Das Bewusstsein kommt aus dem Großhirn, das Unterbewusstsein  aus dem Kleinhirn (aus den Instinkten). Bemerkte, vom Großhirn wahrgenommene, oder vom Großhirn generierte Gedanken kommen aus dem Bewusstsein. Vom Großhirn nicht wahrgenommene, unterschwellige Ansichten und Befehle, ins Genom hineinprogrammiertes Wissen (zum Beispiel, Verhaltensregeln, Beurteilungsregeln, Lebensstrategie, Lebensziel, Lebenswille,..) kommen aus dem Unterbewusstsein (aus dem Kleinhirn, aus dem Genom).

4 Milliarden Jahre Überlebenskrieg hat alle Genome siegesgierig und siegfähig werden lassen. Die altbewehrte Siegerstrategie zwingt das Kleinhirn unterschwellig dem Großhirn auf. Das Bewusstsein bemerkt nicht,  dass es vom Unterbewusstsein gelenkt wird. Obwohl Menschen intelligent sind, wissen sie meistens nicht, was sie weshalb tun. Sie wollen es auch nicht wissen. Sie wollen nur das erkennen, das wissen, das tun, … was vorteilhaft für sie ist, was sie zum Sieg führt.

Die natürliche Hauptaufgabe der Psyche ist es, die siegreiche Selbstvermehrung und die siegreiche Lebensführung der Lebewesen zu steuern. Für diesen Zweck besitzt sie eine Machtzentrale, die das Verhalten steuert, und eine Wahrnehmungszentrale, die für die Realitätserkennung zuständig ist. Die notwendige Denkfähigkeit (also das Bewusstsein),  die siegbringende Lebensstrategie, das dazu passende Weltbild und Selbstbild, Wissen und Falschwissen (also das Unterbewusstsein) sind mit angezüchtet worden.

Das mentale Ich besteht aus

  • den Instinkten, verbunden mit Gefühlen und Triebkraft (Willenskraft).
  • dem Gewissen, aus Selbstüberwachung, Strategiekontrolle.
  • den Erfahrungen, aus den Gewohnheiten, aus erlerntem Wissen.
  • der Denkfähigkeit, aus Erkenntnissen, aus Willenskraft die auf Denkergebnisse basiert.

Die Instinkte und der machthabende Teil des Gewissens befinden sich im Kleinhirn, die nicht angezüchteten Erfahrungen und die Vernunft sind im Großhirn untergebracht. Kleinhirn und Großhirn teilen sich die Macht nicht gleich. Der Mensch ist ungefähr 95 prozentig instinktgesteuert, und nur 5 prozentig vernunftgesteuert. Mikroben und Insekten sind 100 prozentig, die meisten Tiere sind 99 prozentig, die klügsten Affen sind 98 prozentig instinktgesteuert.

Viele Befehle aus dem Kleinhirn erfolgen unterbewusst, Entscheidungen werden nicht erklärt, damit das Großhirn die Grausamkeit, die Falschheit, die Dummheit der Instinkte nicht erkennt. Weil das Großhirn sehr unvorteilhaft denken kann, die altbewährte Siegerstrategie korrigieren und vermasseln kann, die Instinkte entlarven und entmachten kann, wird es vom Kleinhirn überwacht. So bleibt es im Wesentlichen, nur ein Werkzeug, nur eine Waffe des Kleinhirns. Die Lebensstrategie ist genetisch festgelegt, die siegerische, vorteilsgierige Lebensweise ist vorgeschrieben. Hier hat das Großhirn überhaupt kein Mitspracherecht. Der Verstand darf nur Details (im vorgegebenen, im den Sieg nicht gefährdenden Rahmen) bestimmen. Auch Temperament und Charaktereigenschaften der Lebewesen sind vorbestimmt. Sie müssen zum Sieg der Gattung, zum Sieg des Rudels, und zum persönlichen Sieg des Einzelnen beitragen.

Das Großhirn ist in der Lage Gefühle wahrzunehmen. Es erkennt aber nicht, dass die Empfindungen ihn steuern. Gefühle sind ganz spezielle Befehle. Anweisungen, die nicht 100 prozentig bindend sind. Das Großhirn darf sie korrigieren. Je stärker eine Empfindung ist, umso wichtiger, umso bindender ist die Anweisung. Wenn keine Gefühle vorhanden sind, darf das Großhirn frei nachdenken und Entscheidungen treffen. Kleinhirn und Großhirn teilen auf diese Art die Macht.

Angezüchtetes, siegbringendes, unterbewusstes Falschwissen. Die Software des Genroboters ist auf Sieg, nicht auf Ethik programmiert. Im Genom verankerte falsche ˹Ziele und Meinungen˺ sind die Basis für bösartige Gesinnung, für Realitätsverkennung. Die vorteilhaftesten angeborenen Ansichten sind:

 

  • Die Welt ist schön. Ich bin gut. Wir sind gut. (Wir haben lediglich einige kleine Fehler. Niemand muss perfekt sein. Ich bin gut genug. Wir sind gut genug.)
  • Siegen ist gut und schön. Sieger sind gut und schön. Wer siegt hat Recht. Wer nicht siegt muss sich mehr anstrengen. (Der Sieg darf aber nicht zu viel Kraft kosten. Entkräftete Sieger sind leicht besiegbar. Sieg und Krieg müssen die Kampfstärke des Einzelnen, des Rudels und der ganzen Gattung erhöhen.)
  • Der Entwicklungskrieg ist unerlässlich. (Er darf aber nicht zu mörderisch werden. Den Wettbewerb muss man suchen, nicht den Vernichtungskrieg. Es ist vorteilhafter die Konkurrenten zu unterwerfen als sie auszurotten. Es ist besser der Spitzenreiter eines Wettbewerbes zu sein, als alle Rivalen zu töten. Man braucht die Konkurrenten. Ohne Konkurrenz verlangsamt sich die Evolution. Die schnellere Entwicklung besiegt und ersetzt die langsamere. Der Wettbewerb ist die schnellere Entwicklung, der Vernichtungskrieg ist die langsamere.)
  • Gut ist, was zum Sieg führt. Schlecht ist, was den Sieg behindert oder verhindert.
  • Das Alphatier muss man für sich gewinnen. Es muss geliebt, verwöhnt und bestochen werden. Wer nicht stark genug ist, muss dem Alphatier und dem Rudel dienen. Die Schwachen müssen den Starken beim Siegen helfen.
  • Jeder hat zum Rudelsieg beizutragen. Der Sieg des Rudels hat Vorrang vor Egoismus und vor sonstigem Spaß. Der persönliche Sieg darf den Sieg der Gemeinschaft nicht behindern. Rudelsiegbringende Ziele sind wichtiger als schwachenfreundliche Ziele.
  • Die eigene Genlinie muss begünstigt werden. Ähnliche Genlinien müssen besser behandeln werden, als fremdartige.

