Vergleiche mal die Bedingungen verschiedener Direktbanken. Die Gebühren dort unterscheiden sich natürlich und es hängt davon ab, was Dir wichtig ist: z.B. viele verschiedene Handelsplätze, auch im Ausland handeln wollen, Depotgebühren usw.

Wenn Du damit jetzt anfangen willst, kannst Du auch einfach eine der etablierten Banken nehmen: ConsorsBank, ING DiBa, Comdirect z.B. Das kostet dann ein wenig, aber Du hast auch eine gute telefonische Erreichbarkeit, wenn Du mal etwas wissen willst. Wenn Du jung bist, dann kannst Du auch nach speziellen (besseren) Angeboten dort für junge Leute schauen.

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Du hast Recht, das sind realistische Einnahmen, mit denen Du da überschlagsmäßig rechnest.

Jetzt das "aber": Wie alle Freiberufler zahlen Psychotherapeuten nicht nur Praxismiete, sondern haben im Urlaub und im Krankheitsfall keinerlei Einahmen, zahlen ihre Krankenversicherung komplett selbst. Dazu kommen Fortbildungskosten (Fortbildungen sind gesetzlich vorgeschrieben) und sie müssen sich ihre Altersvorsorge selbst aufbauen, da sie ja später keine Rente bekommen (es sei denn, sie zahlen in ihr Versorgungswerk ein, aber dann geht das natürlich wieder von den Einnahmen ab).

So gesehen, sind 70 - 100 Tausend Euro pro Jahr kein schlechtes Einkommen (netto natürlich ein Drittel weniger), aber das liegt immer noch mit weitem Abstand an letzter Stelle im Vergleich zum Einkommen der Ärzte, von denen manche Gruppen in der Spitze das dreifache verdienen.

Übrigens: Um einen Kassensitz zu bekommen, muss man diesen praktisch von einem in Rente gehenden Kollegen "kaufen", was bis zu 100.000€ kosten kann und dann natürlich erstmal abgezahlt werden muss.

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Einige fundamentalistische Christen sehen zwischen Yoga und Christentum einen Widerspruch und "verbieten" die Yogaausübung - und in gewisser Hinsicht haben sie Recht: Yoga strebt in seinem Kern "Samadhi" an, d.h. etwas wie "Erleuchtung", also einen Zustand des völligen Einsseins mit dem Universum.

Yoga geht wie alle fernöstlichen Lehren davon aus, dass Du diesen Zustand erreichen kannst, indem Du bestimmte Praktiken ausübst, von denen ein kleiner Teil die Yoga-Asanas, also Yogaübungen sind. (Hier gibt es einen Widerspruch zum christlichen Glauben, der davon ausgeht, dass Du Dein Heil nur über den Glauben und die Gnade Gottes erreichst)

Das ist eine Minibeschreibung des spirituellen Hintergrundes von Yoga und des Widerspruchs zum Christentum.

Im Alltag von 95 Prozent der Yogapraktizierenden (und dem weitaus größten Teil der Yogalehrer) spielen diese Hintergründe aber keine Rolle, da Yoga dort als (erwiesen sehr hilfreiche) Methode angewandt wird um beweglicher, fitter, ausgeglichener zu werden.

Du musst dann also selbst entscheiden, ob Du dann Yoga für Dich als "verboten" ansehen möchtest oder nicht.

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Wenn Du jetzt 18 bist, ist ein "normaler" Psychotherapeut für Dich zuständig, kein KJP mehr. Das läuft im Prinzip genauso ab wie vorher: Du suchst Dir einen Therapeuten, machst einen Termin und Probesitzungen.

Wenn der/die Therapeut/in eine psychische "Störung mit Krankheitswert" erkennt, wird er/sie eine Psychotherapie einleiten. Bei kassenzugelassenen Psychotherapeuten (das sind in Deutschland fast alle, die diese Bezeichnung führen), zahlt das dann Deine gesetzliche Krankenkasse.

Du solltest allerdings bei Deiner Krankenkasse nachfragen, ob sie das übernehmen, wenn die letzte Therapie weniger als 6 Monate her ist.

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Wenn er all diese Dinge so gesagt hat wie Du schreibst, ist eine Therapie bei ihm nicht mehr möglich. Ihr beide seid dann offenbar in eurer Beziehung verstrickt und das ist keine Therapie mehr und wird Dir kaum helfen.

Schau, ob eine neue Therapie für Dich eine Option sein könnte. (Wieviele Stunden habt ihr denn schon gemacht? Du kannst allerdings nur die noch offenen Stunden zu einem neuen Therapeuten mitnehmen)

Alternative wäre ein Klinikaufenthalt. Vielleicht kannst Du mit ihm noch besprechen, was Du weiter machen kannst, wenn Du aufhörst bei ihm.

