Wie schätze ich mein reiterliches Können richtig ein?

Ich weiß, mir wird diese Frage niemand beantworten können, allerdings suche ich eine RB und kann überhaupt nicht einschätzen was Pferdebesitzer/innen unter welchem Begriff verstehen.

Schon als Baby saß ich zum ersten Mal auf einem Pony, meine ganze Kindheit habe ich bei meiner Nachbarin mit den Pferden verbracht.

Später Unterricht auf Schulpferden im Reitverein. Dann hat mir eine Bekannte eine RB angeboten.
Ich war sehr oft am Stall, bin auf dem Platz, immer ohne Unterricht geritten und sehr oft in den Wald ausgeritten, allein und mit Freundinnen.

Ich würde wohl behaupten, dass ich durch all die Ausritte in jeder Gangart und nahezu jeder Situation sehr sattelfest bin.
Auf dem Platz bemühe ich mich selbst immer gut zu sitzen, aber es schleichen sich ohne Unterricht so oder so Fehler ein.
Ich kann eben die üblichen Hufschlagfiguren, auch sowas wie Zirkel verkleinern, halbe Volte rechts, geradeaus und halbe Volte links. Quadrille sind wir aus Spaß auch mal geritten und haben die unterschiedlichsten Figuren erschaffen.
So an "Lektionen" konnte ich nur Rückwärtsrichten und einen einfachen Galoppwechsel.

Die Besi selbst ist nie geritten und kann auch nicht reiten, sie meinte immer "du machst das schon", sie hält nichts von Unterricht.. Das Pferd war aber auch schon 17 als ich die beiden kennengelernt habe und laut Infos ein reines Freizeitpferd. Hoffentlich habe ich nicht allzu viel falsch gemacht.

Wir hatten auch immer wahnsinnig viel Spaß.
Sie ist nun weggezogen, mit Pferd..
Nach 6 gemeinsamen Jahren verdammt traurig für mich..

Deshalb suche ich eine neue RB, diesmal aber mit der Möglichkeit Unterricht zu nehmen.

Bei all den Internetanzeigen muss ich etwas über mich und meine reiterlichen Fähigkeiten schreiben.
Aber was?
Anfänger? Glaube ich eher nicht. Zwar hatte ich keinen Unterricht, habe aber schon so viel erlebt.
Niveau in der Dressur? Vermutlich E oder ohne Niveau, ich kann das allein auch gar nicht einschätzen..

Weiß jemand, was ich da am besten zu meinem reiterlichen Können schreibe? Es soll ja der Wahrheit entsprechen, nur leider ist es schwierig diese einzuschätzen.

Wäre für jeden Rat was ich schreiben kann dankbar!

LG

Pferde, Reiten, Dressur, Reitbeteiligung, RB, Reitunterricht
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Fahrschulauto kaufen? Ja oder nein?

Hey,

Ich hatte anfangs sehr große Angst vorm Fahren. Auch der Psychologe konnte mir nicht helfen. Dann habe ich mich privat mit meiner Fahrlehrerin angefreundet und habe ein anderes Auto bekommen: Einen Opel Astra :) Ich habe mich auf den ersten Blick in das Auto verliebt.

Ich bin super damit zurecht gekommen und Dank meiner Fahrlehrerin habe ich schnell die Angst verloren. Ich hatte letzte Woche Prüfung und alles lief perfekt, hab bestanden.

Ich habe mich direkt nach einem Auto umgeschaut.. 1500€ hatte ich gespart, aber noch nichts gefunden. Gestern habe ich mich mit der Freundin/Fahrlehrerin getroffen.. Sie meinte dass der Astra verkauft werden soll. Ich habe bei der Besitzerin der Fahrschule angerufen und mich erkundigt. Ich soll mich spätestens Freitag mit meiner Entscheidung melden..

Ich kenne mich mit Autos ja nicht so gut aus, also brauche ich Rat ob ich zuschlagen soll. Ich bin ja wirklich super damit zurecht gekommen. Ich kenne das Auto schon und kann es einschätzen. Der Wagen war neu und 1 Jahr lang ein Fahrschulwagen. Es ist schon ein schickeres Modell, mit Bordcomputer und einigen Extras. Fast 20000€ neu. Ich würde das Auto für 1550€ bekommen. In der Fahrschule hat es mit Sicherheit gelitten, aber ich finde den Preis eigentlich richtig gut.. Aber hat ja auch schon einige Km hinter sich..

Den Ausbau von den zusätzlichen Pedalen und der Außenspiegel unternimmt die Fahrschule, für das Lackieren müsste ich aufkommen. Ein Freund von mir arbeitet in einer Autowerkstatt und würde mir garantiert einen guten Preis machen

Was sagt ihr, soll ich, oder soll ich nicht? Mein Bauchgefühl schreit ganz laut "ja", aber man hört ja viel schlechtes über Fahrschulautos...

