Das genannte Produkt sagt mir jetzt nichts, aber als Fliesenleger kann ich dir sagen, dass es zahlreiche schöne Feinsteinzeugplatten in sehr guter Qualität gibt, die 6 mm dick sind. Mit Mörtel bist du da auch bei 8mm. Boden sollte man allerdings nicht mit Fliesen überkleben. Im Boden sind fast immer Bewegungen aufgrund des schwimmenden Estriches. Häufig wurden früher die Fliesen fehlerhaft mit Wandkontakt verlegt. Dies führt häufig zu Rissen im Estrich. Diese sind aufgrund der alten kleinformatigen, weichen Fliesen mit dicken Fugen nicht zu sehen. Wenn da jetzt großformatige harte Feinsteinzeugfliesen mit wenig schmalen Fugen gelegt werden, bekommen die Fliesen schnell Risse. Deshalb am Boden immer alte Fliesen abschälen, gegebenenfalls Risse verharzen und neue Fliesen mit fachgerechter elastischer Randfuge (Silikon) verlegen.

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Das ist ein Ausstellungsfoto eines Sanitärherstellers. Das sind meist keine Fliesen, sonder PVC in Fliesenoptik. Erkennt man an den fehlenden Fugen und Eckausbildungen. Geht schneller bei der Bemusterung und lässt sich leichter entfernen. Es gibt aber doch zahlreiche graue Fliesen in natursteinoptik. Fliesen kauft man im Fachhandel. Neben der Optik und der Qualität ist ja auch die Haptik wichtig.

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Wenn der Bauherr eine spezielle Gebäudeversicherung für die Bauphase hat (ich hatte damals eine), übernimmt diese Schäden z. B. durch Regenwasser, wenn das Dach noch nicht fertig ist, und sonstige Dinge, die beim Bauen passieren können, wo eine Handwerksfirma nicht für aufkommen kann. Ebenfalls ist hier der Diebstahl von Baustoffen und Wekzeugen mit versichert. Diese Versicherung haben aber nicht viele. Da bleibt der auf den Kosten sitzen, der laut Lieferschein das Material entgegen genommen hat. Hat also der Bauherr die Ware bereits laut Lieferschein entgegengenommen, so ist er für die Ware verantwortlich, hat der Handwerker die Ware entgegen genommen und noch nicht weiter berechnet, bleibt er auf den Schaden sitzen. Ansonsten ist das Schteiben ausreichend. Du bekommst eh einen Fragebogen der Versicherung.

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Also so einfach kann man nicht sagen, warum die Fliesen reißen. Dafür müsste man die gesamte Wand sehen und die genaue Chronologie des Vorschadens kennen, also warum Bautrocknung, was ist wo passiert, wurden Feuchtigkeitsmessungen gemacht etc. Der Schaden kann statisch bedingt sein, durch Bewegungen im Untergrund, oder halt mit Feuchtigkeit zusammenhängen (quellen von Gipsbausteinen z. B.) Ein guter Fliesenleger sollte das ausreichend beurteilen können, um passende Maßnahmen zu ergreifen. Die genaue Ursachenvorschung bedarf zunächst einen Gutachter für Fliesenarbeiten, am Besten von der Handwerkskammer empfohlen und ggf. eimen Statiker. Der Aufwand wäre unverhältnismäßig. Somit guten Fliesenleger bestellen.

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Das ist Trennmittel von der Produktion. Wenn die Fliese größer ist, als 30/60, verlegt man ohnehin buttering-floating Verfahren. D. h. du ziehst eine Zahnung Kleber auf dem Untergrund auf und spachtelst auf der Fliese mindestens einmal glatt Kleber auf. Ein guter Kleber ist natürlich Voraussetzung. Wenn ich mir nicht sicher über die Haftung bin, und ich bin Fliesenlegermeister, mache ich eine Probeverklebung. Ich klebe ein Reststück der Fliese mit dem Kleber, den ich verwenden will, auf meinen Untergrund, und stemme die Fliese am nächsten Tag wieder ab. Da kann ich die Haftung kontrollieren. Es darf keine saubere Seite geben. Es müssen auf jeden Fall Kleberreste am Untergrund und an der Fliesenrückseite sein. Wenn alles an der Fliese klebt, ist der Untergrund nicht okay ( nicht sauber, nicht grundiert, oder nicht fest), ist der Kleber komplett am Untergrund, und die Fliese richtig sauber, ist da ein Problem ( falscher Kleber, falsche Zahnung, mangelhafter Kontakt).

