 OH⁻ + 2 MnO₄⁻ + 4 H₂O → 3 MnO₂ + 6 H₂O + 2 MnO₂ + 8 OH⁻

Nun noch kürzen und zusammenfassen und man erhält die Endgleichung:

3 Mn²⁺ + 4 OH⁻ + 2 MnO₄⁻ → 5 MnO₂ + 2 H₂O

OK?

LG

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Hallo tinistssl

Das sind drei Beispiele für Sonderfälle für Redox-Gleichungen.

In

2 H₂O₂ → 2 H₂O + O₂

Liegt eine Disproportionierung vor. Eine Verbindung mit einem Atom in einer mittleren OZ (-1 für O in H₂O₂) spaltet sich auf in eine höhere OZ (0 für O in O₂) und eine niedrigere (-2 für O in H₂O).

Das gleiche gilt für die 3. Reaktion

Cl₂ + 2 OH⁻ → ClO⁻ + Cl⁻ + H₂O

Cl geht von der OZ 0 in Cl₂ über in die OZ +1 in ClO⁻ und in die OZ -1 in Cl⁻.

Bei der zweiten Reaktion handelt es sich um das Gegenstück, eine Komproportionierung.

Hierbei wird ein Atom mit einer hohen und eines mit einer niedrigen OZ gemeinsam zu einer mittleren OZ gebracht.

NH₄⁺ + NO₂⁻ → N₂ + 2 H₂O

Für den Stickstoff gilt hier:

Aus der OZ -3 in NH₄⁺ und der OZ +3 in NO₂⁻ wird die OZ 0 in N₂.

LG

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Hallo NickSiedens

zweite Sprechblase rechts: Jedes Fluor-Atom hat 7 Außenelektronen (und nicht 8)

zweite Sprechblase links: Die Oktettregel ist für beide Atome erfüllt, da beide Atome nun die 8 Elektronen erreicht haben.

Die Tabelle ist in Ordnung, alle falschen LEWIS-Formeln sind richtig korrigiert.

LG

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Hallo ThisGirli1234

Die Gleichungen für diese vollständigen Verbrennungen lassen sich für Alkane, Alkene, Alkine, Alkohole usw. immer auf die gleiche Art und Weise aufstellen.

Zunächst die unausgeglichene Gleichung:

C₂H₅OH + O₂ → CO₂ + H₂O

Aus den 2 C-Atomen muss 2-mal CO₂ entstehen:

C₂H₅OH + O₂ → 2 CO₂ + H₂O

Aus den 6 H-Atomen muss 3-mal H₂O entstehen:

C₂H₅OH + O₂ → 2 CO₂ + 3 H₂O

Jetzt die O-Atome rechts zählen (4 + 3 = 7) und links als O₂-Moleküle einfügen. Da 1 O-Atom bereits im Alkohol steckt, sind zum Ausgleich statt 3.5 O₂ nur 3 O₂ nötig:

C₂H₅OH + 3 O₂ → 2 CO₂ + 3 H₂O

Zum Schluss nochmal die Atombilanz überprüfen.

LG

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Hallo Blukast

Bei einem Ca-Atom sind 4 Schalen mit Elektronen besetzt, wie es in der Abbildung zu sehen ist:

http://www.chemie-master.de/lex/begriffe/img/e17.jpg

Gibt das Ca-Atom die beiden grün markierten Elektronen auf der äußeren Schale ab, gelangt man zum Ca²⁺-Ion.

Ca²⁺-Ion und Ca-Atom unterscheiden also sich nur durch diese beiden Elektronen.

