Was war für dich der/die initialen Auslöser vegan zu leben / ernähren und es zu bleiben?

(Da ich mich hier in einer Gruppe für vegan lebende Menschen befinde, - in einem Safespace - hoffe ich, dass ich nicht extra betonen muss, dass diese FS sich ausschließlich an aktuell lebende Veganer richtet.)

Wenn ihr mögt, gebe ich euch auch einen anekdotischen Einblick in meine damalige Situation:

Vor 13 Jahren begann es damit, dass ich mit einem vegetarisch lebenden Kumpel einkaufen war. Später, als wir entspannt auf einer Bank saßen, nahm er Bezug auf meinen Einkauf und ganz im Speziellen auf die Chickenwings die ich kaufte.

Da ich ihn mochte und er sehr einfühlsam, vorsichtig, aber klar seine Auffassung dazu sagte, war ich offen für mehr und er bot mir an, dass er mir mal einige Links zum Thema "Massentierhaltung" etc. zusendet.

Irgendwie verloren wir es wieder aus den Augen, bis zu einem sonnigen Samstag, wo mir sein Angebot wieder einfiel und ich ihn bat mir alles, was er dazu hat, zu senden. Was er tat.

Ich weiß noch wie heute: Ich hatte an diesem Tag eine leicht beflügelte Stimmung, die Sonne schien, es war Wochenende, ich hatte keine Lust einkaufen zu gehen und zu kochen, öffnete mir alle zugesendeten Links in verschiedenen Tabs und ging mir einen Döner mit schön viel Knoblauchsosse holen, den ich dann genüßlich zu Hause aß. 

Jeder von euch weiß, dass man Döner mit Knoblauchsosse echt lange wiederkäut, aufstößt und somit echt noch einige Stunden was davon hat. 😆

Nun dann fing ich an mir diese Videos anzuschauen, bis ich zu einem Video eines Vortragenden kam, der vor Abiturienten einen Vortrag hielt und sagte: "Nun möchte ich euch Videos aus der Massentierhaltung und -schlachtung zeigen." Uh, ich dachte gleich "Oh man, dass kann und will ich mir nicht anschauen!" und dann sagte/fragte er: "Ich kann verstehen, dass ihr wegschauen wollt. Aber frage dich: Wieso ist es gut für deinen Magen, aber nicht gut für deine Augen?"

Damit hatte er mich! In meinen Verständnis hatte er vollkommen recht, denn in Vergangenheit hatte ich immer schön weggeschaltet, oder weggeklickt, meinte ich wüsste was da so abgeht, hatte aber scheinbar immer intuitiv vermieden mir es wirklich mal anzuschauen. Immerhin bin ich eine Tierfreundin und Tierschützerin!

Also überwand ich mich und schaute hin. ....

Ich glaube, ich hab alle paar Sekunden das Video anhalten müssen und irgendwann fing ich an zu weinen, wie ein kleines Kind, mir wurde schlecht und ich musste mich erbrechen. Das Alles währenddessen der Döner mit Knoblauchsosse noch immer mit mir "sprach".

Ich zog es durch: Ich guckte es mir an, egal wie grausam und wie schmerzhaft es war, ich weinte, ich erbrach weiterhin.

Zusätzlich zog ich mir dann weiterführend gleich noch Tierversuchsvideos rein und alles, was sich noch so anbot, ich konnte und wollte einfach nicht aufhören. Jetzt wollte ich alles wissen!

2 Tage und 3 Nächte ging das so, bis Montagfrüh. Ich war total fertig, ausgelaugt und traumatisiert.

Seither lebe ich vegan.

Ich habe Monate gebraucht um das Gesehene zu verarbeiten und wieder nach und nach "zu vergessen". Die Bilder sind bis heute tief in meine Bewusstsein eingebrannt.

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Ich lebe seit 2 Jahren vegan. 🌱😊

Der Auslöser war bei mir tatsächlich jemand, den ich damals kennengelernt habe und der selbst Veganer ist. In einem unserer üblichen Telefonate habe ich irgendwann von ihm die Frage gestellt bekommen, warum ich eigentlich noch nicht vegan bin.

