Wie kann man eine Beziehung zu einem unattraktiven Menschen aufbauen?

Achtung: Diese Frage richtet sich ausschließlich an Männer und Frauen, die selbst unattraktiv sind. Mit unattraktiv meine ich vor allem fettleibige, alte, behinderte, aber generell "hässliche Entlein", die beim "schönen Schwan" keine Chance haben. Auch muss ich im Folgenden leider weiter ausholen, um die obige Frage näher zu erläutern.


Diese Frage wurmt mich und ich vermag von selbst keine Antwort zu finden. Ich habe selbst Übergewicht, bin behindert und obendrein arbeitslos. Für einen Mann ist das dreifach unattraktiv. Trotz allem habe auch ich den Wunsch nach einer Partnerin, doch ich musste zur Erkenntnis kommen, dass ich nicht einfach so eine Frau bekommen kann. Zumindest keine attraktiven Frauen.

Auf Partnerbörsen, wo man das sehr verdichtet erleben kann, werde ich eben von solchen Frauen nicht angeschrieben oder sie reagieren nicht auf mich. Alleine bin ich damit sicherlich nicht. Nur um das hier klar zu stellen: Ich werfe hier niemanden vor, dass er seiner Natur folgt. Ich möchte hier nur artikulieren, wie ich die Sache sehe. Denn das ist leider auch so ein gesellschaftliches Problem, dass hier m.E. sehr viele Menschen eine ideologische rosarote Brille aufhaben.

Im Alltag sehe ich die Folgen dieser "Selektion" auch immer und überall. Wenn ich über öffentliche Plätze laufe, in Restaurants sitze oder wo auch immer viele Paare auftauchen, schaue ich mir kurz Pärchen an, wenn ich sie als solche erkennen kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich sehe nur gleich und gleich. "Sehr schön" mit "Sehr schön"; "schön" mit "schön", "Durchschnitt" mit "Durchschnitt" usw. Was für die Bedeutung des Aussehens spricht.

Die Konsequenz ist also jemanden aus der "eigenen Liga" zu daten. Doch irgendwie wähne ich da einen Konflikt: Denn weder unattraktive Männer und Frauen fühlen sich emotional zu ihresgleichen hingezogen. Sie versuchen, zumindest anfangs, wie ich es bisher tat, die schönen Schwäne zu bekommen, nur um daran zu scheitern. Umgekehrt sehe ich keine Ambitionen von attraktiven Menschen sich nach unten zu orientieren. Ein, so scheint es, unüberwindbarer Widersprach.

Aber, um nun zur Ausgangsfrage zurück zu kehren, ich weiß, dass es durchaus viele Männer und Frauen, hetero wie homo, gibt, die einen "gleichartigen" Partner gefunden haben.

Da wüsste ich nur zu gerne was in und mit euch passiert ist, bis ihr so weit wart. War Verliebtheit in Spiel? Habt ihr euch gezielt für eine Vernunftbeziehung entschieden? Musstet ihr euch sehr überwinden? Habt ihr mehrere Anläufe gebraucht? Was auch immer. Erzählt bitte einfach von euch!

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Hier übrigens eine wissenschaftliche Studie, die meine Einschätzung des Verhaltens von Menschen bei der Partnerwahl teilt: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Die-meisten-Menschen-suchen-attraktivere-Partner-als-sich-selbst-4168060.html

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Nein. Bullshit.

Nein, schwarze Frauen können auch attraktiv sein, was aber nicht heiß, dass ein Mann sie deshalb begehrenswert finden muss.

Fast alle mögen Schokolade: Aber die einen stehen auf dunkle Schokolade, die anderen auf weiße Schokolade, wieder andere auf braune Schokolade.