 

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3,

a,  Nach John Rawls Ansicht, ist der Mensch ein vernunftbegabtes Wesen, das in erster Linie siene eigenen Interessen verfolgt. Die Wesensart des Menschen wird vom Konkurrenzdenken bestimmt.

b,  Die Ursituation is eine rein theoretische Situation. Der Schleier des Nichtwissens sort dafür, dass niemand weiß, welche Stellung er in der Gesellschaft  hat, wie intelligent er ist , wie stark er ist, wie gesund er ist, welche Neigungen er hat. Die Personen besitzen nur allgemeines Wissen, kein individuelles Wissen. Sie wissen nichts über sich selbst. John Rawls meint, die original Situation ist eine faire und gleiche Ausgangssituation für einen gerechten Gesellschaftsvertrag.

c, Weil die Menschen gleich sind (in der Ursituation), beschließen sie:  

  1. dass Chancengleichheit (im Karrierewettbewerb) herrschen muss , dass alle Ämter für alle offen stehen müssen, dass alle gleiche Grundrechte (gleiche Grundfreiheiten) und gleiche Pflichten haben müssen.   
  2. Machtunterschiede und Wohlstandunterschiede werden nur dan zugelassen, wenn alle Menschen davon profitieren. Die Sieger des Karrierewettbewerbs (die Amtsinhaber und die Reichen) müssen dafür sorgen, dass auch die Verlierer nicht leer ausgehen. Alle müssen mitprofitieren. Wie hoch der Profit der Verlierer sein soll (wie viel Hilfe die Hilfsbedürftigen bekommen sollen), wird nicht beschlossen.

4,   Die Rolle des Schleier des Nichtwissens in der Argumentation ist, Neid und Hass (zwischen Arm und Reich, Dumm und Klug, Stark und Schwach) zu beseitigen. Der Schleier des Nichtwissens sorgt für Chancengleichheit und für Interessengleichheit.  Er sorgt dafür, dass sich alle in der gleichen Lage befinden, dass alle gleich sind, und dadurch eine faire Übereinkunft entsteht. Laut John Rawls, ist das Ziel des Schleier des Nichtwissens,  zu erfahren, für welche Grundsätze sich freie und vernünftige Menschen in einer fairen und gleichen Ausgangssituation in ihrem eigenen Interesse entscheiden. Genauer gesagt: Der Schleier des Nichtwissens zeigt, für  welche Art Gerechtigkeit sich Menschen in der Situation der Gleichheit, in ihrem eigenen Interesse entscheiden. 

Prüft, ob die Argumentation Rawls schlüssig ist.

Menschen, die ihre eigenen Interessen verfolgen, streben nicht nach  Gerechtigkeit. Sie wollen Siegerei, statt Gerechtigkeit. Vernunftbegabte Menschen, die ihre eigenen Interessen verfolgen, sind ziemlich böswillig. Vernunftbegabte, gutwillige Menschen suchen solidarisch, ohne Konkurrenzdenken Gerechtigkeit. Böswillige wollen keine gerechte Gesellschaft aufbauen. Sie wollen Konkurrenzkampf mit Chancengleichheit. Chancengleicheit sorgt dafür, dass die Starken und die Klugen den Rest besiegen. Böswillige wollen, dass es Arme und Reiche gibt. Gleiches Recht für alle ist gleich schwachenfeindlich für alle. Vom schwachenfeindlichen Recht profitieren die Starken, aber nicht die Schwachen.

Gleiche Menschen (Menschen in der Situation der Gleichheit, Menschen in der Ursituation, Menschen die nichts über sich wissen) schließen einen ähnlichen Gesellschaftsvertag ab, wie echte Menschen. Instinktgesteuerte Menschen wollen Demokratie und Kapitalismus. Ob die Menschen gleich sind oder nicht. Sie wollen Siegerei (also Demokratie und Kapitalismus), aber  bestimmt keine echte Gerechtigkeit. Echte Gerechtigkeit ist der Zustand, in dem alle möglichst gut und gleich gut leben. Wenn alle Menschen gleich sind (wie in der Ursituation), dann benötigen sie erst recht keinen Gesellschaftsvertrag, der die Schwachen vor den Starken beschützt. Der Umstand, dass Menschen sich in der Situation der Gleichheit, für Demokratie und Kapitalismus entscheiden, zeigt nur, dass der demokratische Interessenkrieg und der kapitalistische Wirtschaftskrieg sehr instinktfreundlich sind.  Die Tatsache, dass die Menschen Demokratie und Kapitalismus lieben, ist kein Beweis dafür, dass Volksherrschaft und Wirtschaftkrieg gutatig und gerecht sind.

John Rawls war ein verfechter der Demokratie und des Kapitalismus. Er hat viel Anerkennung, viel Lob  dafür bekommen, dass er den Interessenkrieg und den Wirtschaftskrieg schöngetrickst hat. Wenn nicht nur die echten Menschen die Demokratie und den Kapitalismus lieben, sondern auch "die Menschen in der Ursituation", dann sind Demokratie und Kapitalismus sehr gut.

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Bösartige Bildung hilft nicht gegen fehlende Bildung. Man muss nicht so tun, als ob demokratische und kapitalistische Bildung gutartig wären. Bösartige Bildung im instinktgesteuerten Rudelsiegstaat hilft nicht gegen Nationalismus, und auch nicht gegen sonstige Niedertracht. Hochgebildete Demokraten und Kapitalisten sind  nicht  nur  Patrioten, sie sind auch siegesgierige Schwachenfeinde. Die siegbringende Schulbildung ist nicht an ethische Bildung gekoppelt. Die demokratisch-kapitalistische Bildung ist nicht zum prahlen, sondern zum schämen. Hochgebildete Bösewichte wählen bei den Parlamentswahlen die siegerische Lebensweise,  den Wirtschaftskrieg. Sie wählen gutes Leben für die Starken, schlechtes Leben für die Schwachen, und Tod für die Schwächsten. Die hochmütigen Hochgebildeten wissen nicht, dass nicht Populismus (nicht die Enthüllung und die Verurteilung der politischen Mitte) die  Politik schlimm macht, sondern die Niedertracht der Wähler, und die der Regierenden. Die politische Mitte ist niederträchtig genug, um enthüllt und verurteilt zu werden. Die Parteien werden als "populistisch" beschimpft, die die großen Volksparteien enthüllen.

 Das natürliche Ziel der Bildung ist nicht moralische Besserung, sondern Aufrüstung. Der Genroboter lernt, rüstet auf. Er lernt fürs Leben. Für das kriegerische Nazileben. Er wappnet sich für den unseriösen Gelderwerb, für die Hierarchie, für den allumfassenden Universalkrieg (für den Überlebenskrieg, für den Wirtschaftskrieg, für den Lebensqualitätskrieg, für den Karrierekrieg, für den Kulturkrieg, für den militärischen Krieg, …).   Schon in jungen Jahren entscheidet der schulische Erfolg darüber, ˹wer als Alphatier und wer als williger Sklave˺ zum Sieg der Wirtschaftsnation, zum Sieg der Wirtschaftsregion, zum Sieg des Kapitalismus beitragen muss.

