Nein, man muss Hunde nicht anschnallen. Nach § 23 der Straßenverkehrsordnung ist der Fahrer aber dafür verantwortlich, dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges durch die Ladung oder die Besetzung (auch Tiere) nicht beeinträchtigt wird. Tut man das nicht, kann es eine ordentliche Geldstrafe und gegebenenfalls auch Punke in Flensburg nach sich ziehen. Und im Falle eine Unfalles muss die Versicherung nicht zahlen. Dabei ist es aber egal, wo der Hund sitzt. Egal ob im Fußraum, auf dem Sitz oder im Kofferraum.

Zur Sicherung gibt es folgende Möglichkeiten:

  1. Transportbox
  2. Hundesicherheitsgurte
  3. DoggySafe
  4. Abtrennung des Fahrzeuginnenraums / Laderaumes

Hier findest du mehr dazu:

http://www1.adac.de/Search/SearchResult/RW_SearchResult.asp?id=0&location=2

Wir schützen im Übrigen nicht nur uns. Denn günstige Anschnallgurte sind meist nur zur Fixierung gedacht, nicht aber zur Sicherung des Hundes. Es kann also mit diesen Teilen trotzdem passieren, dass der Hund bei einem Unfall Schaden nimmt oder ums Leben kommt. Wir haben deshalb etwas tiefer in die Tasche gegriffen und haben unseren Hunden jeweils einen DoggySafe gekauft (Kosten: Jeweils 130€). Noch haben wir genug Platz im Auto, um diese Teile aufzustellen. Wenn dann einmal Kinder dazukommen sollten, dann ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir unser jetziges Auto in einen 7-Sitzer umtauschen.

PS: Airbags sollte man für den Beifahrersitz in dieser Zeit aber abschalten!

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Die Zähne sind wahrscheinlich nicht faulig, sondern dein Kleiner hat Zahnstein. Wäre jetzt meine erste Vermutung. Da hilft jetzt erst mal nur eines: Ab zum TA und Zahnstein enfernen lassen.

Danach: Bitte mit dem TA abklären ob Magenprobleme o.ä. vorliegen. Wenn ja, dann bitte was dagegen tun.

Auf jeden Fall ab sofort Zähne putzen. Das ist wirklich mein Ernst. Es gibt Hundezähnbürsten oder auch so kleine "Waschlappen", die man über den Finger stülpen kann. Mit denen macht man den Hunden dann die Zähne sauber. Zusätzlich hilft das Abnagen von Knochen. Unser Timmy neigt auch zu Zahnstein und Benji hatte schon krassen Zahnstein, als wir ihn übernommen haben. Seit wir das wissen, geben wir ihnen PlaqueOff ins Futter. Es hilft! Der Zahnstein bei Timmy ist ausgeblieben und bei Benji zurückgegangen. Bestell' dir am besten gleich eine große Packung. Ich bin allerdings zu geizig, das in Deutschland zu tun. 420g kosten hier 130€ + Versand. In Enland zahle ich mit Versand runde 50-60€ für die gleiche Menge und dasselbe Produkt. Schau' mal hier: http://www.petremedies.co.uk/product.asp?strParents=&CATID=0&PID=396&strPageHistory=search&numSearchStartRecord=1

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Ich finde einige Aussagen hier ziemlich seltsam! Die Frage sollte doch nicht sein: Lohnt sich das? Viele Menschen zahlen auch jeden Monat hunderte Euro an die Krankenkasse. Ist man dann krank, zahlt man noch 10€ "Eintritt" und bekommt ein Rezept, auf dem nur Dinge stehen, die man eh selbst zahlen muss. Zumindest muss man immer noch 5€ zuzahlen. Fragt sich denn da jemand: Sollte ich auf die Versicherung verzichten? Lohnt sich das überhaupt?

Das Problem liegt ganz eindeutig darin, dass jeder sagt: "Ach, ich lege lieber was zurück!" Es gibt auch bestimmt Personen, die das machen. Aber ich lege fast die Hand dafür ins Feuer, dass die wenigsten das wirklich machen. Und wenn, dann würde viele davon im "Notfall" (= Waschmaschine kaputt) an das Geld rangehen. So ist es nun mal! Da braucht man sich selber nix vorzumachen.

