Ja

Kreuzfahrten siollten grundsätzlich verboten werden. Sie sind in vieler Hinsicht eine Katastrophe: für die Umwelt, für die Wirtschaft der Länder und Städte, die angefahren werden, für die übergewichtigen Leute. Fast die ganze Wertschöpfung einer Kreuzfahrt geht zurück in die Taschen derer, die so reich sind, dass sie solche Schiffe bauen lassen konnten. Zurücvk bleibt zerstörte Umwelt - bei weitem nicht nur in der (Ant-)arktis.

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Egal um welches Produkt es sich handelt, muss man immer in Betracht ziehen, wie es produziert wurde, woher die Rohstoffe kommen, wie es transportiert wird und wie weit und v.a. wie lange es verwendet und wieder verwendet werden kann und am Ende wie es entsorgt oder recycelt wird. Die einmal verwendete Papiertüte schneidet vielleicht gegen die mehrfach verwendete Plastiktüte schlechter ab. Wenn die Papiertüte aber mehrfach verwendet wird und am Ende im Altpapier landet sicher besser.

Das sind alles hoch komplexe Stoffkreislaufberechnungen, die fast niemand berechnen kann und es hängt auch davon ab, was man genau berechnen will zB nur die CO2-Bilanz oder auch andere ökologische Auswirkungen wie zB Platikmüll in der Umwelt oder Pestizidauswirkungen auf die Biodiversität.

Als einfache Grundregel kann man sagen, jede einmalige Verwendung ist schlecht. Mehrfachverwendungen sind sinnvoll und die richtige Entsorgung in unserem halbwegs guten Recyclingsystem ist genauso wichtig.

Gute Quelle für all diese Fragen www.umweltberatung.at

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Die ganze Welt lacht nicht über Deutschland und viele andere EU-Staaten. (Ihr Deutschen meint mnchmal ihr seid alleine im Westen.) Die Staaten, die sich an die Klimaziele halten, werden von vielen anderen Ländern beneidet und nachgeahmt. Es ist nicht schlimm Vorbild für eine gute Sache zu sein.

Im übrigen ist da von Zwang eigentlich keine Rede. Das Erreichen der Klimaziele beruht auf freiwilligen Vereinbarungen.

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Deine Frage kann man nicht richtig beanworten aus zwei Gründen:

Erstens sind diese Länder so groß, dass verschiedene "Völker", "Phänotypen" oder wie immer man diese Menschengruppen bezeichnen will, innerhalb dieser Länder wohnen. Auch einen typischen Deutschen oder Italiener gibt es nicht, in Norddeuschland gibt es mehr blonde, hellere, in Süddeutschland mehr dunklere Mernschen.

Zweitens sind die Menschen, die dauerhaft zu uns kommen nicht besonders typisch für ihr Land. Es handelt sich oft um die ländlichen Bevölkerungen des jeweiligen Staates. Die StädterInnen sehen oft anders aus, ihr Aussehen fällt aber bei uns nicht auf.

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In der reinen Form ist keiner dieser "Ismen" gut. Am ehesten noch Ubuntu. Jede dieser alten und traditionsbelasteten Wirtschaftsformen (und die darauf fußenden Gesellschaftssysteme!) haben ihre guten Seiten und ihre gräßlichen Auswüchse. Derzeit sind diese gerade beim Kapitalismus besonders schrecklich anzusehen.

Was wir für die Zukunft brauchen ist eine Mischung von den dreien: zB ökosoziale Marktwirtschaft mit Schwerpunkt Klimaverträglichkeit.

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Lerntipps, wenn man einfach zu radikal ist, um für die Schule zu lernen?

Hey,

Das Problem ist ja irgendwie (also nicht meins, sondern der Gesellschaft), dass es die ganze Zeit darum geht, so viel zu produzieren wie möglich, wobei es haufenweise Überproduktion gibt, viel wenigen gehört und vielen wenig. Was bringt es dabei, für die Schule zu lernen? Das frage ich mich die ganze Zeit. Das frage ich mich immer. Selbst in Klausuren.

