Hallo Drent257

Warum ist das Karbonat zweifach negativ geladen?

Carbonate sind Salze ohne eine Ladung, aber das Carbonat-Anion ist zweifach negativ geladen.

Die Kohlensäure H₂CO₃ als 2-protonige Säure kann diese Protonen in zwei Schritten abgeben:

Im ersten Schritt entsteht das 1-fach negativ geladene Hydrogencarbonat-Anion:

H₂CO₃ + H₂O → HCO₃⁻ + H₃O⁺

Bekannter Vertreter als Salz ist NaHCO₃ Natron/Natriumhydrogencarbonat

Im zweiten Schritt entsteht das 2-fach negativ geladene Carbonat-Anion:

HCO₃⁻ + H₂O → CO₃²⁻ + H₃O⁺

Bekannter Vertreter als Salz ist Na₂CO₃ Soda/Natriumcarbonat

Ich hoffe, dass es deine Frage beantwortet, oder steckt noch etwas ganz anderes hinter der Frage?

LG

...zur Antwort

Hallo malu06961

wie in letzter Zeit öfter werden Fragen gestellt, die nicht vollständig und zweifeldfrei formuliert sind, wie in diesem Fall auch. Meine Vermutung ist, dass es sich um die Darstellung von Galliumphosphid aus den Elementen handelt. In diesem Fall ist der Redox-Vorgang recht überschaubar.

Die 3 Elektronen, die das Gallium bei der Oxidation abgibt, werden vollständig vom Phosphor übernommen. Beide kommen so zu ihrer Edelgaskonfiguration:

Oxidation:

Ga → Ga³⁺ + 3 e⁻

Reduktion:

P + 3 e⁻ → P³⁻

Zusammengefasst ergibt dies:

Ga + P → Ga³⁺ + P³⁻

bzw.

Ga + P → GaP

Sollte statt des einfachen Elementsymbols P für Phosphor der weiße Phosphor mit seiner P₄-Einheit gewünscht sein, so verändern sich die Gleichungen entsprechend.

4 Ga → 4 Ga³⁺ + 12 e⁻

P₄ + 12 e⁻ → 4 P³⁻

4 Ga + P₄ → 4 Ga³⁺ + 4 P³⁻

4 Ga + P₄ → 4 GaP

LG

...zur Antwort

Hallo tuttifrutti64

Es ist nicht das Ziel, 5.64 mol HI herzustellen, sondern das ist die Stoffmenge an HI, die sich unter den gegebenen Bedingungen aus H₂ und I₂ im Gleichgewicht ergibt.

Für 5.64 mol HI werden 5.64 mol I = 2.82 mol I₂ von den ursprünglichen 2.94 mol I₂ verbraucht. Damit verbleiben als restliche Stoffmenge an I₂ 2.94 mol - 2.82 mol = 0.12 mol I₂ nicht reagiert zurück. Analog die Rechnung für H₂.

LG

...zur Antwort

Hallo Stultusidiotici

Ich bin zwar nur zufällig hier und auch nicht ganz wach, aber hier handelt es sich um eine Liste von Lösungen anorganischer Salze und den Reagenzien, mit denen die Anionen bzw. Kationen dieser Lösungen qualitativ nachgewiesen werden können.

Bei den ersten drei handelt es sich um den Nachweis der Halogenide Chlorid, Bromid und Iodid mit Silbernitrat, bei der jeweils ein schwerlöslicher Niederschlag entsteht.

Weißer voluminöser Niederschlag:

NaCl + AgNO₃ → AgCl⭣ + NaNO₃

Cl⁻ + Ag⁺ → AgCl⭣

Gelblicher Niederschlag:

KBr + AgNO₃ → AgBr⭣ + KNO₃

Br⁻ + Ag⁺ → AgBr⭣

Gelber Niederschlag:

KI + AgNO₃ → AgI⭣ + KNO₃

I⁻ + Ag⁺ → AgI⭣

Beim nächsten Nachweis wird das Sulfat-Ion mit einer Bariumchlorid-Lösung als weißes schwerlösliches Bariumsulfat ausgefällt.