Der instinktgesteuerte Staat erzieht die jungen Menschen zum Siegen.  Er bietet ihnen kostenlose Schulbildung, um die Kampfstärke der Nation zu erhöhen. Es ist von Vorteil, wenn die klügsten und strebsamsten Zöglinge in die Eliteschicht des Landes aufsteigen, Schlüsselpositionen in der Gesellschaft und in der Wirtschaft einnehmen. Auch die Sklaven brauchen Bildung und Erziehung. Auch ihr Wissen und ihr Gehorsam unterstützen den Sieg des Landes. Mit Belohnung und Bestrafung betreibt der Unrechtsstaat Leistungsmaximierung und Disziplinierung. Die breitgefächerte Allgemeinbildung, die jedem Schulkind aufs Auge gedrückt wird, kommt ohne echten Ethikunterricht aus. Korrektes ethisches Wissen ist nicht vorteilhaft für das Land, weil es die Sklavenhaltung und die Siegerei behindert. Die Schule vermittelt neben wichtigem Wissen auch viel Überflüssiges, was die Schüler im späteren Leben nicht benutzen und wieder vergessen. Der Lehrstoff enthält Gutes, aber auch viel Falsches und Bösartiges. Die Moral, die der natürliche Staat besitzt und lehrt, ist Nazimoral. Entweder existiert kein Unterrichtsfach 'Ethik' an den Schulen, oder es vermittelt nur eine schlimme, rudelsiegbringende Moral, statt Ethik.

Die Qualität der Bildung ist wichtiger, als ihre Höhe. Viel Wissen ohne Ethik ist viel bösartiges Wissen. Fachwissen und Allgemeinbildung werden ohne ethisches Wissen unweigerlich als Angriffswaffen verwendet. Die Lowtech-Siegerei überleben Viele, die Hightech-Siegerei wird aber niemand überleben. Wer möglichst gutes und gleich gutes Leben für alle anstrebt, bessert sich moralisch und erkennt, dass hochgebildete Demokraten und Kapitalisten die Welt früher und  gründlicher  zerstören, als ungebildete Demokraten und Kapitalisten.

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Vernunftgesteuerte Gentechnik würde Kant höchstwahrscheinlich nicht ablehnen. Er würde aber die giergesteuerte  Gentechnik, und die von den Gefühlen gesteuerte Gentechnik,  und die Glückseligkeit anstrebende Gentechnik  ablehnen.  "Entwickele und benutze eine Gentechnik, die die Gesundheit und die Moral aller verbessert!" ist im Sinne des kategorischen Imperativs. Alle können und müssen so handeln, dass eine  gutartige Gentechnik entsteht. Alle können und müssen eine gutartige Gentechnik nutzen. Gutartige Gentechnik wird von gutem Willen bestimmt.    

Mikroben so zu verändern, dass sie die Menschheit gefährden oder ausrotten, wird von bösem Willen gestimmt. Aus der Maxime,  "Handle so, dass du damit die Anderen gefährdest!" kann kein moralisches Gesetz werden, weil es nicht alle tun können. Wenn alle die Anderen gefährden würden, dann würde die Menschheit schnell aussterben.

Nicht nur die Folgenethik (nicht nur der Utilitarismus) ist folgenbedacht, sondern auch die Pflichtethik. Guter Wille und Vernunft  haben meistens gute Folgen. Kant selbst war aber nicht 100 prozentig gutwillig. Auch sein kategorischer Imperativ ist nicht allzu gut. Ein (moralisches) Gesetz wird dadurch  nicht  gutartig , dass  alle  Menschen  es  befolgen  können  oder  befolgen müssen. Eine halb gute Moral ist  trotzdem  viel  besser als eine schlechte Moral.

Es ist denkbar, dass Kant  eine (Tier- und Pflanzenausbeutende) Gentechnik ablehnen würde. Zwar können alle Menschen eine profitable Gentechnik entwickeln und nutzen, ohne damit die Menschheit auszulöschen, aber gutwillig ist die Ausbeutung nicht gerade.

Es ist nicht wichtig, was Kant tun würde, sondern was die Menschen heute tun. Kants  Moral  wird  die  Menschheit  nicht  verbessern.

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Erst  einmal  sollte  man  klären,  was  bedeutet  links.  Dann,  was  ist  Radikalismus?  Politisch-ideologisch  links  bedeutet  nicht;  "links  im  Parlament  sitzend",   sondern  gut  (gutartig-gutwillig).   Genauer  gesagt;   antinationalistisch,  antirassistisch,  nicht  kriegerisch  (sondern  friedlich),  nicht  ausbeuterisch  (antikapitalistisch),  möglichst  gutes  und  gleich  gutes  Leben  für  alle  anstrebend  (nicht schwachenfeindlich).  Radikalismus  ist  eine  radikale  (extreme,  kompromisslose)  Einstellung.  Eine  radikale,  extreme,  kompromisslose  politische-ideologische  Richtung.  Linksradikalismus  ist  die  extrem  gute  Ideologie;  die  Suche  nach  der  kompromisslos  guten  Politik. 

Linksangehauchte  sind  nicht  wirklich  links.  Sie  sind  nicht  wirklich  gutwillig.  Sie  sind  bloß  Sozialisten,  die  die  Lebensqualitätsunterschiede  ein  Bisschen  verringern  wollen.  Auch  die  DDR  war  nicht  übermäßig  links.  Die  Sozialisten  und  die  selbsternannten  Kommunisten  des  "Arbeiter-  und  Bauernstaates"  wollten  keinen  Linksradikalismus.  Sie  waren  nicht  besonders  friedlich,  antinationalistisch,  antirassistisch,  schwachenfreundlich, ...  .                Ihre  Linksgesinnung  war  nicht   besonders  ausgeprägt.  Antikapitalismus  allein,  reicht  nicht  aus  für  eine  echte  (gutartige)  Linksgesinnung.  Den  Profit  zu  ächten,  ist  ein  wichtiger  Schritt  in  die  richtige  Richtung,  reicht  aber  nicht  aus  für  einen  Gesinnungswandel  und  für  moralische  Korrektheit. 

Die  demokratische  Propagandamaschinerie  generiert  ein  völlig  falsches  Bild  des  politischen  Spektrums.  Das  demokratische  Weltbild  schaut  so aus:  Links  steht  Stalin,  rechts  steht  Hitler,  in  der  Mitte  stehen  die  gutwilligen  Demokraten.  Die  Stalinisten  und  die  Hitleristen  bilden  gemeinsam  eine  große  Zange,  und  attackieren  und  quälen  die  armen  Demokraten.     7.6  Milliarden  Menschen  glauben  daran,  dass  links  und  rechts  die  Bösewichte  toben,  und  in  der  Mitte  die  guten  Menschen  die  Zivilisation  beschützen.  Mit  so  einem  falschen  Weltbild  kann  die  Menschheit  nicht  überleben.  Eine  intelligente  Gattung,  die  gut  und  schlecht  nicht  korrekt  unterscheidet,  wird  sich  selbst  vernichten.