Das hat mich ziemlich zum Nachdenken gebracht, weil ich zu dem Zeitpunkt eigentlich schon wusste, dass ich Tierleid nicht unterstützen möchte. Es war mir, um es klar auszusprechen, einfach peinlich, dass meine Handlungen im Alltag aus Gewohnheit und Geschmack meinen moralischen Einstellungen widersprochen haben.

Als ich das einmal mit ihm beredet hatte, ging die Umstellung schnell. Aus einem „Eigentlich sollte ich das mal machen“ wurde von jetzt auf gleich ein „Warum eigentlich nicht sofort?“. Im Telefonat am nächsten Tag konnte ich ihm stolz berichten, jetzt vegan zu leben.

Es ist bis heute die beste Entscheidung geblieben, die ich in meinem Leben getroffen habe. 😊💪🌱

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2 mal, mittags und abends

Ich habe mal dafür abgestimmt, wobei es bei mir inzwischen oft auch 3 warme Mahlzeiten am Tag werden. 😊

Ich habe mich eigentlich schon immer relativ gesund ernährt, aber in den letzten Jahren ist das Ganze deutlich bewusster geworden. Seit 2 Jahren lebe ich vegan und habe später auch mit Krafttraining angefangen. Dadurch habe ich mich viel mehr damit beschäftigt, was mein Körper eigentlich braucht und womit ich mich langfristig gut fühle.

Früher habe ich insgesamt deutlich weniger gegessen. Mittlerweile mache ich aber ziemlich viel Sport und habe gemerkt, dass mein Energiebedarf einfach höher ist als früher. Deshalb esse ich heute nicht nur bewusster, sondern auch mehr. Ich achte dabei weniger auf irgendwelche festen Regeln und mehr darauf, wie ich mich fühle: Habe ich genug Energie? Bin ich satt? Regeneriere ich gut? Funktioniert das für meinen Alltag und meinen Sport?

Für mich gibt es deshalb auch kein „zu oft“ oder „zu selten“ warm essen. Ich esse einfach so, wie es sich für meinen Körper gut anfühlt – und das sind meistens zwei, manchmal drei warme Mahlzeiten am Tag. 💪🌱☺️

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Muskulös 💪🏻

Ich lebe seit 2 Jahren vegan und mache sehr viel Sport, unter anderem Krafttraining. Natürlich sehe ich nicht aus wie ein Bodybuilder 😅, aber ich habe über die Zeit schon sichtbar Muskulatur aufgebaut und fühle mich in meinem Körper sehr wohl.

Deshalb finde ich es immer ein bisschen lustig, wenn manche Leute glauben, Veganer wären automatisch schwach oder hätten ständig Mangelerscheinungen. Meine persönlichen Erfahrungen sehen da jedenfalls ganz anders aus. 🌱☺️

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Ich glaub mein größtes „Nachtasyl“ ist Musik 😌🎧 Vor allem Songs oder Alben, die ich schon ewig kenne – da ist nichts Überraschendes mehr dran, aber genau das ist der Punkt. Es fühlt sich einfach safe an.

Genauso wie meine Comfort Podcasts. Wenn ich nen Tag hatte, der richtig scheiße war, dann mache ich mir vor dem Schlafengehen einen davon an. Das bringt mich super gut runter und lässt mich mit ruhigen Gedanken einschlafen und abschalten :)

Manchmal schaue ich auch Serien, die ich schon in- und auswendig kenne 😭😂 Man muss nicht nachdenken, weiß genau was passiert und kann einfach kurz alles ausblenden. So ein bisschen wie „Welt kurz pausieren“.

Ich glaub dieses ganze Nostalgie-Ding ist wirklich so ein unterschätzter Ort zum Zurückziehen 😌🌙 So ein kleiner Safe Space im Kopf, zu dem man immer wieder zurück kann, egal wie chaotisch alles gerade ist 🙃

Und ich glaube… manchmal kann so ein Gefühl auch ganz unerwartet durch neue Menschen entstehen. Durch Gespräche, die sich nicht anstrengend anfühlen, sondern irgendwie einfach natürlich und ruhig gleichzeitig.

