Strafbar ist das "Flitzen" allenfalls als Erregung öffentlichen Ärgernisses, dafür muss sich aber ein Beobachter ernstlich verletzt fühlen. "Flitzer" überschreiten diese Erheblichkeitsschwelle aber regelmäßig nicht und fallen daher meist nicht unter den Tatbestand des § 183a StGB.

Du machst dich aber schadensersatzpflichtig. Muss beispielsweise der Verein an den Verband eine Strafe zahlen, kann der Verein die Summe von dir zurückfordern.

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Die Chefin darf dir verbieten, das Piercing während der Arbeitszeit zu tragen, jedoch nicht, es überhaupt stechen zu lassen. Kündigung erst nach Abmahnung. 

Soweit die rechtliche Situation. Zum Abschluss noch ein gut gemeinter Rat: Nasenpiercings sehen extrem dämlich aus. Viele Grüße

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Könnte ein rechtfertigender Notstand (16 OWiG) sein. Sofern du dem Verwarngeld (Strafzettel) erfolglos widersprichst, musst du allerdings ein Bußgeld plus eine Bearbeitungsgebühr bezahlen. Ich weiß nicht, ob der Aufwand und das Risiko es wert sind.

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Wenn man eine Straftat begeht, meldet sich bei einem der Staatsanwalt. Das macht er aber per Post, nicht per Pop-Up-Fenster ;)

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Sind halt Klischees. So wie dass Soziologen "containern" gehen, Philosophiestudenten am 1. Mai in Hamburg Steine werfen, Physikstudenten noch nie eine Freundin hatten und Sportstudenten nur am saufen sind....

Vermutlich ist bei einigen Vorurteilen was dran, sonst gäbe es sie nicht. Bei mir an der Uni (studiere Jura) gibt es schon einige Schnösel (einer hat mal in der Pause eines Blockkurses ne Zigarre geraucht) aber auch viele "normale".

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Du selbst, sofern du nicht eine Versicherung abgeschlossen hast, die dafür haftet. 

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Gehe nicht zur Vorladung, sondern such dir einen Anwalt. Der wird dir alles weitere Erklären.

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Sofern du dich mit gefälschten Dokumenten bewirbst: Eine fristlose Kündigung, die Rückforderung des Gehalts und eine Anzeige wegen Betrugs und Urkundenfälschung.

Wenn du im Zusammenhang mit deiner Tätigkeit Urkunden fälschst, dann kann das arbeitsrechtliche Schritte nach sich ziehen und gegebenenfalls zum Schadensersatz verpflichten.

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Da der Diebstahl durch das Verlassen der Verkaufsräume schon vollendet ist, kommt ein strafbefreiender Rücktritt vom Versuch durch das Zurückbringen/ Bezahlen der Bilder nicht in Betracht. Nur aus "Gnade" könnte der Ladeninhaber von einem Strafantrag absehen, sodass die Tat nicht weiter verfolgt wird.

Aber mal ehrlich: Da passieren ständig Fehldrucke, sodass längst nicht alle Fotos bezahlt werden. Wahrscheinlich wird es keiner merken und dich auf den Videos der Überwachungskamera auch niemand identifizieren können. Ich würde an deiner Stelle nichts machen und warten, bis Gras über die Sache gewachsen ist.

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Als Strafverteidiger verteidigt man nicht die Tat und die Ansichten des Angeklagten, sondern man verteidigt nicht weniger als den rechtsstaatlichen Grundsatz, dass jeder einen fairen Prozess bekommt. Nur wem eine Tat zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, wird auch verurteilt. Wenn noch offene Fragen im Raum stehen ist es die Pflicht des Verteidigers, den Finger in die Wunde zu legen. Somit kommt Strafverteidigern eine wichtige Rolle im Rechtsstaat zu.

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Hier liegt keine Körperverletzung vor, weil beim Passivrauchen im Freien die nötige Erheblichkeitsschwelle nicht einmal annähernd berührt wird. Wäre das so, dann hättest du dich ebenfalls strafbar gemacht - nämlich dadurch, dass du mit dem Kind nicht unverzüglich den Ort verlassen hast.

Sollte dagegen jemand dem Kind direkt den Rauch ins Gesicht pusten, liegt eine Körperverletzung vor - dazu gibt es Rechtssprechung.

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