Chiptuning bringt bei Seriensaugmotoren gerade einmal 2 Dinge: GAR und NICHTS.

Chiptuning ist für Turbomotoren "gedacht", da die Turbolader mit einer gewissen Leistungsreserve verbaut werden. Diese kann man durch Chiptuning "rauskitzeln" und so aus einem 90PS TDI bspw. 120PS holen.

Da ein Saugmotor (vor allem Benziner) keine Reserven in der Luftmenge haben, gibt es auch nichts das ein Chip nutzen könnte. Man kann höchstens das gemisch etwas anfetten - die Folge: höherer Verbrauch, schlechtere Abgaswerte, höhere Thermische Belastung und gerade einmal 2 bis 3PS mehr.

Das "chippen" bei Saugmotoren ist erst dann sinnvoll, wenn man gravierende Bauliche Veränderungen vorgenommen hat (bspw. Turboumbau oder einen 8V Motor auf einen 16V Motor umbauen). Dann muss das Steuergerät natürlich wissen, dass da was anders ist. Allerdings bringt dann die Bauliche Veränderung an sich deutlich mehr Leistung als das feinjustieren des Chips.

Sprich: Leistungstuning bei 0815 Saugmotoren ist wirtschaftlich unmöglich. Da macht es mehr Sinn und ist günstiger einen Motorkomplettumbau vorzunehmen oder sich einfach ein schnelleres Auto zu kaufen.

gruß!

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Ich selbst fahre einen Golf 3 TDI. Vom Komfort her entspricht er meinen Bedürfnissen (Klimaanlage, Tempomat, el. Fensterheber und Spiegel und man sitzt sehr bequem), ist allerdings auf der Autobahn ab ca 120 ziemlich laut. Verbraucht dafür aber bei Tempomat 140 unter 5l und fährt auch nach knapp 300tkm noch sehr solide und sportlich. ;)

Überrascht hat mich da der Golf 7 (bin den mal Probegefahren). Der war selbst bei höchstgeschwindigkeit (nach Tacho 230) leiser als meiner bei 140. Zwar ist die Sparsamkeit bei 150PS und 2l Hubraum und sportlicher Fahrweise nicht mehr die beste, aber wer vernünftig fährt, fährt den sicher auch mit 5l auf 100km. Da wäre es ratsamer auf Leistung zu verzichten und einen 1.6l TDI zu nehmen, die sind dann auch sparsamer.

Verzichte auf Automatik und nimm einen mit Schaltgetriebe, die sind sparsamer. ;)

gruß!

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Wenn du es richtig machen möchtest guckst du ins Handbuch. Bzw soweit ich weiß erfährst du auch auf der webseite von shell welches Öl du brauchst.

Wenn du aber etwas geld sparen willst, nimmste das nächstbeste 15W40 Öl im 5L Kanister für 15€. So mache ich das immer bei meinem Golf 3 TDI. Hatte anfangs auch etwas teureres Öl drinne und merke absolut keinen unterschied zum Billigöl...

Machste den Ölwechsel selber? Schonmal gemacht? weißt du wie das geht oder brauchste noch eine Anleitung?

Denk dran den Ölfilter mit zu tauschen ;)

gruß´!

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Die Unterhaltskosten hängen in erster Linie von der Versicherung ab! ich zahle für meinen Golf 3 TDI mit 90PS knapp 140€ im Monat. Jemand anders, der älter ist, mehr rabatte hat, länger im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und nicht unbedingt in Berlin wohnt zahlt vlt gerade einmal 140€ im Halbjahr.

Ansonsten von der Reparatur her ist ein Golf 3 (zumindest an Teilen) sehr günstig, da es viele Ersatzteile gibt. Verbrauch hängt stark von der Fahrweise und vom Motor ab. Ein VR6 Verbraucht bei ruhiger Fahrweise Garantiert mehr als ein 1,4l Motor mit 60PS bei sportlicher Fahrweise. Und die TDI Motoren sind bei entsprechender Fahrweise sparsamer als so manch ein modernes Auto.