Na₂SO₄ + BaCl₂ → BaSO₄⭣ + 2 NaCl

SO₄²⁻ + Ba²⁺ → BaSO₄⭣

Er folgt der Nachweis von Calcium-Ionen mit einer Ammoniumoxalat-Lösung, bei der sich eine wiederum schwerlöslicher weißer Niederschlag von Calciumoxalat bildet.

CaCl₂ + (NH₄)₂C₂O₄ → CaC₂O₄⭣ + 2 NH₄Cl

Ca²⁺ + C₂O₄²⁻ → CaC₂O₄⭣

Es folgt der Nachweis von Eisen(III)-Ionen mit einer Thiocyanat-Lösung, Hierbei entsteht eine blutrote Lösung von Eisen(III)-Thiocyanat. Vereinfachte Reaktion:

FeCl₃ + 3 KSCN → Fe(SCN)₃ + 3 KCl

Fe³⁺ + 3 SCN⁻ → Fe(SCN)₃

Den Abschluss bilden Nachweise von Nitrat und Phosphat. Welche Reaktionen hier ablaufen, lässt sich nicht sagen, da über die Nachweisreagenzien keine exakten Angaben gemacht sind.

LG

...zur Antwort

Hallo tinistssl

Zunächst wieder eine unausgeglichene Reaktionsgleichung:

IO₃⁻ + I⁻ → I₂

Um die Übersichtlichkeit zu erhalten, lässt man alle Kationen und Anionen, die am Redox-Vorgang nicht beteiligt sind, weg. Am Ende kann man sie, wenn man will, wieder einfügen.

Ebenfalls aus Gründen der Übersichtlichkeit verwendet man H⁺ statt H₃O⁺, um nicht 'Unmengen' an H₂O durch die Gleichungen schleppen zu müssen.

Reduktion:

Das Iod wird von der OZ +5 in IO₃⁻ zur OZ 0 in I₂ reduziert. Dafür werden 5 Elektronen gebraucht:

IO₃⁻ + 5 e⁻ → ¹/₂ I₂

Zum Ladungs- und Atomausgleich wird H⁺ genutzt:

IO₃⁻ + 5 e⁻ + 6 H⁺ → ¹/₂ I₂ + 3 H₂O

Und da man halbe Moleküle vermeiden sollte, alles verdoppeln:

2 IO₃⁻ + 10 e⁻ + 12 H⁺ → I₂ + 6 H₂O

Oxidation:

Das Iod wird von der OZ -1 in I⁻ zur OZ 0 in I₂ oxidiert. Dabei werden 2 Elektronen frei:

2 I⁻ → I₂ + 2 e⁻

Da für die Reduktion 10 Elektronen gebraucht werden, die Oxidation aber nur 2 Elektronen liefert, muss die Oxidation mit 5 multipliziert werden:

2 I⁻ → I₂ + 2 e⁻ | x 5

10 I⁻ → 5 I₂ + 10 e⁻

Noch mal beide Teilgleichung:

2 IO₃⁻ + 10 e⁻ + 12 H⁺ → I₂ + 6 H₂O

10 I⁻ → 5 I₂ + 10 e⁻

Bei der Zusammenfassung der Gleichungen entfallen dann die Elektronen und man erhält als Endgleichung:

2 IO₃⁻ + 12 H⁺ + 10 I⁻ → 6 I₂ + 6 H₂O

Die Gleichung lässt sich jetzt noch kürzen:

IO₃⁻ + 6 H⁺ + 5 I⁻ → 3 I₂ + 3 H₂O

Wenn auch die 'unbeteiligten' Kationen und Anionen mit aufgeführt werden sollen, kann man diese nun wieder einfügen:

KIO₃ + 3 H₂SO₄ + 5 KI → 3 I₂ + 3 K₂SO₄ + 3 H₂O

OK?