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1. Es gibt hunderte Handwerker, die jeden Tag mit der Flex Asbestplatten ohne Maske bearbeitet haben, ohne Probleme. Asbest schadet ohne Vorerkrankungen nur in extrem hoher Konzentration auf lange Zeit.

2. Das Problem mir Asbest ist, dass man gegen die Fasern, die sich in der Lunge absetzen, nicht machen kann. Also nicht behandelbar, sondern lediglich festellbar.

Also zum einen extrems unwahrscheinlich, dass du jetzt gesundheitliche Einschränkungen hast und zum anderen eh zu spät.

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Ablagen wirken übrigens mit Bodenfliesen gefliest aufgelockerter und sind stabiler

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In der Regel machen wir die Toilettenkästen auf 1,20, so dass diese mit 4 Ganzen in der Höhe passen. Eine Schnittkante in der Höhe wäre sehr auffällig und unschön.

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Du hast einen Preis für eine Leistung bekommen, wie ich das in deinen Kommentaren gesehen habe. Mit dem Preis warst du einverstanden und die Leistung ist erbracht, wie besprochen. Also ist doch alles gut. Sei froh, dass sie dazu noch so schnell waren. Du kannst doch nicht einfach die Leistung in Stundenlohn umrechnen. Du weist doch gar nichts über die Nebenkosten. Wieviel Arbeit steckt da noch am Hof dran, (in deinem Fall zerkleinern) welche Maschinen wurden noch gebraucht, Sicherheitsausstattu g etc. Deshalb macbt man ja einen Festpreis.

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Ist das jetzt eine Fliese, oder Vinyl. Du hast Fliese geschrieben und den wikilink von Vinyl geteilt. Also sollte es eine keramische Fliese sein, so gibt es keine mit Asbest. Es gab allerdings Fliesenkleber mit Asbestfasern. Wenn es Vinyl ist, so gab es auch Platten mit Asbest. Asbest dient übrigens nicht dem Brandschutz bei den meisten Baumaterialien, sondern der Faserverstärkung. Wie schon geschrieben wurde, ist nur der Staub in erhöhter Konzentration gefährlich. Also ich kenne viele Handwerker, die das Zeug x Jahre auf der Baustelle geflext und geschlagen haben und heute gesunde Rentner sind. Die Asbestlunge ist halt eine Berufskrankheit bei extremer Bearbeitung auf Dauer. Also kurzer Transport macht gar nichts. Aber normale Entsorgung wie beschrieben stimmt auch nicht. Ist Sondermüll (aber nicht teuer in der Entsorgung, da staatlich gefördert). Muss unbedingt von einer Spezialfirma entfernt werden. Die Fasern dürfen nicht im Objekt verteilt werden. Draußen Fassade oder Dach ist einfacher. Innen muss man mit Schutztüren zu Nebenräumen und Absaugung arbeiten. Und natürlich Schutzausrüstung.

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Das könnte Schiefer sein, dann ist er aber stark behandelt. Wahrscheinlich ist es eher Feinsteinzeug in Schieferoptik. Das Problem ist, dass die Reinigungsmittel genau gegensätzlich sind. Natursteinreiniger pflegt den Stein, und enthält leichte Wachspartikel. Wenn du damit Feinsteinzeug reinigst, hinterlässt das in den nächsten Jahren, ohbe das du es merkst, einen Schmierfilm. Umgekehrt ist ein Feinsteinzeugreiniger rüchstandsfrei reinigend. Wenn du dami Schiefer reinigst, wird dieser auf Dauer stumpf. Also da brauchst du genaue Angaben deines Vermieters oder Vorbesitzers. Oder ein Fachmann muss sich das vor Ort ansehen. Vor Ort würde ich das sofort sehen, aufgrund der Haptik.

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Das Foto ist sehr undeutlich, da es zu nah dran ist. Aber wenn es wirklich Ytonmauerwerk ist, lässt es sich leicht sägen. Entweder mit einer Ytonsäge (Handsäge, oder Maschine), oder mit einer großen Flex mit Diamantblatt (staubt tierisch), oder mit einer Bügelsäge (wird wellig, aber mit Türzarge drauf gehts). Schwierig ist halt Anfang und Ende. Erstmal quer ein paar mal einsägen und wegstemmen uns dann nach oben und unten weg schneiden. Vorsicht beim nachstemmen. Yton wird oft schlecht geklebt. Immer nach oben oder unten stemmen, nie von vorne oder hinten. Kann zu Rissen führen.

