Welche Arten von Egoismus gibt es?

6 Antworten

In  der  übervölkerten  Welt  kann  man  nur  dann  überleben,  wenn  man  siegt,  wenn  man  die  eigenen  Interessen  durchsetzt.  Dafür  braucht  man  Egoismus.  Gruppen  sind  kampfstärker  als  Einzelne.  Nur  in  einem  siegreichen  Rudel  kann  man  überleben.  Man  muss  also  nicht  nur  egoistisch,  sondern  auch  noch  solidarisch  sein.  4  Milliarden  Jahre  Überlebenskrieg  hat  allen  Menschen   siegesgierigen,  schwachenfeindlichen  Egoismus   und  siegesgierige,  schwachenfeinliche  Solidarität   angezüchtet.   Den   Spagat   zwischen   bösartigem   Egoismus   und   bösartiger  Solidarität   zu   bewältigen,  ist  kinderleicht.  Die  im  Genom  verankerte  Ansicht  „Rudelsieg  geht  vor  Eigeninteressen",  regelt  das  Problem.   >> Gutartiger  Egoismus  und  gutartige  Solidarität  passen  problemlos  zusammen.  Sie  widersprechen  einander  kein  bisschen. <<

  • Gutartiger   Egoismus  ist,  die  Vertretung  und  die  Wahrung  von  Eigeninteressen,  die  Gerechtigkeit  nicht  verhindern.  Die  Befriedigung  von  korrekten  Bedürfnissen  ist  gutartig. Gerechtigkeitswilliger  Egoismus,  nach  dem  Motto  „auch  mir  steht  ein  gleich  gutes  Leben,  wie  den  Anderen  zu",  ist  guter  Egoismus.  Niemand  sollte  (selbstlos,  selbstaufopfernd,  nicht  egoistisch)  auf  seine  Rechte  verzichten.
  • Bösartiger  Egoismus  ist,  die  vorteilsgierige  Vertretung  und  Wahrung  von  Eigeninteressen.  Die  Ansicht,  „mir  steht  ein  besseres  Leben,  als  den  Anderen  zu"  ist  bösartig.  Gerechtigkeit  verhindernde  Interessen  zu  vertreten,  ist  bösartig  egoistisch.
  • Gutartige  Solidarität  ist,  die  Vertretung  und  die  Wahrung  der  serösen  Interessen  jedes  Einzelnen.  Die  korrekten  Bedürfnisse  jedes  Einzelnen  zu  befriedigen,  den  Schwachen  so  zu  helfen,  dass  gleich  gutes  Leben  für  alle  entsteht,  ist  echte  Solidarität.  Die  Ansicht,  „jedem,  auch  den  Schwachen,  steht  gutes  Leben  zu"  ist  gutartig.
  • Bösartige  Solidarität  ist,  Rudelsieg  als  Interesse  zu  vertreten.  Die  Ansicht,  „nur  den  Starken  steht  gutes  Leben  zu,  die  Ausbeutbarkeit  und  die  Selbstlosigkeit  der  Schwachen  brauchen  wir  für  den Sieg  der  Gemeinschaft"  ist  nazisolidarisch.

Der  „wir  siegen  gemeinsam"-Trieb  ist  bösartig  egoistisch  und  bösartig  solidarisch.  Siegen  zu  wollen,  ist  ziemlich  selbstsüchtig.  Gemeinsam  siegen  zu  wollen,  ist  selbstsüchtig  in  Plural,  wirsüchtig.  Auf  jeden  Fall  schwachenfeindlich.  „Mir  steht  ein  gleich  gutes  Leben,  wie  auch  den  Anderen  zu";  so  viel  Egoismus,  so  viel  Selbstliebe  muss  man  schon  aufbringen.  Nicht  zu  viel  und  nicht  zu  wenig.  Gutwilliger  Egoismus  ist  notwendig.  Selbstsucht  und  Selbstlosigkeit  sind  schwachenfeindlich.  Sie  verhindern  Gerechtigkeit.  (Gerechtigkeit  ist  der  Zustand,  in  den  alle  möglichst  gut  und  gleich  gut  leben.)   100 %ig  egoistische Lebewesen können  nicht  überleben, weil  sie keine  Gruppen bilden,  weil  sie  sich zu viele Feinde  machen und ihren  Nachwuchs  nicht  gut  genug  behandeln.  100 %ig  Selbstlose  verhungern, sie  wehren  sich  kein  Bisschen  und   sterben  aus.  Ameisen  sind  ungefähr  10 %ig  egoistisch.  Menschliche  Alphatiere  sind  ungefähr  80 %ig,   Sklaven  sind   ungefähr  30 %ig,  gutwillige  Individualisten  sind  ungefähr  50 %ig  egoistisch.  Auf  halber  Strecke,  auf  der  Trennlinie  zwischen  ˹selbstsüchtig  und  selbstlos˺  sollte  man  bleiben.  Im  neutralen   Bereich,  weder  selbstsüchtig  noch  selbstlos.  Gerechtigkeitswillig   ˹egoistisch  und  solidarisch˺. 

