Hallo

Ich hab dir hier alles niedergeschrieben, was sie in der entsprechenden Szene sagt, sofern es sich um die gesuchte Szene handelt. Der fett hervorgehobene Teil ist wohl derjenige, der dich interessiert. Den deutschen Teil habe ich mit Hilfe der DVD niedergeschrieben, den englischen kann ich auswendig.

Original:

Luna: Lost all my possessions. Apparently people have been hiding them.

[…]

Luna: Oh, it’s all good fun. But as it’s the last night, I really do need them back.

[…]

Luna: I’m sorry about your godfather, Harry.

[…]

Luna: That’s all right. Anyway, my mum always said the things we lose have a way of coming back to us in the end. If not always in the way we expect. Think I’ll just go have some pudding.


Deutsche Synchronisation:

Luna: Ich suche all meine Sachen. Offenbar muss sie irgendjemand versteckt haben.

[…]

Luna: Och, das ist doch nur Spass. Aber da heute der letzte Tag ist, muss ich sehen, dass ich sie wiederkriege.

[…]

Luna: Tut mir leid wegen deines Paten, Harry.

[…]

Luna: Nicht nötig. Und weisst du, Mom hat immer gesagt: „Was wir verlieren, kommt am Ende immer zu uns zurück.“ Wenn auch oft nicht so, wie wir es erwarten. Ich geh jetzt glaub ich etwas Pudding essen.


PS: Mich stört die Passage insofern, als dass man auch annehmen könnte, beide Sätze seien von der Mutter gesagt worden - was ja auch sein könnte. Der deutsche Untertitel meiner DVD gibt aber den ersten Teil in Anführungszeichen wieder und den zweiten dann nicht, welcher dann eben von Luna hinzugefügt wird, als sie ihre Schuhe erblickt. Wer den Satz im Internet braucht, gibt umgekehrt meist beide Sätze so wieder, als ob sie von Luna seien, dabei zitiert sie ja zumindest im ersten Satz nur ihre Mutter. Aber was solls...

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Hallo Jason

Mit Erwerb der Berufsmaturität kannst du an einer Fachhochschule ein Studium beginnen. Die üblichen Studiengänge im kaufmännischen Bereich stehen dir also dann zur Verfügung. Auch wenn du nach Lehrabschluss eine andere Richtung einschlagen möchtest, kannst du dies in der Regel unter bestimmten Auflagen tun. Letzteres scheint hier aber wohl zumindest momentan nicht von Interesse.

Das Studium dauert unterschiedlich lange, was unter anderem vom gewählten Studiengang, der Fachochschule, deinem Einsatz und auch der Ausgestaltung als Vollzeit- oder Teilzeitstudium abhängt. Im „klassischen“ Fall, sofern es diesen gibt, dauert ein Vollzeitstudium der Bachelorstufe 6. Semester, also 3 Jahre. Das Masterstudium ist dann die nächste Stufe und dient dazu, vertiefte Kenntnisse zu erlangen. Dieses dauert dann noch einmal etwa 3. Semester. Insgesamt bist du also nach der Lehre noch knapp 5 Jahre von deinem Masterabschluss entfernt, vom Bachelorabschluss 3 Jahre.

Ich habe den von dir beschriebenen Weg beschreitet, wobei ich mit dem Studium noch nicht fertig bin. Rückblickend kann ich aber bereits sagen, dass es eine hervorragende Entscheidung war. Banken bilden sehr gut aus und die Lehre ziehe ich persönlich dem Gymnasium sowieso vor. Der Unterschied – und dabei muss ich mich auf beschränkt vorhandenes Wissen beziehen, da ich das Gymnasium eben nicht besucht habe – liegt darin, dass Inhaber der gymnasialen Maturität direkt an einer Universität studieren können. Damit stehen ihnen einige Studiengänge offen, die Fachhochschulabsolventen ohne Passerelle nicht belegen können. Nach wie vor bin ich aber der Ansicht, ein Fachhochschulstudium sei in keinerlei Hinsicht minderwertiger als ein universitäres Studium. Nicht zuletzt wird der Praxisbezug im Fachhochschulstudium gross geschrieben und irgendwann musst du sowieso auf eigenen Beinen stehen.

