Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Es gibt sogar Albino-Igel, wenn auch sehr selten, die haben die gleichen Überlebenschancen wie alle anderen auch. Wenn man sich 5 oder 7 Igel aus einem Wurf ansieht, so sieht jeder etwas anders aus, es sei denn, es sind eineiige Zwillinge oder Drillinge, dabei kann einmal die Stachelfarbe oder die Farbe der Zehen voneinander abweichen.

Alles in Allem, ,wenn sie gut fressen und größer werden, ist alles ok und kein Grund zur Sorge.

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Igel

Völlig normales Igelverhalten in fremder, neuer Umgebung

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Igel

Wenn Igel unbekannte Nahrung aufnehmen oder generell was Unbekanntes fressen oder beschnuppern, dann nehmen sie den Geschmack auf und kauen ihn mit Speichel durch. Diesen Speichel spucken sie dann unter großen Verrenkungen auf ihr Stachelkleid. Warum sie das machen, ist noch nicht endgültig erforscht, es dient aber auf jeden Fall dazu, diesen neuen Geschmack oder die neue Nahrung in ihrem Gedächtnis einzuspeichern. Bei nächsten Mal machen sie dann entweder einen großen Bogen drum oder fressen es, ohne daß übermässig Speichel entsteht. Wer sich über Igel schlaumachen möchte, darf gern unter pro-igel.de mal nachlesen, lesen bildet!

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Man sollte Tiere generell nicht mit Fertignahrung für Menschen und schon gar nicht mit Schweinefleisch füttern. Er wird es wahrscheinlich überleben, aber bitte ansonsten nur Katzenfutter oder Hundewelpenfutter füttern, und immer für ausreichend Wasser sorgen.

Bei den trockenen Wiesen und Wäldern haben Igel und Co Schwierigkeiten genug "normales" Futter zu finden, deswegen macht es Sinn, im Garten zuzufüttern, besonders wenn es Weibchen sind, die jetzt noch ihren Nachwuchs stillen müssen.

Aber bitte vor allem ausreichend Wasser hinstellen, niemals Milch. Igel vertragen keinen Milchzucker, der führt bzu schweren Durchfällen und Darmentzündungen.

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Such Dir dringend einen neuen Freund, ich würde den Kerl sofort anzeigen!

Wegen des Igels habe ich etwas weiter unten etwas geschrieben, er hat durchaus Chancen ....

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Wenn Du sie aufziehen willst und sie noch zu klein sind, um die 100g oder leichter, kein Problem. Bitte nach pro-igel.de Stichwort Igel gefunden, verfahren. Wenn sie dann um die 500g haben sollten sie ausgewildert werden, dauert ca. 3-4 Wochen. Allerdings können auch Igelsäuglinge oder kleine Igel schon Parasiten haben, die teilweise durch die Muttermilch beim Säugen übertragen werden, z.B. Lungenwürmer und im Süden auch Saugwürmer. Wenn es also zu grünlichem Durchfall kommt, dann auf jeden Fall eine Igelhilfsstation oder einen igelkundlichen Tierarzt ansprechen (vorher nachfragen), die kennen die Probleme und können dann helfen. Bitte aber keine spot-on-Tropfen (z.B. die für Katzen oder Hunde) geben lassen, die vertragen Igel nicht!

Bitte keine Kuhmilch geben, Igel sind sehr empfindlich auf Laktose (Milchzucker), sie bekommen davon schwere Durchfälle, wenn dann laktosefreie Produkte (z.B. Sahne!), gibt es in jedem Supermarkt, mit zerdrücktem Katzenfutter angemischt (1 Teelöffel reicht) klappt das super, ab spätestens 200g ist dann der Sahnezusatz nicht mehr erforderlich.

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Bei der ganzen Sache gibt es ein Problem:

Lungenwürmer bilden keine Eier, sondern die Nachkommen werden in der Lunge oder den Bronchien lebend geboren und werden dann hochgehustet. Da Igel nicht ausspucken können, müssen sie die Parasiten schlucken und dann mit dem Kot abgeben. Im Darm selbst machen sie dem Igel nichts.

Wenn es ein Männchen ist, und es geht ihm schlecht, dann kann man es behandeln, er infiziert sich zwar wieder, aber trotzdem steigt dadurch seine Lebenserwartung, weil ja durch die erwachsenen Lungenwürmer auch die Lungen bzw. Bronchien angegriffen werden, außerdem "fressen sie mit", d.h. dem Igel gehen Nährstoffe verloren und er magert ab.

