IT ist zukunftssicher

Bin jetzt noch nicht so alt, aber mit 42 auch nicht mehr jung. Aktuell habe ich damit keine Probleme. Man muss nicht in jeder Firma immer auf dem neuesten Stand sein. Da, wo ich aktuell bin, fahr ich ganz gut und das inzwischen auch ohne grossartig privat Bücher zu wälzen. Hab ich lange Zeit gemacht, aber inzwischen habe ich ein Kind und andere Prioritäten. Ich sag mal so, so lange es meine Firma gibt und ich selbige nicht wechseln möchte oder muss, kann ich inzwischen ne recht ruhige Kugel schieben. Erfahrung ist bei uns mehr wert, als immer auf der Höhe der Zeit zu sein. In neue Techniken arbeite ich mich nur bei Bedarf ein, was nicht so oft vorkommt und dann auch keine Jahre dauert. Neuen syntaktischen Zucker aus dem .Net - Baukasten schau ich mir während der Programmierung von den Jüngeren ab, die jetzt gerade in der Phase sind, in der ich früher war. Da stolpert man immer wieder zwangsläufig drüber. Sei es, weil mal wieder etwas zu langsam ist, weil primär neu und fancy aber wenig effektiv programmiert wurde oder weil ich was vereinfachen muss, was zehnmal komplizierter programmiert wurde, als es hätte sein müssen. Bestimmte Sachen lösen dann einen Aha-Effekt aus, man schaut es sich kurz an und adaptiert es oder eben nicht. Aber im Prinzip lernt man auch viel untereinander während der Arbeit. Da muss man nicht jedes Jahr Unmengen von Büchern wälzen.

Anders sieht es jedoch aus, wenn du die Firma wechselst. Da kann es dann schon sein, dass du erstmal wieder einige Monate richtig Gas geben musst, um wieder etwas anzuschließen. Also zumindest halt, wenn du aus einer Firma kommst, die nicht immer komplett am Puls der Zeit ist. Deren gibt es aber einige. Wenn du so wie wir Produkte hast, die viele Jahre Entwicklungszeit in Anspruch nahmen und du über eine sehr ausufernde Code-Base verfügst, dann wirst du nicht ständig das Produkt komplett ändern. Du hebst vielleicht mal die .Net Version an, aber du wirst aus deinen ASP.Net WebForms Applikationen keine ASP.Net MVC Applikationen machen und deine halbe Basis umkramen, nur weil jetzt gerade was anderes abgesagt ist.

Also von daher, es muss bei Weitem nicht so schlimm sein, wie du dir es gerade ausmalst. Wir haben viele sehr alte und sehr gute Entwickler. Die mögen zwar oft so manchen Code der Jungen erstmal nicht mehr lesen können, aber deswegen sind sie nicht die schlechteren Entwickler. Außerdem haben wir Coding Rules. Der geht ein Stück weit auch darauf ein, Code für die älteren lesbar zu halten. Auf gut deutsch, bestimmte Sachen will der Chef nicht im Code sehen.

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Ich brauche kein Home Office.

Ich könnte Home Office machen, will es aber nicht. Mir gefällt es besser, rauszukommen und unter Leuten zu sein. Auch wenn es aktuell nicht viele Leute sind. Schön an Home Office ist die Zeit und das Geld, dass man bei der wegfallenden Anfahrt spart. Auf der anderen Seite, wenn man einen 340i fährt, steigt man morgens auch gerne ins Auto. Ich zumindest. Vor allem zur Zeit, wo man so richtig schön über die Autobahn blasen kann. Ausserdem habe ich ne geile Kantine. Zuhause muss ich selbst für Essen sorgen. Nicht gerade eine meiner Stärken. Und ich habe auf Arbeit anderes Equipment. Da sind es halt drei Bildschirme, nicht nur einer. Und wenn daheim mein kleiner Schatz rumspringt, dann habe ich auch keine Ruhe, weil ich dann mehr mit ihr beschäftigt bin.

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Studier einfach Informatik. Punkt. Nach Belieben noch Master anhängen. Wenn du in die Entwicklung möchtest, kommst du mit Bachelor aber auch schon weit. Bei uns kannst du ohne Probleme mit Bachelor anheuern und würdest je nach Können später auch das Gleiche verdienen, wie ein Master. Klar, gewisse Firmen werden Master verlangen. Promotion als Entwickler kann man sich in meinen Augen schenken. In der Zeit kannst du schon richtig Kohle machen. Wir haben ein paar promovierte Entwickler. Die machen auch nichts anderes und verdienen auch nicht mehr. Für eine Karriere als Entwickler würde ich es in den meisten Fällen als Zeitverschwendung erachten. Wenn, dann machst du es für dein Ego.