LG

...zur Antwort

Hallo tinistssl

Zunächst einmal eine erste unausgeglichene Reaktionsgleichung aufstellen:

MnO₄⁻ + Mn²⁺ → MnO₂

Oxidation:

Das Mangan wird von der OZ +2 in Mn²⁺ zur OZ +4 in MnO₂ oxidiert. Dabei werden 2 Elektronen frei:

Mn²⁺ → MnO₂ + 2 e⁻

Zum Ausgleich der O-Atome und der Ladung wird OH⁻ benötigt:

Mn²⁺ + 4 OH⁻ → MnO₂ + 2 H₂O + 2 e⁻

Reduktion:

Das Mangan wird von der OZ +7 in MnO₄⁻ zur OZ +4 in MnO₂ reduziert. Dafür werden 3 Elektronen gebraucht:

MnO₄⁻ + 3 e⁻ → MnO₂

Zum Ausgleich der O-Atome und der Ladung dient jetzt H₂O:

MnO₄⁻ + 3 e⁻ + 2 H₂O → MnO₂ + 4 OH⁻

Bei einem Redox-Vorgang müssen die abgegebenen und die aufgenommenen Elektronen zahlenmäßig gleich sein.

Hier werden für die Reduktion 3 Elektronen benötigt, die Oxidation liefert aber nur 2 Elektronen. Das 'Problem' lässt sich durch die Anwendung des kleinsten gemeinsamen Vielfachen KgV lösen, und dies ist von 2 und 3 die 6. Die Oxidation wird dann mit 3, die Reduktion mit 2 multipliziert:

Aus

Mn²⁺ + 4 OH⁻ → MnO₂ + 2 H₂O + 2 e⁻ | x 3

MnO₄⁻ + 3 e⁻ + 2 H₂O → MnO₂ + 4 OH⁻ | x 2

wird dann

3 Mn²⁺ + 12 OH⁻ → 3 MnO₂ + 6 H₂O + 6 e⁻

2 MnO₄⁻ + 6 e⁻ + 4 H₂O → 2 MnO₂ + 8 OH⁻

Jetzt passt es mit den Elektronen und man kann die Gleichungen zusammenfassen, die Elektronen entfallen dabei:

3 Mn²⁺ + 12 OH⁻ + 2 MnO₄⁻ + 4 H₂O → 3 MnO₂ + 6 H₂O + 2 MnO₂ + 8 OH⁻

Nun noch kürzen und zusammenfassen und man erhält die Endgleichung:

3 Mn²⁺ + 4 OH⁻ + 2 MnO₄⁻ → 5 MnO₂ + 2 H₂O

OK?

LG

...zur Antwort

Hallo tinistssl

Das sind drei Beispiele für Sonderfälle für Redox-Gleichungen.

In

2 H₂O₂ → 2 H₂O + O₂

Liegt eine Disproportionierung vor. Eine Verbindung mit einem Atom in einer mittleren OZ (-1 für O in H₂O₂) spaltet sich auf in eine höhere OZ (0 für O in O₂) und eine niedrigere (-2 für O in H₂O).

Das gleiche gilt für die 3. Reaktion

Cl₂ + 2 OH⁻ → ClO⁻ + Cl⁻ + H₂O

Cl geht von der OZ 0 in Cl₂ über in die OZ +1 in ClO⁻ und in die OZ -1 in Cl⁻.

Bei der zweiten Reaktion handelt es sich um das Gegenstück, eine Komproportionierung.

Hierbei wird ein Atom mit einer hohen und eines mit einer niedrigen OZ gemeinsam zu einer mittleren OZ gebracht.

