Also, Gebärdensprache kann man schonmal nicht studieren- ich hab DGS (deutsche Gebärdensprache) in Kursen eines Gebärdensprachvereins gelernt- in der Freizeit neben dem Psychologiestudium, das geht eigentlich ganz gut. Psychologie kann man nur an der a Uni studieren- das bedeutet, dass du dafür das Abitur bereits abgeschlossen haben musst- falls du nicht mehrere Klassen übersprungen hast, wird das also nicht gehen. Weiterhin braucht man für Psychologie ein sehr gutes Abitur- eine 1 vor dem Komma ist schon nötig. Zur Kombination Psychologie + Sprachen: das geht an den meisten Universitäten leider auch nicht- sprachliche Fächer haben meist eine Zugangsbeschränkung (den berühmten NC). Da Psychologie auch immer einen NC hat und an den meisten Unis keine zwei zulassungsbeschränkten Fächer gleichzeitig studiert werden können, fürchte ich, dass es für deine Pläne nicht besonders gut aussieht. :/

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Das lässt sich so einfach glaube ich kaum sagen.

Ich denke, dass einige Module in den Niederlanden deutlich strenger benotet werden als in Deutschland- auch, weil es in NL keinen NC gibt und deshalb auf andere Weise "aussortiert" werden muss- über die Klausuren eben. Freunde von mir studieren parallel zu mir (im selben Semester) in Groningen und Maastricht Psychologie, ich in Deutschland- nach dem, was ich mitbekomme, ist der Stoff inhaltlich nicht schwerer, aber es werden mehr Klausuren geschrieben, es geht generell etwas strikter zu und die Benotung ist nicht so wohlwollend wie an vielen deutschen Universitäten. An einigen niederländischen Universitäten (Groningen zum Beispiel) ist das Psychologiestudium übrigens auch auf Englisch (und nicht nur auf holländisch) möglich, eine Möglichkeit, die vor allem von Deutschen oft gewählt wird (denn ernsthaft: Niemand hat Bock, fürs Studieren holländisch zu lernen).

Was ich zum Thema inhaltliche Unterschiede mitbekomme ist vor allem ein stärkerer Praxisbezug in den Niederlanden- es wird mehr mit Beispielen, Fallstudien etc. gearbeitet, es gibt mehr praktisch ausgelegte Seminare etc... wärend das Studium an etlichen deutschen Unis sehr theoriefixiert und praxisfern abläuft- da sehe ich die Niederländer qualitativ tatsächlich vorn.

Studieren ist in NL allerdings auch (zumindest an den Unis, die ich kenne) deutlich teurer als in Deutschland- Studiengebühren, hohe Mieten und Lebenshaltungskosten, weniger Möglichkeiten zu Jobben.

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Was ist das denn für eine Frage? Natürlich kann ich mir das vorstellen. Habe sowas auch schon gehabt- und habe auch absolut keine Ahnung, warum eine Frau an Attraktivität verlieren sollte, wenn sie den ersten Schritt tut/um eine Verabredung bittet. Ich kenne auch eine Reihe Männer, die sowas besonders sexy finden- Frauen, die wissen was sie wollen und das auch klarmachen, sind mir persönlich auch lieber als dieser kichernde, unsichere Kleinmädchentypus.

Ich sehe das so: Männer, die Frauen unbedingt erobern müssen, haben mit ihrem Ego ein Problem (ernsthaft: Wie wenig muss man sich selber halten, wenn man meint, eine Frau, die kein Interesse erkennen lässt, von sich "überzeugen" zu müssen? Irgendwie eine recht würdelose Abhängigkeit von Bestätigung von außen).

Männer wiederum, die Frauen ablehnen, welche den ersten Schritt tun, haben wohl ein Problem mit selbstbewussten Frauen- ist glaube ich gar nicht selten, viele Männer wollen ja eher ein selbstbewusstseinsschwaches Anhängsel dass sie anhimmelt - und weniger eine gleichberechtigte Partnerin.

Für einen Mann, der keinen Haufen Egokomplexe mit sich herumschleppt, sollte es völlig gleichgültig sein, ob die Initiative für eine Verabredung von der Frau oder von ihm selbst kommt.