Allerdings kannst du auch mit der Berufsmaturität und einem zusätzlichen Jahr (die erwähnte Passerelle) an die Universität. Dies ist aber eigentlich nicht notwendig, da du eben mit dem Fachhochschulabschluss hervorragend für eine Berufskarriere gerüstet bist und die Bildungsrendite höher ist als bei Universitäten. Zudem stehen dir, soweit ich das beurteilen kann, als Bankkaufmann alle in diesem Gebiet wünschenswerten Studiengänge auch an der Fachhochschule offen.

Eine weitere attraktive Option, die dir mit dem Abschluss der Banklehre mit oder auch ohne Berufsmaturität offen steht, ist natürlich die bankinterne Weiterbildung. Viele hochrangige Banker haben sich intern an ihre jeweiligen Spitzenpositionen hochgearbeitet und nie ein Studium absolviert. Die Berufsmaturität wird dann zwar nicht gebraucht, aber meine Erfahrung hat zumindest gezeigt, dass es nicht schaden kann, wenn man diesen zusätzlichen Aufwand während der Lehre auf sich nimmt und die Berufsmaturität berufsbegleitend trotzdem macht. Alternativ kannst du diese auch in einem Jahr nach dem Lehrabschluss nachholen, wenn es dir zu streng wird.

Wo liegt nun der Haken? Sicherlich brauchst du sehr gute Noten, um überhaupt an eine Banklehre zu kommen. Im Studium, was für dich natürlich noch weit entfernt liegt, gehört sodann vor allem in den höheren Semestern viel Fleiss dazu, dafür entfällt zumindest die in der Banklehre nicht unerhebliche Verantwortung für eigenes Tun in einem grossen Umfang. Auch ist eine Berufsmaturität kein Garant für ein erfolgreiches Studium und so kennen viele Studiengänge eine Assessment-Stufe, wo erst einmal Spreu und Weizen voneinander getrennt werden. Der zu Beginn des Studiums oft gesagte Satz, dass der Tischnachbar links oder rechts in einem Jahr nicht mehr hier sitzen wird, ist nicht aus der Luft gegriffen.

Diese Entscheidung, welchen Bildungsweg du nun einschlagen solltest, ist meines Erachtens keine schwere, sondern eine leichte. Übrigens verdient man auch noch ein wenig Geld in der Lehre, was ich neben den ganzen positiven Punkten nicht einmal als ausschlaggebendes Kriterium betrachte.

Solltest du noch weitere Fragen haben, kannst du mich gerne anschreiben.

Termonfeckin

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Da du leider nicht angegeben hast, was du studierst, ist es schwieriger, dir spezifische Hilfestellungen zu geben. Dennoch möchte ich dir einige Tipps von mir geben, mit denen ich bisher nicht nur so durchs Studium gekommen bin, sondern wirklich hervorragende Leistungen erzielt habe. Darum schreibe ich auch einen etwas längeren Text.

Ich habe es bisher so gemacht, dass ich mir jede Woche am Montag einen Wochenlernplan gemacht habe und diesen während der Woche mit den zu lernenden Sachen vervollständigt habe und auch immer notiert habe, an welchem Tag ich das entsprechende Modul behandle (Beispiel: Am Montag habe ich die Vorlesung X gehabt und merke, dass ich die Vorlesungsunterlagen wiederholen sollte und das Gebiet Y noch etwas genauer anschauen sollte. Zudem muss ich an die Vorbereitung für nächste Woche denken. Da ich am Mittwoch bereits um 12 Uhr nach Hause gehen kann, nehme ich mir das Modul X für den Mittwoch vor).

In meinem rechtswissenschaftlichen Studium komme ich damit auf etwa 2-4 Stunden konzentriertes Arbeiten pro Tag (inkl. Samstag und Sonntag) und natürlich besuche ich auch die meisten Vorlesungen. Ich fahre damit wirklich hervorragend und muss sagen, dass ich lange nicht mehr so viel Freizeit hatte wie in meinem Studium. Der grösste Vorteil in meinem Wochenlernplan ist für mich aber sicherlich das Behalten der Übersicht, ein zentraler Punkt.