In  der  Politik  geht  es  nicht  um  links  oder  rechts,  sondern  um  gut  oder  schlecht.  Um  die  Böswilligkeit  der  Wähler  und  der  Politiker  nicht  erkennenen  zu  müssen,  benutz  man   nicht  die  Begriffe  gut-schlecht,  sondern  links-rechts. 

Linke  Gesinnung  erkennt  man  daran,  dass  sie  die  Profitmacherei  ablehnt,  dass  sie  eine  klassenlose  Gesellschaft  anstrebt.  Linke  möchten  den  Lebensqualitätsunterschied  zwischen  arm  und  reich  verringern.  Linke  sind  weniger  nationalistisch-rassistisch,  weniger  schwachenfeindlich.  Linke  wollen  nicht  nach  dem  Recht  des  Stärkeren  leben.  Sie  lehnen  die  Siegerei  ab.  Diese  Neigung  erkennt  man  aber  erst  bei  den  sehr  Linken  (bei  den  extrem  Linken).  Bei  den  Linksangehauchten  (bei  den  Sozialisten)  merkt  man  kaum  etwas  von  Gutwilligkeit,  von  Friedenswillen,  von  Schwachenfreundlichkeit.  Links  im  Parlament  sitzen  keine  linksgesinnte  Menschen,  sondern  linksangehauchte.  Linke  Gesinnung  (gute  Gesinnung)  ist  so  instinktfeindlich  (so  unpopulär),   dass  sie  die  5%  Hürde  nicht  schafft.

Extrem  gut  ist  nicht  das  Selbe,  wie  extrem  schlecht.  Extrem
 gutwillige  Menschen  werden  von  Demokraten  ebenso  als 
"Extremisten"  beschimpft,  wie  extrem  böswillige.  Das  Wort 
"extrem"  besagt  nicht,  ob  etwas  (oder  jemand)  extrem  gut  oder  extrem  schlecht  ist.  Es  gibt  gute  und  schlechte  Extremisten,  falls  man  den  Begriff  "Extremist"  unbedingt  benutzen will.

Die  politische  Mitte  bleibt  immer   auf  dem  goldenen 
 Mittelstreifen  der   Siegerstraße.  Rechts  von  der  Mitte  der  
Siegerstraße  sind  die  zu   Siegesgierigen,  die  Rechten.  Links
 von  der  Siegerstraße  sind  die  Linksextremisten.  Sie  sind  zu
 wenig  siegesgierig.  Nur  wer  nicht   übermotiviert  oder 
untermotiviert   siegesgierig  ist,  kann  dauerhaft  siegen.  Deshalb 
werden  Abweichler,  die  nicht  auf  dem  goldenen 
Mittelstreifen  bleiben,  als  Extremisten  beschimpft.  Sie 
verhindern  den  dauerhaften  Sieg  des  Landes.  Nur  die  politische 
Mitte  ist  nicht  zu  siegesgierig,  und  nicht   untermotiviert  
siegesgierig.  Nur  sie  kann  das  Land  dauerhaft  auf  der
 Siegerstraße  halten.  Deshalb  ist  die  politische  Mitte  so
 beliebt. 

Zu  sagen  "die  extrem  Linken  sind  die  extrem  Gutwilligen"  
klingt  nicht  gut.  So  kann  man  Menschen,  die  zum  Sieg  des 
Landes,  und  zum  Sieg  des  Kapitalismus  nicht  beitragen,  nicht
 diskreditieren.  Die  extrem  Gutwilligen  als  Extremisten  zu  
bezeichnen,  das  klingt  gut.  So  täuschen  Demokraten  sich  selbst, 
um  weiterhin  siegerisch  leben  zu  dürfen.  Demokraten  benutzen 
jeden  Trick,  um  an  der  Macht  zu    bleiben.  4  Milliarden  Jahre  Überlebenskrieg  hat  alle  Genome  siegesgierig-machtgierig  werden  lassen. 

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Das  notwendige  Recht  (das  gutartige  "positive  Recht",  das  ethische  Recht)  ist  wichtiger  als  das  "Naturrecht".

 

Die  Antwort  auf  Deine  Frage  hängt von  der  Definition  der  Worte, "Naturrecht"  und  "positives  Recht" ab. 

  1. Wenn  man  "Naturrecht"  als  das  >Recht  des  Stärkeren<  definiert,  dann  definiert  man  "positives  Recht",  als  das  >von  Menschen  gesetzte  notwendige-gutartige  Recht<.  

  2. Wenn  man  "Naturrecht"  als  das  notwendige  Recht  (als  das  Recht,  das  die  gutartigen  Bedürfnisse  befriedigt)  (als  das  überstaatliche,  unveräußerliche,   gutartige  Recht)  definiert,  dann  bedeutet  das  "positive  Recht"  von  Menschen  gesetztes,  bösartiges,  tyrannisches  Recht. 

Ich  benutze  die  erste  Definition,  weil ich  davon  ausgehe,  dass  das  Recht  des Stärkeren  die  Naturvorgänge  und  die  menschliche Natur  dominiert,  sowie  das  menschliche Zusammenleben  bestimmt.  Ich  bin  davon überzeugt,  dass  das  Recht  des Stärkeren  nicht  gekünstelt  ist.  Es  ist das  natürlichste  und  ursprünglichste  Recht.  Das positive  Recht  (das  staatliche,  von Konventionen  bestimmte  Recht)  ist das  künstliche    Recht.

Leute,  die  behaupten,  dass  die Menschenrechte  überstaatliche  Naturrechte  sind, müssten  eigentlich  davon  überzeugt  sein, dass  das  Naturrecht  etwas  Gutes  ist  (ein gutartiges  Recht  ist).  Weil  das Wort  Natur  gut  klingt,  ist  Naturrecht etwas  Gutes.  Weil  die  Naturgesetze (Gravitationsgesetz,  Trägheitsgesetz, ...... )  nicht abwendbar  sind,  ist  auch  das  Naturrecht etwas  heiliges,  unumstößliches,  gutartiges.  Nach  der  Definition  von  Menschenrechtlern  kann das  Recht  des  Stärkeren  kein  Naturrecht sein,  weil  die  Menschenrechte  gutartig  sind,  und  das  Recht  des Stärkeren  bösartig  ist.  Die  demokratische Meinungsfreiheit  erlaubt  es,  nach  Lust und  Laune  zu  definieren.

Ich  bin  der  Meinung,  dass  man  das notwendige-gutartige  Recht  nicht  als  Naturrecht bezeichnen  sollte.  Gutartiges,  gerechtes  Recht ist  eher  künstlich  als  natürlich. Wenn  Gerechtigkeit  natürlich  wäre,  dann würde  weltweit  Gerechtigkeit  vorherrschen. Und  wenn  Gerechtigkeit  >von  Menschen gesetztes  Recht<  wäre,  dann  wäre die  Welt,  die  der  Mensch  gestaltet, gut.  In  Wirklichkeit  ist  weder  das "Naturrecht",  noch  das  (von Menschen  gesetzte)  "positive  Recht" gutartig.   Werder  die  Natur,  noch  die menschliche  Natur  ist  allzu  gutartig.