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Kann es sein, dass du keine Frage hast, sondern nur deine (ohnehin festgefahrene) Meinung bestätigt bekommen haben willst?

Ich sehe das anders. In meinem Bekanntenkreis hat weder jeder ein Smartphone noch jeder Facebook. Ich kenne niemanden, der wert auf "Likes" legt und niemanden, der "redefaul" geworden wäre- im Gegenteil: Mit sozialen Netzwerken ist es leicht, Kontakt zu vielen Menschen aufrechtzuerhalten, die weit entfernt wohnen. Nach dem Abi hat sich mein alter Freundeskreis über mehrere Länder verstreut- Facebook etc. ist einfach ein wunderbares Mittel, um nicht nur Kontakt zu halten, sonder auch Anteil am alltäglichen Leben dieser Personen zu haben- sie laden Fotos hoch, die ihre Umgebung zeigen, beschreiben Erlebnisse, etc.- sicher, all das geht auch ohne Facebook, aber mit Facebook erfahre ich nebenbei immer wieder interessante, spannende oder bewegende Dinge aus dem Leben von Menschen, mit denen ich früher einmal viel Zeit verbracht habe- nicht alle sind mir wichtig genug, um sie regelmäßig anzurufen oder dergleichen, trotzdem freut es mich, etwas Anteil an ihrem Leben zu haben statt sie völlig aus den Augen zu verlieren. Aber ich halte auf diese Weise auch sehr regelmäßigen und sehr regen Kontakt zu wenigstens zehn, fünfzehn Personen, zusätzlich zu meinem normalen Freundeskreis- das wäre per Telefon und Brief (haha) sehr viel aufwendiger, sowohl zeitlich als auch finanziell.

Ich empfinde soziale Netzwerke als sehr praktische Kommunikationsunterstützung, auch als Möglichkeit, um mit vielen Menschen gleichzeitig zu kommunizieren- zur Zeit plane ich mit mehr als zwanzig anderen Leuten einen gemeinsamen Urlaub- wir leben in unterschiedlichen Städten und sehen uns nie alle gleichzeitig- eine solche Planung per Telefon oder Email durchzuführen, ohne gemeinsame Plattform, wäre tierisch aufwendig, mit Facebook ist das sehr einfach und unkompliziert.

Natürlich gibt es immer auch ein "zu viel"- aber das einige Menschen mit neuen Medien nicht angemessen umgehen können, ist nicht die Schuld dieser Medien.

Nebenbei, findest dus nicht ironisch, dass du deine Anklage gegen Onlinekommunikation und Internet ausgerechnet in einem Internetforum anbringst- statt in deinem Freundeskreis oder der Lokalzeitung? ;)

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Was das bedeutet? Wenig, außer für strenggläubige Christen. Eigentlich ist das ein Relikt aus einer Zeit, wo eben JEDER strenggläubig war, und ein Schwur, der mit Gott verbunden war, als quasi unanfechtbare Wahrheit galt- einfach, weil es unvorstellbar war, dass jemand gegen einen solchen Schwur verstößt- schließlich ist in der Bibel für so etwas recht explizit Gottes Zorn angekündigt.

Zeitgemäß ist das dadurch, dass du auf diesen Zusatz auch verzichten kannst, und gegen die Trennung von Staat und Kirche verstößt das auch nicht- der Eid schließt ja keine kirchliche Organisation ein.

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Nein. Bist du nicht. So etwas wie Vampire existiert nicht.

Du hast ne Schlafstörung und vermutlich eine miese Durchblutung, sonst nichts. Vielleicht solltest dus mal mit ein bisschen Sport und Sonne versuche und wegen deiner Schlafstörung mal zum Arzt gehen. Dass du gesund bist ist in deinem Alter ja hoffentlich normal, und Menschen ohne Allergien gibts auch eine Menge, gerade in jungem Alter ;)

Davon abgesehen habe ich bisher noch keine/n 14 Jährige(n) kennengelernt, der/die nicht der Ansicht war "anders" als alle anderen zu sein und "sehr, sehr erwachsen" für sein/ihr Alter ;)

Mach dir keinen Kopf. Du bist kein Vampir, mit dir ist alles in Ordnung.

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