Wichtig erscheint es mir auch, jeweils auf eine Vorlesung vorbereitet zu sein, so profitiere ich zumindest mehr davon, als wenn ich kein Vorwissen habe und dann alles auf mich "eingedroschen" wird. Das Ziel einer jeden Woche entspricht bei mir eigentlich dem Wunsch eines jeden Dozenten: vorbereiten und nachbereiten. Bei uns werden die Vorlesungsunterlagen online zur Verfügung gestellt (Powerpoint-Präsentationen). Ich drucke diese immer aus und notiere mir ab und zu etwas. Das Wichtigste ist bei uns aber jeweils in den Büchern zu finden und die komprimierte Fassung des Buches gibt der Dozent dann in seiner Vorlesung wieder, was in etwa dem online zugänglichen Material entspricht. Ich könnte also getrost einige Vorlesungen auslassen, was ich ab und zu auch mache. Da ich aber, wenn ich anwesend bin, immer recht gut vorbereitet bin, zeichne ich meist während den Vorlesungen irgendwelche Sinnlosigkeiten in meine Unterlagen - daran sieht man vielleicht die Ernsthaftigkeit einiger Vorlesungen oder eben, dass man sich auch schon mal langweilen kann, wenn man zu gut vorbereitet ist. Dennoch hilft es mir ungemein, wenn der Dozent etwas sagt, was ich eigentlich schon gelernt habe, da man dann selber "den nächsten Schritt" im Kopf durchgehen kann, den der Dozent dann sagt. Das gibt einem ein Gefühl von Sicherheit und Gelassenheit.

Ich bin mir sicher, dass ich mit diesem Verhalten im Studium scheitern werde, da es vom Umfang in der Regel viel aufwendiger und zeitintensiver ist.

Es kommt natürlich aufs Studium an. Ich muss dir sagen, dass ich im Vergleich zur Schule einiges weniger lerne, da mir das Studium Freude bereitet, was motivierend ist und zugleich lerne ich dadurch auch leichter und kann mich auch besser konzentrieren. Aber mit deiner bisherigen Lerntaktik solltest du ein Studium meistern können. Schieb einfach nicht alles auf und gerate nicht ins Hintertreffen.

Wie WetWilly bereits gesagt hat, sind auch Übungsklausuren sehr hilfreich. Die Übungsklausuren sind etwa sehr gut geeignet, dich zu testen und Lücken zu erschliessen, die du dann noch schliessen kannst. Wenn ich mich auf Prüfungen vorbereite, mache ich eigentlich recht wenig. Ich tendiere fast schon dazu, andere Leute als ungeeignet für dieses Studium zu bezeichnen, wenn diese von ihren 10-Stunden-Schichten berichten. Das sind sie natürlich (meist) nicht, sie waren nur nicht so diszipliniert während des Semesters und müssen dann alles nachholen, während ich nur noch am Feinschliff bin. Was ich damit sagen will: Wenn du während dem Semester stets am Ball bleibst und zwischendurch auch mal etwas wiederholst, kannst du auch in der Prüfungsvorbereitungszeit eine ruhige Kugel schieben. Einige Leute können unter Druck besser arbeiten und daher sind sie wohl auch nicht wirklich motiviert, schon während dem Semester grossartig zu lernen. Ich kann es jedoch nur empfehlen, sich das Wesentliche während des Semesters zu erarbeiten, sodass du in der Prüfungsvorbereitungszeit freie Ressourcen hast und die Übungsklausuren machen kannst. Freie Ressourcen kannst du dann im späteren Studium immer gut gebrauchen, etwa für Module, die dir nicht so liegen.

Ich hoffe, du findest in meiner Antwort etwas, was du für dich anwenden kannst. Der Text wurde wie erwartet sehr lang, da ich wirklich von dieser Vorgehensweise überzeugt bin. Letztenendes musst du dir aber dein eigenes Programm zusammenstellen.

Gruss

Termonfeckin

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Ablaufen kann ein Gutschein auf jeden Fall. Die Frage ist nur, wann er ablaufen kann.

Was bei Wikipedia dazu steht, stimmt grundsätzlich schon, von daher kann ich mich da guten Gewissens der Quellenangabe vom andern User anschliessen.