Wenn es ein Weibchen ist, kann man im Moment nichts tun, wenn sie tragend ist, kann es dadurch zu Fehlgeburten kommen, wenn sie säugt, können u.U. die Babys Schaden erleiden, weil das Wurmmittel sich dann auch in der Muttermilch wiederfindet.

Igelststationen oder Igelhilfsstationen kennen Medikamente, die man verwenden kann, manche Tierärzte auch, allerdings sollten keine Spot-on-Tropfen, wie die z.B. bei Hunden und Katzen Verwendung finden, benutzt werden. Die darin enthaltenen Wirkstoffe (Avermectine) vertragen Igel nicht.

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Bitte den Igel auf keinen Fall mit Flohpuder entflöhen, er atmet das ein und das ist nicht gut für ihn. Wenn, dann mit Jacutinspray (für Menschen, auch bitte niemals Frontline Spray, Fibronil ist Gift für Igel!).

Wenn möglich, für frisches Wasser sorgen, ansonsten in Ruhe lassen. Man kann zufüttern, falls es ein Weibchen ist und Jungigel da sein sollten, dann funktioniert die Aufzucht besser. Aber bitte nur Abends in der Dämmerung und morgens die Reste des Katzenfutters entfernen, wegen der Fliegen.

Ansonsten gibt es weitere wichtige Tips unter pro-igel.de.

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Da es sich vermutlich nicht um einen europäischen Igel handelt, die darf man nämlich nicht als Haustier halten, sollte das kein Problem sein. Ich fürchte nur, daß Du am Zoll Probleme bekommen wirst, auf jeden Fall muß er ein paar Wochen in Quarantäne, ob Du ihm das zumuten willst, weiß ich nicht.

Ich würde mich vorher mal erkundigen (deutsche Botschaft o.ä), die kennen die Bestimmungen.

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Igel, den ich aufziehe, aufwecken?

Ich habe Mitte November vor meiner Haustür einen kleinen Igel gefunden, der sich kaum noch rührte. Ich habe schon oft Igel aufgezogen mit zu geringem Gewicht und habe sie gut über den Winter gebracht.

Dieser wog keine 500 Gramm und war offensichtlich geschwächt. Ich habe ihn erstmal gefüttert, das hat wunderbar geklappt. Ich habe ihn entwurmt, und es ging ihm zusehends besser, er wog nach wenigen Wochen über 650 Gramm. Da wurde es hier bei uns richtig kalt und es schneite, ich konnte ihn nicht "entlassen".

Ab Mitte Januar später fraß er nichts mehr....er schlief!! Er "wohnt" im Keller in einem fast kaltem Raum und hat sich alleine mit dem vorhandenen Zeitungspapier, das er selber zerfetzt hat, zugedeckt sozusagen.

Ich kontrolliere täglich sehr vorsichtig Wasser und Trockenfutter, was für alle Fälle da steht...es passiert nix!

Ehrlich gesagt, weiß ich nichtmals, ob er noch lebt, aber ich denke, das würde ich riechen???! Ich traue mich aber nicht, sein "Nest aus Zeitungspapier" zu berühren, um ihn nicht zu wecken.

All die Igel, die ich vorher aufgezogen habe, sind den Winter über wach geblieben (was eine Menge Arbeit machte!), da ergab sich das von selber....war das Wetter und Temperaturen auf Dauer angenehm, hab ich sie (schweren Herzens) ausgesetzt.

Noch ist es hier recht kalt, heute hats wiedermal geschneit. Was mache ich aber auf Dauer?? Wird er von alleine wach? Soll ich ihn wecken??? Wie lange sollte ich ihn dann noch füttern? Ich vermute mal, daß er nach seinem Winterschlaf nicht grade viel auf den Rippen hat.

Danke für Eure Hilfe!

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Lass ihn schlafen, wenn es warm genug wird, wird er allein aufwachen. Es ist sehr selten, daß ein Igel im Winterschlaf stirbt, wenn er gesund und schwer genug ist.

Im Moment ist es zum Aussetzen noch zu früh, nach den Eisheiligen, Anfang Mai, ist der beste Zeitpunkt. Deswegen schlafen lassen, Wasser immer erneuern, falls er wach wird, hat er großen Durst, Igeltrockenfutter reicht als erstes Futter, das mußt Du nicht jeden Tag erneuern.