Gerechtigkeit  ist  der  Zustand,  in  dem alle  möglichst  gut  und  gleich  gut leben.  Das  Recht  auf  Gerechtigkeit  ist das  beste  und  notwendigste  Recht.  Dieses Recht  hat  der  Mensch  zu  setzen  (zu erlassen,  zu  gewähren,  zu  befolgen).  Dieses unnatürliche,  von  Menschen  noch  nicht  gesetzte "positive  Recht"  existiert  auch  dann, wenn  die  Menschheit  sich  weiterhin weigert,  es  zu  gewähren  und  zu befolgen.  Die  Notwendigkeit  und  die ethischen  Gesetze  sorgen  dafür,  dass gutartiges  Recht  doch  existiert.  Ethisches Recht  ist  das  wichtigste  Recht.  Ethisches  Recht  existiert  selbst  dann,  wenn es niemand  befolgt.  So  lange  die Notwendigkeit  existiert,  existiert  auch  das notwendige  Recht.  Ob  dieses  Recht  natürlich oder  unnatürlich  ist,  (ob  es  positives  oder überpositives  Recht  ist)  ist  egal. 

Wer  möglichst  gutes  und  gleich  gutes Leben  für  alle  anstrebt,  bessert  sich moralisch  und  erkennt,  dass Meinungsfreiheit  gegen  Meinungskorrektheit, Definitionsfreiheit  gegen  Definitionskorrektheit, positives  und  überpositives  Recht  gegen  ethisches Recht    ausgetauscht  werden  muss.    

 

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Nur  der  Kapitalismus,  und  die  mit  ihm  verbundene  Weltzerstörung  kann  das  Grundeinkommen  verhindern.  Wenn  die  Menschheit  sich  vorher  nicht  umbringt,  wird  es  ein  Grundeinkommen  für  alle  geben.  Die  Menschheit  hat  keine  lange  Zukunft  ohne  Grundeinkommen.

In  ungefähr  200  Jahren  wird  es  überhaupt  keine  Arbeitsplätze  mehr  für  Menschen  geben.  Roboter  werden  alle  beruflichen  Tätigkeiten  erledigen.  Roboter  benötigen  keinen  Lohn.  Das  erarbeitete  Geld  wird  man  dann  unter  den  Menschen  verteilen  müssen.  Mit  dieser  Verteilung  muss  man  aber  schon  heute  beginnen.  Es  gibt  viele  kranke  Menschen,  die  gar  nicht,  oder  nur  mit  großen  Schmerzen  arbeiten  können.  Viele  sind  der  nervlichen  und  physischen  Belastung  nicht  gewachsen.  Der  instinktgesteuerte  Staat  lässt  sie  nicht  in  die  Frührente  gehen.  Kapitalistische  Arbeit  ist  so  bösartig,  körperlich  und  nervlich  so  aufreibend,  dass  etliche  Menschen  die  Schinderei  und  die Ungerechtigkeit  nicht  aushalten.  Diese  Menschen  benötigen  das  Grundeinkommen  heute  schon,  nicht  erst  in  200  Jahren.  Ein  BGE  wird  es  im  Kapitalismus  aber  nicht  geben.

Das  bedingungslose  Grundeinkommen  hätte  Folgen,  die  mit  dem  Kapitalismus  unvereinbar  sind.  Das  Arbeitsamt  könnte  die  Arbeitslosen   nicht  mehr  dazu  zwingen,  Hungerlohnjobs  anzunehmen.  Die  Firmen  müssten  höhere  Stundenlöhne  zahlen,  um  Arbeitskräfte  zu  bekommen. Das  wäre  ein  zu  großer  Wettbewerbsnachteil  für  die  Wirtschaftsregion  und  für  die  Wirtschaftsnation.  Deshalb  wird  es  kein  Grundeinkommen  geben.  Einige  Menschen  die  den  Zweck  der  Arbeit  nicht  kennen,  könnten  denken;  weshalb  soll  ich  arbeiten  gehen,  wenn  ich  sowieso  Geld  bekomme?  Außerdem  warum  soll  jemand  arbeiten,  wenn  er  sieht,  dass  die  Anderen  Geld  dafür  bekommen,  dass  sie  nicht  arbeiten?  Schon  der  Neid  allein,  verhindert  das  Grundeinkommen.

Ohne  ethische  Bildung,  ohne  moralische  Verbesserung  der  Menschen  sind  alle  Weltverbesserungsversuche  zum  scheitern  verurteilt.  Der  Kapitalismus  verträgt  keinen  echten  Ethikunterricht.  Der  Unterricht  würde  das  System  entlarven.  Wenn  die  Leute  sich  moralisch  bessern,  dann  haben  sie  keine  Lust  mehr  auf  Kapitalismus.  Also:  Der  Kapitalismus  lässt  keine  korrekte  Moral  zu.  Und  ohne  sie  werden  die  Leute  nicht  arbeiten  wollen,  falls  sie  bedingungslos  genug  Geld  bekommen.   

Nur  in  einem  seriösen  Herrschafts-  und  Wirtschaftssystem  kann  man  seriösen  Ethikunterricht  geben.  Dort  wird  es  nicht  nur  einen  seriösen  Grundeinkommen  geben,  sondern  auch  noch  anstrengungsgerechte  Löhne.  Dort  wird  man  Löhne  so  zahlen,  dass  gleich  gutes  Leben  für  alle  entsteht.  Wer  schwer  arbeitet,  bekommt  mehr  Geld,  als  derjenige  der  leicht  arbeitet.  Wer  gar  nicht  arbeitet,  bekommt  noch  etwas  weniger,  nur  das  Grundeinkommen.  So  haben  der  Schwerarbeiter,  der  Leichtarbeiter  und  der  Nichtarbeiter  ein  ungefähr  gleich  gutes  Leben.  In so  einem  gutartigen  System  arbeiten  die  Menschen  aus  ethischen   Gründen. 

Der  Wirtschaftskrieg  lässt  keine  seriöse  Moral,  und  auch  kein  seriöses  Grundeikommen  zu.  Das  Grundeinkommen  macht  jeden  Wirtschaftsstandort  wettbewerbsunfähig.  Der  Kapitalismus  hat  keine  Daseinsberechtigung.  Entweder  schafft  die  Menschheit  den  Kapitalismus  ab,  oder  der  Kapitalismus  wird  die  Menschheit  abschaffen.

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Strafrecht  ist  Unrecht.  Welches  Hauptziel  sollte  Ethikunterricht  verfolgen?  Sollen  die  Lernenden  die  siegbringende  Moral  zu  erlernen,  oder  die  beste?  Die  beste  Moral  ist  Ethik.  Ethische  Gesetze  lassen keine  Rache  zu.