Wir haben zwei Havaneser. Für einen haben wir eine Vollversicherung, für den anderen eine OP-Versicherung. Diese werde ich aber im nächsten Jahr aufstocken zu einer Vollversicherung. Dazu muss allerdings erst das laufende Versicherungsjahr um sein. Leider hat man bei der Agila 3 Monate Wartezeit. Unsere gelten ab Januar. Ich habe in den letzten 4 Wochen 470€ beim TA gelassen. Davon hätte ich für beide Hunde fast 7 Monate die Vollversicherung zahlen können. Und es soll schon Fälle gegeben haben, da mussten Hunde operiert werden. Den Besitzern ist beinahe alles aus dem Gesicht gefallen, als sie eine Rechnung über 4.000€ bekommen haben! Da zahle ich lieber jeden Monat 70€ und bin aber auf der sicheren Seite.

Wir haben die Versicherung. Bei uns war aber nie die Frage, ob sich das "lohnen" würde. Ich hoffe ehrlich gesagt nicht, dass sie sich mal lohnt. Denn das würde bedeuten, dass mein Hund ziemlich krank wäre. Und das wünscht sich ja hoffentlich kein Mensch!

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Unsere Hundeschule hat uns das Buch "Clickertraining" von Birgit Laser empfohlen. Es ist im Cadmos-Verlag erschienen. Ein sehr gutes Buch für Einsteiger, das die Grundlagen des Konditionierens recht einfach erklärt. Auch zum Thema "Timing" sind einige gute Tipps enthalten.

Trotzdem bietet es sich an, einen Kurs in der HuSchu zu besuchen. Unsere bietet leider auch nur Theoriekurse an. Da kann ich mir auch das Buch kaufen und immer mal wieder reinschauen, wenn etwas unklar ist. Und Fragen dann der Hundetrainerin stellen, sofern das Buch sie nicht beantwortet. :-)

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Ehrliche Antwort? Mit so einer Intention sollte niemand Hunde züchten... Hunde züchtet man aus Liebe zum Tier und insbesondere zu einer bestimmten Rasse. Es ist viel Arbeit, die nicht nur 8-12 Wochen dauert. Du musst mind. eine gute Hündin kaufen, die gutes Futter und sehr viel Pflege benötigt. Du musst mit ihr zu Ausstellungen fahren und gut abschneiden. Ansonsten bekommst du wohl kaum eine Zuchtzulassung. Um ein guter Züchter zu werden musst du dir Bücher kaufen, dich mit anderen Züchtern austauschen und zumindest mal ein Züchterseminar besuchen...

Ist es dann soweit, dass deine Hündin Welpen bekommt, dann ist es ein Tag- und Nachtjob. Die Welpen liegen nicht nur in der Ecke rum oder schmusen mit ihrer Mutter. Sie machen sehr viel "Dreck", den du beseitigen musst. Denn sie kommen noch nicht stubenrein zur Welt. Sie wollen auch sozialisiert werden. D.h. du musst sie an Alltagsgeräusche, wie den Staubsauger oder auch den Fön gewöhnen. Du musst mit ihnen trainieren, an der Leine zu gehen und mit ihnen einen Stadtbummel machen, wenn sie alt genug sind.

Alles in allem ist das verantwortungsvolle Züchten auch keine billige Angelegenheit. Man zahlt TA-Kosten für Impfungen und Entwurmungen. Die Würfen müssen abgenommen werden und Papiere müssen ausgestellt werden, etc. Man sollte nicht drauflegen müssen, aber reich werden wirst du wohl nicht damit. Denn wenn du zu teuer bist, dann wird keiner seine Welpen bei dir kaufen.

Mein Rat: Lass es sein. Deine Motive zu züchten sind nicht die richtigen!