LG

Auto, Fahrschule, Preis
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Plötzlich schlecht in der Schule? :(

Hallo.. Ich war immer eine sehr gute Schülerin. 1,3 war mein letzter Schnitt. Am meisten Spaß haben mir immer Mathe und Bio gemacht, also habe ich diese Fächer als Lks gewählt.

Mündlich bin ich in allen Fächern weiterhin sehr gut..

In Mathe war ich die ersten Stunden nicht da. Ich war im Krankenhaus, aber 2 Wochen nur an den Tagen, an denen wir Mathe hatten (also es ließ sich wirklich nicht vermeiden :/) Von da an habe ich nichts mehr verstanden. Ich habe gelernt und immer mündlich mitgemacht und es versucht, aber nichts hat geklappt. Klausur 5-. Die Lehrerin hasst mich auch. Das ist zwar kein Argument und unwichtig, aber ich musste es einfach loswerden.

In Bio lief alles gut. Ich habe alles verstanden. Macht Spaß, ist logisch und einfach. Mündlich 15 Punkte :) Meine Lehrerin ist auch wirklich nett. Für die Klausur habe ich trotzdem viel gelernt. Alles gewusst, hatte ein gutes Gefühl bei der Sache. Ich habe mich auf die Rückgabe gefreut. Und dann? 4. Autsch.

Wieso? Ich habe vorher nie schlechte Noten geschrieben, und jetzt 2 auf einmal.. Ich bin einfach nur noch traurig über mich selbst :(

Wieso bin ich plötzlich so schlecht? Klar, in Mathe muss ich noch mehr lernen, aber in Bio? Was kann ich denn da machen? Nachhilfe kann ich mir nicht leisten, ich muss jeden Cent 10x umdrehen um in der letzten Woche noch irgendwas zu Essen zu haben. Das fällt weg. Ich habe keine Freunde die umsonst mit mir lernen :/

Ich bin am verzweifeln.. Ich will doch nur ein gutes Abi machen :( Habe mit dem Gedanken gespielt das Schuljahr einfach zu wiederholen, aber das kann ich einfach nicht bringen..

Was mache ich falsch? Was würdet ihr tun?

LG..

Schule, Noten, Schlecht
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Sorge vor dem Probereiten für Reitbeteiligung..?

Hallo :-)

Ich habe eine tolle RB gefunden. Ich war heute schon da, habe das Pferd kennengelernt und mit der Besitzerin bei Kaffee und Kuchen gequatscht. Der Preis ist sehr niedrig, es geht ihr nur darum, dass ihr Pferd gut versorgt ist.

Er ist wirklich lieb, braucht aber auch seine Zeit zum kennenlernen. Er ist mit über 15 nicht mehr gerade der jüngste und darf nicht mehr gesprungen werden, auch auf Turniere geht er nicht. Das möchte ich auch nicht. Ich möchte ein Pferd zum pflegen, schmusen, mal reiten/ausreiten und einfach lieb haben.

Wir haben jetzt einen Termin zum Probereiten vereinbart. Ich kann zwar ganz gut reiten, mache das auch schon über 10 Jahre, aber perfekt bin ich bei aller Liebe nicht.. Ich mache ab und zu schon kleine Fehler. Meine Sorge ist, dass ich ihren Anforderungen nicht gerecht werde. Dass ich Dinge anders mache als die Besitzerin.

Sie hat mir erzählt, dass ihre früheren RBs mehr als dreist waren. Die eine ist einfach nicht mehr gekommen, die andere hat das Pferd ohne zu fragen mit Sporen geritten (mag er nicht, ist gestiegen).. Das ist so eine Hoffnung für mich.. Ich würde mich nicht trauen so dreist zu sein. Aber vielleicht konnten die ja unglaublich gut reiten.. Ich hab nichtmal irgendwelche Abzeichen oder sonstwas. Bin immer nur Schulpferde geritten.

Ich muss auf jeden Fall locker bleiben. Sie kennt mich ja jetzt schon. Wie werde ich die Sorge los, dass ich nicht gut genug bin? Das Angebot bedeutet mir nämlich wirklich viel und ich bin ja auch bereit Dinge zu lernen, die ich noch nicht kann. Das habe ich ihr auch gesagt. Sorgen mache ich mir trotzdem :-(

Habt ihr Tipps, wie kann ich mich beruhigen?

Dankeschön..

Angst, Reiten, Reitbeteiligung, Probereiten
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Ist das asozial und falsch?

Hallo!

Mich beschäftigt eine Frage. Ich war mit meinem Freund in einem Restaurant. Es war nicht sehr schick dort, einfach normal und gemütlich :-) Es war letzten Freitag, 19 Uhr. Es waren die Eltern dabei, diese haben mich eben eingeladen.

Dazu noch 3 Omas, der eine Opa und die beiden Kinder. Mein Freund eben und sein Bruder. Sein Bruder ist erst 15.

Eigentlich sind noch mehr Menschen in der Familie, aber meiner Meinung nach ist die Familie an sich trotzdem ganz normal, obwohl es so viele sind. Alle Erwachsenen gehen arbeiten und haben keine Probleme (Alkohol/Viel Stress o. Streit z.B.) und die Kinder gehen alle zur Schule (sogar aufs Gymnasium) und sind alle gute Schüler. Die Omas und Opas sind alle über 70 und Rentner..