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nein

Nein! Das jeder alles werden kann, wenn er nur fest daran glaubt, ist Bullshit. Wir alle haben unterschiedliche Fähigkeiten, sind unterschiedlich intelligent und talentiert. Mit Matheschwäche wirst du niemals Mathematiker. Da kannst du noch so fest dran glauben, dass wird nicht laufen. Und ohne Stressresistenz und überragender Übersicht wirst du kein Fluglotse. Nicht jetzt und nicht in 100 Jahren. Und diese Beispiele kannst du ewig so weiterstricken. Metzger kann fast jeder werden. Physiker nicht.

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Hyundai i30n gibt es für ca. 30k neu. Für 40k gibt es nen schönen 435i gebraucht. Oder 340i, sofern doch auch eine Limo in Frage kommt. S4 sind für den Preis auch schon gebraucht zu haben. Wenn es ein echter Sportwagen sein soll, dann vielleicht auch ein V8 Mustang oder Dogde Challenger. Oder einen M2. Sind für 40k auch schon zu haben.

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Natürlich ist eine Soundkarte besser. Der Sound ist kraftvoller, klarer und hat mehr Details. Liegt vor allem an den digitalen Audio Wandlern. Die sind relativ teuer. Die wandeln das digitale Signal in ein analoges für die Boxen um. Hat man einen Receiver, kann man das Signal auch durchschleifen und den das Wandeln übernehmen lassen. Bei einem hochwertigen Kopfhörer hört man den Unterschied meiner Meinung nach am deutlichsten. Wichtig ist gutes Quellmaterial und hochwertige Lautsprecher. Sonst bringt auch die Karte nichts. Aber wenn alles passt, dann kannst du den Sound von einem Chip für ein paar Euro nicht mit einer besseren Soundkarte vergleichen.

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Es ist auch sehr unterschiedlich. Direkt nach der Ausbildung waren es bei mir ca. 1400 Euro netto. Später war ich dann als Leiharbeiter unterwegs und hatte nur noch 1200 netto. Als Logistikmeister könnten je nach Bundesland, Berufserfahrung, Firma und Stadt zwischen 4000 - 6000 brutto gehen.

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Hängt vom Beruf ab. Ich war früher Fachkraft für Lagerwirtschaft und bin heute Anwendungsentwickler. Früher bekam ich 1200 netto, heute fast dreimal so viel. Für mich hat sich die zweite Ausbildung also gelohnt. Mehr Geld für eine viel schönere Arbeit. Als Lagermeister wäre ich wohl heute nicht annähernd bei meinem Gehalt. Selbst ein Studium hätte mir das nicht zwangsläufig beschert. Da hätte ich schon was aussichtsreiches studieren müssen.

Nehmen wir ein Gegenbeispiel. Ein Kumpel von mir ist Elektroniker und hat dann Techniker gemacht. Er arbeitet nun in der Entwicklung mit Ingenieuren zusammen. Eine zweite Ausbildung zum sagen wir mal Bauzeichner hätte ihn Stand heute wohl eher nicht weitergebracht. Deine Frage ich generell also schwer zu beantworten. In vielen Berufen kann der Techniker viel bringen. In anderen weniger. Und ein Studium bringt auch nicht immer zwangsläufig viel, ausser du machst etwas, wie Maschi, Informatiker, Mathe oder dergleichen. Da hast du dann gewiss beste Chancen, später gut abzusahnen. Aber man muss es halt auch erstmal schaffen.

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In allen Ausbildungsberufen ist die Zwischenprüfung nur zur Bewertung der aktuellen Kenntnisse. Am Ende zählt nur die Abschlussprüfung.

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Ich bin gelernter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und entwickle primär Web-Anwendungen mit ASP.Net. Wir reden hier allerdings von komplexen Business-Anwendungen, also zum Beispiel Anwendungen für Supply Chain Managemet. Mein derzeitiger Verdienst beläuft sich auf 65000 brutto. Das sind mit Lohnsteuerklasse 1, kinderlos und ohne Kirchensteuer etwa 3140 netto. Das ist aber eher der Lohn nach ca. 9 Jahren und mit Projektverantwortung. Dennoch, du kannst auch als Web-Entwickler gut verdienen, aber es hängt eben stark davon ab, was du entwickelst. Darüber hinaus würde ich mich da nicht darauf versteifen. Es sollte durchaus auch dein sein, mal nen Prozess zu entwickeln oder ne Client-Applikation. Wenn du dich da zu sehr auf Content Management Applikationen und PHP versteifst, dann wirst du wahrscheinlich gehaltstechnisch nicht so weit kommen.