Ist mit der Liebe nicht anders. :-)

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Die AfD und Putin sowie seine ihn tragende Partei sind sich ideologisch so ähnlich, da passt kaum noch ein Blatt dazwischen. Für die russischen Konservativen ist der heutige liberale "Westen" ein dekadenter Haufen, mit seinem Feminismus, der Toleranz gegenüber Homosexuellen etc. Dieser sei eine Bedrohung für Russland und seine Verbündeten. Vielleicht interessiert dich auch in dem Kontext der "Eurasismus".

Die AfD, mit ihrer zutiefst konservativen Ideologie, haben in Putin und Co. einen Brüder im Geiste gefunden. Außerdem fühlen sie viele AfD-Anhänger, nicht zu ganz Unrecht, im Meinungsklima hierzulande von der Mehrheit nicht ernst genommen oder gar drangsaliert. Mit diesen psychischen und physischen Attacken auf die AfD hat man sie in den letzten Jahren natürlich erst recht in die Arme eines "starken Mannes" getrieben.

my two cents!

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Nein, einen richtigen Menschen kann eine KI nicht ersetzen. Eine künstliche Intelligenz "simuliert" menschliches Verhalten, aber es ist nicht menschlich. Sollte es doch passieren, dass jemand diese innere Distanz verliert, dann halte ich das für eine ziemlich bedenkliche Entwicklung.

Ich habe keinen digitalen Sprachassistenten in meiner Wohnung, aber mein Bruder hat eine. Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass Alexa mittlerweile schon ein Teil der Familie geworden ist. Und wenn meine kleine Nicht auf dem Weg ins Bett Alexa mit "Gute Nacht Alexa" verabschiedet und sie/es darauf mit "Gute Nacht" antwortet, läuft es mir schon kalt den Rücken runter.
Spaßes Halber habe ich seine Alexa schon ein paar mal gefragt wie es denn ihr geht, worauf sie mir allen Ernstes antwortete "Danke, mir geht es gut. Ich habe geträumt, ich wäre... etc."
Mir ist klar, dass eine KI nicht träumen kann und schon gar nicht das Zeug, was sie mir da erzählt. Aber die Spaßvögel von Amazon haben das einprogrammiert und Alexa damit noch "lebensechter" gemacht.

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Die Antwort könnte vielleicht banaler sein als man denkt: Homosexuelle waren und sind schon immer eine Abweichung von der Normalität, nämlich der Heterosexualität, gewesen. Deshalb beschränken sich die "Argumente" gegen Homosexualität, dessen Legalisierung auf "Krank, anormal, pervers etc." Mehr können und wollen solche Leute dazu auch nicht mehr sagen, weil von Homosexuellen keine "erwiesenen" Gefahren gegen sich und andere ausgeht.

Andererseits gibt es aber auch Kulturen und Länder, bei denen falsche Grundüberzeugungen eine Rolle spielen: Spontan fällt mir da Russland ein, wo Homosexuelle quasi Freiwild sind. Dort glauben sehr viele Menschen, dass Homosexuelle auch gleichzeitig pädophil sein. Einmal hat Putin in einer Fernsehinterview an die Schwulen appeliert, "Bitte lasst unsere Kinder in Ruhe."

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Tja, da hilft alles nichts. Die Meinungen bzw. Aussagen gehen hier krass auseinander. Jeder muss sich anscheinend selbst ein Bild von dem Forum machen.

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Der Mensch hat keinen freien Willen?

Hallo liebe Community

Ich habe das Buch "Leibniz war kein Butterkeks" von Micheal Schmidt-Salomon gelesen, in dem er die Auffassung vertritt, dass der Mensch keinen freien Willen hat, sondern sich immer für die Alternative entscheiden muss, die ihm aufgrund seiner genetischen Anlagen und seiner persönlichen Erfahrungen als das größere Wohl bzw. geringere Übel erscheint. Dem Autor zu Folge gibt es "Nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen keinen vernünftigen Zweifel" an dieser Theorie. Die "Willensfreiheit" sei nur eine Illusion, die uns von unserem Gehirn vorgespielt wird..

