Hm... da scheint der Aufdruck ein wenig verrutscht zu sein, sollte aber nicht weiter schlimm sein.

Die drei Zahlen stellen soweit ich sagen kann keine Prüfmerkmale dar, die der Zugbegleiter bei einer normalen Kontrolle erkennen können muss (wie Geltungszeitraum oder Preisstufe). Es sind eher "Metadaten", wie das Kaufdatum der Fahrkarte.

Wenn du unsicher bist, kannst du die Fahrkarte ja auch vorerst nicht heraustrennen und bei der ersten Fahrt den Zugbegleiter fragen, was er dazu sagt.

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Bei der Kontrolle musst du die Bahncard und das Ticket vorzeigen, zu der Bahncard kann noch ein amtlicher Lichtbildausweis verlangt werden (also Personalausweis oder Reisepass).

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Für ein Online-Ticket musst du dich - wenn es nicht auf deinen Namen gekauft wird und du nur Mitfahrer bist - in der Regel nicht ausweisen.

Allerdings könnte es nötig sein, wenn es sich etwa um ein Länderticket o.ä. handelt, bei dem die Namen aller Mitreisenden anzugeben sind oder wenn du einen Rabatt nutzt, für den du berechtigt sein musst (so könnte etwa für eine Jugend-Bahncard 25 ein Ausweis verlangt werden).

Im Zweifel schau dir das Ticket und alle eventuell dazu gehörenden Sachen (wie etwa eine Bahncard) an. Steht nirgendwo dein Name drauf, musst du dich auch nicht ausweisen.

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Wenn du Verbindungen z.B. nach "Groningen Noord" oder "Groningen Europapark" meinst, die kann man offenbar leicht im DB Navigator oder dann wohl auch auf der Webseite der Deutschen Bahn finden.

Welches Unternehmen fährt, steht dort allerdings nicht, nur eine fünfstellige Zugnummer. Preise werden auch angezeigt, allerdings nur für das "Niedersachsenticket plus Groningen", andere Fahrkarten müsste man sicher vor Ort kaufen.

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Anscheinend einiges an Halbwissen hier... Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Frage ist: Was genau steht auf deinem Ticket?

Das Kaufdatum steht grundsätzlich immer drauf, das allein ist kein Grund zur Besorgnis.

Steht "Bitte hier entwerten", "Ticket bitte entwerten" o.ä. drauf? Dann ist alles in Ordnung, das Ticket ist nicht zum sofortigen Fahrtantritt, sondern gilt ab Entwertung. Dann darfst du nur nicht vergessen, das Ticket vor deiner Fahrt noch zu entwerten (Entwerter stehen entweder am Bahnhof - bitte dort zuerst nachsehen - oder im Zug).

Steht stattdessen "Ticket bereits entwertet" und daneben Aufdruck mit Datum und Uhrzeit? Dann hast du das Ticket leider tatsächlich zum sofortigen Fahrtantritt gekauft und kannst es nicht an einem späteren Tag nutzen. In dem Fall musst du vor deiner Fahrt ein neues Ticket lösen - auch hier wieder den Aufdruck beachten.

Aber wie gesagt: Vor der Panik immer erstmal schauen - was steht wirklich auf dem Ticket?

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Derzeit gibt es kein einheitliches Semesterticket für Niedersachsen (obwohl eins in Planung ist), das Semesterticket hat also bei jeder Universität oder Hochschule seinen eigenen Geltungsbereich.

Dafür gibt es (meist auf der Seite des AStA) einen Plan oder eine Liste mit den Strecken und Verkehrsunternehmen, die genutzt werden dürfen.

Falls du vor(!) dem Einstieg in den Zug die Gelegenheit hast, kannst du dort auch das Zugbegleitpersonal nach der Gültigkeit des Tickets auf ihrer Strecke fragen, vermeide dabei aber Begriffe wie "Niedersachsenticket" (bedeutet etwas ganz anderes) oder "Semesterticket für Niedersachsen" (gibt es nicht, s.o.). Am besten zeigst du es dann direkt vor, damit es keine Missverständnisse gibt.

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Ich nehme mal an, der Bus ist das letzte genutzte Verkehrsmittel und dein Zielort hat daher keinen Bahnhof.

In dem Fall solltest du auf dem Startbildschirm des DB-Automaten (falls es einer ist) direkt auf den Button für die Verbundtarife drücken (https://blog.vvo-online.de/wp-content/uploads/2017/06/01_Startbildschirm_AuswahlVVO.jpg), ist bei dir natürlich anders beschriftet.

Dort solltest du dann deinen Zielort auswählen können, wenn er im entsprechenden Verbundtarif liegt.

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Am einfachsten geht es wahrscheinlich, wenn du dir eine entsprechende App runterlädst. Such einfach nach "Passbook Wallet", dann kommen einige.