NH₄⁺ + NO₂⁻ → N₂ + 2 H₂O

Für den Stickstoff gilt hier:

Aus der OZ -3 in NH₄⁺ und der OZ +3 in NO₂⁻ wird die OZ 0 in N₂.

LG

...zur Antwort

Hallo NickSiedens

zweite Sprechblase rechts: Jedes Fluor-Atom hat 7 Außenelektronen (und nicht 8)

zweite Sprechblase links: Die Oktettregel ist für beide Atome erfüllt, da beide Atome nun die 8 Elektronen erreicht haben.

Die Tabelle ist in Ordnung, alle falschen LEWIS-Formeln sind richtig korrigiert.

LG

...zur Antwort

Hallo Maxim471

Hier erst einmal die Reaktionsgleichung für diese Reaktion:

Fe + S → FeS

Die Elemente und die Verbindung stehen für Stoffmengen n. Damit bedeutet die Gleichung:

1 mol Fe + 1 mol S → 1 mol FeS

Wenn du jetzt aus den 6 g Eisen die Stoffmenge berechnest, kannst du fort die Stoffmengen von S und FeS angeben. Die Stoffmenge n ist definiert als Masse m dividiert durch die Molare Masse M

n = m / M

Eisen hat die molare Masse M(Fe) = 55.845 g/mol

Deine 6 g Fe sind dann

n(Fe) = m(Fe) / M(Fe) = 6 g / 55.845 g/mol = 0.107 mol Fe

aus:

1 mol Fe + 1 mol S → 1 mol FeS

wird dann:

0.107 mol Fe + 0.107 mol S → 0.107 mol FeS

Für die Berechnung der Massen, muss man die Formel n = m / M umstellen auf

m = M * n

M(FeS) = 87.845 g/mol

m(FeS) = M(FeS) * n(FeS) = 87.845 g/mol * 0.107 mol = 9.4 g FeS

M(S) = 32 g/mol

m(S) = M(S) * n(S) = 32 g/mol * 0.107 mol = 3.4 g S

Zur Kontrolle:

m(Fe) + m(S) = m(FeS)

6 g + 3.4 g = 9.4 g

OK?

LG

...zur Antwort

Hallo Lugafi34

Metalle haben in Verbindungen zumeist positive Ladungen. Sie ergibt sich aus der Stellung der Elemente im Periodensystem. Barium in der 2. Hauptgruppe gibt seine beiden Außenelektronen ab und wird zum Ba²⁺-Kation, Chlor in der 7. Hauptgruppe nimmt ein Elektron auf und wird zum Cl⁻-Anion. Da Ba²⁺ zweifach positiv geladen ist, sind zwei einfach negativ geladene Cl⁻-Ionen nötig, um eine ungeladene Verbindung zu erhalten.

Die Summenformel ist somit BaCl₂ und aus den eben beschriebenen Ionen besteht auch die Lösung:

BaCl₂(s) + [H₂O] → Ba²⁺(aq) + 2 Cl⁻(aq)

Natriumsulfat Na₂SO₄ ist das Salz der Schwefelsäure H₂SO₄, bei der beide Protonen durch Na⁺-Kationen ersetzt sind.

In Wasser dissoziieren sie in diese Na⁺-Kationen und das Säurerest-Ion SO₄²⁻:

Na₂SO₄ + [H₂O] → 2 Na⁺(aq) + SO₄²⁻(aq)

BaCl₂ und Na₂SO₄ sind beide gut wasserlöslich. Gibt man aber beide Lösungen zusammen, so fällt schwerlösliches weißes BaSO₄ aus. Mit ein Grund für die Schwerlöslichkeit ist, dass hier zwei Ionen aufeinander treffen, die mit 2+ und 2- relativ hoch geladen sind, sich entsprechend anziehen und ein Ionengitter bilden.