Bei der Modellpflege im Jahr 1995 wurden einige Rostprobleme behoben: Heckklappe und Radläufe rosten deutlich weniger bis gar nicht mehr.

Krankheiten aus technischer Sicht ist das Fahrwerk und die Hinterachlager. Die sollte man bei Besichtigung auf jeden Fall testen!

Rost am Unterboden - was viele Behaupten - kann ich nicht bestätigen. Weder mein erster Golf vom alten Modelljahr noch mein aktueller 2. Golf vom neuen Modelljahr haben Rost am unterboden!

Das nur als kleine Hinweise am Rande, wenn du da mehr wissen willst, schreib mir ne PN ;)

Abschließend bleibt nur noch zu sagen: Wenn du dir einen Golf 3 kaufst solltest du gewisse Dinge selber machen können, denn schon die kleinste Reparatur kann, wenn in der Werkstatt erledigt, ein Wirtschaftlicher Totalschaden sein. Ich repariere meinen Golf komplett selber und ich würde auch kein anderes Auto auf dauer mehr fahren wollen als einen Golf 3 ;)

gruß,

metalforever!

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das was du dir vorstellst ist allenfalls bei älteren TDI motoren o.ä. möglich, die eine elektronische Einspritzpumpe, einen Turbolader und ein MSG (Motorsteuergerät) besitzen. Die (meisten) älteren TDI sind noch mit genug Leistungsreserven gebaut, sodass man mit Chiptuning und ggf. größeren einspritzdüsen ca. 30PS noch rauskitzeln kann - auf kosten der Haltbarkeit.

Das was du dir vorstellst ist eher eine liebhaberaufgabe für Leute bei denen Geld keine Rolle spielt. Weiter unten wurden schon ein paar Beispiele genannt, wie du mehr Leistung rausholen kannst, alles sehr kostspielig.

Da du auch gesagt hast du möchtest etwas älteres mit etwas Dampf (ich bin genauso Fan von solchen Autos ;) ) empfiehlt sich natürlich ein GTI. Die 1er GTI's sind kaum bezahlbar, also fallen die wahrscheinlich raus. Aber einen 2er GTI findet man u.U. schon zu einem vernünftigen Preis mit nicht ganz 120PS unter der Haube. Wenn du auf sowas stehst auch mit Sportauspuff, Sportfahrwerk, etc. Ansonsten gibt es in dem Preisbereich leider nicht viel "altes blech" die über die 100PS grenze gehen... Vlt. noch ein Golf 3 oder Golf 4 GTI oder TDI. Den Golf 4 TDI gab es bspw. mit 150PS serienmäßig, mit Chiptuning bekommst du den auf 170 Pferdchen. Ist halt nur die Frage ob du auch einen Diesel fahren würdest ;)

So ich hoffe das hilft dir noch etwas,

gruß Metalforever!

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Ich bezahle für meinen Golf 3 TDI 140€ im Monat an Haftpflicht.

dass das so hoch ist hängt an mehreren Faktoren:

ich bin erst 19 Jahre alt, habe noch keine 2 Jahre Führerschein, wohne in Berlin, SF0 usw...

Steuern sind 304€ im Jahr, das liegt daran dass es ein Diesel ist. Da du aber wahrscheinlich eher Benziner fahren wirst ist das für dich kein Richtwert. Für die Steuer findest du auch über google Kostenrechner.

Mein tipp ist als Fahranfänger unter 100PS zu bleiben, wenn man das Auto auf sich selbst zulässt, denn das ist eine Art Grenze für viele Versicherer ab der es nochmal deutlich teurer wird.