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Geht natürlich. Nicht Haftgrund, sondern Tiefengrund musst du streichen, damit der Boden gleichmäßig saugt bzw. gleichmäßig wenig saugt. Dann trocknet die Nivelliermasse nicht so schnell an, und verläuft besser. Aber grundsätzlich besser ist immer den Kleber abzufräsen. Entsprechende Fräsen mit Sauger kann man bei so ziemlich allen Werkzeugvermietern leihen. Spachtelmasse ist teuer und die Haftung hängt halt von der alten Kleberhaftung ab. Zudem baut man natürlich mehrere Schichten auf. Ist halt nicht so toll, kommt höher und vermindert die Qualität und Langlebigkeit. Ist wie alte Tapete übertapezieren. Geht, aber ist nicht toll.

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Also ich hatte in einer früheren Mietwohnung auf Teppich billigen Laminat gelegt, da ich zu geizig für Trittschalldämmung war. Ich hatte zum Zeitpunkt des Einzug in die Mietwohnung schon angefangen zu bauen. War also nur für 14 Monate. Ist jetzt 12 Jahre her, und der Laminatboden liegt immer noch einwandfrei ( kenne den Nachmieter). Also ohne Fußbodenheizung kein Problem.

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Also ich bin auch der Meinung etwas dicker und Gummiummantelt. Nicht unbedingt der Stabilität wegen, eher wegen der Wäscheklammern. Die Wäscheständer haben ja auch 6 mm Stangen.

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Es gibt grundsätzlich 2 Arten von Baustellen. Die Sanierungen, meist im Bestand, also bewohnt, und die Neubauten. Bei den Sanierungen kann man die Kunden ja nicht einfach ohne Heizung, Toilette oder Strom sitzen lassen. Muss ja weiter gehen. Und bei Neubauten hat man halt viel Platz und meist mehr Frischluft, als einem lieb ist. Die meisten Handwerksfirmen, wie wir, haben die Baustellen schon seit dem Frühjahr so entzerrt (was längere Bauzeiten zur Folge hatte), dass nur noch eine Firma pro Etage arbeitet. Somit keine Fremdkontakte. Selbst für unser Verhalten untereinander gibt es feste Auflagen der Handwerkskammern, wie z. B. Maskenpflicht in Firmenfahrzeugen. Handwerk ist definitiv Systemrelevant. Betrifft vielleicht nicht das frisch gestrichene Wohnzimmer, aber alle Notdienste, Straßenbauarbeiten, Sanitärbauarbeiten etc.

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Schade, dass hier, bis auf eine Ausnahme, nur falsche oder nicht korrekte Aussagen kamen. Also erstmal grundsätzlich zu dem Blödsinn, im Sommer ist der Boden wärmer. Natürlich ist er das. Es geht aber um die Ausdehnung beim Aufheizen. Wie wir schon in der Schule gelernt haben, dehnen sich Gegenstände aus, wenn sich diese erwärmen. Wenn dein Boden jetzt halt durchkühlt ist auf 10 Grad, was ein realistischer Wert im Winter bei Renovierungen ist, dann sind 20 Grad Vorlauf schon extrem. Wann du anfangen kannst den Boden wieder langsam aufzuheizen, hängt also von 2 Faktoren ab. 1. Wie kalt ist der Boden geworden ( ist nicht gleich Raumtemperatur), und 2. Wie schnell kann der Kleber die Belastung aufnehmen. Und bei 2 zählt die Aussage des Fliesenlegers, da dies Produktabhängig ist. Wir benutzen im Winter deshalb in bewohnten Objekten einen speziellen Kleber, der nach drei Tagen aufgeheizt werden kann. Dieser ist aber auch 1/3 teurer. Also richte dich nach den Angaben deines Fliesenlegers und heiz zur Not mit einem Elektrolüfter (nicht Gas, der bring Feuchtigkeit beim Verbrennen).

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Also bei so einem kleinen Antritt wird trotz Entkopplung die Fliese kaputt gehen. Zu hohe Punktbelastung bei der kleinen Fläche. Ich würde entweder die komplette Antrittstufe mit einem passenden Holzbrett verleimt auffüttern, oder einen Holzkeil vor die Schiene an der Fliesenkante setzten. Ideal wäre natürlich die Stufe anzuheben. Aber das wird jetzt nicht einfach sein.

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