Theoretisch ja, praktisch kann so eine Umstellung etwas dauern (da erfolgt dann eine Nachzahlung).

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Es kommt doch aus der EU

Nicht zwangsläufig, u.a. deswegen: https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Zollverfahren/Zolllagerverfahren/zolllagerverfahren_node.html

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Du bist in jedem Land von der Arbeit oder dem Dienst freizustellen, um dem Feuerwehrdienst nachzukommen, zumindest theoretisch.

Praktisch bestehen zwei Probleme:

  1. Womit verdienst du dir deine Brötchen?
  2. Was passiert, wenn du die Arbeit verlässt? Du arbeitest im Rettungsdienst, man kann einen RTW nicht in Status 6 packen, weil du lieber mit der FF zur Brandmeldeanlage oder zum Sturmbaum fahren willst.

Für dich ist die Antwort daher - wie auch für Polizisten, Bereitschaftsrichter, Piloten etc. - du gehst der FF in deiner Freizeit nach und lässt die Arbeit nicht links liegen. In anderen Berufen ist das nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch anders, aber hier kannst du das vergessen.

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Zur Situation in Deutschland: die Leitstellen sind sicherheitssensitive Einrichtungen, in denen nicht nur einfache dem Dienstgeheimnis unterliegende Informationen wie Dienstpläne oder Fahrzeugbelegungen hinterlegt sind, in jeder Leitstelle hat man auch Zugriff auf die örtliche AAO, auf Sonderschutzpläne und weitere Konzepte, die als Verschlusssachen gelten.

Als Schüler ist ein Dauerpraktikum in einer Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst also nicht denkbar. Möglich ist, dass einem kurz die Räumlichkeit gezeigt wird und man vielleicht einen Notruf mitbekommen darf, aber selbst da hat der Lagedienstführer das sehr gute Recht, ein eindeutiges Nein zu geben.

Es geht ganz einfach fast niemanden was an, wer gerade die Bude am Fackeln hat oder wessen Partner mit einem Apoplex in der Badewanne liegt.

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Eine Verbrennung erfolgt, wenn unter anderem die stofflichen Verbrennungsvoraussetzungen erfüllt sind. Es bedarf insoweit mindestens eines brennbaren Stoffes, zudem ist Sauerstoff erforderlich, beides muss im richtigen Mengenverhältnis zueinander stehen.

Was passiert wohl, wenn man nicht versucht, die Sauerstoffzufuhr zu verhindern, jedenfalls zu verringern?

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Na, was bedeutet denn Revision? Richtig: Prüfung des (Berufungs-) Urteils auf Rechtsfehler, also ja: die Revisionsgerichte heben Entscheidungen der Tatsacheninstanzen auf, wenn diese auf falscher Rechtsanwendung beruhen.

Eine Bestrafung durch die ordentliche Gerichtsbarkeit wegen Rechtsbeugung (§ 339 StGB) bedarf Vorsatzes (§ 15 StGB) und die Maßstäbe an eine Verurteilung sind enorm hoch.

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In NRW wird nach FwDV 2 alles anerkannt, was du im Hauptamt durch die Laufbahnprüfung erlangt hast, regelmäßig sind das die Befähigungen als Truppführer, AGT, Maschinist (auch für DL) und ggf. weitere Qualifikationen. Theoretisch hast du Mindestverweilzeiten in den Dienstgraden (Ränge gibt es nicht), praktisch habe ich auch schon erlebt, dass ein Feuerwehrmannanwärter zum Unterbrandmeister befördert wurde.

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Es gibt nach den Brandschutzgesetzen der Länder bzw. den Durchführungsverordnungen grundsätzlich keinen Anspruch auf Aufnahme in die Feuerwehr. Hier ist durchaus eine Analogie zulässig, also eine Anwendung von Recht auf ähnliche, gesetzlich nicht geregelte Situationen, das Analogieverbot greift nur beim Erlass belastender Verwaltungsakte (vgl. auch "Vorbehalt des Gesetzes").

