Hi, ich habe gerade Abi in Chemie gemacht und versuch mal, es etwas genauer zu erklären. Wenn du noch Fragen hast, sag Bescheid! :)

Wie Mensch123 schon gesagt hat, nennt man die Elemente in der 7. Hauptgruppe Halogene. Das sind (mit zunehmender Masse) Fluor, Chlor, Brom, Iod, Astat (ist sehr selten und radioaktiv) und Ununseptium (wurde 2012 erstmals künstlich erzeugt und ist für den Unterricht auch nicht wichtig^^).
Weil Halogene 7 Außenelektronen (auch Valenzelektronen genannt) haben, können sie bei chemischen Reaktionen noch ein Elektron eines anderen Stoffes aufnehmen. Dann haben sie nämlich 8 Außenelektronen, also den Oktettzustand erreicht und sind stabil.

Hier mal ein Beispiel: Chlor reagiert mit Natrium zu Natriumchlorid (=Kochsalz).
Natrium ist in der 1. Hauptgruppe, hat also ein Außenelektron. Dies kann es abgeben, um den Oktettzustand zu erreichen². Dieses abgegebene Elektron kann das Chlor wiederum aufnehmen, um seinerseits auch den Oktettzustand zu erhalten. Weil die beiden Stoffe keine Elektronenpaarbindungen eingehen, sondern sich gegenseitig Elektronen geben bzw. nehmen, entstehen bei der Reaktion Ionen. Diese ziehen sich wegen ihrer unterschiedlichen Ladungen gegenseitig an und sind somit eine feste Ionenpaarverbindung. Sie ist im Falle des Kochsalzes dadurch, dass das Chloridion einfach negativ und das Natriumion einfach positiv geladen ist, insgesamt neutral. Beim Hypochlorit ist das anders, weil Sauerstoff nicht in der ersten Hauptgruppe ist.
Weil Halogene allgemein ein Elektron aufnehmen können, sind Ihre Ionen einfach negativ geladen. Die Ionen von Halogenen haben als Endung im Namen immer ein "-id". Also Chloridionen, Flouridionen usw.

Falls du noch Infos zur Verwendung und den Eigenschaften der unterschiedlichen Halogene brauchst, ist die Seite hier ganz gut: http://schuelerseite.otto-triebes.de/Referate/JLiebenau/halogene.htm

²) Man guckt sich dann, wenn das einzige Außenelektron abgegeben wurde, die Schicht darunter an. Dort sind - abgesehen vom Wasserstoff, denn es hat sowieso nur ein Elektron - immer 8 Elektronen.

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Nein, natürlich ist das nicht gleichwertig, da das Abitur geistig wesentlich anspruchsvoller ist. Was nun "schwerer" ist, liegt wohl im Auge des Betrachters. Aubildung ist halt oft praxisbezogener, fürs Abi musst du auch Dinge lernen, die dir im späteren Berufsleben nichts bringen. Mit einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau kannst du halt Einzelhandelskauffrau werden und dich hocharbeiten, man kann ja nichtmal mit jedem Abiturschnitt alles studieren :D

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Neutralisation von Schwefelsäure

Hallo, könnte mir hier jemand weiterhelfen? Ich bin leider total schlecht in Chemie und würde euch mal bitten, euch etwas Zeit zu nehmen und meinen Versuch zur Lösung durchzuguchen und vorhandene Fehler zu korrigieren und mir etwas beim verstehen zu helfen.

Ich soll die Masse an Schwefelsäure, die in 2 Liter einer Schwefelsäurelösung enthalten ist, berechnen. Auserdem soll ich die Neutralisationsgleichung in Wort- und Formelgleichung angeben und die im Infotext beschriebene Konzentrationsberechnung angeben.

Als Info-text ist gegeben: Zur Neutralisation von 2 ml Schwefelsäure werden 6 ml Kaliumhydroxid-Lösung der Konzentration 0,3 mol/L verbraucht. Durch KOnzentrationsberechnung ergibt sich für die Schwefelsäure eine Konzentration von 0,45 mol/L

Okay also so bin ich an die Sache heran:

. Masse der Schwefelsäure in 2 L Schwefelsäurelösung: Gesucht: m (Masse) [H2SO4] Gegeben: c (Konzentration) [H2SO4] = 0,45 mol/L V (Volumen) [H2SO4] = 2L Rechnung: m = n (stoffmenge) * M (Molare Masse) n= c * V n= 0,45 mol/L * 2L n= 0,9 mol M= 98,086 gramm (wenn ich mich nicht irre, oder verwechsel ich da was?) m= 0,9 * 98,086 = 88,2774 gramm

Antwort: In 2 Liter der Schwefelsäurelösung befinden sich rund 88,3 gramm Schwefelsäure.

Konzentrationsberechnung aus dem Infotext: [Hier bin ich leider total planlos. Hilfe? ]

Neutralisationsgleichung: Schwefelsäurelösung + Kaliumhydroxid-Lösung -> Kaliumsalz (bin mir unsicher)+ Wasser

H2+SO4- + 2 K+OH- -> K+HSO4- + H2O

Vielen Dank schonmal, für alle die sich das angucken und Sorry, dass es so chaotisch ist.

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Die Stoffmengenkonzentration einer Lösung ist definiert als c = n/V
(mit c=Stoffmengenkonzentration in mol/L, n=Stoffmenge in mol und V=Volumen in L), für die Stoffmenge gilt n = m/M (m= Masse in g, M=relative Molmasse in g/mol), demnach gilt also:
m/M = c * V
also weiter m = c * V * M = 0,45 (mol/L) * 2 L * 98,086 (g/mol) = 88,2774 g. Das habe ich genauso wie du.

Für die Konzentrationsberechnung brauchst du eigentlich nur c = n/V und n=m/M. Dann löst du nach c auf. Wie sie das mit dem "aus dem Infotext" meinen, weiß ich auch nicht. Vielleicht sollst du einfach nur die Infos da herausnehmen^^

Zur Neutralisationsgleichung: Bei deiner Gleichung hast du links 2 K's, aber rechts nur eins und links insgesamt 4 H's, aber rechts nur 3. Wenn ich eine Gleichung aufstelle, dann zähle ich immer ab, wie viel ich wovon auf jeder Seite habe und schaue, ob es links und rechts vom Reaktionspfeil auch genau gleich viel ist. Wenn dem nicht so ist, muss man die Gleichung noch einmal neu machen, am besten mit Lewis-Strukturformel, dann kann man immer gucken, ob irgendwo zu viele Verbindungen sind, die da gar nicht sein dürfen. Das hier ist das, was ich rausbekommen habe, sodass es passt:
H2SO4 +2 KOH => 2 H2O + K2SO4 (= Kaliumsulfat, das "-at" zeigt, dass es ein Salz ist. Das hast du oben schon richtig beschrieben)

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