Einmal das jemand alles für sich macht und haben will und andere dabei völlig außer acht lässt und einmal jemand der nur an sich "denkt"
Das finde ich vollkommen in Ordnung wenn er oder sie dabei andere nicht außer Acht lässt.
Gruß
HattoriHanzo

Mir ist nur eine Art bekannt.

Erst komme ich, dann lange nichts, dann wieder ich und dann die Anderen. ;-)

Oder wie Falco es so treffend ausgedrückt hat: Der Mensch, der mir am nächsten ist, bin ich. Ich bin ein Egoist.

Gibt es Situationen, in denen ihr nicht egoistisch, sondern ausschließlich selbstlos handelt?

Hallo :)

Und verbunden mit dieser Frage noch folgende Sache zusätzlich:

Wenn man Menschen gerne hilft, gibt einem das auch ein gutes Gefühl. War dann deshalb die Tat im Grunde nicht auch egoistisch?

Ich bin gespannt auf eure Antworten. Danke :)

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Ist es schlimm egoistisch zu sein?

Ist es schlimm wenn man egoistisch ist? Sollte man besser Selbstlos sein? Und zu allen immer nett sein? Oder ist egoismus nicht nur schlecht und "böse"? Oder ist Egoismus eher abzulehnen? Wann ist Egoismus gut? Wann ist Egoismus schlecht? Und wie viel Egoismus ist gut?

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Ist es nicht heutzutage eine Pflichtaufgabe, Karriere zu machen und nach sehr viel Geld zu streben? Werden Non Akademiker die Verlierer des Systems sein?

Ich verstehe es einfach nicht. Ich kenne viele, die reißen sich auf gut deutsch den Hintern auf, Tag für Tag um immer höher zu kommen (im Beruf) und ich finde, dass so eine Gesellschaft eine gute Zukunft hat. Ich meine, jeder will reich werden und letzendlich ist es ein Konkurrenzkampf zwischen Menschen.

Dennoch sieht man Menschen, die reich werden wollen, aber nichts dafür tun. Ich frage mich, warum nicht?

Dann gibt es Menschen, denen anscheinend die Familie, Beziehung und Glück wichtiger ist.

Es gibt da aber ein Problem. Und zwar wird alles immer teurer und wenn man "nur" einfacher Angestellter ist, wird man doch im Endeffekt zu den verlieren gehören, oder nicht?

Bleibt später überhaupt noch Zeit für ne Familie?

Bin ich zu intolerant in meinem Gedanken?

Ich weiß nicht genau, wie ich's darstellen soll, ich meine aber, dass das System einen förmlich zwingt Karriere zu machen, sonst gehört man zu den verlieren des systems.

Ist ein Mensch, der nicht nach beruflicher Karriere, Macht, Erfolg und Geld strebt, sondern der in Demut und ohne dem Kram leben möchte ein Verlierer? Ist dieser Mensch etwas Wert?

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Beispiele zum gesunden Egoismus (Altruismus)?

Hey :)

ich wollte euch Fragen, ob ihr einige gute Beispiele für einen gesunden Egoismus (Altruismus) kennt.

Irgendwie fallen mir keine Beispiele dazu ein und ich brauche das für meinen Ethik Aufsatz :)

Danke im voraus über eure Hilfe :D

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Das Leben ist ein Geschenk - der Tod auch?

In welchen Fällen kann/ soll/ darf/ muss man den Tod als Geschenk ansehen? Gibt es "Fälle" oder gilt es für jeden, immer?

Ist die Lebensqualität durch Krankheit eingeschränkt oder erloschen, so wünscht man für sich oder für andere den Tod...eben aus diesem Grund. Wäre es das gleiche, wäre man nicht schwerkrank, sondern vielleicht nur alt?

Warum haben manche Menschen solche Angst vor dem Tod, wenn er doch zum Leben dazugehört? Reines Unwissen kann doch nicht die Antwort darauf sein...oder?

Warum bezeichnen manche Menschen Tränen für einen Verstorbenen als Egoismus? Egoismus aufgrund des Verlustes oder das Nichtgönnen der ewigen Ruhe?

Danke für ernste Antworten.

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Wie Definierst du das Wort Egoismus? Ab wann ist man selbstsüchtig? Ist Egoismus gesund für uns?

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