Ich hätte das ehrlich nicht gedacht und auch nicht damit gerechnet, aber gerade passiert das tatsächlich ein bisschen durch jemanden, der mir ziemlich gut tut 😌🫶

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Nachtgedanken🌙//{Deep-Talk} Part 10: Das große Finale🏁 – Wann brennt das Licht wieder für dich selbst?

Schlaflos in der Community... 🌌

Willkommen zum großen Finale der 🌙#Nachtgedanken. Zum zehnten und letzten Mal wird es hier nachts leise draußen, während die Gedanken im Kopf umso lauter werden.🤫

Das heutige Thema:📢 Das Finale. Der Neustart.

Wir haben in den letzten Wochen über das Vermissen geredet, über toxische Kreisläufe und die Geister der Vergangenheit. Wir haben tief gegraben. Aber heute, in dieser letzten gemeinsamen Nachtschicht, schauen wir nach vorne.

Es gibt diesen einen magischen, verdammt harten Moment im Leben: Wenn man aufhört, die Bruchstücke einer alten Geschichte zusammenzukleben, und stattdessen das Streichholz ansteckt. Wenn man realisiert, dass man monatlich, vielleicht jahrelang, die meiste Energie in Menschen oder Situationen gesteckt hat, die einen nur gedimmt haben.

Ein Finale ist kein Ende – es ist der Moment, in dem du die Scheinwerfer endlich wieder auf dich selbst richtest. Wenn das Feuer nicht mehr für die Vergangenheit brennt, sondern für deine eigene Zukunft. 🧨🔥

Frage an euch🙋:

Was war euer absoluter „Es reicht!“-Moment im Leben? Der Moment, in dem ihr die Reißleine gezogen habt und das Feuer für euch selbst neu entfacht habt? Was habt ihr hinter euch gelassen, um endlich wieder durchatmen zu können?

Ich bin ein letztes Mal unglaublich gespannt auf eure ehrlichen, ungeschminkten Geschichten im Chat. Lasst uns die Kommentare heute Nacht zum Brennen bringen! Ein riesiges Danke 🙏an jeden von euch, der die letzten zehn Tage mit mir durchgemacht hat.

Stay awake. Der Kaffee ist leer, aber der Blick nach vorne ist klar. ☕🌅

Ein letztes Mal zählt eure Meinung! Wenn euch die gesamte Reihe gefallen hat, lasst ein fettes „Danke“ und euer Feedback da. Wer weiß, wann die nächste schlaflose Nacht kommt...

PS: Part 10 {Lust&Liebe} kommt morgen *

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Ich habe sehr lange darauf gehofft, nochmal Kontakt zu einer Person zu bekommen, die mir unglaublich viel bedeutet hat. Und irgendwann kam der Punkt, an dem ich gemerkt habe: Ich kann mein gesamtes Leben nicht davon abhängig machen, ob diese eine Tür sich irgendwann nochmal öffnet.

Das Verrückte ist: Bevor ich überhaupt den letzten Kontaktversuch gestartet habe, hatte ich schon angefangen, mir selbst mein Leben zurückzuholen.

Ich hatte mir eine Liste geschrieben mit Dingen, die ich tue, wenn genau das passiert, wovor ich am meisten Angst hatte: Dass wir vielleicht nicht wieder zueinander finden. — All diese Sachen habe ich schon abgearbeitet, bevor ich überhaupt irgendeine Aktion getan habe.

Und als dieser Moment dann tatsächlich kam, hat es wehgetan. Natürlich. Mir kamen die Tränen und ich hatte kurz dieses Gefühl von Leere.

Aber zum ersten Mal hat mich dieses Gefühl nicht komplett verschluckt. Weil ich mir mein Leben schon längst zurückgeholt hatte.

Und nach diesem Moment habe ich mich nicht eingeschlossen. Ich habe mich nicht komplett fallen lassen. Ich habe gelesen, Gespräche geführt, habe gelacht, versucht erstmal weiter in Gesellschaft zu bleiben. — Und dann habe ich gemerkt: „Mir geht es gerade trotz allem okay.“

Nicht weil der Schmerz weg war. Sondern weil ich angefangen habe, mich selbst wieder aufzufangen. Noch bevor überhaupt irgendwas passiert ist.

Ich habe aufgehört, mein inneres Gleichgewicht von einer einzigen Reaktion abhängig zu machen.