Ich will nur anmerken, dass das gar nicht so klar ist, wie es eigentlich sein müsste. Ein bekannter Jurist hat dazu vor nicht allzu langer Zeit einen Artikel geschrieben und darin sieht man auch schön, wie man so einen Gutschein betrachten kann. Beispiel: Das Ablaufdatum könnte ja als Vereinbarung unter den Parteien durchgehen und damit keiner Verjährung unterliegen. Er sieht es zumindest nicht so, aber man könnte sicherlich auch so argumentieren und wäre ich darauf aus, einem Kunden das Einlösen seines Gutscheines auszuschlagen, würde ich so argumentieren.

Jedenfalls weicht Wikipedia in dem Sinne ab, bzw. nimmt dazu keine Stellung, dass bei Sonderangeboten ein Gutschein durchaus befristet sein kann. Einen Kinogutschein kannst du aber bis 10 Jahre nach Fälligkeit einlösen, andere Gutscheine laufen mit der Verjährungsfrist von 5 oder 10 Jahren ab, je nachdem ob sie unter Art. 127 oder 128 OR fallen.

Am besten müsste das Bundesgericht mal dazu Stellung nehmen, also wenn du das nächste Mal Probleme hast, Zeit, Geld und Nerven vorhanden sind kannst du dich ja bis zum Bundesgericht hochkraxeln.

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Hallo

Lunas Kostüme sind alle von der Designerin Jany Temime exklusiv für die Filme hergestellt worden, genauso wie die meisten anderen Kleider. Dass du ein solches Stück im Freihandel findest, ist also eher unwahrscheinlich, ansonsten wärs wohl ein Replik. Allerdings ist dieses Shirt doch eigentlich relativ simpel zum selber machen. Als Grundlage nimmst du ein königblaues Shirt (im Film ist es dunkler als im Original). Einzig das Blumenmuster und die Ärmel müsstest du ergänzen.

Den blauen Pullover herzubekommen, dürfte kein Problem sein, die Ärmel und das Blumenmuster wirst du so wohl nicht genau finden, aber im Internet gibt es ja bekanntlich vieles, was dem ähnlich sieht. Frech gesagt, findest du den Stoff vielleicht auch in Grossmutters Schrank. Anbei noch ein Bild von den Originalfarben und den Ärmeln

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Hallo

Die Münzen einzeln anzubieten macht wirklich keinen Sinn - Zeit ist schliesslich auch Geld!

Von deinem Text her gehe ich davon aus, dass du nur noch geringes Interesse an den Münzen hast, darum hier zwei schnelle Varianten:

  • Du stellst die Münzen nach Länder sortiert in der entsprechenden Kategorie unter "Münzen" bei eBay hinein. Dazu machst du am besten ein grobes Foto, wo sämtliche Münzen eines Landes abgebildet sind oder, bei sehr vielen Münzen von einem Land, kannst du auch alle auf einen Haufen werfen und ein Foto machen, wo nicht alle ersichtlich sind. Wichtig ist jedoch, dass du nur die Münzen in dein Lot aufnehmen solltest, die wirklich nicht mehr oder kaum mehr als der Nennwert geben. Das Ganze bezeichnest du dann am besten als "Lot" oder auch als "Dachbodenfund" oder "Fundgrube", das sind alles recht gängige Bezeichnungen für diese Art von Angebot. Beispiele findest du beispielsweise hier: http://www.ricardo.ch/kaufen/muenzen/schweizer-muenzen-ab-1850/lots-sammlungen/l/cn72315/ (Ricardo ist natürlich eine Schweizer Seite, aber auf eBay funktioniert das gleich. Ich habe nur gerade diesen Link gewählt, da hier verschiedene Varianten zu sehen sind, also etwa auch Angabe in KG (nicht zu empfehlen, wenn es sich nicht um Edelmetall handelt). Mit dieser Variante hast du dann nur so viele Angebote eingestellt, wie du Länder hast.

  • Die zweite Variante wäre, dass du die Münzen alle zusammen einstellst, also im Prinzip ein riesiges internationales Lot. Auch das ist ab und an auf eBay anzutreffen.

Wichtig: Jene Münzen, die du als wertvoller eingestuft hast, würde ich dann separat einstellen oder zumindest in deinen Lots angeben, dass die Münze XY auch darunter ist und dann davon noch ein gutes Foto machen.