FOS ist immer ne gute Idee. Danach die Ausbildung und eventuell wagst du dich dann ja auch mal an ein Studium. Als Informatiker hast du das, wofür ich fast 10 Jahre gebraucht habe, oft schon nach wenigen Jahren. Aber auch hier solltest du dich dann nicht auf bestimmte Web-Entwicklungen versteifen.

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Mach eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und bewirb dich in einer Firma, die Web-Applikationen entwickelt. Sollte wohl die beste Möglichkeit sein.

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Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration Lohnenswert?

Hey Leute,

Wohnort

Ich lebe in Frankfurt am Main (Hessen)

-Frankfurt ist sehr Teuer (Miete ect )deswegen spielt der Gehalt nach der Ausbildung eine große Rolle

große Affinität in der IT Branche

Ich habe mich schon einige Zeit mit dem Beruf des Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und der Systemintegration auseinander gesetzt und habe mich nicht für eine Richtung entscheiden können. Nach einer gewissen zeit des Grübeln und recherchieren bin ich aufgrund der Karrieremöglichkeiten und des Gehaltes zum Entschluss gekommen dann doch den Anwendungsentwickler zu machen. Zudem habe ich die Angst bei der Systemintegration den ganzen tag am Telefon zu sitzen und Leuten zu erklären wie jenes und dies funktioniert was ich oft gelesen habe ( Hotline ect). Zum anderen verdienen meistens die Anwendungsentwickler ein ganzes Stück mehr als die Systemintegrationsfachleute. Andererseits habe ich auch herausgefunden das Anwendungsentwickler eine stärkere Konkurrenz haben gegen die Studierten Informatiker, welches bei der Systemintegration seltener der Fall ist. Zudem verdienen viele Systemintegrationsfachleute mehr Geld als die Anwendungsentwickler sobald sie für die (Linux) Server-Administration zuständig sind, durch Weiterbildungen. Wie Funktionieren diese Weiterbildungen überhaupt(konkret)?

So und Jetzt zu meinem Problem: ich habe mich bei einer großen Firma beworben die einen Jährlichen Umsatz von mehr als mehreren hunderten Millionen macht und wurde für eine Lehrstelle angenommen nach einem Bewerbungsgespräch, indem mir gesagt wurde, das sie kaum Anwendungsentwickler brauchen da sie ja selber kaum Software programmieren sondern erwerben und sie nur angepasst wird und sie deswegen und Systemintegration lehren weil da ein Mangel herrscht. Ich habe mich dann bereit erklärt die Systemintegration zu machen und nun steh ich vom Vertrag und wollte von euch (vielleicht sind Ja paar aus der Branche hier die mir bestätigen ob die negativen punkte zu Systemintegration stimmen) oder ob sie ein ganz anderes Bild vom Beruf haben.

Zudem was kann man da für ein Einstiegs Gehalt nach der Ausbildung in einer Großstadt in einem Großen globalen Unternehmen so bekommen?

würdet ihr auch sagen das der Anwendungsentwickler besser ist in Sachen Gehalt, Karriere und vor allem das Einsatz Gebiet? (also das sie nicht in Hotlines gesetzt werden und 8 stunden nur am telefonieren sind wovor ich angst habe.

Das Kunden Kommunikation zu beiden Berufen gehört ist mir Klar, aber ich will nicht als Kundenservice arbeiten.

und falls ihr noch Zusatzinformation habt, oder Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und danke fürs Lesen! :D

Zu meinen Fragen:

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Also, als erstes solltest du mal überlegen, auf was du überhaupt Bock hast. Ich bin Anwendungsentwickler und habe aber auch einen tieferen Einblick in die Welt eines Systemintegrators bekommen, da ich während der Ausbildung mehrere Monate im Rechenzentrum war. Eines mal vorweg: beide Berufe unterscheiden sich wie Tag und Nacht.

Was die Verdienstmöglichkeiten angeht, so liegst du meines Erachtens richtig. Es mag nicht die Regel sein, aber tendenziell hast du als Software-Entwickler die bessere Verdienstaussichten. Ich verdiene bei uns im Prinzip das Gleiche, was die studierten Informatiker bekommen, so lange diese die gleiche Arbeit verrichten und von der Hierarchie nicht über mir stehen. Bist du also als Senior-Entwickler eingestellt, dann machen viele Firmen meiner Erfahrung nach keinen Unterschied, ob du nun studiert bist oder nicht. Das hat aber auch die Kehrseite, dass bei uns kein Hahn danach grät, ob ich dies oder das eventuell nicht kann, weil ich ja nur ein Fachinformatiker bin. Die Erwartungshaltung ist, dass ich das Gleiche mache, wie ein studierter Senior - Entwickler. Deine Konkurrenz ist also, wie du schon richtig angemerkt hast, meist studiert. Davor hatte ich auch lange Zeit Angst. Heute weiß ich, dass die auch nur mit Wasser kochen.