Als Formelgleichung für diese Fällungsreaktion:

Na₂SO₄ + BaCl₂ → BaSO₄⭣ + 2 NaCl

bzw als Ionengleichung:

2 Na⁺(aq) + SO₄²⁻(aq) + Ba²⁺(aq) + 2 Cl⁻(aq) → BaSO₄(s)⭣ + 2 Na⁺(aq) + 2 Cl⁻(aq)

LG

...zur Antwort

Hallo ighug123771

Phosphorsäure H₃PO₄ ist eine 3-protonige Säure, bei der jedes Proton durch ein Alkalimetall-Kation ersetzt werden kann.

Entsprechend gibt es drei Reihen von Salzen:

Phosphorsäure H₃PO₄

Natriumdihydrogenphosphat NaH₂PO₄

Dinatriumhydrogenphosphat Na₂HPO₄

(Tri-)Natriumphosphat Na₃PO₄

Entsprechende Salze bilden die andere Alkalimetalle.

LG

...zur Antwort

Hallo APPLE9229

alle drei Halogenide geben mit einer Silbernitrat-Lösung charakteristisch gefärbte Niederschläge.

AgCl ist eine käsig-weißer voluminöser Niederschlag, AgBr ist blaß-gelblich und AgI kräftig gelb.

Zur Unterscheidung der drei Niederschläge kann man die Reaktion mit Ammoniak heranziehen. AgCl löst sich bereits bei einem geringen Überschuss an verdünntem Ammoniak, AgBr braucht dagegen eine konzentrierte ammoniakalische Lösung und AgI lässt sich mit Ammoniak gar nicht lösen, hier ist eine Thiosulfat-Lösung notwendig.

Im Bild sind vermutlich sehr verdünnte Lösungen verwendet worden, wodurch nur eine Trübung vorhanden ist. Aber auch hier ist der farbliche Unterschied sichtbar:

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/f6/Silberhalogenide.jpg/1280px-Silberhalogenide.jpg

LG

...zur Antwort

Hallo Farbe03

Mit einer starken Base wie NaOH oder KOH kann man Ammoniak aus dessen Salzen verdrängen. Das gasförmige Ammoniak wird dann mit angefeuchtetem Indikatorpapier nachgewiesen.

NH₄⁺ + OH⁻ ⇌ NH₃⭡ + H₂O

Wie man genau dabei vorgeht, ist hier beschrieben, nennt sich Kreuzprobe:

https://de.wikibooks.org/wiki/Praktikum_Anorganische_Chemie/_Ammonium#Nachweis_mittels_Kreuzprobe

LG

...zur Antwort

Hallo BitteHilfe889

Dalton ging davon aus, dass sich die Atome unterschiedlicher Elemente nur in ihrer Masse und Größe unterscheiden. Details über den Aufbau eines Atoms waren nicht bekannt.

Erst Rutherford konnte mit seinem Experiment beweisen, dass Atome aus einem vergleichsweise winzigen positiv geladenen Atomkern bestehen, in dem fast die gesamte Masse vereinigt ist, und sich die negativ geladenen Elektronen in einer Hülle befinden.

Hier sind alle Atommodelle von Demokrit an beschrieben:

https://www.grund-wissen.de/physik/atomphysik/atommodelle.html

LG

...zur Antwort

Hallo AntwortenBitte8

Die identische Frage scheint in regelmäßigen Abständen aufzutauchen:

https://www.gutefrage.net/frage/wasserstoff-und-salzsaeure

So muss ich es nicht neu tippen :)

LG

...zur Antwort

Hallo Merjane

Man kann zunächst einmal alle Ausgangsstoffe und Produkte in einer vorläufigen Reaktionsgleichung notieren:

Fe₃O₄ + Al → 3 Fe + Al₂O₃

Aus einem Al wird ein Al³⁺ mit der Ladung +3.

Aus dem Fe₃O₄ kommen 4 O²⁻ mit der Gesamtladung -8

Das kleinste gemeinsame Vielfache von 3 und 8 ist 24.