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Es gibt Foren für/über Weißbauchigel. Einfach mal googeln, vieleicht findet sich dort jemand. Bei Tierheimen wird es nichts werden, da sie die Tiere hier nicht auswildern können und dürfen und die Vermittlung vermutlich Zeitaufwändig sein wird.

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Vielleicht einfach mal unter Igel googeln: Igel sind Fleisch- und Insektenfresser.

Sie können pflanzliche Ernährung aufgrund ihrer Darmlänge NICHT verdauen. Bitte mach keine Experimente, wenn Du dem Igel helfen willst, gib Katzenfutter und Wasser, kein Körnerfutter. Klar frisst er es, weil er Hunger hat, aber er verhungert damit mit vollem Bauch. Und bitte NIEMALS Kuhmilch!!!

Ansonsten wende Dich bitte an eine Igelhilfsstation, da der Igel nicht nur Futter sondern auch eine medizinische Behandlung braucht, da er mit Sicherheit Parasiten im Darm und in der Lunge hat, die vor dem Winterschlaf eigentlich raus sein sollten. Bitte beim Tierarzt vorher fragen, ob er sich mit Igeln auskennt, sonst lieber woanders hingehen.

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Kuhmilch ist generell für Wildtiere unbrauchbar, Igel bekommen davon Darmentzündung, da sie die Laktose (Milchzucker)  nicht verarbeiten können, diese endet meist tötlich. Ein 300g Igel braucht keine Milch, gib ihm Katzenfutter und frisches Wasser, Hundewelpenfutter ist ebenfalls möglich. Außerdem etwas Igeltrockenfutter mit unterrühren, das mögen alle, zumindestens meine.

Viel wichtiger wäre noch eine fachgerechte Entwurmung, fast alle Igel, auch die kleinen, haben oft schon alle Parasiten, die ein Igel eigentlich nicht braucht. Speziell gegen Saugwürmer sollte man etwas unternehmen, Infos ebenfalls auf der pro-Igel Seite oder bei einer Igelhilfsstation.

Die Fütterungsvorschläge, die hier teilweise gemacht werden, sind abenteuerlich, aber definitiv nichts für Igel. Unter pro-igel.de gibt es weitere Hinweise, Stichwort Igel gefunden!

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Es ist grundsätzlich ok, einen Igel zu überwintern. Aber es nicht nur mit Füttern getan. Die Kleinen brauchen auch medizinische Behandlung, und darüber muß man Bescheid wissen. Deswegen bitte eine Igelhilfsstation kontaktieren,

https://de-de.facebook.com/notes/igelpflegestellen-plz-wildtierpflegestellen-plz/igelpflegestellen-plz-wildtierpflegestellen-plz/407315239417616

die helfen weiter. Ein Tierarzt ist auch ok, aber vorher nachfragen, ob er sich in der Behandlung von Igeln auskennt.

Igel sind übrigens nachtaktive Tiere, und als Kinderspielzeug völlig ungeeignet.

Europäische Igel stehen unter strengem Artenschutz und dürfen nur gepflegt werden, und müssen, wenn sie gesund sind oder nach dem Winterschlaf an geeigneter Stelle wieder ausgewildert werden. Da er in der Stadt gefunden wurde sollte man ihm einen neuen Lebensraum am Stadtrand oder einem großen Garten geben, bitte nicht im Wald aussetzen, er hat dort zu viele Feinde (Dachs und Uhu), ein Feldrand mit schöner alter Hecke oder einer Obstwiese ist auch ok.

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Du solltest Dich dringend mit einer Igelhilfsstation in Verbindung setzen.

Wenn ein Igel jetzt nicht fressen will, ist er entweder zu kalt, also vorsichtig mit max 35°C warmer Wärmeflasche aufwärmen, oder er hat Darmparasiten, vermutlich auch Saugwürmer, und die müssen vordringlich beseitigt werden.

Daß er zittert,liegt vermutlich daran, daß er zu kalt ist und sein Kreislauf nicht so funktioniert, wie er soll.

Hier gibt es Hilfe:

https://de-de.facebook.com/notes/igelpflegestellen-plz-wildtierpflegestellen-plz/igelpflegestellen-plz-wildtierpflegestellen-plz/407315239417616

ist nach Postleitzahlen geordnet. Bitte, wenn  er einen kalten Bauch hat, nichts einflössen, er kann dann auch nicht schlucken, er muß warm sein.

