Vllt musst du dich nur mehr gegen die Schulter des Pferdes lehnen. Ansonsten Klaps mit der Gerte auf die Fessel und ein deutliches "Huf", wenn er das macht, loben. Ziehe vllt auch mal den Huf höher als sonst und lasse ihn nicht los. mein Esel meinte immer naja wir können ja auch nur auf drei Beinen umherhüpfen. Das hat er dann auch gemacht. Und ich "strenges" kind wollte einfach seinen Huf nicht hergeben. Das ging 10x mal so und dann war er immer brav. Mein Pferd zum Beispiel zieht mir oft den Huf weg weil es aus dem Gleichgewicht kommt. Aber daran kannst du nicht wirklich etwas ändern, wenn es das ist. Frag doch vllt auch mal deine RL danach.

Bringe doch dem Pferd einfach bei seinen Huf zu heben wenn du es am Ellbogen antippst und "Huf" sagst. Danach loben. Am Anfang musst du vllt etwas härter sein. Aber immer leicht anfangen und erst dann steigern.

Viel Glück:)

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Ich kenne dein Problem recht gut. Mein Pferd wenn es gut drauf ist, macht dasselbe. Ich war auch immer recht unsicher gewesen, aber ich habe sie durch viel Konsequenz wieder dazu gebracht, nicht loszustürmen. Bei mir war es so: Also ich bin sie ganz normal im Galopp ruhig geritten. Plötzlich riss sie den Kopf hoch, ging durch und fing dann auch noch an zu buckeln.

Ich bin viel mit ihr spazieren gewesen im Gelände oder bin einfach ins Gelände gejoggt. Dann habe ich sie teilweise vorm Gelände ablongiert. Da ließ sie meist richtig die Sau raus und war danach todmüde. Dann bin ich einfach nur im Schritt ins Gelände geritten. Dann habe ich versucht mit ihr zu traben. Kurze Strecken und wenn sie schneller wollte sofort Zügel kürzer und wieder in die entgegengesetzte Richtung. Immer wieder. Wenn das dann alles klappte, traute ich mir mit ihr im Gelände kurze Strecken bergauf zu galoppieren. Ich ritt anfangs nur bergauf, weil man da meine Stute immer wieder besser in den Griff bekam. Das wichtige war nur sie nicht vor zu steile Hänge zu stellen, sonst rannte sie wieder um ihr Leben.

Bei dir glaube ich, dass ein sehr großes Dominanz-Problem oder Vertrauensproblem vorliegt. Das musst du zuerst durch Bodenarbeit erarbeiten. Ich würde mit deinem Pferd sehr konsequent umgehen, denn dann weiß es wer der Chef ist. Wenn du zum Beispiel bei einer Strecke( die er gewohnt ist zu galoppieren) Schritt oder Trab reiten möchtest, dann nimm die Zügel kürzer und setz dich mehr in den Sattel wenn er aber dann wirklich angaloppiert oder antrabt gegen deinen Willen und er nicht mehr auf den Zügel und Sitz reagiert, dann gib ruckartig Impulse im Maul die immer stärker werden. Sobald er durchpariert, bekommt er Lob. Wichtig: Nie alleine. Du musst dir denken. Du bist der Chef. Du gibst den Ton an. Das hört sich jetzt ziemlich grausam an, aber das musst du nicht sehr oft machen, denn das Pferd wird dann schnell kapieren, wer der Chef ist und wer nicht. Wichtig ist aber du musst sowohl am Boden und im Sattel weiterhin konsequent bleiben und nie nachgeben.

Wenn nichts hilft, frage einen anderen Reiter ob er dich mit Pferd mal als Führpferd mitnehmen kann.