Und ich habe erkannt, wer eigentlich der wichtigste Mensch in meinem Leben ist:

Ich selbst.

Ich glaube, genau das war mein Neustart. Nicht das Vergessen eines Menschen — sondern das Wiederfinden meiner selbst, obwohl ich in der Phase meines Lebens stand, in der ich am meisten zerbrochen bin.

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Wenn ich jemanden sehr vermisse, versuche ich mittlerweile nicht mehr krampfhaft, dieses Gefühl sofort loszuwerden oder mich die ganze Zeit abzulenken. Früher dachte ich immer, ich müsste „abschließen“, damit es aufhört weh zu tun. Aber manche Menschen hinterlassen Spuren, die nicht einfach verschwinden, nur weil man es möchte.

Ich glaube, man lernt eher, den Schmerz leiser werden zu lassen, anstatt ihn komplett zu verlieren.

Und gerade als hochsensible Person fühlt sich Vermissen oft nicht wie „Oh, dieser Mensch fehlt mir gerade“ an, sondern eher wie eine dauerhafte Präsenz im eigenen Kopf. Man denkt plötzlich bei Liedern an ihn, bei Orten, bei bestimmten Uhrzeiten oder sogar bei einem Gefühl.

Was mir persönlich hilft:

Nicht gegen die Gefühle anzukämpfen.

Denn je mehr ich versucht habe, jemanden aus meinem Kopf zu verdrängen, desto größer wurde diese Person innerlich.

Mittlerweile versuche ich eher, das Vermissen anzunehmen und gleichzeitig trotzdem mein eigenes Leben weiterzuleben. Also nicht stehenzubleiben, nur weil jemand fehlt.

Und ich glaube, ein wichtiger Punkt ist auch:

Manchmal vermisst man Menschen nicht, weil man schwach ist oder „nicht loslassen kann“, sondern weil diese Verbindung wirklich tief war.

Ich finde, heutzutage wird oft so getan, als müsste man jeden Menschen schnell ersetzen oder sofort weitermachen. Aber manche Begegnungen verändern einen einfach nachhaltig. Manche Spuren verschwinden nicht einfach wieder.

Trotzdem versuche ich mir immer wieder zu sagen:

Nur weil ich jemanden vermisse, bedeutet das nicht, dass mein eigenes Leben stehen bleiben muss.

Man darf jemanden vermissen und trotzdem weitergehen.

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Ich glaube, genau deswegen tun manche Menschen so weh, obwohl sie einem nie direkt wehgetan haben.

Bei Beziehungen oder manchen Freundschaften gibt es oft den „großen Knall“. Streit, Vorwürfe, klare Worte. Man kann sagen: „Daran ist es zerbrochen.“

Aber manchmal passiert genau das nicht.

Manchmal verschwinden Menschen nicht laut genug, damit man sie wirklich loslassen kann.

Man sieht sich wieder, spürt wieder Nähe, wird in den Arm genommen, bekommt gesagt, dass nichts böse gemeint war. Dieses Gefühl von: „Du bist mir immer noch wichtig.“ Und man merkt: Das war ehrlich. Dieser Mensch mochte einen wirklich noch. Vielleicht tut er es sogar immer noch.

Und genau das zerstört einen oft mehr als jede harte Wahrheit es vielleicht jemals könnte.

Denn wie verarbeitet man jemanden, der einem gleichzeitig Nähe gibt und trotzdem verschwindet?

Wie soll man wütend sein, wenn die letzte Erinnerung kein Streit war, sondern Wärme?

Und man bekommt keine Erklärung. Kein richtiges Gespräch. Keine endgültige Aussprache. Nur immer wieder Stille.

Ich glaube, das Schwierigste daran ist nicht mal die Distanz selbst. Sondern dass Liebe, Zuneigung oder Verbundenheit scheinbar trotzdem noch existieren und man deswegen nie weiß, woran man eigentlich ist.

Man weiß nicht, ob man wütend sein darf. Weil die andere Person einen nicht absichtlich zerstört hat. Vielleicht kämpft sie selbst mit Dingen, die man gar nicht kennt. Vielleicht braucht sie Abstand. Vielleicht glaubt sie wirklich, dass das besser für beide ist.