Und bitte nicht mit Regenwürmern oder Schnecken füttern,er hat schon genug Parasiten im Bauch, das ist außerdem nur Notfutter für Igel normalerweise fressen sie Käfer und Krabbeltiere, aber die gibt es jetzt nicht mehr.

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Igelaufzucht?

Ich habe im Laufe der Jahre viele Igel mit 100% Erfolg im Haus überwintern können. Der letzte "Fall" ist allerdings 5 Jahre her, nach meiner früheren Erfahrung bin ich anscheinend nicht mehr so auf dem Laufenden (Igel dürfen KEINE Äpfel oder Bananenstücke??). Daher jetzt meine Frage...was darf ich und was nicht?? Seltsamerweise hats bisher ja immer geklappt, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Gestern lag ein kleiner Igel vor meiner Haustür, ich hab ihn erstmal reingenommen, großen Karton mit Zeitungspapier ausgelegt, Napf mit Wasser, Tellerchen mit Katzenfutter, einem halben gekochtem Ei und einem Stück Banane hingestellt. Nach einer halben Stunde war alles weg! Heute morgen hatte er sich komplett in das Papier und dem Bisschen Heu eingewickelt und schlief tief und fest.

Heute abend dasselbe...Karton neu ausgelegt, Futter hingestellt und schon hat er (sie???) reingehauen. Ich habe ihn dann auch gewogen: keine 500 Gramm.

Ich denke, er schafft die gewünschten 800-1000 Gramm nicht bis zum Winter, daher würde ich ihn hier in einem relativ kühlen Raum überwintern lassen. Einige meiner damaligen Zöglinge sind in den Winterschlafen gefallen, ein paar auch nicht, die habe ich dann durchgehend "betreut".

Das ist jetzt die ganze Geschichte und meine Frage....was kann ich nach neusten Erkenntnissen noch tun? Was ich auch suche, sind schwere, niedrige Wassernäpfe (damit sie nicht direkt umfallen beim Trinken) und ein Holzhäuschen für den Rückzug, das aber ein großes Loch hat (die für Meerschweinchen werden vielleicht nicht reichen), in das ich dann Heu oder Stroh reintun würde. Das hab ich damals auch gemacht, es wurde sehr gern angenommen, ich weiß aber nicht mehr, woher ich sie hatte.

Hat jemand Tips???

Ach so....Zecken habe ich keine gefunden und Flöhe auch nicht. Fall er sich irgendwie negativ entwickelt, werde ich ihn natürlich zum Tierarzt bringen, damit festgestellt wird, ob er Würmer o.ä. hat. Das möchte ich aber nicht ohne Grund tun, denn es ist ein wahnsinniger Stress für diese "Wildtiere".

Danke für Eure Antwort! Tonimama

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Sieh mal unter pro-igel.de nach, Stichwort Igel gefunden. Ansonsten mal unter Igelhilfe googeln, da findest Du Anschriften und ggf. Telefonnummern für weitere Fragen.

Als Wasserschalen haben sich bei mir Glasaschenbecher bewährt, die werfen die Kleinen nicht so schnell um, als Futterschalen glasierte Tonuntersetzer, wegen der guten Reinigungsmöglichkeit.

Futter: Katzenfutter und Hundewelpenfutter Huhn gemischt 1:1. wird sehr gut angenommen, da kann man noch etwas Igeltrockenfutter oder ein paar Haferflocken reinrühren. Reines Katzenfutter geht auch.

Bitte dran denken, daß Igel meist Parasiten haben, die natürlich mit der guten Nahrung auch wachsen. Bei Durchfall oder Blut im Kot unbedingt einen TA oder eine Igelhilfsstation kontaktieren, um entsprechende Medis geben zu können. Die Entwurmung ist kein Problem, man darf nur nicht warten, bis das Tier auf erst auf der Seite liegt, dann wird schwierig.

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Einheimische Tiere dürfen nicht als Haustiere gehalten werden. Weißbauchigel dürfte man, man sollte es aber nicht. Igel brauchen viel Auslauf, ansonsten bitte dies vorher lesen:

http://pro-igel.de/merkblaetter/publpdfs/bericht_bandini.pdf

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