Aufgrund deiner Beschreibung denke ich, dass dein Hund eher unsicher ist, wenn er sogar zurückt weicht bei anderen Leuten. Stelle dich dazwischen und zeige dem Hund so, dass du die Sache regelst. Und vor allem: Zwinge ihn nicht, gestreichelt zu werden. Wenn der Hund den Kontakt möchte, sucht er ihn und er sollte nicht aufgezwungen werden, sonst braucht man sich nicht wundern, wenn er mal schnappt.

Bist du in einer HuSchu oder in einem Verein? Sprich das Thema "Schutz" mal mit denen durch, wenn möglich. Du sollst dich nicht vor ein fahrendes Auto werfen, um deinen Hund zu schützen, sondern hier geht es eher darum, verschiedene Situationen zu meistern und dem Hund stets Sicherheit zu vermitteln. Der Hund muss das Gefühl haben, dass er sich auf dich verlassen kann und du die Situation einschätzen kannst, sonst fängt er an, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, und das kann in einer Katastrophe enden bzw. in totalem Stress (Thema Leinenaggression z.B.). Zudem musst du lernen, deinen hUnd zu lesen. Was ist ihm unangenehm? Wann hat er Stress? Spätestens dann musst du eingreifen.

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Für erfahrene Hundebesitzer, die sich täglich auch mit dem Tier sinnvoll beschäftigen, geeignet. Wenn man sich mit der Rasse und den Eigenschaften beschäftigt und über die Ansprüche bewusst ist. Für jemanden, der nicht allzuviel Zeit hat, und einen ruhigen Hund sucht, wohl eher nicht. Aufgrund der Intelligenz und Reaktionsschnelligkeit auf jeden Fall anspruchsvoll. Klar, je nach Linie und Züchter aktiver oder weniger aktiver. Also nicht jedermanns Sache. Aber ich würde mal behaupten, noch etwas mehr Arbeit und Zeitintensiver als der dt. Schäferhund.

Evtl. vergleichbar mit dem Border würde ich sagen.

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Versuche irgendwie, sie reden zu lassen, ist meist ein Selbstläufer :) Habt ihr keine Standardthemen wie Lehrer, Musik, Hobbys, Studivz, irgendwelche Stars, ...?

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Das kann man nicht beantworten, ohne den Hund zu kennen. Aber grds. sollten Boxen keine Bestrafung für einen Hund sein, und auch das ruhig bleiben in der Box sollte gelernt sein und nicht zwanghaft angewandt werden. Du solltest dir einen Experten vor Ort rufen. Denn ohne den Hund zu sehen, kann dir niemand einen guten Rat geben. Und wer das tut, hat keine Ahnung bzw. handelt sehr leichtsinnig, denn gerade Tipps für "Problemhunde" können sehr gefährlich sein und nach hinten losgehen.

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Das Gute an der Hundepsyche ist, dass sie stets im Hieru nd Jetzt leben. Hunde denken nicht über die Vergangenheit oder über die Zukunft nach, welches uns einiges erleichtert und manche Fehler ausbügeln lässt. Gerade misshandelte Hunde oder solche, die als Gebärmaschinen missbraucht wurden, sind somit keine überwiegend labilen Geschöpfe. Sie hat es ja jetzt besser, diese Einstellung ist die beste und einzig richtige. Wenn du ihr die ganze Zeit ihre Vergangenheit vorhälst und diese als Entschuldigung für evtl. Fehlverhalten nimmst, kann dies aber in einer Katastrophe enden. Natürlich haben wir Mitleid und uns tut leid, was dem Hund angetan worden ist, aber die ZEit ist vorbei und dein Hund, und vor allem du, sollten loslassen und die Zeit hinter euch lassen. Der Hund hat dies schon getan. Lasse dich nicht von der schlimmen Vergangenheit beeinflussen und stecke dem Hund dieselben Grenzen und Regeln, wie du sie einem "normalen" Hund auch setzen würdest. Das ist ganz wichtig. Dein Hund braucht vor allem eins jetzt: Ordnung. Unter Ordnung fällt ein geregelter Tagesablauf, Regeln und Grenzen, der Hund bekommt seine neue Aufgabe und seine Position.