Du hast also keinen Anspruch auf Lehrgänge. Aus der Praxis kenne ich es auch so, dass teilweise neue Leute dem Bestandspersonal gegenüber vorgezogen werden, meinen TM3 habe ich nach dem Übertritt in die Wehr am neuen Wohnort auch ziemlich schnell gemacht, obwohl rein chronologisch andere Leute vorher dran waren. Wenn die sich natürlich ein halbes Jahr nicht beim Dienst blicken lassen und man selber häufiger da ist, als man es überhaupt muss...

Hast du deinen direkten Vorgesetzten mal gefragt, was das Problem ist oder warum du nicht zum Truppführer geschickt wirst?
Zugegeben aber, bei solchen Fragen:

https://www.gutefrage.net/frage/100kmh-mit-blaulicht

würde ich als Führungskraft auch zweimal überlegen, ob meine Leute reif genug sind, zum Truppführer zu gehen oder ob sie ein gutes Vorbild für die Jugendfeuerwehr abgeben.

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gehen die Freiwillige Feuerwehr zu gefährliche Einsätze

Natürlich nicht, in meinem Wohnort (keine Berufsfeuerwehr) werden alle Einsatzstellen mit minimalster Gefahr für Leib und Leben sich selbst überlassen. Die Leute sollen doch selber gucken, wie sie sich retten. Wofür haben wir überhaupt unsere Lehrgänge absolviert?

Und jetzt nochmal die richtige Antwort: die Leitstelle alarmiert die Einsatzmittel, die in der AAO hinterlegt und verfügbar sind. Wenn es keine Berufsfeuerwehr oder hauptamtliche Wache gibt (was in ländlichen Gebieten der Regelfall ist), ist der ehrenamtliche Teil der Freiwilligen Feuerwehr regelmäßig alleine an der Einsatzstelle. Trotzdem funktionieren Brandschutz, Hilfeleistung und Katastrophenschutz bundesweit, ist das nicht seltsam?

Profi Feuerwehr

Wer?

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Der Aufstieg kann über das Verfahren nach der MPAHSBundV erfolgen, sprich durch einen Masterstudiengang.

Wenn man in den höheren Dienst will, sollte man es direkt dort versuchen. Die stark überwiegende Mehrheit der gD-Beamten bleibt auch im gD.

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Nach FwDV 3 ist die Herstellung der Wasserversorgung vom Fahrzeug zum Verteiler und zwischen Fahrzeug und Wasserentnahmestelle Aufgabe des Wassertruppe.

Die Praxis sieht regelmäßig anders aus, aber im TM1 wird gelehrt, wie es nach DV theoretisch laufen sollte.

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Für eine Prüfung gelten regelmäßig die Grundsätze der FwDV 3, es sei denn, im Lehrgang wurde anderes gelehrt.

Das beschriebene Vorgehen mag auf einem praktisch bewährten Konzept beruhen, entspricht aber nicht der Dienstvorschrift. Theorie und Praxis sind zwei paar Schuhe; ist theoretisch ein Schlauchtrupp ganz hilfreich, haben wir den praktisch beispielsweise nicht. Der AT hat den B-Schlauch am Verteiler angekuppelt, gibt dem Maschinisten die andere Kupplung in die Hand und kann die vorhandenen Schlauchtragekörbe in nicht mehr als 30 Sekunden vollständig entleeren und ein halbwegs passables Schlauchmanagement herzaubern. Ein Schlauchtrupp ist insoweit mehr Hindernis als nützlich.

Für die Prüfung: guck dir die Lehrgangsunterlagen und -mitschriften an.

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Mit Jugendleitern reden?

Folgendes:

Ich bin in der Jugendfeuerwehr und normal würden wir immer nach dem JF-Diesnt in den Bunker (kleiner Gemeinschaftsraum der FW) gehen, um dort noch ne Spezi zu trinken und zu reden und so. (Als Info: Die Spezi kostet 70ct). Durch Corona machen wir aber dieses zsm-sitzen aktuell nicht. (Sind 2 JFs zsm gemischt: Dettingen-(dort bin ich) und Dingelsdorf. Diese Info wird nachher noch wichtig)

Während dem Dienst haben wir ne lange Jens-Latzhose und dicke Leder-Stahlkappenschuhe, die zsm andie ~2,5 kg wiegen, an.

