Bekomme ich von der Bank das Darlehen (Hauskauf)?

11 Antworten

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Meinung vom Fachmann: JA! Begründung: 180.000 Kredit kosten bei 4,5% Zins auf 10 Jahre fest (geringe Abweichung möglich) und 1% Tilgung monatlich 825 Euro. Mit KfW-Mitteln könnte man es noch etwas günstiger machen. Das Eigenkapital ist zwar nicht hoch, aber noch im Rahmen für betimmte Banken. Flexible Banken rechnen bei einem Ehepaar mit 1 Kind ca. 1.100 Euro Lebenshaltungskosten. Bei 2.648 Haushaltseinkommen ist also genug Überschuß übrig. Bei vielen unserer Banken ließe sich so eine Finanzierung problemlos darstellen. Es dürfen natürlich keine weiteren Belastungen für Autofinanzierungen, Ratenkredite o.ä. vorhanden sein, die den Überschuß auffressen. Allerdings sollte man sich bei einem unabhängigen Finanzierungsberater erkundigen, der viele Banken vergleichen kann und auch wertvolle Tips geben kann. Das kostet den Kunden nichts extra, denn der bekommt von der gefundenen Bank sein Geld. Ich z.B. würde zu einer höheren Tilgung raten und mir auch eine längere Zinsbindung von 15 Jahren überlegen.

Danke für die Antwort (vom Fachmann). Na da bin ich einwenig erleichtert. Übermorgen werden wir es wissen, ob dass alles so funktioniert wie wir uns das vorgestellt haben.

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Widerspruch: Bei einem Kaufpreis von € 180000.-- dürfte der Beleihungswert - je nach Lage des Objekts - eher bei € 160000.-- liegen. Und seriöse Banken finanzieren davon wiederum nur bis zu 80% (die Tage der 100 - 120%-Finanzierungen liegen lange hinter uns). Damit beliefe sich die max. Darlehenssumme auf € 128000.-- bis € 144000.-- (selbst wenn man Kaufpreis == Beleihungswert setzen würde). Zudem ist einem Immobilienerwerber dringend anzuraten, sich ein gewisses Restpolster an EK zurückzuhalten, um in den Jahren der Tilgungsfrist auch allfällige Reparaturen und sonstige Aufwendungen tragen zu können.

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@FordPrefect

Sorry, aber Immofinanzierungen sind mein Tagesgeschäft, daher: "Einspruch abgelehnt." :) So wie von Ihnen abgedruckt rechnet kaum eine Bank, denn die würden dann nur noch sehr wenig Geschäft machen. 128.000 sind nur 71% des Kaufpreises; mit so einer Bank würde ich gar nicht erst zusammenarbeiten. Sicher gibt es Banken, die den Beleihungswert ermitteln, indem sie 10% Sicherheitsabschlag vom Kaufpreis machen. Es gibt aber genügend Banken und sogar einige Sparkassen, die ohne weiteres den vollen Kaufpreis finanzieren, wenn die Bonität des Kunden stimmt. Das was über die 80%-ige Beleihung hinausgeht nennt man Blankoanteil und für den muß der Kunde halt gut sein. Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind hier tendenziell restriktiver, Großbanken und Spezialinstitute nicht.

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@Hypothekenteam

Hm. Bei einem Kaufpreis von € 180000.-- für ein Haus kann es sich bei dem Objekt aber entweder nur um eine Gebrauchtimmobilie oder um ein kleineres Anwesen außerhalb der Ballungsräume handeln. Ob das tatsächlich noch durch eine Bank in der von Ihnen genannten Höhe finanziert wird, würde ich eher bezweifeln, aber bekanntlich gilt ja "Versuch macht kluch" :-))
Ich habe selber (u.a.) Anfang 2001 eine 100%-Finanzierung erhalten, aber das war selbst damals nur mit erstklassiger Bonität zu machen. Und ich tilge natürlich auch mit 3,5% - das ist schon ein beträchtlicher Unterschied.

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@FordPrefect

Dem kann ich auch nicht zustimmen. Wir wissen doch gar nicht, wo das Haus steht. Beispiel: freistehendes EFH in 30880 Laatzen (ca. 10km vor Hannover), Neubau mit 360 qm Grund kostet 175.000 Euro. immobilien-Scout24-ID: 51145284. Wir müssen es auch nicht durch Versuch probieren, sondern wir haben 1-2 solche Finanzierungen im Monat und die klappen, auch mit 1% Tilgung, obwohl wir den Leuten schon eine Tilgung von mindestens 2% anraten.

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@Hypothekenteam

Mhmm. Für das Geld bekommt man bei uns gerade mal eine 2/3-Zimmer-ETW mit 65m², und die auch nur in den Außenbezirken.

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Ganz ehrlich: Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht. Ihr verdient zwar nicht schlecht, aber mehr als 60% des Beleihungswertes zahlt derzeit fast keine Bank bei Immobiliendarlehen aus - und das auch nur bei wenigstens 30% EK. Bestenfalls könnte Euch eine Bausparkasse bei dieser Finanzierung helfen, weil deren Instrumente (Kombidarlehen zusammen mit BSP) das eher erlauben. Aber solche Finanzierungen sind aufwendig und entsprechend teurer als gängige Darlehen mit Grundschuld; zudem nutzen sie nur Darlehensnehmern mit hohen steuerlichen Belastungen und bei Fremdvermietung (wegen der Anrechenbarkeit der Finanzierungskosten).

ich denke nein,das eigenkapitalist zu wenig,es sollte schon 1/4 sein,kannst ja dein abtrag mal selbst ausrechnen bei 10 jahre fest, 4,5% zinsen,1% abtrag,plus nebenkosten,heizung,strom,steuern,geb.vers,müll,alt.neu-wasser,instands.rückl.schornf.,viel spass,alleine schon was man vorweg zahlen muß,da gehen schon die 20t drauf,also träum weiter

Das was man vorwegzahlen muss, haben wir bereits auf der Seite (ca. 12.000,00 €, für Notarkosten, Grunderwerbskosten, Grundbucheintrag, Maklerkosten fallen nicht an, da Privatverkauf...ec.) Trotzdem danke für deine ehrliche Meinung. Am Donnerstag werden wir es sehen, ob wir das Darlehen bekommen oder nicht!!

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@annahausmann

viel glück wünsch ich euch,aber rechnet lieber dreimal nach,denn das sind jahre,wehe es kommt eine ebbe zeit,ich sprech aus erfahrung

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