Strafen  sind  nach  echten  ethischen  Gesetzen  unzulässig.  Strafe  (Rache)  verhindert  Gerechtigkeit.  Nicht  Aristoteles,  Kant,  oder  das  Volk  bestimmen,  was  Ethik,  und  was  Gerechtigkeit  ist.  Echte  ethische  Gesetze  sind  Notwendigkeiten.  Echten  Ethikunterricht  brauchen  die  Menschen,  keine  Bestrafungen.  Instinktgesteuerte  Gesellschaften können  keinen  echten  Ethikunterricht  geben,  weil  sie  sich  dabei  selbst  entlarven  würden.

Missetäter  benötigen  keine  Rache,  sondern  zusätzliche  ethische  Bildung.  Bei  einem  leichten  Vergehen,  schriftliche  Belehrung.  Bei  schwereren  Untaten  mündliche  Belehrung,  und  spezielle  Lehrgänge.

Nur  der  unverbesserliche  Schwerverbrecher  gehört  notfalls  in  Sicherungsaufbewahrung.  Seine  Opfer  müssen  vor  ihm  geschützt  werden.  Der  Unbelehrbare  darf  an  die  Gefährdeten  nicht  herankommen.  Gut  leben  darf  aber  auch  der  störrischste  Ganove.   Der  Besserungsanstalt  ist  nicht  zum  Leiden  da.  Deshalb  hat  er  geräumig  und  bequem  zu  sein.  Die  Insassen  müssen  eine  ähnlich gute  Lebensqualität  haben,  wie  die  Nichteingesperrten.  Die  Sicherungsaufbewahrung  in  der  Besserungsanstalt  ist  keine  Strafe. 

Gefängnisse  sind  Racheanstalten,  wo  sich  die  Strafgefangenen  entschulden.  Die  Verurteilten  müssen  ihre  Schuld  abbauen  in  dem  sie  Leiden.  Sie  haben  zu  büßen.  Nach  Naziverständnis  ergibt  Missetat  plus  Rache,  Gerechtigkeit.  Besserungsanstalten  mit  Ethikunterricht,  wo  die  Insassen  sofort  freigelassen  werden,  sobald  sie  sich  wirklich gebessert  haben,  sind  unerwünscht  im  Rächerstaat.

Nicht  Ethik,  nicht  moralische  Korrektheit  ist  der  Zweck  der  Bestrafung  und  der  Strafandrohung,   sondern  nationaler  Aufstieg.  Der  instinktgesteuerte  Rudelsiegstaat  erzieht   seine  Bürger  dazu,  dem  Staat  zu  helfen,  die  konkurrierenden  Staaten   wirtschaftlich,  kulturell  und  militärisch  zu  besiegen.  

Das  natürliche  Ziel  der  Bildung  (auch  der  schulischen  Bildung  der  Kinder)  ist  nicht  moralische  Besserung,  sondern  Aufrüstung.  Der  Genroboter  lernt,  rüstet  auf.  Er  lernt  fürs  Leben.  Für  das  kriegerische  Nazileben.  Er  wappnet  sich  für  den  unseriösen  Gelderwerb,  für  die  Hierarchie,  für  den  allumfassenden  Universalkrieg  (für  den  Überlebenskrieg,  für  den  Wirtschaftskrieg,  für  den  Lebensqualitätskrieg,  für  den  Karrierekrieg,  für  den  Kulturkrieg,  für  den  militärischen  Krieg, …).   Schon  in  jungen  Jahren  entscheidet  der  schulische  Erfolg  darüber,  ˹wer  als  Alphatier  und  wer  als  williger  Sklave˺  zum  Rudelsieg  beitragen  muss.

Eine  Gesellschaft,  die  Meinungsfreiheit  und  Siegerei  propagiert,  Meinungskorrektheit  und  ˹gleich  gutes  Leben  für  alle˺  ablehnt,  darf  sich  nicht  wundern,  dass  ihre  Mitglieder  sich  "strafbar"  machen.  Wer  böswillig  erzieht,  muss  damit  rechnen,  dass  die  böswillig  Erzogenen  sich  noch  schlimmer  benehmen,  als  erlaubt.  Staatlich  geförderte  Niedertracht  verstärkt  die  Böswilligkeit  der  Bürger.  Staaten,  die  Kapitalismus  veranstalten,  erreichen  damit,  dass  ihre  Bürger  sich  gegenseitig  wettbewerbsmäßig  abzocken.  Regierungen,  die  das  Fleischessen  befürworten,  die  Löhne  drücken,  die  Profitmacherei  erlauben,  …  erziehen  das  Volk  in  die  falsche  Richtung.  Sie  machen  aus  instinktgesteuerten  kleinen  Ganoven  instinktgesteuerte  große  Ganoven.   In  der  sogenannten  "Leistungsgesellschaft"  wird  jeder  zum  Siegen  erzogen.  Alle  haben  sich  rudelsiegdienlich  durchzusetzen.  Wer  falsch  siegt,  macht  sich  strafbar.  Viele  steigern  sich  in  die  Siegerei  zu  sehr  hinein,  und  siegen  so  gierig,  dass  sie  damit  dem  Rudelsieg  schaden.  Und  dafür  haben  sie  zu  büßen.  Zum  Krieg  gehört  auch  Kriegslist.  Wer siegen  will,  wer  siegen  muss,  hat  listig  zu  sein.  So  kommt  es  dazu,  das  etliche  Siegertypen  nicht  nur  die  Konkurrenten  betrügen,  sondern  auch  den  Staat.  Und  der  Staat  lässt  sich  das  nicht  gefallen.  Wer  die  Bürger  zum  Siegen  erzieht,  erzieht  sie  zu Verbrechern.  Weil  ˹Meinungsfreiheit  und  Siegerei˺  mehr  Vorteile  als  Nachteile  für  den  Unrechtsstaat  mit  sich  bringen,  wird  sich  an  der  scheinheiligen,  rudelsiegdienlichen  Erziehung  nichts  ändern.  Die  Strafvollzugsanstalten  werden  auch  in  Zukunft  rammelvoll  bleiben.

Dem  instinktgesteuerten  Rudelsiegstaat   bleibt  nichts  anderes  übrig,  als  auf  korrekte  Erziehung  zu  verzichten,  und  auf  Abschreckung  zu  setzen.  " Das  Auge  um  Auge,  Zahn  um  Zahn"  Nazi-Gerechtigkeitsprinzip  ist  für  das  demokratische  Strafrecht  unverzichtbar.