Klick in der E-Mail auf "Hinzufügen zu Passbook/Wallet", dann meldet die sich automatisch. Die App zeigt dann alle Details zur gebuchten Vorstellung und den QR-Code an, idealerweise wird noch automatisch beim Anzeigen die Helligkeit erhöht und du kannst den Code durch antippen vergrößern oder verkleinern.

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Zunächst einmal: Dass du die Bedingungen der von dir genutzten Fahrkarte nicht kennst und dementsprechend nicht einhälst, berechtigt dich noch lange nicht dazu, andere Menschen zu beleidigen, die nur ihren Job machen und das beanstanden.

Dass Züge öfter ausfallen oder zu spät kommen und eine ungenügende Information der Fahrgäste sind zwar unschön, berechtigen dich aber auch weiterhin nicht, andere Menschen zu beleidigen, die dafür nichts können und es berührt auch in keiner Weise deine Pflichten aus dem Beförderungsvertrag mit dem Bahnunternehmen. Wenn du die nicht erfüllen willst oder dir das Preis-Leistungsverhältnis nicht zusagt, dann nutze den Zug nicht.

Was nun deine Frage betrifft:

Alle notwendigen Informationen solltest du auf dem Beleg über das Erhöhte Beförderungsentgelt finden, den dir der Zugbegleiter ausgehändigt hat oder der dir - sollte die Zeit nicht gereicht haben, um diesen vor Ort auszustellen - per Post zugestellt wird.

Solltest du diesen Beleg verloren oder vernichtet haben, dann wende dich an den Kundenservice der NordWestBahn und gib dort deine Personalien wie beim Zugbegleiter an, dann kann man dir die Nummer des EBE-Beleges und die weiteren Informationen mitteilen.

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Dieses Ticket wurde bereits entwertet ausgegeben und ist zum sofortigen Fahrtantritt.

Am Automaten hast du wahrscheinlich erst deine Verbindung gewählt und wurdest dann zum Verbundtarif geleitet, in dem deine Strecke liegt - dem Westfalentarif. Dorthin können die vorherigen Eingaben aber nicht übernommen werden.

Am Ende erscheint aber immer noch einmal eine Zusammenfassung des gekauften Tickets, die du dir ansehen solltest, bevor du bezahlst. Dort sollte dann auch stehen, ob das Ticket bereits entwertet ausgegeben wird oder nicht.

Du wirst also ein neues Ticket kaufen müssen.

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Die Frage ist unverständlich. DAS Semesterticket gibt es nicht, jede Universität oder Hochschule hat ihr eigenes mit eigenem Geltungsbereich und ggf. Zusatznutzen, auch wenn manche sich auch zusammengeschlossen haben, wie etwa in Nordrhein-Westfalen.

Ich meine gesehen zu haben, dass einige der regionalen Semestertickets dort eine Mitnahmemöglichkeit für eine weitere Person in bestimmten Verkehrsverbünden enthalten. Das betrifft dann aber nicht das Semesterticket NRW sondern nur ggf. das regionale.

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Ja, du bekommst immer noch eine Buchungsbestätigung per E-Mail. Darin befindet sich im Anhang ein PDF-Dokument, das du ausdrucken und als Online-Ticket vorzeigen kannst.

Umgekehrt kann man auch ein gebuchtes Online-Ticket später noch mit Auftragsnummer und Name des Reisenden als Handy-Ticket in die DB Navigator-App laden.

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Der NRW-Tarif bietet kein FunTicket an, ich gehe also davon aus, es geht um ein FunTicket des Westfalentarifs.

Da die genannte Strecke im Westfalentarif liegt, solltest du so fahren können. Achte aber darauf ob dein FunTicket auch für das Gesamtnetz des Westfalentarifs gültig ist (Preisstufe 12).

Wenn das Ticket stattdessen nur für ein Teilnetz ausgegeben wurde, musst du nachsehen, ob die Strecke innerhalb dieses Teilnetzes liegt. Falls nicht, musst du ggf. AnschlussTickets kaufen.

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Wenn der Fahrkartenautomat am Bahnhof defekt war, muss man sich in jedem Fall beim Zugbegleiter melden und zwar aktiv - also einmal durch den Zug/Waggon gehen und Ausschau halten ist schon zuzumuten! Beim Fahrer kann man es ebenfalls versuchen, der kann da aber gewöhnlich wenig machen und dort auf jeden Fall vorher anklopfen und die Antwort abwarten!

Einen Automaten im Zug kann es unter Umständen geben, das steht dann aber außen am Zug bereits dran (andernfalls meist "Einstieg nur mit gültiger Fahrkarte" o.ä.). Wenn ein Automat am Bahnhof ist, ist in der Regel nicht davon auszugehen.

