Der Beitrag ist zwar schon lange her, aber vor Weihnachten nie ganz unaktuell.

Ja, Eiben können sehr gut als Weinachtsbaum verwenden werden. Ich benutze Sie schon seit Jahren und Sie sind immer ein besonderer Hingucker wenn Freunde und Verwandtschaft kommt. Eiben sind zwar einheimisch, aber können als Zimmerpflanze auch ganzjährig verwendet werden. Ich besitze eine ca. 15 jährige Eibe die bei mir in einem Gefäß auf dem Balkon steht. Ich hole Sie meist am 1. Advent schon in die Wohnung und schmücke Sie am 2. und das jetzt schon im 5. Jahr ohne das Sie irgendwelche Schäden genommen hätte.

Wenn Eiben gefällt und mit Wasser versorgt werden, bleiben die weichen Nadeln wochenlang frisch und grün. Sogar noch deutlich länger als bei Nordmanntannen. Der Umwelt zu liebe sollten aber keine gefällt werden da Sie für Vögel als Nistplatz und Futterquelle sehr wichtig sind.

Am besten ist es einfach eine Eibe zu kaufen, und Sie, wenn man will nach eigenen Wünschen in Formen zu schneiden, zu stutzen (theoretisch bis Bonsai Größe da Sie extrem schnittverträglich ist) oder frei wachsen zu lassen. Somit kann man rein theoretisch sein Leben lang ein und den gleichen Weinachtsbaum verwenden. Oder so wie ich, gleichzeitig als Osterbaum und Halloween Attraktionen. Es geht also nicht ökonomischer und ökologischer 😉

Noch ein kleiner Tipp. Neben der normalen Eibe mit ihren sehr dunklen Nadeln bei denen besonders heller Schmuck wie silber und weiß sehr hübsch aussieht, gibt es auch noch ihre Zuchtform die Goldeibe die grüne Nadeln mit goldgelber Umrandung hat. Gold und roter Schmuck sieht hier besonders gut aus! Außerdem besitzt Sie im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen kein Hatz. Die ist somit auch viel weniger entflammbar bei Echtkezen und es kann kein Harz auf den Boden tropfen.

Achtung: Meine Erfahrungen beruhen sich aber nur auf die einheimisch Eibe "Taxus Baccata". Bei anderen Gattungen habe ich keine Ahnung. Außerdem gibt es verschiedene Zuchtformen die sich in Größe und Wuchs unterscheiden. Man sollte also vorher kurz googeln und sich Gedanken machen ob man einen klassischen Baum, eine Säule oder gar eine Zwergform haben möchte die nicht größer als ein Meter wird.

Zum Schluss, wenn man von dem Fruchtfleisch der roten Beeren ein mal absieht, sind Eiben giftig! Grünzeug fressende Tiere sollten also keinen Zugang zum Baum haben. Durch bloße Berührung, auch beim Schneiden z.B. mit dem Saft, besteht keine Vergiftungsgefahr! Einmal davon abgesehen hat eine giftige Pflanze auch Vorteile. Eiben haben im Prinzip immer Bioqiallität. Da sie weder von Schädlingen wie Insekten noch von Pilzen befallen werden können, werden Sie auch nicht mit Pestiziden oder Herbizideden behandelt wie es bei klassischen Fichten und Tannen der Fall ist.

Grüße und fröhliche Weihnachten

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Der Beitrag ist zwar schon lange her, aber vor Weihnachten nie ganz unaktuell.

Ja, Eiben können sehr gut als Weinachtsbaum verwenden werden. Ich benutze Sie schon seit Jahren und Sie sind immer ein besonderer Hingucker wenn Freunde und Verwandtschaft kommt. Eiben sind zwar einheimisch, aber können als Zimmerpflanze auch ganzjährig verwendet werden. Ich besitze eine ca. 15 jährige Eibe die bei mir in einem Gefäß auf dem Balkon steht. Ich hole Sie meist am 1. Advent schon in die Wohnung und schmücke Sie am 2. und das jetzt schon im 5. Jahr ohne das Sie irgendwelche Schäden genommen hätte.

Wenn Eiben gefällt und mit Wasser versorgt werden, bleiben die weichen Nadeln wochenlang frisch und grün. Sogar noch deutlich länger als bei Nordmanntannen. Der Umwelt zu liebe sollten aber keine gefällt werden da Sie für Vögel als Nistplatz und Futterquelle sehr wichtig sind.

Am besten ist es einfach eine Eibe zu kaufen, und Sie, wenn man will nach eigenen Wünschen in Formen zu schneiden, zu stutzen (theoretisch bis Bonsai Größe da Sie extrem schnittverträglich ist) oder frei wachsen zu lassen. Somit kann man rein theoretisch sein Leben lang ein und den gleichen Weinachtsbaum verwenden. Oder so wie ich, gleichzeitig als Osterbaum und Halloween Attraktionen. Es geht also nicht ökonomischer und ökologischer 😉

Noch ein kleiner Tipp. Neben der normalen Eibe mit ihren sehr dunklen Nadeln bei denen besonders heller Schmuck wie silber und weiß sehr hübsch aussieht, gibt es auch noch ihre Zuchtform die Goldeibe die grüne Nadeln mit goldgelber Umrandung hat. Gold und roter Schmuck sieht hier besonders gut aus! Außerdem besitzt Sie im Gegensatz zu anderen Nadelbäumen kein Hatz. Die ist somit auch viel weniger entflammbar bei Echtkezen und es kann kein Harz auf den Boden tropfen.

Achtung: Meine Erfahrungen beruhen sich aber nur auf die einheimisch Eibe "Taxus Baccata". Bei anderen Gattungen habe keine Ahnung. Außerdem gibt es verschiedene Zuchtformen die sich in Größe und Wuchs unterscheiden. Man sollte also vorher kurz googeln und sich Gedanken machen ob man einen klassischen Baum, eine Säule oder gar eine Zwergform haben möchte die nicht größer als ein Meter wird.

Zum Schluss, wenn man von dem Fruchtfleisch der Beeren ein Mal absieht, sind Eiben giftig! Grünzeug fressende Tiere sollten also keinen Zugang zum Baum haben. Durch bloße Berührung, auch beim Schneiden z.B. mit dem Saft, besteht keine Vergiftungsgefahr! Einmal davon abgesehen hat eine giftige Pflanze auch Vorteile. Eiben haben im Prinzip immer Bioqiallität. Da sie weder von Schädlingen wie Insekten und Pilzen befallen werden können, werden Sie auch nicht mit Pestiziden oder Herbizideden behandelt.

Grüße und fröhliche Weihnachten

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