Somit sind nötig:

8 * Al³⁺ (8 * 3 = +24) bzw 8 Al als Ausgangsstoff und

3 * 4 O²⁻ (3 * 4 * -2 = -24) bzw 3 Fe₃O₄ als Ausgangsstoff

Das ergibt dann die Reaktionsgleichung:

3 Fe₃O₄ + 8 Al → 9 Fe + 4 Al₂O₃

OK?

LG

...zur Antwort

Hallo lisa130316

Massenprozente geben den prozentualen Masse-Anteil einer Komponente an einer Gesamtmasse an. Grundlage sind die molaren Massen der Elemente und Verbindungen:

M(As) = 75 g/mol

M(S) = 32 g/mol

M(As₂S₃) = 246 g/mol

ω(As) = 2*M(As) / M(As₂S₃) = 150 / 246 = 0.61 oder 61 %

ω(S) = 3*M(S) / M(As₂S₃) = 96 / 246 = 0.39 oder 39 %

LG

...zur Antwort

Hallo gisfio

Bei der Reaktion von KOH mit Wasser lösen die H₂O-Moleküle die K⁺- und OH⁻-Ionen aus dem KOH-Kristallgitter heraus und umgeben sie mit einer Hülle aus H₂O-Molekülen (Hydrat-Hülle). Als Reaktionsgleichung kann man diesen Vorgang so formulieren:

KOH(s) + [H₂O] → K⁺(aq) + OH⁻(aq)

mit s = solid/fest und aq = aqueous/in Wasser gelöst

Das [H₂O] gehört eigentlich als Lösungsmittel ohne die eckigen Klammern auf den Reaktionspfeil.

Und das war es auch schon.

LG

...zur Antwort

Hallo Helena50

Damit ein Molekül ein permanenter Dipol ist, sind zwei Voraussetzungen nötig:

Es müssen polare Bindungen vorhanden sein und das Molekül muss so gebaut sein, dass sich die Bindungsmomente nicht zu 0 ergänzen.

Die Polarität der Bindungen ergibt sich aus den Differenzen der Elektronegativitätswerte (EN) der beteiligten Atome.

Beim BF₃ hat B die EN 2.0 und F die EN 4.0. Mit einer Differenz von 2.0 sind die drei B-F-Bindungen stark polar. Da das BF₃-Molekül aber eine trigonal planare Struktur hat, heben sich die Bindungsmomente zu 0 auf und BF₃ ist kein permanenter Dipol.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d9/Polarity_boron_trifluoride.png

Ähnliches gilt für CCl₄. Auch hier liegen mit C (EN: 2.6), Cl (EN: 3.2) und einer EN-Differenz von 0.6 polare Bindungen vor. Das C-Atom ist aber tetraedrisch von den 4 Chlor-Atomen umgeben, so dass sich auch hier die Bindungsmomente zu 0 ergänzen.

https://chemdemos.uoregon.edu/sites/chemdemos1.uoregon.edu/files/CarbonTetrachlorideMolecularModel%20Image821.jpg

Beim CH₃OH ist die Situation anders. Die hohe EN des Sauerstoffs mit 3.4 polarisiert sowohl die C-O- Bindung (EN-Diff: 0.8) wie auch die O-H-Bindung (EN-Diff: 1.2). Auch die C-H-Bindungen sind mit einer EN-Diff von 0.4 schwach polar, die aber durch den tetraedrischen Bau die stärker polare C-O-Bindung nicht ausgleichen können.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d4/Methanol_Keilstrich.svg/1200px-Methanol_Keilstrich.svg.png

CH₃OH ist somit ein permanenter Dipol. Außerdem bringt CH₃OH alle Voraussetzungen mit, um Wasserstoffbrückenbindungen einzugehen.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/59/Methanol_Hydrogen_Bridge_V.2.svg/640px-Methanol_Hydrogen_Bridge_V.2.svg.png

LG

...zur Antwort