Einstiegsgehalt als Systemintegrator kann ich dir jetzt nicht sagen. Ich hatte ein Einstiegsgehalt von irgendwas zwischen 30000 und 32000. Genau weiß ich es nicht mehr. Waren glaub so 1650 netto.

Bei uns sitzen Systemintegratoren übrigens nicht an der Hotline. Sie sitzen im Rechenzentrum und administrieren selbiges. Planung und Umsetzung von Netzwerken, Fehler-Analysen, Software mit uns Entwickler in Betrieb nehmen, Rechner zusammenschrauben, Hardware einrichten und ins Netzwerk einbinden, kleinere Tools schreiben, zum Beispiel zur Automatisierung von Release-Prozessen oder Logging-Tools und tausend Sachen mehr.

Auf gut Deutsch, der Systemintegrator ist by far abwechslungsreicher, als der Anwendungsentwickler. Werde dir also darüber bewusst, was du machen willst. Anwendungsentwickler taugt nur, wenn du einfach gerne am Programmieren bist. Als Systemintegrator kannst du auch Techniker machen. Als Leiter eines Rechenzentrums lässt sich schon auch gut verdienen. Ich würde schätzen, dass der unsere schon gute 100 000 brutto im Minimum hat.

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Welcher der sichere ist, lässt sich nicht wirklich sagen. Als Anwendungsentwickler hast du es aber definitiv schwerer, dich durchzusetzen, was daran liegt, dass die meisten Mitbewerber Akademiker sind. Dieses Problem hast du als Systemintegrator weniger. 

Auch würde ich den Anwendungsentwickler als deutlich komplexeren Beruf bezeichnen. Da ich während meiner Ausbildung selbst viele Monate im Rechenzentrum war, kann ich das ganz gut vergleichen. Zwar beinhaltet auch die Arbeit als Systemintegrator durchaus komplexe Aufgaben, aber in der Entwicklungsabteilung an komplexen Software-Projekten mitzuarbeiten ist in meinen Augen ne andere Nummer.

Was die Vergütung angeht, so glaube ich nicht, dass du als einfacher Systemintegrator in die Regionen eines Anwendungsentwicklers kommst. Ich selbst stehe aktuell bei 2750,- netto und da ist noch viel Potenzial nach oben. Was beim Systemintegrator jedoch besser klappen dürfte, ist der berufliche Aufstieg. Als Anwendungsentwickler wirst du wohl nur in den seltensten Fällen zum Team- oder gar Entwicklungsleiter werden. Dass ist dann doch eher den studierten Informatikern vorbehalten. Leiter des Rechenzentrums hingegen könntest du auch ohne Studium schaffen und dann dürftest du wiederum verdiensttechnisch in Sphären vorstoßen, in die ich wiederum nur sehr schwer komme.

Du siehst, es hat alles seine Vor- und Nachteile. Ich selbst bereue es nicht, mich für den Anwendungsentwickler entschieden zu haben. Ich muss zwar das Gleiche leisten, wie unsere Diplom-Informatiker in der Entwicklungsabteilung, habe aber somit auch die Möglichkeit, ähnlich zu verdienen. Du solltest aber willens sein, auch nach der Ausbildung Neues zu lernen. Auch hier ist der Systemintegrator vermutlich etwas entspannter, weil nicht in so hohem Tempo neue Techniken dazukommen, die es zu lernen gilt.

Was dir auf jeden Fall klar sein muss, sollte deine Entscheidung pro Anwendungsentwickler ausfallen. Programmieren muss deine Leidenschaft sein, denn es füllt den Großteil deines Tages aus. Ohne Begeisterung dürfte es dir schnell langweilig werden. Der Alltag eines Systemintegrators ist da sehr viel abwechslungsreicher. Da sitzt man jetzt nicht nur vor dem PC, sondern schraubt auch mal nen Rechner zusammen, zieht Kabel oder dergleichen. Und auch am Rechner ist das Tätigkeitsfeld um Welten breiter, als beim Anwendungsentwickler. Im Prinzip war jeden Tag im Rechenzentrum was neues angesagt.

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