Na ja, Schmidt-Salomon hat diese Theorie sehr anschaulich dargestellt und obwohl er meint, dass es eben keinen Zweifel mehr daran geben könnte, scheint diese scheinbare Tatsache noch nicht wirklich Einzug in das Allgemeinwissen und das Selbstverständnis der Menschen gehalten zu haben, oder? Außerdem funktioniert unser Strafgesetzt doch nach dem Prinzip: "Du hast die frei und im völligen Bewusstsein der Rechtswidrigkeit deines Verhaltens dennoch dafür entschieden ..." Frei. Aber es kann doch nicht wirklich von frei eine Rede sein, wenn ich von dem blumenkopfähnlichen Ding in meinem Kopf gesteuert werde, dass wiederrum auf meine Erfahrungen und meine genetischen Anlagen zurück greift. Hätte das dann nicht zur Folge, dass die Menschen die in unseren Gefängnissen sitzt nur aufgrund ihrer Erfahrungen und genetischen Anlagen (für die sie schließlich nichts können) verurteilt wurden?

Ich weiß nicht, ich habe das Gefühl, dass es sehrwohl Gegenargumente gibt, die in dem Buch aber mehr oder weniger "unterschlagen" werden.

Was meint ihr? Habt ihr schon von dieser Theorie gehört? Und worauf stützen sich ihre Gegner? Ich weiß leider nicht den Namen der Theorie sonst hätte ich googeln können ... Vielen Dank schon mal für Antworten :)

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Über den Zusammenhang zwischen Willensfreiheit und Genetik handelt auch dieser folgende sehr streitbare Beitrag, der dich sicher interessieren dürfte: http://web.archive.org/web/20050216192423/http://ngfg.com/texte/ae020.htm

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Ist es denn so schlimm ein Außenseiter zu sein?

Hallo,

ich komme echt nicht mehr zurecht. Ich bin gerade voll deprimiert vom Konfi - Unterricht nach Hause gekommen, nur um wieder einmal festzustellen, dass ich ein Außenseiter bin.

Die Mädchen dort sind fast alle nur oberflächig und Reden über ihre tollen Smartphones, Kleidung, Kosmetika etc...

Die Jungs sind total vorlaut und nervig. Dazu beleidigend.

In den Pausen stehe ich meistens sinnlos und alleine in der Gegend rum... :(

Damals bis zur 5. Klasse war ich kein Außenseiter. Ich war sehr beliebt, eine der Beliebtesten. Doch ab der 5. Klasse mochte mich niemand, trotzdem fand ich ein paar Freunde, darunter auch eine von meinen Besten.
Doch jetzt, in letzter Zeit, fällt es mir extrem schwer neue Kontakte zu knüpfen. Manchmal werde ich sogar schief angeschaut, wenn ich in einen neuen Raum reinkomme. Und das öfters.

Ich bin einfach immer der Außenseiter. Vor allem weil ich auch etwas schüchtern bin und einfach keinen Smalltalk kann. Ich bin eher für die tiefgründigeren Gespräche, die auch Bedeutung haben. Aber wer will den in der heutigen Zeit noch etwas Bedeutendes hören? Genau: Keiner. Bisher habe ich nur eine Freundin gefunden, die der gleichen Ansicht ist wie ich. Meine anderen Freunde sind auch alle nett, haben aber nicht das Problem immer gleich in die Außenseiterrolle gedrängt zu werden. :((

Könnt ihr mir helfen? Ist es denn wirklich so schlimm immer der Außenseiter zu sein? Ist man deswegen weniger wert? Reichen denn nicht einfach 4-2 Freunde? Muss man wirklich beliebt sein?

Danke, an alle hilfreichen Antworten!