Mein Problem: Es wird jetzt ja langsam immer wärmer und somit auch anstrengender mit diesem Uniform zu rennen bzw sich sportlich zu bewegen. Letzte Woche hatte ich extremen Durst während dem Diensr, hatte aber nichts zu trinken. Iwann war es so schlimm, dass mir schwindlig wurde also habe ich einen Jugendleiter aus Dingelsdorf gefragt, ob was zu trinken im Auto ist, da er in meiner Gruppe war. Er meinte nein. Dann etwas später war mir so warm und schwindlig, dass ich wirklich das Gefühl hatte gleich umzukippen. Erst dann hatze der Jugendleiter doch auf einmal ne Trinkflasche im Auto.

Laut ihm ist auch trinken während dem Dienst verboten. Wenn wir noch nach dem Diesnt in den Bunker gehen würden, könnte ich es ja noch verstehen wegen Geld verdienen und so, aber bei so ner derben Hitze und danach NICHT in den Bunker gehen, da kann man doch ne Ausnahme machen. Weil ich mein, man kann doch die Jugendlichen nicht solange dursten lassen bis sie fast umkippen.

Meine Frage: Soll ich das meinen Jugendleitern erzählen, was da in dem Dienst vorgefallen ist??

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Auch eigene Trinkflaschen mitnehmen ist nicht erlaubt da es, ich zitiere, "unfair den anderen gegenüber wären". Nehme beim nächsten Dienst aber glaub trotzdem eine mit. Ich seh das doch net ein bei so einer Hitze nicht trinken zu dürfen

Die anderen sollen sich dann eben auch Wasser mitbringen.

Sprich mit dem Vorgesetzten der beschriebenen Person, als Jugendwart hat man eine Aufsichts- und Fürsorgepflicht. Dieser kommt man durch

die Jugendlichen nicht solange dursten lassen bis sie fast umkippen

nicht nach.

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Wenn der Beamte dies und jenes tut, so ist er regelmäßig aus dem Dienst zu entfernen

Wenn ein anderer Beamter nun ebenfalls dies und jenes tut, ist er ebenfalls aus dem Dienst zu entfernen, wenn nicht besondere Gründe eine mildere Disziplinarmaßnahme gebieten (beispielsweise atypisch unbillige Härte der Entfernung aus dem Dienst).

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Die Beschreibung "Ohrringe" ist nicht ansatzweise genau genug, um eine Einreihung vornehmen zu können.

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Kann man die Versetzung ablehnen

Dienstliche Belange stehen vor privaten Interessen, das geht aus der Treuepflicht der Beamten hervor, daher: grundsätzlich nein.

Bekommt man in München bei der Versetzung eine Beamtenwohnung, oder muss man sich auf dem privaten Wohnungsmarkt eine Wohnung suchen?

Du bekommst keine dauerhafte Unterkunft und musst dich selber drum kümmern, einen Mietvertrag abzuschließen.

Für eine heimatnahe Verwendung solltest du zur Kommunalverwaltung gehen.

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Hast du dir das Modulhandbuch des Studiengangs (Brandschutz und Sicherheitstechnik) überhaupt mal angeschaut?

Mathelastige Studieninhalte sind danach unter anderem:

  • technische Mathematik
  • BWL und Haushaltswesen
  • Grundlagen der Statistik
  • Grundlagen der technischen Mechanik
  • Grundlagen der Physik
  • Hydraulik und Pneumatik
  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Thermodynamik und Strömungslehre

Zum Nachlesen: https://www.beuth-hochschule.de/fileadmin/studiengang/modulhandbuch/b-bst/2020_Modulhandbuch_zur_2._Aenderung_Studien-_und_Pruefungsordnung_ab_WiSe_2020_21.pdf

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