Natürlich darf die Zuneigung nicht fehlen, Zuneigung aber nicht an der falschen Stelle, z.B. Hund pinkelt auf den Teppich, "Ooooh nee, sie macht das wegen des Traumas." Und dann wird der Hund gestreichelt. (Ja etwas übertrieben) Und der Hund wird belohnt. Lieber ZUneigung schenken, wenn der Hund ruhig ist, oder nach getaner Arbeit z.B. oder Abends in Ruhe auf dem Sofa :-)

Zuneigung ergibt sich aber auch durch die Regeln: warum stellst du Regeln auf? Damit dem Hund nichts passiert. Warum soll ihm nichts passieren? Weil du ihn liebst.

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ich kann deine beobachtung garnicht verstehen

Also erstmal: keine Rasse ist grundsätzlich verhaltensgestört und hat es auf Möpse abgesehen. Punkt.

Und jetzt zu deiner Situation: hier muss man vieles beachten, erstmal war hier niemand dabei, um die Situation wirklich analysieren und beurteilen zu können. Zudem soltest du deinen eigenen Hund nicht unterschätzen, der Mops hat durch Züchtung seine Mimik total verändert und nicht jeder Hund kann gleich seine Körpersprache eins zu eins deuten. Das Kringelschwänzen ist ja auch keine große Hilfe (nicht böse gemeint, aber viel Bewegung ist eben in der Rute nicht drin). Zudem: dein Hund lernt gerne andere Hunde kennen. Wie tut er das? Stürmt er (frei??) darauf zu? Das ist sehr unhöflich und viele Hunde sind dadurch überfordert und gehen in die "Abwehrhaltung". Egal ob Hütehund, anderer Mops, ... Nicht jeder Hund mag Kontakt zu fremden Artgenossen, was nicht heißt, dass der Hund verhaltensgestört ist. Oder umarmst du grundsätzlich jeden auf der Straße, der dir mit ausgestreckten Armen entgegen läuft? Der Hund ist kein Mensch, ich weiß, aber dieses Beispiel kann man durchaus verwenden, wenns um Sozialkontakte geht. Beobachte mal andere Hunde untereinander. Oft halten sie sich auf Abstand, sie wollen nicht überrumpelt werden. Werden sie es doch, zeigt sich die "Bürste". Keine Dominanzgeste, eine Stressgeste. Der Hund mit einem Kamm auf dem Rücken ist total überfordert in der Situation.

Vielleicht solltest du in deiner Analyse, warum dein Hund immer angepöbelt wird, etwas achlicher bleiben und das aus der Sicht eines unbeteiligten sehen, ohne Emotionen. Nicht immer sind nur die anderen Schuld.

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Ich glaube nicht, dass man bei dem aufgebahrtem Sarg etwas niederlegt, wenn man nicht zu dem engsten Verwandtenkreis gehört, das erwartet man vielleicht eher von Kindern oder Geschwister, Eltern, ... Halte dich dezent zurück und lasse der Familie stets vorrang, auch beim Sitzen, die Familie sitzt in der Zeremonie ganz vorne.

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Oh oh dasselbe hatte ich auch und ich habs erst, da der Welpe auf den Hochflorteppich gemacht hatte, erst Wochen später bemerkt... Und da war der Fleck schon schwarz und es half nur noch das Abschleifen...

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Hallo! Dieses Verhalten solltest du, wenn möglich, sofort unterbinden, indem du dem Hund klarmachst, dass er das lassen soll. Wie das aussieht, ist dir überlassen, hast du ein Abbruchsignal wie z.B. "Nein", dann benutze dieses und schubse den Hund vom Kübel weg, stubse ihn an, oder sonst was, aber so, dass der Hund sich entfernen, und nicht dass der Kübel weggenommen werden muss. Und bitte nicht emotional werden, auch wenn es sehr schwer fällt, souverän und ruhig dem Hund vermitteln, dass sein Verhalten nicht erwünscht und geduldet wird. In diesem Alter kommen die Hunde auf die dollsten Ideen und hier sind Grenzen enorm wichtig. Jeder Hund braucht Regeln und Grenzen, sodass er sich wohl und sicher fühlen kann. Du bist der Chef und du setzt diese Regeln auf. Darf der Hund auf die Couch, darf er ins Badezimmer, ... Das ist alles deine persönliche Entscheidung und die Hausordnung legst du allein fest und nicht der Hund, nur weil er sich das ein oder andere Verhalten angeeignet hat. Dann musst du dies ab heute abstellen bzw. unterbinden.