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Es ist so wie Coriolanus schreibt: Du suchst Dir einen neuen Therapeuten - dabei kann die Krankenkasse vielleicht helfen. Die haben allerdings keine Listen mit freien Therapieplätzen, sondern nur mit zugelassenen Psychotherapeuten.

Wenn Du einen neuen Therapieplatz hast, werden die restlichen Stunden auf den neuen Therapeuten übertragen. Die KV hat damit genauso wenig zu tun wie die Kollegen bei der Notfallnummer.

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Wenn jetzt schon klar ist, dass Du etwa drei Monate in der Psychiatrie bleiben sollst, wirst Du mit Sicherheit eine Diagnose bekommen, weil dann irgendetwas Schwerwiegendes vermutet wird.

"Keine Diagnose" jetzt heißt nur, dass Du weiter untersucht und beobachtet wirst und die Behandler noch nicht genau wissen, wie sie Dich am besten "einordnen" sollen.

Bei den Tests geht es nicht darum zu bestehen, sondern dass diese Einordnung damit abgesichert werden soll.

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Du möchtest wahrscheinlich keine "psychiatrische Therapie", sondern eine Psychotherapie. Die bekommst Du bei einem Psychotherapeuten und sie ist in Deutschland für Dich kostenfrei über die Krankenkasse möglich.

Ein Psychiater wird Dir Medikamente verschreiben, aber in der Regel keine Psychotherapie anbieten.

Eine Liste zugelassener Psychotherapeuten gibt es bei der Krankenkasse. Dort telefonierst Du die durch, die für Dich räumlich in Frage kommen und machst, wenn möglich, ein Erstgespräch aus. Du brauchst etwas Geduld dabei, weil Psychotherapeuten oft ausgebucht sind und Wartelisten haben.

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Wer die eine Angst hat, hat auch oft andere. Insofern gibt es keinen direkten Zusammenhang, aber indirekt schon. Wenn Du aber nicht unter Deiner Höhenangst leidest (was nur wenige Menschen tun, weil man das gut vermeiden kann), ist es sinnvoller, lieber Deine sozialen Ängste anzugehen.

Ich denke, Deine Therapeutin wollte bei dem Spaziergang einfach die Gelegenheit beim Schopf packen und Dir zeigen, wie Konfrontationstherapie funktioniert.

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Du hast offenbar Probleme mit Deinen Eltern und mindestens eine über längere Zeit hinweg schlimme Erfahrung wie Du in Deinem Kommentar beschrieben hast. Außerdem klingt es so, als ob Du versuchst, Deine Probleme mit Marihuana und Alkohol zu bekämpfen (oder habe ich das missverstanden?).

Wie auch immer, nach Deiner Beschreibung bist Du offenbar in Gefahr (oder schon drin) depressiv zu werden. Überlege nochmal, ob es nicht doch sinnvoll wäre, professionelle Hilfe aufzusuchen. Deine Psyche ist gerade oder schon länger überlastet.

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Geh einfach erstmal hin zu der TP-Therapeutin und schau, ob ihr einen Draht zueinander bekommt in der Stunde. Das ist wichtiger als die Methodenausrichtung, die ohnehin oft nur formal ist.

Außerdem ist auch die Frage, ob Dein Hausarzt, der wahrscheinlich kein Psychotherapeut ist, beurteilen kann, welche Therapierichtung für Dich geeigneter ist.

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Normalerweise geht eine Begleitung nur bis zur Praxistür oder in den Warteraum. Falls jemand mit in die Behandlung soll, ist das vorher mit dem Therapeuten abzusprechen. Das kann - je nach Störung - schon mal sinnvoll sein, ist aber unüblich.

Er/sie wird dann wahrscheinlich im Laufe der Sitzung sagen, dass mindestens ein Teil der Stunde nur die eigentliche Patientin anwesend sein soll, aber das wird dann für Deine Freundin wahrscheinlich kein Problem mehr sein.

Ob das jetzt in Coronazeiten auch geht - wie gesagt: den Therapeuten vorher fragen

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Habe ich Depressionen?

Hellooo, ich bin w15 und frage mich schon länger ob ich Depressionen habe. Ich verstehe, dass diese Antworten nicht gleichwertig zu einer Aussage von einem Psychologen sind aber ich traue mich nicht meine Eltern auf meine Probleme aufmerksam zu machen.