LG

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Hallo Maxim471

Hier erst einmal die Reaktionsgleichung für diese Reaktion:

Fe + S → FeS

Die Elemente und die Verbindung stehen für Stoffmengen n. Damit bedeutet die Gleichung:

1 mol Fe + 1 mol S → 1 mol FeS

Wenn du jetzt aus den 6 g Eisen die Stoffmenge berechnest, kannst du fort die Stoffmengen von S und FeS angeben. Die Stoffmenge n ist definiert als Masse m dividiert durch die Molare Masse M

n = m / M

Eisen hat die molare Masse M(Fe) = 55.845 g/mol

Deine 6 g Fe sind dann

n(Fe) = m(Fe) / M(Fe) = 6 g / 55.845 g/mol = 0.107 mol Fe

aus:

1 mol Fe + 1 mol S → 1 mol FeS

wird dann:

0.107 mol Fe + 0.107 mol S → 0.107 mol FeS

Für die Berechnung der Massen, muss man die Formel n = m / M umstellen auf

m = M * n

M(FeS) = 87.845 g/mol

m(FeS) = M(FeS) * n(FeS) = 87.845 g/mol * 0.107 mol = 9.4 g FeS

M(S) = 32 g/mol

m(S) = M(S) * n(S) = 32 g/mol * 0.107 mol = 3.4 g S

Zur Kontrolle:

m(Fe) + m(S) = m(FeS)

6 g + 3.4 g = 9.4 g

OK?

LG

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Hallo PlayGabmo876

Nicht alles ist eindeutig zu erkennen, aber einige Korrekturen sind nötig:

zu 1)

C₂O₄ (nicht genau zu erkennen) wird zu  CO₂

Si₂O₄ (nicht genau zu erkennen) wird zu SiO₂

zu 2)

NO₂ Stickstoffdioxid ohne das 'mono'

Zu 3)

Eisen(III)-chlorid FeCl₃, nicht Fe₂Cl₃

zu 4)

die Formeln sind alle richtig, viele Wertigkeiten nicht

CO beide 2-wertig

CCl₄ C: 4-wertig, Cl jeweils 1-wertig

PbCl₂ Pb: 2-wertig, Cl jeweils 1-wertig

Ag₂S Ag: 1-wertig, S. 2-wertig Name: Silber(I)-sulfid

LG

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Hallo Lugafi34

Metalle haben in Verbindungen zumeist positive Ladungen. Sie ergibt sich aus der Stellung der Elemente im Periodensystem. Barium in der 2. Hauptgruppe gibt seine beiden Außenelektronen ab und wird zum Ba²⁺-Kation, Chlor in der 7. Hauptgruppe nimmt ein Elektron auf und wird zum Cl⁻-Anion. Da Ba²⁺ zweifach positiv geladen ist, sind zwei einfach negativ geladene Cl⁻-Ionen nötig, um eine ungeladene Verbindung zu erhalten.

Die Summenformel ist somit BaCl₂ und aus den eben beschriebenen Ionen besteht auch die Lösung:

BaCl₂(s) + [H₂O] → Ba²⁺(aq) + 2 Cl⁻(aq)

Natriumsulfat Na₂SO₄ ist das Salz der Schwefelsäure H₂SO₄, bei der beide Protonen durch Na⁺-Kationen ersetzt sind.

In Wasser dissoziieren sie in diese Na⁺-Kationen und das Säurerest-Ion SO₄²⁻:

Na₂SO₄ + [H₂O] → 2 Na⁺(aq) + SO₄²⁻(aq)

BaCl₂ und Na₂SO₄ sind beide gut wasserlöslich. Gibt man aber beide Lösungen zusammen, so fällt schwerlösliches weißes BaSO₄ aus. Mit ein Grund für die Schwerlöslichkeit ist, dass hier zwei Ionen aufeinander treffen, die mit 2+ und 2- relativ hoch geladen sind, sich entsprechend anziehen und ein Ionengitter bilden.

Als Formelgleichung für diese Fällungsreaktion:

Na₂SO₄ + BaCl₂ → BaSO₄⭣ + 2 NaCl

bzw als Ionengleichung:

2 Na⁺(aq) + SO₄²⁻(aq) + Ba²⁺(aq) + 2 Cl⁻(aq) → BaSO₄(s)⭣ + 2 Na⁺(aq) + 2 Cl⁻(aq)

LG

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