Hallo Benny1104,

ich fürchte cymbeline hat Recht. Eine kostenfreie Rechtsauskunft zu so einer Detail-Frage wirst du nirgends kostenlos bekommen. Das ist nämlich schon Rechtsberatung. Und die dürfen in Deutschland nur nieder gelassene Anwälte erteilen.

Wenn du das Logo tatsächlich etwas auf Schippe nimmst, ist denkbar, dass das unter "Markenparodie" fällt. Aber wie gesagt: Im Detail sagen kann/darf dir das nur ein Anwalt.

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Hallo LoveDancing,

in den meisten Fällen wird ein Download von Youtube legal sein. Es handelt sich juristisch betrachtet um eine "Privatkopie" nach §53 UrhG. Danach darfst du eine Kopie eines urheberrechtlich geschützten Werks für deinen eigenen persönlichen Gebrauch machen.

Problem: Das gilt nur, wenn die Vorlage der Kopie nicht "offensichtlich rechtswidrig" ist. Was genau das bedeuten soll, darüber streiten sich die juristischen Geister.

Sicher ist: Wenn du zum Beispiel Lieder vom offiziellen Kanal von Taylor Swift oder vom Kanal von vevo herunterlädst, bist du auf der sicheren Seite. Denn solche Kanäle sind definitiv nicht "offensichtlich rechtswidrig". Und Videos von bekannten Youtubern darfst du auch herunter laden und auf der eigenen Festplatte schauen.

Wo es definitiv langsam problematisch wird, ist wenn du aktuelle Kinofilme auf Youtube findest.

Ein zweites rechtliches Problem ist, dass du mit dem Download gegen die Youtube-AGB verstößt. Da steht nämlich drin, dass du nichts von Youtube downloaden darfst. Aber 1. geht Youtube nicht dagegen vor. 2. Ist sowieso unklar, wann die AGB überhautp gelten. Und 3. selbst wenn sie dagegen vorgehen würden, wäre das schlimmste, was passieren kann, dass dein Youtube-Account gelöscht wird.

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Halo ThatFlo,

jeder Song ist urheberrechtlich geschützt. Siehe Video (geht nur 2 Minuten)

https://youtube.com/watch?v=IVWz5Tb5OeI

Eine Ausnahme gibt es nur, wenn der Urheber des Werks schon 70 Jahre tot ist. Das ist bei Louis Armstrong noch nicht der Fall, der ist 1971 gestorben. (Weiß ich als alter Jazz-Fan auswendig)

Du kannst es natürlich riskieren. Aber falls der Rechteinhaber das Video sieht (voraus gesetzt es wird nicht ohnehin durch die Youtube-Content- ID automatisch gesperrt) kann es halt richtig Ärger geben.

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Halo BreakingDead09,

ich kann dich erst einmal beruhigen Mindermeinung vertritt hier nämlich eine Mindermeinung ;) Grundlage für die Annahme einiger Juristen, dass "Verbreitungen" auch für eine Weitergabe von Bildnissen im privaten Bereich gelte, ist ein Urteil des OLG-Frankfurt von 2008.

Darin ging es aber um eine Bildagentur, die ein Bild ohne Erlaubnis des Abgebildeten an eine Zeitungs-Redaktion weiter gegeben hatte. Da hat das Gericht entschieden, dass in diesem Fall ein "In Verkehr Bringen" auch dann vorliegt, wenn sie sich nicht direkt an die Öffentlichkeit wendet, sondern konkret nur an eine Person erfolgt.

Das Gericht hat in der Urteilsbegründung jedoch ausdrücklich klar gemacht, damit nicht entschieden zu haben, ob Bilder, die vom Recht am eigenen Bild geschützt sind, auch an Privatleute nicht weiter gegeben werden dürfen.

Nach §17 UrhG liegt eine eine Verbreitung entweder vor, wenn ein Werk "der Öffentlichkeit angeboten" wird. Das kann bei privater Kommunikation generell ausgeschlossen werden. Oder wenn da Werk "In Verkehr gebracht" wird. "In Verkehr bringen" ist einer der schwammigsten Begriffe im deutschen Zivilrecht. Der bedeutet in jedem Gesetz und jeder Verordnung etwas anderes. Rechtsprechung oder gar höchstrichterliche Rechtsprechung, die den Schluss zulässt, dass private Kommunikation darunter fällt, gibt es wie gesagt nicht.

Jetzt zu deiner eigentlichen Frage:

Obwohl ich es auf Grund der Anfang-zu-Ende Verschlüsselung auch für sehr unwahrscheinlich halte: In dem hypothetischen Fall des Hackerangriffs haftest du nicht. Für die Veröffentlichung würde als Täter erst einmal nur der Hacker selbst haften. Du hast ihm ja weder bewusst das Bild zugespielt, noch fahrlässig gehandelt. Dass Whatsapp gehackt wird, war für dich schließlich nicht absehbar.

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Hallo Sweethe,

also rechtlich betrachtet besteht da absolut kein Zweifel, wer im Rechst ist. Der andere Instagrammer verletzt dein Urheberrecht. Und dafür ist es auch völlig egal, ob du auf die Bilder drauf schreibst, dass man sie verwenden darf oder nicht. Ohne deine Erlaubnis darf niemand deine Werke veröffentlichen:

https://youtube.com/watch?v=IVWz5Tb5OeI

Jetzt ist die Frage was du da tust. Ich würde mich an den Instagram-Support melden und denen mitteilen, dass jemand deine Bilder verwendet.