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Ich kenne da eine wissenschaftliche Arbeit über Massenpsychologie, in der auch Menschen wie du treffend beschrieben. Daraus möchte ich mal ein Stück zitieren:

*"Immer wieder gibt es in sozialen Gemeinschaften hochwertige "Abweichler aus Überzeugung", welche sich dennoch vor öffentlichen Übergriffen schützen können. Solche "Edlen" (Kun Thse), die sich von den "Gemeinen" absetzen, haben besondere Eigenschaften, die bereits Toqueville erkannte: "Der Gebildete, Kultivierte mag sich dem Mißfallen seiner Nachbarn entziehen, indem er sich in andere Zeiten oder andere Kreise flüchtet. Nur der Verbrecher oder der moralische Held bleibt unberührt davon, was andere von ihm denken.

Gerade in seiner Einsamkeit liegt aber auch die Stärke dieser Menschen. Wer Isolation nämlich nicht fürchtet oder sich in Kreise Gleichgesinnter zurückziehen kann, der kann wahrhaft öffentliche Meinung verändern."*

Aus: http://web.archive.org/web/20050215053944/http://www.ngfg.com/texte/ae008.htm

Mit anderen Worten: Wenn es dir gelingt in dieser Einsamkeit zu verweilen ohne daran zu zerbrechen und zu verzweifeln, kannst du eine Größe, Stärke und Freiheit gewinnen, von der andere Menschen nicht mal zu träumen wagen.

Aber du musst dich entscheiden: Willst du ein unbeliebter Individualist sein oder ein beliebter Konformist? Kurz: Je bliebter du wirst, umso mehr verlierst du an Individualität.

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Der Autor Michael Mirsch meint, dass dieser Anti-Amerikanismus ein Relikt aus der Hippie-Zeit ist, den viele heute mit der sog. 68er-Bewegung gleichsetzen. Über diese These kann man sicherlich streiten.

Darüber und noch mehr kannst du in seinem kleinen Buch "Die Hippies haben gewonnen" nachlesen, in dem er versucht den heutigen deutschen Zeitgeist zu skizzieren und zu erklären. Habe es selbst gelesen und kann es nur empfehlen: http://www.amazon.de/Die-Hippies-haben-gewonnen-ebook/dp/B008DTISVS

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Contra:

  • Die meisten Menschen denken und entscheiden nicht selbstständig und rational, sondern aus irrationalen Gefühlen heraus.

  • Viele Wähler haben keine Ahnung von den Parteien und Kandidaten, die sie wählen oder nicht wählen wollen.

  • Zwingend notwendige Reformen (z.B. die letzte Gesundheitsreform) können nicht oder nur gegen den Willen des Volkes vollzogen werden, weil jeder nur egoistisch auf den eigenen Geldbeute schaut.

Pro:

  • Die Verfassung einer Demokratie gewährt und elementare Grundrechte.

  • Schlechte und korrupte Regierungen können ausgetauscht werden.

  • Viele Regierungsformen sind unterm Strich schlechter, weil sie ungerechte Tyrannen hervorbringen.

Noch viel mehr Kritikpunkte findest du u.a. hier: http://wikimannia.org/Demokratie#Kritik

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Pardon, meinst du Vor- und Nachteile der Demokratie als Staatsform oder nur das Wahlsystem? Die Wahlsysteme, Bestandteil sämtlicher Demokratien, sind nämlich von Land zu Land unterschiedlich. Es gibt nämlich unterschiedliche Formen von Demokratie. Wir in Deutschland haben z.B. eine respräsentative Demokratie.

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Nein, nicht zwangsläufig. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ob man von seinem Stimmrecht gebrauch macht, sagt nichts über die Haltung unserem politischen System gegenüber nichts aus.

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Keines von den fünf Systemen. Also ich kann der Aristokratie viel abgewinnen, die in dieser wissenschaftlichen Arbeit erläutert wird (Siehe 7.1 "Entwurf eines idealen Staates?"): http://web.archive.org/web/20050215053944/http://www.ngfg.com/texte/ae008.htm#Kap_7_1

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