Wenn du dich ein wenig mit Versicherungskrams auskennst oder jemanden hast der das kann, dann kannst du mal darüber nachdenken einen reinen Onlinevertrag zu machen. Dort musst du halt alles selber eingeben und hast keinen direkten Ansprechpartner, ist dafür aber wesentlich günstiger. ich bin bei Axa mobil online, das ist so eine versicherung. Wenn du dir da aber unsicher bist, lieber etwas mehr Geld bezahlen und im Schadenfall richtig versichert sein. Denn früher oder später WIRD dir etwas mehr oder weniger kleines passieren ;)

so ich hoffe das hilft dir erstmal!

gruß Metalforever!

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mal unabhängig ob du einen Kredit bekommst oder nicht:

Ich vertrete den Standpunkt, dass man als Fahranfänger für das erste Auto nicht mehr als 1000€ ausgeben sollte, und diese sollten auch aus der eigenen Tasche kommen. Ganz einfach aus dem Grund, dass es am Anfang doch ziemlich wahrscheinlich ist, dass man das Auto kaputt fährt. Wenn man dann 1 Jahr (oder besser noch länger...) möglichst unfallfrei gefahren ist und wirklich sicher ist beim Fahren kann man auch etwas mehr Geld für ein Auto ausgeben. Aber immer eigenfinanziert, alles andere kann dich bei einem Totalschaden finanziell ruinieren...

Das ganze hat einfach den Grund, wenn du das erste Auto kaputt fährst, ist das finanziell kein großer Schaden, aber es tut dir selbst weh (erstes Auto und 1000€ sind mit 18 eine Menge Geld...) und du bist mit dem nächsten Auto vorsichtiger. ;)

Ich bin 19 und hab mir vor kurzem mein 2. Auto gekauft (hab das erste Verkauft, weil ich studieren wollte, dies dann aber doch nicht gemacht hab :D ). Das erste Auto war ein Golf 3 für 150€ + 400€ teile. Und ich bin echt froh, dass ich so ein günstiges Auto hatte, denn ich hab einige Schrammen rein gefahren...

Das 2. Auto war dann auch wieder ein Golf 3, diesmal aber für 800€ + 400€ Teile und so steiger ich mich langsam...

Du solltest mal darüber nachdenken, ob es auf die o.g. Art und Weise nicht vielleicht sinnvoller ist. ;) Und wenn du mal deine Eltern oder Verwandte fragst, alle die mit 18 ein eigenes Auto hatten, hatten irgendeine Schrottlaube - hauptsache mobil! ;)

Gruß!

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hab keine Angst vor dem Aufbauseminar! ich musste selber eins machen. ;)

Da du, wie beschrieben, schon große Probleme bei der Theorieprüfung hattest macht das Aufbauseminar sogar doppelt Sinn! Weil du dort bisherige Erfahrungen mit anderen Fahranfängern austauschst. Ich bereue es kein Stück es gemacht zu haben, weil es wirklich sehr hilfreich ist sich unter professioneller anleitung über Fahrfehler, etc. zu Unterhalten!

Das Aufbauseminar ist durch reine Anwesenheit bestanden, du brauchst keine Prüfung ablegen! Es besteht aus 4 Theoriestunden (je 90 min.) und 1 Fahrstunde (30min). Allerdings keine Fahrstunde wie in der Fahrschule, sondern in dieser Fahrstunde sollst du wirklich so fahren wie sonst auch immer, der Fahrlehrer greift nur im äußersten Notfall ein! Es geht wirklich darum, dass die anderen Teilnehmer merken wie du fährst und du mit denen sprichst.

Ich habe für mein Aufbauseminar hier in Berlin 300€ bezahlt. Ist zwar zugegebener maßen nicht ganz ohne, aber es macht definitiv Sinn und man lernt auch noch etwas. ;) Wenn du versuchst mit Anwalt etc. gegen den Blitzer anzugehen kannst du a) nur verlieren und b) ist das deutlich teurer. Steh einfach dazu dass du einen Fehler gemacht hast!

gruß! ;)

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