Gemäß §5 Absatz 1 Entgeltfortzahlungsgesetz gilt, dass der Arbeitnehmer verpflichtet ist, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen.

http://dejure.org/gesetze/EntgFG/5.html

Dieser Pflicht ist Ihr Bekannter nicht nachgekommen, da er es unterlassen hat zu Dienstbeginn anzurufen um dem Arbeitgeber mitzuteilen, dass er arbeitsunfähig ist.

Diese Pflichtverletzung, ist ein Verstoß gegen die arbeitsvertraglichen Nebenpflichten. Eine solche minderschwere Pflichtverletzung rechtfertigt eine Abmahung, nur im Wiederholungsfall wäre eine verhaltensbedingte Kündigung gerechtfertigt.

Sollte der Arbeitgeber tatsächlich wegen dieser Pflichtverletzung kündigen und greift der Kündigungsschutz, sollte Ihr Kollege binnen 21 Tagen nach Zugang der schriftlichen Kündigung Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen.

P. K.

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Qualifiziertes Arbeitszeugnis, Bewertung

Mein Mann hat heute sein qualifiziertes Arbeitszeugnis erhalten und ich hätte gern eure Expertenmeinung dazu, ob es ordnungsgemäß und wohlwollend formuliert ist. Ich muss dazu sagen, dass das Zeugnis mehrfach angemahnt werden musste. Ich habe das Zeugnis mit allen Kommafehlern ect. abgeschrieben. Danke für eure Hilfe!!!

Zeugnis für Herrn XYZ, geboren 00. Juli 1900 in Musterstadt

Herr XYZ arbeitete vom 1. März 2009 als teilzeitbeschäftigter Mitarbeiter in unserem Pflegeheim Mxxxxxx. Das Pflegeheim gehört zum Fachbereich Altenhilfe des Dxxxxx Werkes Innere Mission Lxxxxx e. V. Das Dxxxxx Werk Lxxxxx Innere Mission Lxxxxxxx e. V. ist ein freier, gemeinnütziger, diakonischer Träger, der sich in den bereichen Behindertenhilfe, Altenhilfe, Jugendhilfe sowie Beratungs- und Betreuungsdienste engagiert.

Das Pflegeheim Mxxxxxx bietet Platz für 117pflegebedürftige Menschen und verfügt über eine Tagespflege mit 16 Plätzen. Die Einrichtung hat sich unter anderem auf die Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert.

Herr XYZ wurde zur Einzel- und Gruppenbetreuung von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz als zusätzliche Betreuungskraft entsprechend § 87b SGB XI eingesetzt. Nach einer längeren Einarbeitungszeit erledigte er alle ihm übertragenen Aufgaben selbstbewusst und zu unserer vollsten Zufriedenheit. Er war stets einsatzbereit und immer pünktlich. Herr XYZ war ein offener und immer freundlicher Mitarbeiter und in der Lage, die alten und dementen Menschen jederzeit gut zu betreuen und ihnen Abwechslung in den Alltag zu bringen.

Das Verhalten von Herr XYZ gegenüber Vorgesetzten uind Mitarbeitern war jederzeit einwandfrei. Er hatte sich gut in das Arbeitsteam integriert und war ein von allen anerkannter Mitarbeiter.

Das Dienstverhältnis mit Herrn XYZ endete zum 28. Februar 2011 mit dem Auslaufen des befristeten Dienstvertrages. Wir verbinden mit unserem Dank für seine geleistete Arbeit in unserem Pflegeheim alle guten Wünsche und Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg.

Lxxxxxx, 7. September 2011

xxxxxxx xxxxxxxxxxx Kaufm. Vorstand Personalleiter

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Herr XYZ arbeitete vom 1. März 2009 als teilzeitbeschäftigter Mitarbeiter in unserem Pflegeheim Mxxxxxx. Das Pflegeheim gehört zum Fachbereich Altenhilfe des Dxxxxx Werkes Innere Mission Lxxxxx e. V. Das Dxxxxx Werk Lxxxxx Innere Mission Lxxxxxxx e. V. ist ein freier, gemeinnütziger, diakonischer Träger, der sich in den bereichen Behindertenhilfe, Altenhilfe, Jugendhilfe sowie Beratungs- und Betreuungsdienste engagiert. Okay

Das Pflegeheim Mxxxxxx bietet Platz für 117pflegebedürftige Menschen und verfügt über eine Tagespflege mit 16 Plätzen. Die Einrichtung hat sich unter anderem auf die Betreuung demenziell veränderter Menschen spezialisiert. Okay

Herr XYZ wurde zur Einzel- und Gruppenbetreuung von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz als zusätzliche Betreuungskraft entsprechend § 87b SGB XI eingesetzt. Okay

Nach einer längeren Einarbeitungszeit erledigte er alle ihm übertragenen Aufgaben selbstbewusst und zu unserer vollsten Zufriedenheit. ** Die Formulierung längere Einarbeitungszeit ist nicht gut; Die Formulierung selbstbewusst halte ich an dieser Stelle ebenfalls nicht für gut; Die Leistungsbewertung ist gut; Vorschlag für eine Korrektur: Nach der Einarbeitungszeit erledigte er alle ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollsten Zufriedenheit.**

Er war stets einsatzbereit und immer pünktlich. Okay!