Aber zurück bleibt trotzdem dieses Gefühl:

„Wie kann jemand mich gleichzeitig so sehr mögen und trotzdem gehen?“

Und irgendwann sitzt du da und merkst, dass du nicht mal gegen einen Menschen kämpfst — sondern gegen die Hoffnung, dass die Version von ihm, die dich mal so angesehen hat, vielleicht doch nochmal zurückkommt.

Ich glaube, genau deshalb tun lautlose Verluste so weh.

Weil niemand der Böse ist.

Und zwei Liebende einander dennoch verlieren.

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Heyy ☀️

Ich finde deine Frage richtig schön — weil man merkt, dass du da wirklich mit Herz dabei bist!

Ehrlich gesagt bringst du jetzt schon viele Eigenschaften mit, die in einem Psychologiestudium unglaublich hilfreich sind. Empathie, die Fähigkeit, Verhalten wahrzunehmen und sich in Menschen hineinzuversetzen, ein gutes schriftliches Ausdrucksvermögen und echtes Interesse an der Psyche — das sind alles Dinge, die dich im Studium und vor allem später im Umgang mit Menschen sehr tragen können.

Natürlich ist das Studium auch anspruchsvoll: Man hat viele theoretische Inhalte, Statistik, Forschung und wissenschaftliches Arbeiten. Aber genau deshalb ist diese innere Motivation, dieses „Warum“ man das machen möchte, so wichtig. Wenn du das in dir trägst, dann ist das eine unglaublich wertvolle Grundlage 🫶

Was außerdem hilfreich ist:

  • Offenheit und die Bereitschaft, Dinge wirklich verstehen zu wollen (nicht nur auswendig zu lernen)
  • Geduld mit dir selbst (es gibt Phasen, die fordern)
  • Neugier auf unterschiedliche Perspektiven
  • und die Fähigkeit, auch mal mit Distanz auf Dinge zu schauen — besonders, wenn es emotional wird.

Aber das Wichtigste kann man nicht „lernen“: echtes Interesse an Menschen und Empathie. Und das hast du ganz offensichtlich schon jetzt 🤍

Wenn du das wirklich möchtest, wirst du deinen Weg finden — Da glaube ich ganz fest dran! 🥰

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Lebenslänglich

Ich lebe schon seit einiger Zeit vegan, und für mich ist es inzwischen einfach ein Teil davon, wie ich die Welt sehe. Für mich geht es dabei nicht nur um Ernährung, sondern um Verantwortung — gegenüber den Tieren, der Umwelt und auch mir selbst. Ich habe gemerkt, dass unsere Entscheidungen einen viel größeren Einfluss haben, als man oft denkt, und dass man durch bewusstes Handeln wirklich etwas verändern kann.

Die Tierhaltung war für mich da wirklich das allesverändernde Argument. Zu sehen, wie die Tiere leben, wie sie ausgebeutet werden, wie viel Leid das verursacht — das allein hat für mich gereicht, um von einem Tag auf den anderen vegan zu leben. Ich wollte einfach nicht länger Teil dieser Ausbeutung sein. Seitdem habe ich gemerkt, wie viele leckere Alternativen es eigentlich gibt und wie gut man sich selbst dabei fühlt, wenn man bewusst wählt. Und ich bin ehrlich: Selbst wenn es nur wirklich schlechte Alternativen gäbe, würde ich lieber diese wählen (oder sie schlichtweg weglassen), als jemals wieder Mitschuld an diesem unvorstellbaren Ausmaß an Leid der Tiere zu tragen.

Vegan zu leben ist für mich deshalb einfach eine Entscheidung, die sich richtig anfühlt — nicht aus Zwang, sondern aus Überzeugung. Und ich finde, wenn man sich einmal ein bisschen damit beschäftigt, merkt man schnell, dass es gar nicht so schwer ist, etwas zu verändern — für sich selbst, für die Tiere und für die Welt.

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Ich möchte später unbedingt Psychologie studieren, weil mich die menschliche Psyche zutiefst fasziniert. Danach kann ich mir gut vorstellen, mich zusätzlich in Bereichen wie Kriminologie oder Forensik zu vertiefen oder sogar ein weiteres Studium in diesen Richtungen anzuschließen. Ich möchte verschiedene Wege erkunden, um herauszufinden, was wirklich zu mir passt, welche Perspektiven sich eröffnen und wie das meinen beruflichen Weg prägen könnte.