Achte darauf, dass du unerwünschtes Verhalten, auch Kleinigkeiten, wenn möglich, unterbindest. Beschränke dich im Haus oder auch generell darauf, dem Hund zu sagen, was er lassen, und nicht was er tun soll, das ist weniger Stress für beide Parteien.

Ich kann mir vorstellen, dass die Sache mit dem Blumenkübel nicht die einzige Macke ist :-) Achte auch bei Kleinigkeiten darauf, dir den Respekt einzuholen, das heißt nicht, ich bin das A-loch Chef, sondern wenn ich sage, wie etwas zu machen ist, dann wird es so gemacht, in der Situation selbst musst du konsequent sein, das heißt, jetzt gerade will ich nicht, dass du das und das machst, also lass es. Keine Diskussion mit dem Hund. Was aber nicht heißt, dass er das morgen nicht darf (jetzt nicht die Blumenkübel, hier meine ich z.B. die Couch).

Hinzu kommt natürlich, dass der Hund ausreichend beschäftigt werden will. Wenn dies nicht geschieht, sucht er sich Ersatz und das ist meist katastrophal. Aber in dem ALter kann es auch vorkommen, dass der ausgelastete Hund Dummheiten macht und hier kommen die Grenzen ins Spiel. Wie bei Kindern, ohne den Hund jetzt vermenschlichen zu wollen. Aber einem Kind würdest du auch nicht gestatten, die Blumenerde durch die Gegend zu werfen und würdest sofort handeln.

Ansonsten einfach mal nen Trainer fragen!

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Durch die Haltung des Kopfes und der Ohren können Hunde Geräusche stärker und schwächer wahrnehmen. Zudem hat diese Haltung bestimmt etwas damit zu tun, wenn sie das Geräusch, und dazu vllt die Mimik und Körpersprache des Gegenübers nicht deuten können. Das machen wir Menschen doch genauso - man zieht die Augenrauen zusammen und neigt den Kopf beim "Hää?".

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Für die Sicherheit des Geldes sollte nicht der Hund, sondern du verantwortlich sein. Und die richtige Schutzhundeausbildung ist auch nicht dafür gedacht, Menschen zu bewachen, die Geld transportieren. Wärest du da nicht mit einem Tresor (zuhause) oder einem verriegelten Koffer o.ä. besser bedient? Der Aussie zeigt heutzutage mehr und mehr diesen Schutztrieb, doch ich würde ihn diesen nicht ausleben lassen, schon gar nicht ,wenn der Druck mit dem Geld dabei ist. Aber wende dich doch einfach mal an einen Hundeverein vor Ort, die können sich die Sache ja mal anhören und den Hund anschaun und testen, dann erfährst du mehr.

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Ich habe selbst Border und muss dir leider sagen, das ich die Rasse für einen Anfänger (das unterstelle ich jetzt dreisterweise, wenns nicht so ist, bitte verbessern) völlig ungeeignet finde, auch wenn sie so schön sind und ein nettes und sehr treues Wesen haben. Klar fängt jeder, der einen Border hat, mal als Anfäger in dem Gebiet an, aber ich hatte vorher bereits zwei Hunde und konnte mich nun völlig mit den Bordereigenschaften und nicht nur mit den üblichen Problemen beschäftigen. Auch Malis sind sher reaktionsschnell und aufgeweckt wie Border, somit finde ich, also es ist meine persönlich Meinung und steht nicht für alle Border- und Malibesitzer, sind diese Hunde auch nicht unbedingt die besten "Lehrhunde" - gerade für Familien, weil man hier zeitlich sehr eingebunden ist.

Der Bodercollie ist und bleibt ein Hund und ist kein Löwe, aber man sollte den Arbeitseifer, seine Aktivität, seine Energie und seine Intelligenz nicht unterschätzen.

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