Herr XYZ war ein offener und immer freundlicher Mitarbeiter und in der Lage, die alten und dementen Menschen jederzeit gut zu betreuen und ihnen Abwechslung in den Alltag zu bringen. Ich würde hier anders formulieren: "Herr XYZ war ein offener und immer freundlicher Mitarbeiter der die alten und dementen Menschen jederzeit gut betreute.

Das Verhalten von Herr XYZ gegenüber Vorgesetzten uind Mitarbeitern war jederzeit einwandfrei. Er hatte sich gut in das Arbeitsteam integriert und war ein von allen anerkannter Mitarbeiter. Gute Bewertung des Sozialverhaltens

Das Dienstverhältnis mit Herrn XYZ endete zum 28. Februar 2011 mit dem Auslaufen des befristeten Dienstvertrages. Wir verbinden mit unserem Dank für seine geleistete Arbeit in unserem Pflegeheim alle guten Wünsche und Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg. Bedauern wurde nicht geäußert, die Abschiedsformel ist gut

Fazit:

Mit den Korrekturen ist es ein gutes Arbeitszeugnis.

P. K.

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Mit den von Ihnen gemachten Angaben kann die Fragestellung nicht abschließend beantwortet werden.

Es wurde nur Tagschicht im Arbeitsvertrag vereinbart:

Wurde im Arbeitsvertrag nur Tagschicht vereinbart, kann der Arbeitgeber Sie nicht ohne Ihr Einverständnis in Wechselschicht arbeiten lassen. Vertragsänderungen sind nur möglich, wenn beide Vertragspartner damit einverstanden sind. Will Ihr Arbeitgeber gegen Ihren Willen erzwingen, dass Sie in Wechselschicht arbeiten, müsste er zum Mittel der Änderungskündigung greifen. Spricht Ihr Arbeitgeber eine Ämnderungskündigung aus, sollten Sie sich sofort an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht wenden, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Es wurde auch Bereitschaft zur Schichtarbeit im Arbeitsvertrag vereinbart:

In diesem Fall könnte Ihr Arbeitgeber Sie anweisen, dass Sie in Wechselschicht arbeiten müssen. Allerdings wäre zu prüfen, ob nicht ein jüngerer Mitarbeiter, an Ihrer Stelle von Tag- in Wechselschicht wechseln muss. Gibt es noch andere Arbeitsplätze in Tagschicht, die mit Ihrem Arbeitsplatz vergleichbar sind, können Sie verlangen in Tagschicht zu verbleiben.

Ich empfehle Ihnen dringend, dass Sie sich an den Betriebsrat (so vorhanden), an die Gewerkschaft (wenn Sie Mitglied sind) oder einen Fachanwalt für Arbeitsrecht wenden.

P. K.

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Amethyst ist ein violetter Kristallquarz, der seine Farbe durch Spuren von Eisen und den Einfluss ionisierender Strahlung erhält.

Die ionisierende Strahlung kann beispielsweise durch leicht radioaktives Gestein entstehen, welches den Quarz umgibt.

Die radioaktive Strahlung ist so schwach, dass sie nur die unterschiedlichen Oxidationsstufen des im Quarz enthaltenen Eisens erzeugt, welche wiederum für die violette Farbe verantwortlich sind.

Die Strahlung der der Amethyst ausgesetzt war, war gerade so stark dass die Oxidationsstufen des Eisens verändert wurden, aber nicht stark genug, um den Amethyst selbst radioaktiv werden zu lassen.

Der Amethyst selbst ist nicht radioaktiv, weil er weder Teilchen noch Energie als Strahlung abgeben kann.

Gleiches gilt auch für die Rauchquarze, nur sind hier andere Verunreinigungen für die Farbzentren verantwortlich.

Merke in der Entstehung waren Amethyst und Rauchquarz ungefärbt.

P. K.

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Ob Ihr Arbeitgeber Ihnen tatsächlich während der Probezeit kündigt, kann Ihnen hier niemand beantworten.

Fakt ist, dass ein seriöser Arbeitgeber nicht gleich die Kündigung ausspricht, wenn sein Mitarbeiter arbeitsunfähig ist.

Unabhängig davon, was Ihr Arbeitgeber macht, sollten Sie bedenken:

Wenn Sie tatsächlich arbeitsunfähig sind, sollten Sie sich von Ihrem Arzt krankschreiben lassen. Wenn Ihr Arbeitgeber nicht seriös ist, gewinnen Sie nichts, wenn Sie sich auf die Arbeit schleppen, obwohl Sie arbeitsunfähig sind.

Sie sollten bedenken, dass Ihre Gesundheit etwas einmaliges ist, Raubbau rächt an der Gesundheit sich irgendwann in Ihrem Leben. Dieser Arbeitgeber wird es Ihnen nicht danken, wenn Sie sich krank auf die Arbeit schleppen.

