Kauf sie dir am besten bei einem Züchter und nicht im Zoofachgeschäft. Ein Züchter kann dich besser beraten, die Tiere sind normalerweise Nachzuchten und keine Wildfänge, er hält sie (meist) artgerechter und trotzdem sind sie meist günstiger als im Zoohandel. Ein Tipp wäre zum Beispiel der Martkplatz von arachnophilia.de: http://www.arachnophilia.de/forum/marktplatz-94/

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Der erste "Beruf mit Tieren", an den man natürlich denkt, ist Tierpfleger. Es gibt 3 Fachrichtungen, von denen du dich schon bei der Wahl der Ausbildungsstelle für einen entscheiden musst: Zoo, Tierheim/Tierpension und Forschung/Klinik.

Alle 3 Fachrichtungen haben eins gemeinsam: Sie bestehen zu mindestens 90% aus Saubermachen. Zu den weiteren Aufgaben des Tierpflegers gehören dann u. A. natürlich noch das Zusammenstellen des Futters und Fütterung der Tiere; Einrichtung, Bau oder Reparatur von Gehegen, Käfigen usw; Mithilfe bei medizinischen Behandlungen durch den Tierarzt (kleinere Behandlungen auch eigenverantwortlich); Besucherbetreuung; Zucht.

Im Tierheim/Tierpension wirst du hauptsächlich mit Haustieren zu tun haben (Hund, Katze, Maus etc., auch mal z.B. Reptilien, je nach Betrieb). Hier verdienst du mit Abstand am wenigsten, meist reicht es kaum zum Leben. Außerdem können sich Tierheime meist nicht viele Mitarbeiter leisten, sodass oft sehr viel Arbeit an wenigen Leuten hängen bleibt (Überstunden!).

Im Zoo hast du ein weitaus größeres Artenspektrum. Normalerweise spezialisieren sich die Tierpfleger nach der Ausbildung auf bestimmte Arten (z.B. Raubtiere, Huftiere, Papageien, ...), zumindest in größeren Zoos. Hier hast du als Tierpfleger auch mehr mit der "Besucherbespaßung" zu tun, z.B. Schaufütterungen oder Führungen. Im Zoo verdient man meist besser als im Tierheim, aber schlechter als in Klinik/Forschung. Auch hier gibt es oft mehr zu tun als einem lieb ist.

In der Fachrichtung Klinik/Forschung hast du entweder, wie schon der Name sagt, mit Tieren in Tierkliniken zu tun oder andererseits mit Versuchstieren. Hier wird ganz besonders penibel auf Hygiene geachtet und die Tiere sind meist sehr steril untergebracht. Gerade in der Forschung wirst du dann auch regelmäßig mit Leid und Tötung von Tieren zu tun haben. Ist nicht Jedermanns Sache. Dafür verdient man hier am meisten.

Die Tötung von Futtertieren kann dich auch im Zoo erwarten; sie ist auch ein Teil der Ausbildung. Im Tierheim erwartet dich das - soweit ich weiß - nicht.

Wenn du eine Ausbildung in der Tierpflege machen willst, ist es sehr wichtig, dass du vorher Praktika machst. Umso mehr, umso besser! Mache Praktika in Zoos und Tierheimen und, wenn du willst, auch z.B. in einer Klinik und schau, ob das wirklich etwas für dich ist und was dir am besten gefällt. Die meisten Zoos lehnen Bewerber, die vorher kein Praktikum gemacht haben, von vornherein ab, denn es bewerben sich meist zig-mal so viele Menschen wie es Ausbildungsplätze gibt.

Du wirst merken, Tiere pflegen ist jede Menge Arbeit und kann ganz schön anstrengend sein (körperlich und mental) und es gehört so viel mehr dazu, als man in den niedlichen Tiersendungen nachmittags sieht! Außerdem sollte man noch erwähnen, dass du selbstverständlich auch mal am Wochenende oder an Feiertagen arbeiten musst. Die Tiere müssen ja trotzdem versorgt werden. ;-)

Wenn man es jedoch wirklich will und bereit ist, sein Herzblut in den Job zu stecken, dann kann es der schönste Beruf der Welt sein. Ich habe meine Wahl (bisher) nicht bereut. ;-)

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Normalerweise werden die Tiere nach solch einem Angriff NICHT getötet. Das hat man vielleicht früher einmal getan, aber die Zeiten sind (jedenfalls hier) zum Glück vorbei. Auch die Zoos wissen, dass die Tötung des Tieres das falsche Signal wäre. Sie würde dem Ruf des Zoos noch mehr schaden als es der Angriff an sich schon tat. Das kann sich kein Zoo leisten

Im Kölner Zoo musste ein Sibirischer Tiger 2012 nach einem Angriff getötet werden, da man annehmen musste, dass die angegriffene Pflegerin noch lebte und somit noch in unmittelbarer Gefahr war. Und im Zweifelsfall geht ein Menschenleben nunmal vor.