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Ja, natürlich dürfen Hunde rohes Fleisch fressen. Noch bevor wir unseren ersten Hund zu uns nach Hause geholt haben, habe ich mich eingehend mit den verschiedenen Futterarten für Hunde beschäftigt. Ursprünglich wollten wir "nur" ein hochwertiges Nassfutter geben, doch dann stieß ich auf das Thema "Barfen". Ich habe Bücher gekauft und mich informiert. Nach ein paar Tagen hatte ich ein tolles Programm für den PC erstellt, dass mir nach der Eingabe des Gewichts des Hundes genau anzeigt, welche Dinge unser Hund braucht. Dazu gehören Gemüse, Obst, Muskelfleisch, Innereien, Pansen/Blättermagen und rohe Fleischknochen.

Ich hatte auch zunächst Bedenken, dass meine Hund vielleicht nicht so dort rangehen würden. Aber alle drei fahren total auf ihr Fresschen ab! Man muss natürlich ausprobieren, was den Hunden schmeckt und was nicht. Timmy hasst z.B. Seelachs und Benji mag keine Rinderlunge. Aber das geht einem sicher bei Dosen- bzw. Trockenfutter genauso. Was ich sehr an dieser Art den Hund zu füttern schätze, ist dass nur sehr wenige Hunde Allergien ausbilden, was beim Füttern von Getreide (sehr oft und in viel zu großen Mengen in TroFu) doch recht häufig der Fall ist.

Vermeiden sollte man allerdings, dass die Hunde rohes Schweinefleisch bekommen. Wie andere hier schon angesprochen haben, kann der Hund sich daran möglicherweise mit dem Aujeszky Virus (Pseudowut; gehört zur Familie der Herpesviren) infizieren. Für Menschen ist dieser nicht gefährlich und eigentlich wurde in 2004 behauptet, dass Deutschland frei von diesem Virus wäre. Doch selbst in diesem Jahr (2009) ist der Virus hier in Deutschland aufgetaucht... Deshalb: Schweinefleisch bitte gut durchbraten!

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Naürlich funktioniert das alles. Warum sollte es nicht so sein? Ich habe es im Übrigen auch getestet und dann beibehalten, weil es einfach toll ist, wenn man spontan noch was bestellen kann und es ist am nächsten Tag da. Amazon Prime lohnt auf jeden Fall und ist ein super Service!

Bedenken solltest du aber eines: Jedes Mitglied bekommt diesen Gratis-Monat nur einmal! Aber wenn du es sonst nicht brauchst, warum nicht?

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Wir haben zwei Havaneser und ich würde sie nicht mehr missen wollen. Sie sind das Wunderbarste, was und passieren konnte! Allerdings schließe ich mich den Ausführungen von Michaela an. So viele schöne Seiten das Halten eines Havis auch haben mag: Es gibt auch Kehrseiten. Gerade Havaneser brauchen sehr lange, bis sie wirklich stubenrein sind. Auch wenn andere Hund mit 15 oder 20 Wochen nicht mehr in die Wohnung machen, gilt das nicht auch für Havis. Manche sind mit 12 Monaten noch nicht zuverlässig stubenrein. Neben all den positiven Eigenschaften, hat der Havi auch ein sehr einnehmendes Wesen. Er möchte immer im Mittelpunkt stehen und braucht sehr viel Aufmerksamkeit. Das mag für dich im ersten Moment sicher so klingen, als ob es kein Problem für dich wäre. Das dachten wir zunächst nämlich auch. Allerdings muss man sich erst einmal daran gewöhnen und in den ersten Wochen ist das ziemlich anstrengend. Ab sofort wirst du nämlich nie mehr alleine sein. Ein Havaneser folgt dir auf Schritt und Tritt. Er ist immer bei dir. Und wenn du nur zur Toilette gehst... Mir würde es heute fehlen, wenn meine zwei Stinker nicht immer bei mir wären, aber es ist nicht jedermanns Sache. Zudem hat auch schon jemand angesprochen, dass Havis sehr wissbegierig sind! Das stimmt. Das bedeutet für dich aber auch, dass du ihm sehr viel bieten musst. Ihm reicht es manchmal nicht, einfach nur dazuliegen und zu schlafen. Havis wollen gefordert und gefördert werden.