Wenn Sie arbeitsfähig sein sollten, empfehle ich Ihnen arbeiten zu gehen. Wenn Sie teilweise arbeitsfähig sein sollten, können Sie gegebenfalls mit Ihrem Arbeitgeber aushandeln, dass Sie Tätigkeiten die Ihrer Gesundheit nicht zuträglich sind, nicht ausführen müssen.

P. K.

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Grundsätzlich ist der Arbeitgeber berechtigt einem Mitarbeiter krankheitsbedingt zu kündigen. Der Arbeitgeber kann auch kündigen, währenddem der Arbeitnehmer krankgeschrieben ist.

Wie oft der Mitarbeiter krank sein darf, kann nicht pauschal beantwortet werden, denn es hängt auch davon ab, wie lange der Arbeitnehmer schon in der Firma ist.

Will der Arbeitgeber eine Chance haben eine krankheitsbedingte Kündigung durchzusetzen, muss der Arbeitnehmer

  • deutlich über dem Durchschnitt fehlen,

  • sehr häufige Kurzerkrankungen haben,

  • eine negative gesundheitliche Prognose gestellt werden können

Eine krankheitsbedingte Kündigung ist im Regelfall nur schwer durchzusetzen, deshalb lohnt sich im Regelfall Kündigungsschutzklage einzureichen.

Hier ein sehr hilfreicher Link zum Thema:

http://www.hensche.de/RechtsanwaltArbeitsrechtHandbuchKuendigungKrankheitsbedingt.html

P. K.

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Ich vermute mal, dass Sie den Anfang des Zeugnisses weggelassen haben...

Herr Köhler zeigte stets Initiative, Fleiß und Eifer. Auch hoher Arbeitsbelastung war er stets gewachsen. Gute Bewertung des Arbeitseinsatzes

Die ihm übertragenen Aufgaben erledigte er selbstständig und mit viel Eigeininitiative sowie mit hohem zeitlichem und persönlichem Engagement stets zu unserer vollen Zufriedenheit. Gute Bewertung der Leistung

Er war aufgrund seines freundlichen und kollegialen Umgangs bei Vorgesetzten und Kollegen gleichermaßen geschätzt. Gute Bewertung des Sozialverhaltens

das Arbeitsverhältnis endet auf Wunsch von Herrn Köhler zum 31.07.2011.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und wünschen Herrn Köhler weiterhin viel Erfolg und persönlich alles Gute. Die Abschiedsformel entspricht einer 2 Minus, da die Güte der Arbeitsergebnisse nicht erwähnt wurde und auch kein Bedauern über das Ausscheiden geäußert wurde

Fazit:

Dieses Arbeitszeugnis entspricht einer 2 Minus.

P. K.

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fristlose kündigung nach heftigem streit

Hallo liebe Community!

Nach einem heftigen Streit mit meinem Arbeitgeber, wurde ich am Mittwoch mündlich fristlos gekündigt. Nach einem Hin und Her wollte ich von meinem Arbeitgeber eine schriftliche Bestätigung, das ich auf sein Verlangen hin nach Hause gehen kann. Anstelle dieser Bestätigung bekam ich eine schriftliche fristlose Kündigung in die Hand gedrückt, die ich allerdings nicht annahm und nicht unterschrieb, da eine fristlose Kündigung in diesem Fall unrechtmäßig war.

Nachdem ich mich einen Tag später beim Arbeitsamt arbeitslos gemeldet habe, kam heute ein Brief meines Arbeitgebers, in dem die fristlose Kündigung zu einer fristgerechten Kündigung zum 31.10.2011 geändert ist.

Das hieße wiederum, dass ich noch bis zum 31.10.2011 ganz normal angestellt bin, jedoch steht außer Frage, dass ich jemals wieder die Firma betreten werde.

Dazu muss ich noch sagen, dass mir diese fristlose Kündigung gerade recht kommt, da ich ab 01.12.2011 sowieso eine neue Stelle anfangen werde. So hab ich mehr Zeit alles zu planen und zu managen, da die neue Stelle ca. 600 km von meinem jetzigen Zuhause entfernt liegt.

Zu meinen Fragen:

Sollte ich mich einfach krankschreiben???

Ich habe Angst, dass, wenn ich nicht zur Arbeit gehe und mich auf die mündliche Zusage des Arbeitnehemers verlasse (ich habe jede Menge Zeugen dafür), mir das Arbeitslosengeld, auf Grund der eigenen Verschuldung der fristlosen Kündigung, verwährt bleibt.

Ich bitte dringend um eine Antwort!

Vielen Dank

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Eine mündliche Kündigung ist ungültig! Die fristgerechte schriftliche Kündigung ist gültig.

Sie müssen unbedingt Ihre Arbeitskraft weiter anbieten. Lehnt der Arbeitgeber es ab Sie zu beschäftigen, befindet er sich im Annahmeverzug. Der Arbeitgeber muss Sie dann trotz dass er Sie nicht beschäftigt vereinbarungsgemäß bezahlen.

Lehnt der Arbeitgeber es ab Sie weiter zu beschäftigen, sollten Sie sich schnelltmöglich an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht wenden.

P. K.

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