Ich hoffe ich konnte dir helfen. Viel Glück:)

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Also ich habe den Reiterpass. Und bin bei meinem 1. Ritt schon im Gelände gewesen, aber halt nur am Strick. Mich hat jemand geführt und wir sind eine halbe Stunde im Gelände gewesen. Schritt und Trab. Das habe ich mehrmals gemacht. Anschließend auf dem Platz und als ich auf dem Platz sicher Schritt, Trab, Galopp reiten konnte, sind wir das 1. Mal in der Gruppe ins Gelände gegangen. Ich bin auf einem sehr ruhigen Schulpferd gesessen und darüber war ich sehr froh, denn so ein ruhiges, gelassenes Pferd strahlt auch eine gewisse Ruhe auf den Reiter aus. Ich bin ca. 25 Mal geritten bevor ich ins Gelände dürfte mit einem Pony. Allerdings muss man sagen, dass ich auch einen eigenen Esel habe, den ich vorher schon im Gelände geritten bin und mein Esel ist ja völlig anders als ein Pferd oder Pony. Er war die Ruhe selbst und so bin ich das 1. Mal mit meinem Esel im Gelände gewesen. Im Schritt.

Wenn du unbedingt ins Gelände willst, dann kann man auch so Anfänger Geländetouren buchen, da reitet man halt dann wirklich nur Schritt und ab und zu Trab. Ich habe vor zwei Jahren den Reiterpass mit Springen gemacht und ich fand das Geländereiten so an sich nicht allzu schwer für mich als langjährigen Geländereiter, allerdings fand ich das Springen schon etwas anspruchsvoller. Ich glaube bei uns in Deutschland muss man bis zu 80cm springen können. Und halt so Sachen wie Baumstämme. Unser höchstes Hindernis war 60cm. Allerdings bin ich ein Pferd geritten, das auf einem Auge blind ist und es konnte ein Hindernis nicht so gut einschätzen. deshalb war es etwas schwierig für mich.

Viel Spaß im Gelände:)

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Mir geht es genau so wie dir. Mein Pferd soll im rechten Galopp gehen, galoppiert am links an. Links genau anders herum.

Ich überliste sie aber momentan selbst, denn sobald sie im falschen Galopp ist, mache ich einen Handwechsel und schon ist sie im richtigen Galopp. Ich mache es auch teilweise so, dass ich sie einfach ein paar Runden im Außengalopp reite und dann auch auf enge Zirkel und Vollen übergehe und spätestens dann springt sie um. So mache ich es.

Ich würde an deiner Stelle ihr aber beibringen welchen Galopp sie gehen muss. Also an der Longe. Um sie an der Longe in den richtigen Galopp zu bringen, einfach viel stellen und dann sagen bei jedem Galoppsprung "right" im rechtsgalopp und "left" im Linksgalopp. Beim Reiten genauso. Soll sie im Linksgalopp gehen "left". Rechts genau anders herum. Wenn sie richtig anspringt. Dann loben und ruhig bei jedem Sprung "left" sagen. Ich hab das leider selbst nie ausprobiert. Aber wenn man sie belohnt, wenn sie richtig anspringt, dann müsste das normalerweise funktionieren.

Du kannst auch einfach mal versuchen, ob sie wenn man sie extrem stellt/biegt also auf einer Volte, auch in den richtigen Galopp bekommt und wenn wirklich mit einer Gerte nachhelfen, aber ganz vorsichtig. Vielleicht musst du auch klarere Galopphilfen geben, also Bein weiter zurücklegen und etwas mehr drücken.

Viel Glück:)

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Amberg in der Oberpfalz in Bayern:)

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Fieber hat es nicht.Im Gegenteil es hatte 36.3/36.5. Zu wenig eigentlich. Eine Bekannte hat gesagt ich soll nicht gleich den Tierarzt rufen sondern einfach ACC akut 600mg 1 Tablette einmal täglich. Ich dachte, dass das nur für Menschen ist und deshalb bin ich auch etwas skeptisch was das anbetrifft. Im Internet schreiben viele, dass man eigentlich um für ein Pferd angepasste Ration zu bekommen, 2000mg bräuchte und dann 2x täglich. Bitte helft mir!!! Ich hab sie gestern longiert und da hat sie einmal gehustet und es ist ein trockener Husten den es war kein Auswurf dabei. Soll ich den Tierarzt kommen lassen oder einfach mal für zwei Tage ACC akut geben, wenn ja wie viel?

Danke

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