Mir ist wichtig, nicht einfach nur ‚irgendwo zu landen‘, sondern bewusst Erfahrungen zu sammeln und viel zu sehen — sowohl was das Umfeld und die Menschen betrifft als auch die unterschiedlichen Facetten der Psyche. Vielleicht führt mich mein Weg am Ende zur Psychotherapie, vielleicht auch woanders hin.

Mein größtes Ziel war es schon immer, Menschen zu helfen, sich selbst zu verstehen, Heilung zu erfahren und ihrem Leben wieder Bedeutung zu schenken. Ich möchte einen Weg gehen, der Sinn hat — für mich und für andere. Etwas, das einen echten Mehrwert schafft. :)

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Ja — mein größter Traum ist es, ein Leben zu führen, das sich echt anfühlt. Ich wünsche mir, Menschen zu begegnen, mit denen ich auf einer tiefen Ebene verbunden bin, und Orte zu finden, an denen ich innerlich wirklich ankomme. Mein Traum ist es, frei zu sein, zu wachsen, zu lieben, zu lernen und irgendwann sagen zu können: Ich habe wirklich gelebt.

Es geht mir nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern mein Leben so zu gestalten, dass es sich nach mir anfühlt. Mit all den Höhen und Tiefen und allem, was das Leben für mich bereit hält 🤍

Ein ganz großer Teil davon ist für mich, eines Tages eine Familie zu haben 💝 Kinder sind für mich kein Hindernis, sondern das größte Geschenk — ein Stück von mir und meinem Herzen, das in dieser Welt weiterlebt. Ich wünsche mir, diesen Weg mit einem Menschen an meiner Seite zu gehen, bei dem ich mich zutiefst geliebt, verstanden und geborgen fühle.

Ich will gemeinsam mit ihm lachen, träumen, wachsen und viele Abenteuer erleben, die Welt sehen, Erinnerungen sammeln und das Leben spüren — so intensiv, wie es nur geht.

Am Ende wünsche ich mir, dass mein Leben genau das widerspiegelt: Liebe, Verbundenheit und all die kleinen und großen Momente, die es so besonders machen 💖

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Hey, erstmal: Ich finde die Frage richtig schön! 💕 Sie ruft bei mir sofort Menschen in den Kopf, die mir unglaublich viel bedeuten, bzw einmal bedeutet haben..

Bei Menschen, die ich wirklich gern habe, spüre ich immer eine besondere Tiefe in der Verbindung. Ich merke, dass es oft um ein Gefühl von Sicherheit, Verstandenwerden und emotionale Nähe geht. Ich schätze Intelligenz, Wärme, Humor und gemeinsame Werte sehr — vor allem, wenn jemand gleiche ethische Ansichten hat wie ich. Dieses Gefühl, dass man die Welt auf ähnliche Weise sieht, verbindet und schenkt mir das Vertrauen, einfach ich selbst sein zu dürfen.

Gleichzeitig sind es oft auch gemeinsame Interessen, die so etwas wie ein vertrautes Band schaffen. Das kann etwas ganz Alltägliches oder etwas sehr Persönliches sein. Aber genauso sehr zieht mich auch Andersheit an — wenn jemand Facetten hat, die ich selbst nicht habe, aber auf eine Weise, die mich inspiriert und fasziniert. Dieses sanfte Fremde, das neugierig macht. Das Gefühl, dass in ihnen noch so viele Welten stecken, die ich Stück für Stück kennenlernen möchte.

Am meisten bedeutet mir jedoch ein Mensch, bei dem ich einfach sein kann. Der mich zum Lachen bringt, mir zuhört, er einfach da ist — ohne, dass große Worte nötig sind, ich mich einfach fallen lassen kann. Dieses Gefühl, wirklich gesehen zu werden, ist für mich unbezahlbar.

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Ja, ich kann dich sehr gut verstehen. Es ist total stark, dass du erkannt hast, was dir nicht guttut, und aktiv etwas an deiner Situation änderst. Viele Menschen bleiben aus Gewohnheit in einem Umfeld, das sie eigentlich nur ausbremst und tun sich damit offensichtlich nichts Gutes.