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In  der  übervölkerten  Welt  kann  man  nur  dann  überleben,  wenn  man  siegt,  wenn  man  die  eigenen  Interessen  durchsetzt.  Dafür  braucht  man  Egoismus.  Gruppen  sind  kampfstärker  als  Einzelne.  Nur  in  einem  siegreichen  Rudel  kann  man  überleben.  Man  muss  also  nicht  nur  egoistisch,  sondern  auch  noch  solidarisch  sein.  4  Milliarden  Jahre  Überlebenskrieg  hat  allen  Menschen   siegesgierigen,  schwachenfeindlichen  Egoismus   und  siegesgierige,  schwachenfeinliche  Solidarität   angezüchtet.   Den   Spagat   zwischen   bösartigem   Egoismus   und   bösartiger  Solidarität   zu   bewältigen,  ist  kinderleicht.  Die  im  Genom  verankerte  Ansicht  „Rudelsieg  geht  vor  Eigeninteressen",  regelt  das  Problem.   >> Gutartiger  Egoismus  und  gutartige  Solidarität  passen  problemlos  zusammen.  Sie  widersprechen  einander  kein  bisschen. <<

  • Gutartiger   Egoismus  ist,  die  Vertretung  und  die  Wahrung  von  Eigeninteressen,  die  Gerechtigkeit  nicht  verhindern.  Die  Befriedigung  von  korrekten  Bedürfnissen  ist  gutartig. Gerechtigkeitswilliger  Egoismus,  nach  dem  Motto  „auch  mir  steht  ein  gleich  gutes  Leben,  wie  den  Anderen  zu",  ist  guter  Egoismus.  Niemand  sollte  (selbstlos,  selbstaufopfernd,  nicht  egoistisch)  auf  seine  Rechte  verzichten.
  • Bösartiger  Egoismus  ist,  die  vorteilsgierige  Vertretung  und  Wahrung  von  Eigeninteressen.  Die  Ansicht,  „mir  steht  ein  besseres  Leben,  als  den  Anderen  zu"  ist  bösartig.  Gerechtigkeit  verhindernde  Interessen  zu  vertreten,  ist  bösartig  egoistisch.
  • Gutartige  Solidarität  ist,  die  Vertretung  und  die  Wahrung  der  serösen  Interessen  jedes  Einzelnen.  Die  korrekten  Bedürfnisse  jedes  Einzelnen  zu  befriedigen,  den  Schwachen  so  zu  helfen,  dass  gleich  gutes  Leben  für  alle  entsteht,  ist  echte  Solidarität.  Die  Ansicht,  „jedem,  auch  den  Schwachen,  steht  gutes  Leben  zu"  ist  gutartig.
  • Bösartige  Solidarität  ist,  Rudelsieg  als  Interesse  zu  vertreten.  Die  Ansicht,  „nur  den  Starken  steht  gutes  Leben  zu,  die  Ausbeutbarkeit  und  die  Selbstlosigkeit  der  Schwachen  brauchen  wir  für  den Sieg  der  Gemeinschaft"  ist  nazisolidarisch.

Der  „wir  siegen  gemeinsam"-Trieb  ist  bösartig  egoistisch  und  bösartig  solidarisch.  Siegen  zu  wollen,  ist  ziemlich  selbstsüchtig.  Gemeinsam  siegen  zu  wollen,  ist  selbstsüchtig  in  Plural,  wirsüchtig.  Auf  jeden  Fall  schwachenfeindlich.  „Mir  steht  ein  gleich  gutes  Leben,  wie  auch  den  Anderen  zu";  so  viel  Egoismus,  so  viel  Selbstliebe  muss  man  schon  aufbringen.  Nicht  zu  viel  und  nicht  zu  wenig.  Gutwilliger  Egoismus  ist  notwendig.  Selbstsucht  und  Selbstlosigkeit  sind  schwachenfeindlich.  Sie  verhindern  Gerechtigkeit.  (Gerechtigkeit  ist  der  Zustand,  in  den  alle  möglichst  gut  und  gleich  gut  leben.)   100 %ig  egoistische Lebewesen können  nicht  überleben, weil  sie keine  Gruppen bilden,  weil  sie  sich zu viele Feinde  machen und ihren  Nachwuchs  nicht  gut  genug  behandeln.  100 %ig  Selbstlose  verhungern, sie  wehren  sich  kein  Bisschen  und   sterben  aus.  Ameisen  sind  ungefähr  10 %ig  egoistisch.  Menschliche  Alphatiere  sind  ungefähr  80 %ig,   Sklaven  sind   ungefähr  30 %ig,  gutwillige  Individualisten  sind  ungefähr  50 %ig  egoistisch.  Auf  halber  Strecke,  auf  der  Trennlinie  zwischen  ˹selbstsüchtig  und  selbstlos˺  sollte  man  bleiben.  Im  neutralen   Bereich,  weder  selbstsüchtig  noch  selbstlos.  Gerechtigkeitswillig   ˹egoistisch  und  solidarisch˺. 

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Freiheit  hat  ihre  Grenzen  dort,  wo  sie  die  Gerechtigkeit  verhindert,  wo  das  Verbrechen  beginnt.  Freiheit  darf  nicht  im  Verbrechen  ausarten.

Freiheit  darf  Gerechtigkeit  nicht  verhindern.  Gerechtigkeit  ist  der  Zustand,  in  dem  alle  möglichst  gut  und  gleich  gut  leben.  Niemand  darf  etwas  tun,  dass  die  Entstehung  des  Zustandes,  in  dem  alle  möglichst  gut  und  gleich  gut  leben,  behindert.  Freiheiten  darf  es  (nur  im  seriösen  Rahmen)  nur  im  Rahmen  der  Gerechtigkeit  geben.  Alles  muss  im  Rahmen  der  Gerechtigkeit  geschehen.

Jeder  kann  (physisch)  Gutes,  Neutrales  und  Schlimmes  tun.  Schlimmes  tun  zu  dürfen,  ist  eine  bösartige  Freiheit.  Eigentlich  ein  Verbrechen.  Gut  ist,  was  das  Leben  ermöglicht  und  verbessert.  Besser ist,  was  das  Leben  aller  ermöglicht  und  verbessert.  Sehr  gut  (ethisch  gut)  ist,  was  das  Leben  aller  ermöglicht  und  so  verbessert,  dass  dadurch  die  Lebensqualität  für  alle,  möglichst  gut  und  möglichst  gleich  wird.  Schlimme-bösartige  Freiheit  verhindert  das  ethisch  Gute  und  die  Gerechtigkeit.   Es  gibt  gutartige  und  bösartige  Freiheiten,  gutartige  und  bösartige  Unfreiheiten.  Bösartige  Freiheiten  sind  genauso  ablehnenswert,  wie  bösartige  Unfreiheiten.  Weder  individuelle,  noch  kollektive  Freiheit  darf  Gerechtigkeit  verhindern.  Niemand  darf  die Grenzen  der  Freiheit  nach  Lust  und  Laune  ziehen.  Im  Rahmen  der  Gerechtigkeit  darf  man  aber  alles  tun.