Genauso ist das mit den Aufgabenstellungen in Arbeiten oder direkt beim Lernen: Ich denke mir "fck off, ich hab kein Bock und schreib über das, was ich will“. Naja, Lehrer finden das nicht ganz so krass.

Nebenbei will ich aber auch mich bilden. Nicht das, was andere mir vorschreiben. Nicht das, was mir der Staat aufzwingt. Nicht das, was dazu führt, dass alle gegeneinander wettstreiten. Aber ich will studieren. Soziologie oder irgendsowas. Und dann irgendwas lustiges machen, da habe ich ja dann immer noch große Auswahl. Flüchtlingshilfe. Kinderheim. Kinderhilfe. Journalist. Autor. Oder halt in kurdischen Gebieten der Türkei politisch engagieren. Gibt einige Gebiete, in denen es sich lohnt, für Menschenrechte etc zu kämpfen. An sich würde ich auch in einem Kollektiv (Agrarwirtschaft oder Produktion) arbeiten. Oder "ehrenamtlich" irgendwas. Kein Plan.

Was denkt ihr? Mit diesen Zielen im Hintergrund, ist es sinnvoll bzw notwendig, ein gutes Abi zu machen? (Was ich eh nicht kann, klappt ja ideologisch schon nicht. Für irgendwas wird's doch schon reichen?). Vor allem geht's immer mehr in die "Null-Block-und-ich-hasse-die-Gesellschaft"-Richtung. Irgendwie radikalisiere ich mich immer mehr, was ich ja selbst nicht schlimm finde. Sonst würde ich's ja nicht tun. Ziele habe ich ja trotzdem. Ich kann mich halt nicht motivieren.

Habt ihr irgendwelche (sinnvolle) Tipps?

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Du bist auf einem guten Weg. Wenn du es schaffen kannst, mach das Abi und studiere, was dir Spaß macht. Das wird dann immer gut. Meine Erfahrung ist, dass man im Leben fast alles (ganz besonders alle Sprachen) brauchen kann - ausgenommen Reintegralrechnung.

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Übrigens sind Ungarn und Slowaken auch zerstritten (wegen des Friedensvertrages nach dem 1. Weltkrieg). Da lauert noch eine Zeitbombe.

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Ein Militäreinsatz lohnt sich nie. So auch der in Jugoslawien nicht. Es wird viel zu viel an Menschen, Material, Infrastruktur usw. zerstört. Ein Bruchteil von diesem Aufwand wäre nötig gewesen, um eine friedliche, diplomatische Lösung zu erarbeiten, aber das wollte vor allem die NATO nicht. Der Konflikt war ca. 15 Jahre zuvor schon vorhanden und für jeden, der es wollte, auch wahrnehmbar. Man hätte SEHR viel Zeit gehabt um diesen Konflikt friedlich zu lösen.

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Ich bewundere eure Ausdauer einen solchen vielschichtigen Ansatz zu diskutieren. Obwohl mich das sehr interessiert, halte ich das Format von GF nicht dafür geeignet. Es ist außerordentlich schwer ausführlich jeweils gleichzeitig zu so vielen Einzelaspekten Stellung zu nehmen. Würde man nur jeweils einen Aspekt besprechen, wäre das m.E. zielführender.

Aber es ist interessant bei euch mitzulesen. Danke.

Als kleine vergleichsweise einfache, aber definitiv basisdemokratische Alternative empfehle ich "Soziokratie" (siehe Wikipediaartikel).

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Damals gab es diesen Krieg nicht, aber heute gibt es ihn, nicht nur in dem von dir genannten Spiel, sondern auch in dem (super!) Klassiker Age of Empires II. Lass dir den Spaß nicht verderben!

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