Ich finde deine Begründungen sehr nachvollziehbar — ich habe aus ähnlichen Gründen auch schon zu mehreren Menschen den Kontakt beendet. Gerade dann, wenn man merkt, dass Werte, Ziele oder Einstellungen einfach nicht mehr zusammenpassen, ist das kein Egoismus, sondern Selbstschutz.

Ich habe vor Kurzem auch den Kontakt zu einer jahrelangen Freundin beendet, weil sie stark versucht hat, mich von anderen Menschen zu distanzieren und mein Denken zu beeinflussen. Die Entscheidung hat bei mir sehr lange gedauert, weil ich wusste, dass sie damit nicht klarkommen wird. Letztendlich habe ich mich aber für mich selbst und mein Wohlergehen entschieden. Meine beste Freundin hat den Kontakt zu ihr ebenfalls beendet, aus ähnlichen Gründen. Momentan ist es noch etwas schwierig, weil sie weiterhin versucht, sich wieder in unsere Gruppe zu drängen, obwohl sie dort niemand mehr haben will. Aber ich weiß, dass diese Entscheidung richtig war.

Deshalb kann ich sehr gut nachvollziehen, was du meinst: sich selbst ernst zu nehmen und klare Grenzen zu setzen, ist unglaublich wichtig – und mutig! 🙂

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Ich höre Rammstein tatsächlich täglich - diese Mischung aus Wucht, Theatralik und Tiefe spricht mich einfach an.

Für mich ist klar: Kunst darf (und soll) provozieren und zum Nachdenken anregen - und genau das macht Rammstein. Viele Songs sind sogar ziemlich gesellschaftskritisch, wenn auch auf eine düstere und unbequeme Weise.

Und was die Vorwürfe gegen Till Lindemann betrifft, bin ich ehrlich gesagt unsicher. Wenn wirklich so gravierende Dinge passiert wären, müsste es entsprechende Beweise geben - bisher sind sie nicht aufgetaucht. Natürlich nehme ich sowas ernst, aber ich finde es wichtig, differenziert zu denken.

Insofern lasse ich mir davon nicht automatisch den Zugang zur Musik nehmen.

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Ich habe den Film gesehen - Ist tatsächlich einer meiner Lieblingsfilme 😁

Wusste gar nicht, dass es davon auch ein Buch gibt 🙈 Vielleicht lege ich mir das auch mal zu - nachdem ich die anderen drei angefangenen mal durch habe... 🤣

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Ich höre hauptsächlich Metal. Da lege ich mich nicht auf ein bestimmtes Subgenre fest - Von Nu Metal über Power Metal bis melancholic Death Metal gibt's alles in meiner Playlist. Meine Top-5-Bands sind Powerwolf, Slipknot, Parkway Drive, Arch Enemy und Amon Amarth.

Außerdem höre ich viel melancholischen Deutschpop sowie Indie-Pop. Da sind meine Top-5 Künstler Berq, Provinz, Yu, JEREMIAS und Mayberg.

Ansonsten höre ich Performance- und EDM-influenced K-Pop. Meine Lieblingsgruppe ist da ganz klar Ateez, ich höre aber auch StrayKids und SHINee - das aber eher selten, sowie andere Gruppen. Unter den Solo-Künstlern höre ich da eigentlich nur Taemin aus SHINee, selten Jungkook aus BTS - die Gruppe höre ich zwar auch, aber eher die älteren Songs.

Ich bin 15 :) 🌸

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Heyy,

Vorab, ich war bisher noch auf keinem StrayKids Konzert, daher kann ich nicht genau sagen wie es da ablaufen wird. Ich war aber im Februar auf einem Konzert von ATEEZ und da wurde vor dem Konzert groß ein QR-Code angezeigt, den man dann scannen konnte und dann war der Lightstick das gesamte Konzert lang verbunden. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei StrayKids auch so sein wird, kann es aber wie gesagt nicht genau sagen, da ATEEZ auch mein erstes K-Pop Konzert war 🥹💖

Ich hoffe, dass ich trotzdem helfen konnte 🌸✨❤️

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