Hat man sich dann beim Zugbegleiter gemeldet, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder dieser weiß über die Störung bereits Bescheid oder man kann sie ihm glaubhaft machen (falls er sich darauf einlässt), dann kann er direkt einen Fahrschein verkaufen. Oder er schreibt ein Erhöhtes Beförderungsentgelt/Fahrpreisnacherhebung und sollte darauf die ihm angegebene Störung vermerken. Dann prüft das Unternehmen ob diese vorlag und wenn es sie nachvollziehen kann, überweist man im Nachhinein den regulären Fahrpreis.

Schwierig kann es werden, wenn am Bahnhof noch andere Verkaufsstellen (anderer Automat, Schalter, etc.) vorhanden sind oder nicht klar ist, ob es am Automaten liegt oder vielleicht doch an etwas anderem (zerknitterter Schein, EC-Karte gesperrt, o.ä.). Dann ist eher zu empfehlen, die nächste Verbindung zu wählen und es in Ruhe und eventuell mit Hilfe anderer Reisender/Service-Personal oder mit anderen Zahlungsmitteln oder Verkaufsstellen noch einmal zu versuchen.

Generell auf jeden Fall: Melden, melden, melden. Wer abwartet, ob einer kommt und dann erwischt wird, darf kein Verständnis erwarten. Außerdem: Ruhig und freundlich bleiben und falls man auf Kulanz hofft, daran denken, dass es sich dabei um ein Entgegenkommen handelt und kein Recht.

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Wenn du eine Fahrkarte für den Fernverkehr (also IC/EC oder ICE buchst) bezeichnen Vor- und Nachlauf im Nahverkehr die Nahverkehrszüge (RB oder RE), die du nutzt, um zu dem Bahnhof zu fahren, an dem du in den Fernverkehr umsteigst oder um von dem Bahnhof, an dem du den Fernverkehrszug verlässt, zu deinem endgültigen Zielort zu kommen. Je nach Fahrkarte können das auch noch andere ÖPNV-Verkehrsmittel wie Bus, Straßenbahn oder U-Bahn sein.

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Grundsätzlich ja, allerdings solltest du beachten, dass es sich, wenn du zur Weiterfahrt ein anderes Ticket nutzt und keine durchgehende Fahrkarte hast, um zwei separate Fahrten handelt (soweit der Tarif nichts anderes bestimmt, etwa bei Anschlusstickets o.ä.).

Das ist etwa dann relevant, wenn du umsteigen musst und aufgrund knapper Umstiegszeiten oder Verspätung dein zweites Ticket nicht mehr rechtzeitig kaufen kannst. Du kannst dann nicht geltend machen, du hättest keine Zeit mehr gehabt, weil du in diesem Moment eine neue Fahrt beginnst und es in deiner Verantwortung liegt, dir vor Fahrtantritt ein gültiges Ticket zu besorgen (falls im Zug keine Tickets verkauft werden, das muss dann aber außen gekennzeichnet sein).

Du solltest also wenn möglich bereits versuchen, dir vor der ersten Fahrt alle nötigen Tickets zu besorgen oder wenn nicht, genügend Umstiegszeit einplanen eventuell auch den nächsten Zug nehmen können.

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Das kann ggf. noch auf das Verkehrsunternehmen und den Tarif ankommen, in dem du fährst, aber in der Regel: ja.

Voraussetzung ist, dass dein Fahrrad dann zusammengeklappt wie Handgepäck untergebracht werden kann. Das bedeutet: Du musst es an einem dafür vorgesehenen Ort unterbringen können, an dem es weder Gänge noch Türen versperrt und keine Fahrradstellplätze oder Plätze für Rollstühle, Kinderwagen oder mobilitätseingeschränkte Personen beansprucht.

Sollte das Mehrzweckabteil gerade leer sein, wird man wahrscheinlich auch nichts dagegen sagen, wenn du dein Faltrad dorthin stellst; wird der Platz aber gebraucht, musst du es entsprechend als Handgepäck verstauen.

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Wenn die DB Navigator-App das sagt, schau noch mal genau nach, ob das vielleicht nur ein Teilpreis ist (in dem der Bus dann nicht enthalten wäre. Wenn du die konkrete Verbindung nennst, könnte man das nachzuvollziehen versuchen.

Auf jeden Fall kannst du in den Tarifbestimmungen des Niedersachsentarifs einsehen auf welchen Strecken und in welchen Verbundverkehrsmitteln (auch außerhalb von Niedersachsen) das Niedersachsen-Ticket gültig ist. Fällt deine Busverbindung darunter, kannst du die nutzen. Klingt hier aber eher unwahrscheinlich.

Die beste Vorgehensweise: Zeige dem Busfahrer direkt dein Niedersachsen-Ticket vor und frage ihn, ob es in seinem Bus und bis zu deinem Zielort gültig ist. Er kann es dir sicher sagen. Für den Fall, dass nicht, nimm genug Geld mit, um direkt beim Busfahrer noch ein Ticket zu kaufen.

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Vor- und Nachnahme sind völlig ausreichend.

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