Ich habe seit circa einem Jahr immer wieder Probleme mit Suizidgedanken und war einmal bereits kurz davor es zu tun, aber habe es meinem kleinen Bruder zuliebe doch nicht getan. Ich verletze mich selber oft wenn mir alles zu viel wird bzw wenn ich zu viel Stress durch Schule, Scheidung meiner Eltern oder durch meine eigenen Gedanken bekomme (Schneiden mit Rasierklinge). Der Ablauf wie ich mich verletze ist immer gleich und beruhigt mich enorm.

Ich neige zu Alkoholmissbrauch und bin deswegen in Therapie bei Caritas (wurde von meiner Schule gezwungen nachdem ich mehrmals betrunken in der Schule aufgetaucht bin), ich habe es bis jetzt circa 4 Wochen ohne Alkohol ausgehalten aber ich merke dass der Drang wieder zurück kommt, das gleiche mit Rauchen, und ich versuche beide Verlangen irgendwie mit Selbstverletzung zu kompensieren.

Zusätzlich struggle ich immer wieder damit genug/nicht zu viel zu essen, mein Essverhalten ist sehr ungenau und passt sich meistens meinem Selbstbild an, wenn ich mich zum Beispiel zu dick finde esse ich kaum/bzw esse ich viel um meine Eltern keine Sorgen zu machen und erbreche das Essen später um trotzdem nicht zuzunehmen.

Ich würde mir einfach gern wünschen, dass meine ganzen schlechten Gedanken aufhören und ich in Frieden leben kann. Ich weiß nicht wie lange ich das noch schaffe.

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Deine Beschreibung von Deinen Problemen klingt so, als ob eine Psychotherapie bei einem/r Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut/in dringend angeraten ist. Depression wird sie/er wahrscheinlich auch als Diagnose stellen und sicher noch Alkoholmissbrauch und Essstörungen.

Viel wichtiger als die Diagnosen ist aber, dass Du Dir professionell helfen lässt. Das sind keine Dinge, die Freunde allein auffangen können und auch eine Suchtberatung reicht da nicht aus

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Am besten mit einer weicheren Matte, zumindest für die Übungen im Liegen oder eben etwas weicheres drunterlegen.

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Mir scheint es sinnvoll zu sein, dass Du es schaffst, Dich zu beruhigen und entspannen, soweit möglich. Schau mal, was Dir dabei helfen könnte: Sport, Spaziergänge oder sonstige Bewegung, Yoga, beruhigende Tätigkeiten wie Lesen, Musik hören (natürlich keine aufpeitschende), mit Freunden/innen kontakten, Puzzle machen usw. Das ist nur eine kleine Ideenliste.

Wenn Du einen Freund hast: Mit ihm reden, kuscheln oder mehr - einfach viele schöne Dinge machen. Und Panikgedanken schnell unterbrechen und Dich auf etwas anderes konzentrieren.

Wenn Du wieder Therapie hast: mit Deinem Therapeuten genau das besprechen, was Du hier gefragt hast.

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Lass Dir von Deiner Krankenkasse eine Liste der zugelassenen Psychotherapeuten schicken oder googel einfach nach "Psychologische/Ärztliche Psychotherapeuten", die sind dann in der Regel kassenzugelassen und Du zahlst nichts.

Niemand wird Dich einweisen, auch wenn Du von Deinen aggressiven Gefühlen erzählst. Nur dann wird es kritisch, wenn Du sagst, dass Du konkret vorhast, jemanden zu verletzen oder mehr.

Allerdings: bei Deiner Vergangenheit brauchst Du einiges an Mut und Geduld, um Dich mit Dir selbst auseinanderzusetzen. Eine Psychotherapie kann sehr hilfreich sein, ist aber kein Spaziergang

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Formal ist eine PTBS kein Hinderungsgrund Lehrer/in zu werden. Eine solche Diagnose steht einem ja nicht im Gesicht geschrieben.

Inhaltlich sieht das anders aus: Mit einer echten PTBS ist man wenig belastbar und wird die beträchtlichen Anforderungen an ein Referendariat wohl kaum durchstehen. Man hat da ja schon genug mit sich selbst zu kämpfen.

Fazit: Erst eine Traumatherapie machen und dann das Studium/die Ausbildung machen.

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Es gibt die Kriterien, die hier schon benannt wurden. Ansonsten ist das aber das Ermessen des diensthabenden Psychiaters in der Klinik. Konkrete Suizidgedanken sind immer ein Akutfall, da wirst Du solange in der Klinik bleiben, wie die da sind.

Du kannst Dich aber auch an einen sozialpsychiatrischen Dienst (oder wie die bei euch heißen) wenden und Deine Lage schildern oder das Deinem Hausarzt oder besser: Psychiater sagen, dass Du in eine psychiatrische Klinik möchtest. Dann wird das wohl auch passieren

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