Die Haarpflege ist ein anderes Thema. Sie dauert nicht nur lange, sondern ist auch sehr kostenintensiv. Du benötigst jede Menge Kämme und Bürsten und eine gute Pflegeserie (Shampoo, Conditioner, Augen- und Ohrenpflege, etc.). Alleine dafür habe ich knapp 400€ ausgeben müssen, um eine Grundausstattung zu haben. Natürlich kann man auch sagen: Dann gehe ich eben zum Frisör! Aber dann sollte man doch lieber darüber nachdenken, eine andere Rasse zu nehmen. Havis sind nicht die einzigen Hunde, die tolle und liebe Familienhunde sind.

Zudem habe ich gelesen, dass du in 1993 geboren wurdest. D.h. du bist jetzt 16 Jahre alt. Wer wird für den Hund aufkommen? Alleine in der Anschaffung kostet ein solcher Hund 800€ aufwärts. Wir haben sogar 1.250€ gezahlt, weil das der übliche Preis hier in der Gegend ist. Du braucht mehrere Körbchen / Decken, einen Fressnapf, Leine und Geschirr / Halsband, etwas um den Hund im Auto anzuschnallen (ist Pflicht!), sofern ihr ein Auto habt oder eben eine Box, Spielzeg, und und und. Zusätzlich benötigt ein Hund gutes Futter. Havis sind oft sehr mäkelige Esser und gehen an schrappiges Trockenfutter nicht ran. Für ein gutes Futter (z.B. Terra Canis Nassfutter) musst du pro Tag etwa ab 50 Cent rechnen. Das macht 15€ pro Monat und hört sich noch nicht so viel an. Aber du brauchst auch Leckerlies, musst Hundesteuer (ab ca. 30€ aufwärts pro Jahr) und eine Versicherung (ab ca. 50€ aufwärts pro Jahr) bezahlen. Wenn du einen gut erzogenen Hund möchtest, dann solltest du eine Hundeschule besuchen. Vor allem, wenn du bisher keine Erfahrung damit hast. Diese kostet auch pro Stunde locker 5€. Tierarztkosten muss man leider auch immer wieder mit einkalkulieren. Der Hund muss entwurmt werden (oder zumindest eine Kotprobe eingeschickt werden) und zwar 4 x pro Jahr = je nach Gewicht des Hundes 2,50-5€ x 4 = 10-20€. Dann muss er einmal pro Jahr geimpft werden. Das sind ca. 50-60€. Und krank wird er ja auch ab und an. Wir haben, nur alleine für Krankheiten, 400€ in den letzten 4 Wochen beim Tierarzt gelassen.

Ich möchte dir nur mal kurz vorrechnen, was unsere beiden Hunde pro Jahr kosten (ohne Tierarztkosten für Krankheiten):

  • Futter (wir barfen = füttern roh): 42€ pro Monat = 504€
  • Steuer: 108€
  • Haftpflichtversicherung: 105€
  • Impfungen: 120€
  • Entwurmung: 30€
  • Leckerlies: 100€
  • Mittel zur Parasitenbekämpfung: 80€
  • Hundeschule: 576€
  • Krankenversicherung: 888€
  • Pflegeprodukt: 100€

Macht also 2611€ für zwei Hunde. Teilst du das durch zwei, hast du in etwa das, was dein Hund dich im Schnitt in einem Jahr kostet. Und da sind noch keine Späßchen wie Agility in der HuSchu drin. Nur die Grunderziehung. Eine Krankenversicherung ist kein Muss. Ich habe sie dennoch und wie man sieht: 400€ in einem Monat... Da zahle ich lieber jeden Monat 74€ an die Versicherung, dann tut es nicht ganz so weh! Ein Havi kostet mitunter zwar beim TA nicht ganz so viel, ist aber ansonsten recht anspruchsvoll.

Ich möchte dich keinesfalls von deinem Wunsch abhalten. Denn in meinen Augen rechtfertigt die Liebe, die uns die beiden geben, alle Kosten! Sie sind jeden Cent wert, den wir für sie ausgeben! Nur sollte man sich vorher darüber im Klaren sein: Kann und will ich mir das leisten?