Man  braucht  bloß  einem  einzigen  Menschen  das  Siegen  zu  erlauben,  und  schon  haben  seine  Mitmenschen  keine  andere  Wahl,  als  sich  zu  wehren,  und  ebenfalls  Krieg  zu  führen.  Dadurch,  dass  der  Staat  die  Siegerei  gestattet,  verpflichtet  er  alle  seine  Bürger  zum  Krieg.  Die  Freiheit,  Richtung  Sieg  denken  und  leben  zu  dürfen,  ist  mit  dem  Zwang  siegen  zu  müssen  verbunden.  Bösartige  Freiheit  ist  immer  mit  bösartiger  Unfreiheit  (mit  bösartigem  Zwang)  verbunden.  Erst  wenn  der  Staat  das  Verbrechen  verbietet,  können  die  Opfer  ˹ohne  schlechtbehandelt  zu  werden˺  frei  von  Verbrechen  leben.  Aus  einem  gutartigen  Verbot    (aus  einem  gutartigen  Zwang)  entsteht  gutartige  Freiheit.  Gutartige  Unfreiheit  ist  immer  an  gutartige  Freiheit  gekoppelt.

Niemand  besitzt  die  Freiheit,  mit  Ressourcen  (mit  Rohstoffen)  so  umzugehen,  dass  sie  alle  verbraucht  werden,  dass  sie  die  Umwelt  verschmutzen,  oder  sonst  wie  schädigen.  Niemand  hat  die  Freiheit,  mit  Ressourcen  Profit  zu  machen.  Niemand  darf  Lebewesen  als  Ressource  betrachten.  Lebewesen  sind  keine  Nutzobjekte,  keine  nachwachsenden  Rohstoffe.  Niemand  darf  Ressourcen  so  benutzen,  dass  dadurch  >möglichst  gutes  und  gleich  gutes  Leben  für  alle<  nicht  entsteht.

Intelligente  Wesen  haben  folgenbedacht  zu  denken,  zu  wollen,  zu  planen  und  zu  handeln.  Man  darf  nur  das  wollen  und  das  tun,  was  keine  schlimmen  Folgen  hat.  Niemand  besitzt  eine  generelle  Handlungsfreiheit,  auch  keine  generelle  Willensfreiheit,  auch  keine  Meinungsfreiheit  oder  Gedankenfreiheit, .................  .                     Handlungskorrektheit,  Willenskorrektheit,  Meinungskorrektheit,  Gedankenkorrektheit,  .....  sind  notwendig.  

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4  Milliarden  Jahre  Überlebenskrieg  hat  alle  Genome  siegesgierig  werden  lassen.  Das  Volk  will  siegerisch  leben,  genauso  wie  der  Kaiser.  In  der  Demokratie  herrscht  nicht  das  Genom  des  Monarchen,  sondern  das  Genom  des  Volkes,  also  das  Durchschnittsgenom.  Demokratie  ist  die  Gewaltherrschaft  des  Durchschnitsgenoms,  die  Alleinherrschaft  der  Durchschnittsgesinnung,  die  Tyrannei  des  Volkes.  Die  genetischen  Unterschie­de  zwischen  den  Menschen  sind  sehr  klein.  Das  Volk  bevorzugt  die  gleiche  Politik  wie  der  Diktator. 

Das  tägliche  Verbrechen  der  Demokraten  wird  nicht  bemerkt.  Der  Massenmord  am  Schlachthof,  im  Tierversuchslabor,  im  Wald,  auf 
dem   Acker,  die  Ausbeutung  der  Hungerlohnjobber,  die  3  Klassen 
 Medizin,  die  Massenarbeitslosigkeit,  die  Tatsache,  dass  Arbeitslose  nur  dann  Arbeitslosengeld  bekommen,  wenn  sie  hungerlohnbereit  sind,
die  beinahe  Leerfischung  der  Mehre, ....... werden  nicht  als  Verbrechen  der  demokratischen  Gewaltherrschaft  verbucht,  sondern  als   demokratische  Freiheitsrechte. 

Gerechtigkeit  ist  der  Zustand,  in  dem  alle  möglichst  gut  und  gleich  gut  leben. Die  Diktatut  (die  Alleinherrschaft)  der  Gerechtigkeit  ist  notwendig.  Die  beste  Gesinnung  muss  die  Macht  mit  der  halb  guten  Gesinnung,  und  mit  der  schlimmen  Gesinnung  nicht  teilen.  Die  Herrschaft  der  Durchschnittsgesinnung  (die  Herrschaft  des  Volkes)   wird  nie  so  gut  werden,  wie  die  Herrschaft  der  besten  Gesinnung.  Demokratie  muss  gegen  Gerechtigkeit  ausgetauscht  werden.  Gerechtigkeit  ist  nicht  nur  ein  Zustand,  sie  ist  auch  ein  Herrschaftssystem  und  ein  Wirtschaftssystem.
 
Wer  zu  siegesgierig  ist,  macht  sich  zu  viele  Feinde,  und  bekämpft  auch  die  eigene  Genlinie.  Wer  nicht  siegesgierig  genug  ist,  verliert  deshalb  den  Überlebenskrieg.  Die  Demokraten  bleiben  immer   auf  dem  goldenen  Mittelstreifen  der   Siegerstraße.  Rechts  von  der  Mitte  der  Siegerstraße  sind  die  zu   siegesgierigen  Menschen.  Links  von  der  Siegerstraße  sind  die  untermotiviert  Siegesgirigen.  Nur  wer  nicht   übermotiviert  oder  untermotiviert   siegesgierig  ist,  kann  dauerhaft  siegen.  Eine  große  Menschenmenge  kann  besser  den  goldenen   Mittelstreifen  der  Siegerstraße  treffen,  als  ein  Einzelner.  Deswegen  führt  das  Volk  das  Land  erfolgreicher  zum  Sieg,  als  es  der  Kaiser   tut.  Die  Siegerei  vernichtet  aber  die  Menschheit.  Die  Lowtech-Siegerei  überleben  Viele,  die  Hightech-Siegerei  wird  aber  niemand  überleben.
 
Ich  möchte  gern  die  Demokratie  verschlafen,  und  in  der  Diktatur  der  Gerechtigkeit  (in  der  alleinherrschaft  der  besten  Gesinnung)  aufwachen.  Schlafen  hilft  leider  nicht  weiter.  Man  muss  viel  Werbung  für  Gerechtigkeit  machen.  Wer  Werbung  für  die  Demokratie  macht,   macht  das  Falsche.  Die  Tatsache,  dass  die  Volksherrschaft  weniger  schlimm,  als  der  Hitler-Faschismus  ist,  bedeutet  nicht,  dass  die  Demokratie  gut  ist.  Nicht  Hitler  ist  der  Maßstab,  sondern  Gerechtigkeit.


Niemand  kann  gleichzeitig  ein  Demokrat  und  ein  guter  Mensch  sein. 
Wer  möglichst  gutes  und  gleich  gutes  Leben  für  alle  anstrebt,  bessert  sich  moralisch,  und  verliert  die  Lust  auf  jede  Art  Siegerei.  Auch  auf  die  demokratische  und  auf  die  kapitalistische  Siegerei.  Der  demokratische  Interessenkrieg  und  Machtkrieg  ist  genauso  weltzerstörend,  wie  der  kapitalistische  Wirtschaftskrieg. 

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