Die Familie von meinem Freund ist wirklich toll, ich wurde sofort wie ein Familienmitglied aufgenommen und alle sind mir ans Herz gewachsen.

Jedenfalls wollte der Bruder in diesem Restaurant ein Radler bestellen. Die Eltern würden ihm mit 12 sicher noch kein Bier erlauben, aber schließlich ist er 15 und es ist ihnen lieber dass er mit 15 selten mal etwas trinken darf als dann mit 16 heimlich jedes Wochenende saufen zu gehen.. Das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern ist in dieser Familie wirklich gut, sie reden über alles..

Er mag ab und zu eben mal ein Radler trinken, aber auch höchstens 1x im Monat. Eben wenn die Familie essen geht oder bei besonderen Veranstaltungen wie Geburtstagen.

Ich persönlich finde das auch ok, lieber mit 15 mal als mit 16 Komasaufen. Ist mi Sicherheit "gesünder" .. Der Junge selbst will sich ja auch nicht besaufen, ein Radler schmeckt ihm ab und zu einfach.

Als er das Radler bestellt hat, fragte der Kellner nach dem Alter. Er sagte er sei 15. Die Eltern sagten sofort, dass das ok ist, wenn er eins trinkt. Dass das nicht oft vorkommt und dass sie ja dort dabei sitzen und ihn ja im Blick haben.

Der Kellner ließ niemanden aussprechen. Er schrie und fuchtelte wie wild mit der Karte herum. Dass Kinder wegen solchen Rabeneltern Alkoholprobleme bekommen, dass diese ganze Familie asozial sei, dass man so viele "Blagen" ja nicht unter Kontrolle haben kann und dass wir verschwinden sollten.

Das hat uns alle geschockt.. Ich meine, wie kann der sowas behaupten? Wegen einem Radler mit 15?

Wir haben uns dann Pizza bestellt, eine DVD ausgeliehen und uns einen schönen Abend gemacht. Auch mit Radler :-D

Trotzdem denke ich die ganze Zeit darüber nach. Ist es so asozial mit 15 mal etwas mit Alkohol zu trinken? Sollte man deswegen aus einem Restaurant geschmissen werden? Was ist eure Meinung zu dem Thema?

LG

Bier, Alter, Alkohol
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Angst vor zweitem Oberstufenjahr.. :-(

Hallo :-) Ich war dieses Jahr in der EF, dem ersten Oberstufenjahr. Alles lief gut. Ich habe bessere Freunde gefunden, ich wurde in meiner Klasse vorher nie akzeptiert. Ich habe mich sehr in der Schule verbessert. Ich habe auch herausgefunden was ich später mal machen möchte und bin mit diesem Schuljahr wirklich zufrieden. Ich hatte auch vorher keine Sorgen, weil ich wusste, dass es egal ist.

Jetzt kommt die Qualifikationsphase. Also zählt jede Note mit für meinen Abischnitt. Das macht mir Angst. Was ist, wenn ich mal einen schlechten Tag habe? Klausur verhauen und wenn eine von 2 Klausuren schlecht ist, kann man auch nicht mehr viel machen.

Ich war früher sehr schlecht in der Schule, hatte meist einen Schnitt von 3,6.. Jetzt bin ich bei 1,58. Allerdings sollte mein Schnitt noch besser werden und sich auf keinen Fall verschlechtern. Das, was ich studieren möchte, hatte bei den meisten Unis zum letzten Semester einen unmenschlichen NC.

Ich weiß, dass ich jetzt auch mal lernen sollte. Ich habe mich nämlich nur durchs bessere Aufpassen und mündliche Beteiligung verbessert. Lernen und Hausaufgaben.. Naja :-D

Aber wenn ich das noch mache werde ich hoffentlich ein bisschen besser.

Trotzdem habe ich richtig Angst vorm neuen Schuljahr. Die Ferien haben gerade angefangen und ich mache mir jetzt schon Sorgen :-(

Die Vorstellung, dass ich mir in den kommenden 2 Jahren mein Leben komplett versauen kann ist irgendwie beängstigend.

Mein Freund ist da auch keine große Hilfe, er hat die Q1 jetzt mit einem Schnitt von 0,9irgendwas abgeschlossen, im ersten Halbjahr 1,15.. Er hat noch nie was für die Schule getan.. Und nächstes Jahr ist er dann auch weg und ich kann ihn nichtmal in der Schule sehen.

Ich will nicht in die Q1.. Ich habe einfach Angst. Ich liege jetzt schon die Nächte wach und mache mir nur Sorgen. Ablenken bringt irgendwie nichts :-(

Könnt ihr mich vielleicht irgendwie beruhigen? Wie war das denn bei euch? Seid ihr schlechter/besser geworden?

Vielen Dank..

Schule, Oberstufe
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