Und in der Meldung/Mail kannst du mal vorsichtig andeuten, dass Instagram als Portalbetreiber gemäß §10 TMG dazu verpflichtet ist, Rechtsverletzungen auf ihrer Website zu beseitigen, sobald sie davon Kenntnis erhalten. Ansonsten kannst du dir rechtliche Schritte gegen Instagram vorbehalten.

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Hallo MrTeilzeitgott,

Nein, das ist definitiv nicht rechtens.

Copyright oder Urheberrecht hat er an dem Namen ohnehin nicht. (Dafür ist der viel zu kurz und bietet nicht genug Raum kreativ tätig zu werden)

Ein Markenschutzrecht wird er ebenfalls nicht haben. Der Name "Opiumhöhle" ist für einen Ts3 Server nämlich zu "gebräuchlich im allgemeinen Verkehr" als, dass man ihn markenrechtlich schützen könnte.

Das ist unbegründet.

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Hallo Yaylou,

normalerweise sind Texte erst ab einer gewissen Länge urheberrechtlich geschützt. Einzelne Sätze fallen da für gewöhnlich nicht drunter.

Gerade bei Zitaten handelt es sich aber ja oft um besonders kreative Formulierungen, die könnten im Einzelfall urheberrechtlich geschützt sein.

In der Praxis wird wohl kaum jemand gegen solche Zitate vorgehen.

Wenn du dir die Sprüche übrigens selbst ausdenkst, darfst du sie natürlich veröffentlichen. Selbst wenn die nämlich urheberrechtlich geschützt wären, dann hättest du das Urheberrecht daran.

Und wenn an einem Werk kein Urheberrecht besteht, weil es die Schöpfungshöhe nicht erfüllt, bist du auch nicht verpflichtet den Urheber daran zu benennen. Ich würde es halt tun, weil das bei solchen Zitatseiten ja üblich ist.

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Hallo ikarus280,

die Rechtslage ist die folgende: Sobald du die ersten Seiten deines Werks geschrieben hast, hast du daran Urheberrecht. Jedoch nur an der konkreten Ausformulierung. Nicht an den Ideen. Ideen sind nicht urheberrechtlich schützbar. Näheres zum Urheberrecht hier:

https://youtube.com/watch?v=9nj2P2mUC28

Du hast also theoretisch das Urheberrecht. Sobald du das Werk aber austeilst, hast du völlig Recht, dass es damit praktisch kopierbar wird. Deine Gedanken und Ideen sind wie gesagt nicht schützbar. Es geht nur um den konkreten Text.

Wenn du das Buch veröffentlichen würdest (da hattest du den richtigen Impuls) wäre das rechtlich weniger ein Problem. Denn wenn dein Name auf einem veröffentlichten Werk drauf steht, giltst du nach §10 UrhG erstmal als der Urheber, bis dir jemand das Gegenteil beweist.

Was du nun praktisch tun solltest:

100% rechtssicher bist du nur, wenn du das Werk bei einem Notar hinterlegen lässt. (Das kostet dann halt) Alternative ist, dass du dir viele Zeugen suchst, die bestätigen, dass das dein Werk ist.

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Hallo EmelieDearing,

dass in Deutschland ein Urheberrecht gilt, weißt du ja:

https://youtube.com/watch?v=IVWz5Tb5OeI

Wenn du rechtssicher solche let's reads machen möchtest brauchst du dafür eine Lizenz:

https://youtube.com/watch?v=3jHUAhnpIec

Die bekommst du wenn, dann beim Verlag. Ich würde es zuerst bei der PR-Abteilung versuchen. Ich muss dir aber sagen, dass ich persönlich nicht allzu viel Hoffnung hätte, dass das klappt.

Verlage befürchten eben (und nicht ganz zu Unrecht) dass sich das Buch niemand mehr kauft, wenn man es sich kostenlos bei Youtube anhören kann.

Ich persönlich würde deswegen meine Hoffnung lieber auf kleine Autoren setzen. (Amazon-Selfpublisher, kleine Verlage, Kurzgeschichten-Wettbewerbe, Internet-Veröffentlichungen bei whattpad oder dsfo) Da sind deine Chancen besser Lizenzen zu bekommen. (Bei Whattpad stehen einige Texte sogar unter CC-Lizenz. Die kannst du gemäß der Lizenz nutzen, ohne noch mal nachzufragen)

Was du außerdem verwenden kannst, sind Klassiker. Das Urheberrecht an einem Text läuft nämlich 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers aus. So sachen wie Goethe oder Josef Eichendorff dürftest du also vorlesen.

Aber Vorsicht bei ursprünglich fremdsprachigen Werken. Dort muss auch der deutsche Übersetzer schon 70 Jahre tot sein, damit keine Urheberrechte bestehen.

Bei meiner Antwort muss ich dazu sagen, dass ohnehin die weit überwiegende Mehrheit der Urheberrechtsverletzungen bei Youtube nicht verfolgt wird. Und bei einem vorgelesenen Text halte ich die Chance erwischt zu werden, auch nur für sehr gering. (Solche Videos lassen sich nämlich nicht automatisiert erfassen wie zB. Musik oder Filmszenen)

Ich glaube aber einen let's read Kanal kann man auch aufziehen, wenn man sich an das Urheberrecht hält.

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