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Dein Weberknecht war wahrscheinlich eine Zitterspinne - die werden gerne verwechselt. Was das Bein angeht: Halb so schlimm, Spinnen können auch mit weniger Beinen normal weiter leben. Es würde theoretisch sogar wieder nachwachsen, wenn sich die Spinne noch ein paarmal häutet (praktisch kann man das aber nur bei Vogelspinnen beobachten, weil sie lang genug leben und sich oft häuten).

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Wenn alle Haltungsbedingungen stimmen, dann kann es sein, dass die Spinne vor einer Häutung steht. Vogelspinnen machen vor einer Häutung oft lange Fresspausen. Manchmal machen sie diese Pausen auch einfach so. Besonders große Arten wie zB. t.blondi können sehr lange ohne Nahrung auskommen (je nach Alter). Hinzu kommt, dass Vogelspinnen oft sehr stressanfällig sind und lange brauchen, sich einzugewöhnen.

Am besten nimmst du die Heuschrecke wieder heraus (könnte die Spinne bei eventueller Häutung stören) und versuchst es in ein, zwei Wochen noch einmal.

Als Spinnenhalter muss man geduldig sein ;-)

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Die Männchen haben nach dem Akt den Zweck "Fortpflanzung" erfüllt. Da das Weibchen für die "Produktion" ihrer zig bis hunderten Nachkommen jede Menge Energie benötigt, bietet es sich an, das Männchen als leichte Beute zu fressen (Wer weiß, wann die Spinne das nächste mal Beute macht - kann eventuell zu lange dauern). Das Männchen opfert sich also quasi für seine Nachkommen.

"Immer" passiert das jedoch nicht. Oft kommt das Männchen davon, lebt danach allerdings nicht mehr lange und kann sich oft auch nicht mehr paaren. Deshalb ist es für den Fortbestand der Art durchaus sinnvoll, dass die Männchen nach der Paarung gefressen werden.

Hinzu kommt, wie hier schon erwähnt wurde, dass Spinnen keinen großen Unterschied zwischen anderen Spinnen und Insekten machen. Wenn das Männchen nicht anzeigt, dass es sich paaren will, ist es nichts weiter als ein Beutetier

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Wie alt ist die Spinne? Wann hat sie sich zuletzt gehäutet? Vogelspinnen machen ab und zu mal längere Fresspausen, besonders vor einer Häutung, das ist völlig normal. Wie groß ist denn ihr Abdomen im Vergleich zum Vorderkörper? Erst wenn es viel kleiner ist, musst du dir Gedanken machen (manche Vogelspinnen halten es bis zu 2 Jahre ohne Futter aus). Einfach weiterhin regelmäßig etwas anbieten (Insekt nicht vors Gesicht halten, einfach rumlaufen lassen ist besser). Wichtig ist nur, dass sie immer genug Wasser im Schälchen hat (Falls sie vor einer Häutung steht, braucht sie viel Feuchtigkeit).

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Das ist von Art zu Art unterschiedlich, oft sogar innerhalb einer Art (je nach Haltungsbedingungen etc.). Es gibt hektische Arten, aggressive Arten, ruhigere Arten und scheue Arten. Zu den Ruhigeren gehören zum Beispiel die Gattungen Grammostola oder Brachypelma, während z.B. Avicularia eher scheu sind und sich schnell bei Störung zurückziehen. Man kann für Vogelspinnen allgemein nicht pauschal sagen, dass sie sich oft verstecken oder nicht. Manche sieht man häufiger (zB. die genannten), andere fast nie.

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Jede Vogelspinne wird sich gestört fühlen, wenn du im Terrarium herumwühlst. Terrarium neu machen sollte man nur, wenn es wirklich nötig ist (z.B. wegen Schimmel).

Ruhigere Tiere sind z.B. Arten der Gattungen Brachypelma oder Grammostola. Wobei das auch von Tier zu Tier unterschiedlich sein kann und auch ein wenig von den Haltungsbedingungen abhängt. Und wenn man ein Tier stört, dann reagiert es nunmal darauf.

Deine Inge war wahrscheinlich eine Haplopelma longipes.

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In Europa gibts Vogelspinnen nur in Spanien und Italien und diese Art ist dort so selten anzutreffen, dass wahrscheinlich die allerwenigsten Touristen darüber zu berichten wissen.

In Bulgarien gibts keine Vogelspinnen. Im großen und ganzen triffst du dort viele Arten, die es auch hier gibt. Wirklich gefährliche Spinnen wirst du dort nicht treffen, höchstens die Europäische Schwarze Witwe (deren Biss normalerweise vergleichbar mit einem Wespenstich ist - und die schön anzusehen ist).

Spinnen wirst du überall auf der Welt begegnen, daran musst du dich einfach gewöhnen. Die einzige Möglichkeit, ihnen zu entkommen, ist Polarforscher zu werden. ;-)

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Tiere sind, platt ausgedrückt, alle Vielzeller, die keine Pflanzen sind. Ein hoch entwickeltes Gehirn haben nur die Wirbeltiere und höhere Weichtiere (z. B.Kraken, Kalmare), alle anderen Tiere haben maximal ein sehr ausgeprägtes (gehirnähnliches) Nervensystem. Bei den ursprünglicheren Tieren, z.b Schwämme, Nesseltiere (zu denen auch die Korallen gehören) gibt es kein Nervensystem. Außerdem ist auch kein Herz vorhanden, sie haben überhaupt keinen Blutkreislauf, während dein Beispiel, der Regenwurm sogenannte Lateralherzen besitzt (10 Stück, glaube ich). Der Regenwurm besitzt auch keine Knochen, sondern nur einen Muskelschlauch, der den Körper umgibt. Wie hier bereits gesagt wurde, wird nur ein Teils des Wurm überleben, wenn du ihn durchschneidest, nämlich der vordere, in dem die wichtigen Organe liegen.