Hier noch mal ein Link für weitere Infos: http://www.hiltel.com/download/kosten.pdf

Wenn ihr euch für einen Havi entscheiden solltet, dann geht bitte, bitte zu einem seriösen Züchter. Denn wie oft sind Leute schon auf Vermehrer reingefallen und haben nichts gespart, sondern im Gegenteil, sogar noch draufgelegt. Infos gibt es momentan auch bei Tasso: "Wühltischwelpen - Nein, danke!"

Und nun viel Erfolg, beim Treffen der richtigen Entscheidung!

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Die Geister scheiden sich bei diesem Thema leider. Die Antwort ist jedoch so leicht: Schau' dir deinen Hund an und du wirst merken ob er eine Jacke braucht oder nicht. Man kann nicht alle Hunde über einen Kamm scheren und ich finde es unpassend, pauschale Aussagen darüber zu treffen. Ein Hund ist nicht wie der andere. Wir Menschen sind doch auch nicht alle gleich! Nur weil wir alle Haut haben (so wie Hunde Fell haben), heißt das nicht, dass wir auch alle mit den gleichen klimatischen Gegebenheiten klarkommen! Viele Hunde bekommen, wenn es kalt wird, ein Winterfell. Es gibt jedoch auch Rassen, die haben und hatten noch nie Unterwolle o.ä., die sie vor Kälte schützt. Zudem muss man auch immer sehen, dass gerade kleine Rassen sehr viel näher am Boden leben, als große, und die Hunde somit sehr viel schneller nass und durchgefroren sind. Dies führt dann dazu, dass man entweder nur sehr kurze Spaziergänge machen kann oder der Hund evtl. krank wird.

Wir haben einen Spitzmischling und zwei Havaneser. Ich würde nie im Leben auf die Idee kommen, der Spitzdame einen Pulli oder eine Jacke anzuziehen. Unsere beiden Havaneser frieren jedoch sehr schnell und sind bei Nässe immer sehr schnell nass. Am Anfang kam ich mir auch etwas seltsam vor. Aber viele Leute meinen eben, sie wüssten es besser. Man muss für sich selbst entscheiden, was einem wichtig ist: Ein gesunder und nicht durchgefrorener Hund oder kein Geschwätz der Leute! Mir ist letzteres egal, denn ich will, dass es meinen Hunden gut geht. Dafür muss ich mir anschauen, wie sie gestrickt sind und dementsprechend entscheiden.

Im Übrigen finde ich es erstaunlich, dass uns bisher immer dazu geraten wurde, dem Hund etwas anzuziehen, wenn er zittert. Sei es die Hundetrainerin, die Züchterin oder auch der TA. Sollte einem das nicht zu denken geben?

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Soll ich ganz ehrlich sein? Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber ich denke nicht, dass ein Hund bei dir glücklich wäre. Das hat nichts mit dir als Person zu tun, sondern einfach mit deiner Lebenssituation. Du bist mehr als 9 Stunden nicht zuhause. Was passiert in dieser Zeit mit dem Hund? Er sitzt alleine zuhause und wartet auf dich. Hunde sind Rudeltiere und es bekommt ihnen nicht gut, wenn sie jeden Tag so lange alleine sein müssen. Zumal sie sich von Zeit zu Zeit auch mal lösen können müssen. Stell' dir mal vor, du dürftest 9 1/2 Stunden nicht auf die Toilette.

Ich will nicht sagen, dass ein Hund nie alleine sein darf. Im Gegenteil! Ein Hund muss lernen, auch mal alleine sein zu können. Aber damit meine ich definitiv keine 9 Stunden.

Sei fair dem Hund gegenüber. Du freust dich vielleicht über ihn. Aber bedenke auch, dass es ihm auch gut gehen muss. So egoistisch darf man nicht sein.

Und ein Welpe wäre in deiner Situation absolut ungeeignet. Wir haben auch einen 5 Monate alten Hund. Zu Beginn musste ich nachts alle zwei Stunden aufstehen und auch tagsüber musste ich alle 1 1/2 Stunden mit ihm raus. Und auch heute kann ich den Kleinen noch nicht so lange alleine lassen. Das muss man erst trainieren und den Hund langsam daran gewöhnen.

Ich wünsche mir, dass du deine Idee noch einmal überdenkst und die richtige Entscheidung triffst!

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