Der Vorschlag mit der Anzeigenrecherche in Zeitungen ist sicherlich auch gut, aber zumindest professionelle Numismatiker (bzw. Unternehmen, die sich als Kenner der Numismatik ausgeben, aber dann einfach die Münzen einschmelzen, um selber an den Materialwert zu gelangen) suchen eigentlich nur nach Silber- und Goldmünzen und nicht andere Materialien. Wo ich grad beim Einschmelzen bin. Womöglich wäre das schon möglich, aber da kenne ich mich wirklich nicht aus. Ich kann mir aber vorstellen, dass du mit obigen Möglichkeiten besser fährst.

Zudem: Es ist zwar eher unwahrscheinlich, aber eventuell befindet sich auch eine kleine Rarität in Form einer Fehlprägung in deinem Lot, eventuell hast du das während deiner Sammlerzeit überprüft, ansonsten kannst du das ja nachholen, wenn dir langweilig ist. Ich würde dir zumindest empfehlen, kurz die Münzen nach bekannten Fehlprägungen durchzusuchen. Gründlich gemacht wäre dies natürlich sehr zeitaufwändig, also mit Literatur. Das lohnt sich in den meisten Fällen zwar nicht, aber vielleicht hast ja gerade du die seltene Münze XY. Ich hoffe auch, dass du den Erhaltungsgrad (v.a. bei älteren Münzen) ein wenig betrachtet hast. Es ist aber nach deinem Text wohl davon auszugehen, dass es sich um simple Umlaufmünzen mit entsprechender Abnutzung handelt.

Solltest du zudem noch spezifisch Fragen zu Schweizer Münzen haben, kann ich dir da sicher noch weiterhelfen. Ich hab natürlich obiges nicht einfach so zusammengereimt, sondern weiss aus langjährigem Sammeln, dass solche Angebote gut zum "Vertrödeln der Ausschussware" dienen.

Gruss

Termonfeckin

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Im Grundsatz finde ich die Antworten in Ordnung, juristisch könnte man es so ausdrücken:

Ein Vertrag kommt zustande, wenn zwei übereinstimmende Willenserklärungen vorhanden sind. Derjenige, der den Vertrag in dem Fall nicht durchliest, ist sich dem wesentlichen Inhalt des Vertrages (sog. objektiv und subjektiv wesentliche Vertragspunkte; wie etwa der Kaufgegenstand beim Kaufvertrag) natürlich dennoch bewusst. Damit liegt ein sog. natürlicher Konsens vor, der Wille der Parteien deckt sich.

Differenzieren muss man allerdings bei den AGB. Bei den AGB geht nämlich die einhellige Lehre im Grundsatz davon aus, dass diese nicht gelesen werden, der Vertrag aber dennoch gültig zu stande gekommen ist (sog. Globalübernahme), sofern er keine überraschenden Klauseln enthält, mit denen wirklich nicht gerechnet werden konnte und sofern nicht gesondert auf diese hingewiesen wurde. Würde sich somit nach dem Unterschreiben eines Vertrages mit AGB ergeben, dass eine solch ungewöhnliches Element im Vertrag vorhanden ist, ist der Vertrag (teil-?)nichtig. Ein weiteres Instrument bei den AGB ist das UWG. Somit kann man bei den AGB nicht einfach davon ausgehen, dass diese Vertragsbestandteil wurden.

Zudem ist ein Vertrag (ob mit oder ohne AGB spielt keine Rolle) dann nichtig, wenn der Unterzeichner minderjährig ist (wovon es aber Ausnahmen gibt), wenn er einen unmöglichen, widerrechtlichen oder sittenwidrigen Inhalt hat oder wenn eine qualifizierte Schriftlichkeit oder eine notarielle Beurkundung nötig gewesen wäre und anfechtbar, wenn du getäuscht worden bist, dich in einem Irrtum befandest oder bedroht wurdest sowie wenn man dich übervorteilt hat. Damit bestehen also schon Möglichkeiten, den Vertrag anzufechten, insbesondere erscheint mir der wesentliche Irrtum oder evtl. die Täuschung als gutes Instrument zur Anfechtung, wenn man den Vertragsinhalt nicht genau kennt.

Ich hoffe, es einigermassen verständlich ausgedrückt zu haben.

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