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z.B. http://www.shiba-seiten.de/

...oder viele weitere Seiten, die ich gerade eben bei google gefunden habe, indem ich "shiba inu" eingegeben hab. Gibt da unzählige Seiten von Haltern, Züchtern etc. die ihre Ehrfahrungen teilen.

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Lamarck: Der Frosch hat solange das "Fliegen" geübt, bis ihm die Spannhäute gewachsen sind. Zeigt gut Lamarck's Denkfehler: Seinem Frosch werden nie mehr Spannhäute wachsen, wenn er nach dem ersten Gleitversuch matschig am Boden liegt.

Darwin: Frösche, die durch zufällige Mutation (den Ansatz von) Spannhäuten hatten, hatten einen selektiven Vorteil gegenüber ihren Artgenossen, die keine Spannhäute hatten, haben in der Folge mehr Nachkommen, von denen sich wieder nur die mit den am weitesten ausgeprägten Spannhäuten fortgepflanzt haben etc.

So, ich hab jetzt deine Hausaufgaben gemacht, bekomm ich jetzt 'ne 1? ;-)

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Eine richtige "Anfängerspinne" gibt es nicht. Höchstens Arten, die Haltungsfehler eher verzeihen bzw. robuster sind. Die gängigsten Arten, von denen es auch ausreichend Nachzuchten gibt, sind zum Beispiel Brachypelma smithi, eine Bodenbewohnerin, die es eher trocken mag, oder Avicularia versicolor, baumbewohnend, feuchte Haltung. Weitere typische "Anfängerspinnen" sind zB: Grammostola rosea oder Acanthoscurria geniculata.

Aber bitte, bevor du dir ein Tier anschaffst, informiere dich ausführlichst über die Haltungsbedingungen. Übers Internet ( zum Beispiel http://www.arachnophilia.de/forum/ oder andere Seiten, vor allem von Züchtern) und auch über Fachliteratur. Vogelspinnen sind keine Kaninchen (und selbst die werden meistens falsch gehalten).

Und wenn du dich dann zum Kauf einer Spinne entschlossen hast, mach einen Bogen um Zoohandlungen, denn dort werden oft Wildfänge angeboten; außerdem hat das Personal dort selten Ahnung von Vogelspinnen. Gehe lieber zu einem Züchter (zB. auf einer Börse oder kontaktiere ihn privat), dort wirst du viel besser beraten und außerdem bekommst du die Tiere dort meistens günstiger.

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Die größten "echten" Spinnen aller Zeiten - vermutlich - gibt es heute noch: Die Vogelspinne Theraposa blondi und die Riesenkrabbenspinne Heteropoda maxima. Näheres auf Wikipedia oder in entsprechenden Foren.

Vermutlich größte Spinnenartige: http://de.wikipedia.org/wiki/Megarachne

Insekten waren früher tatsächlich viel größer als heute. Der Grund war der höhere Sauerstoffgehalt in de Luft, wie hier schon einmal gesagt wurde.

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Frag mal in einer Wildtierauffangstation in deiner Nähe, ob du dort ein Praktikum machen darfst. Vor allem im Frühjahr zur Jungtierzeit können die jede helfende Hand gebrauchen - vorausgesetzt, die Hand ist auch wirklich hilfreich. Eine "Ich find Tierbabys niedlich"- Einstellung reicht da nicht. Der Trick für eine erfolgreiche Auswilderung liegt - neben der richtigen und ausreichenden Ernährung - tatsächlich in möglichst wenig Kontakt zum Menschen, damit das Tier nicht auf den Menschen geprägt wird. Und, wie hier auch schon gesagt wurde, überleben längst nicht alle Jungtiere die Aufzucht. Im Gegenteil, es sterben viele dieser Handaufzuchten, einfach weil der Mensch niemals die richtige Mutter ersetzen kann. Deswegen ist es auch nicht ratsam, eine Bindung zu dem Tier aufzubauen, wozu Leute mit "Ich find Tierbabys niedlich"- Einstellung gerne neigen.

Und bedenke: Im Fernsehen wird der Tierpfleger-Beruf gerne durch das rosarote Objektiv gezeigt. Es ist ein schöner Beruf, aber es ist nicht immer so schön wie es im Fernsehen aussieht. ;-)

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Das gesamte Leben ist das Ergebnis von ständigen chemischen Reaktionen, ohne sie wäre Leben gar nicht möglich. Siehe z.B. Photosynthese, Atmungskette, ...) Außerdem fast überall in der Industrie etc. ...

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