Man kann mit Elektronen durchaus Gammastrahlung erzeugen. Das ganze nennt man dann Synchrotronstrahlung. Hat mit Elektronen im Sinne von Elektrizität aber nur begrenzt was zu tun, da dafür relativistische Geschwindigkeiten so wie eine Kreisbahn benötigt werden.

Wie du damit die Probleme mit radioaktivem Abfall lösen willst, ist mir allerdings schleierhaft.

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Stichwort: Unterkühlte Schmelze

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Meinst du vielleicht "schwierig"? ;)

Meiner Erfahrung nach benötigt man für Bio relativ wenig Chemiewissen. Ganz ohne geht's natürlich nicht. Aber das sollte eigentlich zu schaffen sein.

Kleine Anekdote aus meiner Studienzeit: 7 Biochemiker im 5 Semester - kein einziger kann die Struktur von EDTA auswendig. Wenn selbst erfolgreiche Biochemie-Studenten so wenig Ahnung von Chemie haben, sollte ein Bio-LK zu schaffen sein ;)

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Die Strukturformel in Wikipedia ist in der Skelettformel geschrieben. D.h. für das Kohlenstoffgerüst werden lediglich Striche gezeichnet, welche für Bindunge zwischen CH2- bzw. CH3-Gruppen stehen. Jede Ecke repräsentiert also ein Kohlenstoffatom mit entsprechend vielen Wasserstoffatomen. Heteroatome wie Stickstoff und Sauerstoff werden dabei explizit ausgeschrieben.

Manchmal werden auch wie im Falle der Formel von Coffein bei Wikipedia Methylgruppen explizit als -CH3 ausgeschrieben. Häufig wird das CH3 aber weggelassen. Ein einzelner Strich repräsentiert dann die Methylgruppe.

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Also die Ohrstecker solltest du problemlos anpinseln können. Beim Kabel kann ich dir auch nicht sagen, ob das zu steif wird. Das würde ich auf einen Versuch drauf ankommen lassen. Hast du eventuell irgendwo noch ein paar alte/billige/kaputte Kopfhörer oder irgendein vergleichbar dickes Kabel, welches du für Testzwecke nehmen kannst?

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Diamant ist ein extrem hartes und widerstandsfähiges Material.

Ironischer Weise sind Diamanten theoretisch alles andere als unvergänglich, da Graphit bei Normalbedingungen die stabilere Modifikation ist. Allerdings ist die Umwandlungsgeschwindigkeit von Diamant zu Graphit derartig langsam, dass niemand fürchten muss, dass sein hübscher Klunker morgen eine Bleistiftmine gewoden ist ^^

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Die Werte stimmen so. Allerdings sei gesagt, dass das nicht schwarz/weiß zu sehen ist.

Es ist nicht so, dass ΔEN = 1.69 ein polare Bindung ist und ΔEN = 1.71 ein Ionenbindung. Die Übergänge sind fließend. Eine Bindung hat immer einen gewissen kovalenten und einen gewissen ionischen Anteil. Je größer ΔEN desto größer der ionische Anteil (grob). Bei ΔEN = 1.7 ist die Bindung ca. 50% ionisch und 50% kovalent.

CO2 ist durchaus polar, aber kein Dipol, da die Ladungen im Molekül auf Grund der linearen Struktur symmetrisch verteilt sind. Du hast also kein positiviertes und kein negativiertes Ende wie im Wasser.

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Im Diamant haben wir eine sehr dichte Packung der C-Atome. Bei den Fullerenen befindet sich ein relativ großer Hohlraum in der Mitte.

D.h. Fulleren haben bei gleichem Volumen weniger C-Atome in diesem Volumen und daher eine geringere Masse pro Volumen, ergo eine geringere Dichte.

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Ausgleichen: Kalium ist in der 1.Hauptgruppe; Sauerstoff in der 2., dass heißt, dass man 2 Kalium braucht.

Das ist korrekt. Allerdings hast du vorher die (unbegründete) Annahme gemacht, dass aus K und O₂ KO₂ wird. Nur weil O molekular als O₂ vorkommt, muss das nicht heißen, dass in Verbindungen/Salzen immer O₂ als Anion vorliegt (das wäre dann ein Superoxo- oder Peroxo-Anion und ist eigentlich eher selten).

Spätestens an diesem Punkt hätte dir also auffallen müssen, dass das nicht funktionieren kann. Wirklich deutlich wäre es geworden, wenn du die Ladungen ausgeschrieben hättest. Dann wäre dir aufgefallen, dass K⁺ und O²⁻ niemals KO₂ geben kann, weil dies ein dreifach negativ geladenes Ion wäre. Stattdessen brauchst du tatsächlich zwei K, um ein einzelnes O (nicht O₂) auszugleichen. 2 K⁺ + O²⁻ --> K₂O.

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Wonach stinkt es denn? Könnte sein, dass der Gestank von verbranntem Kunststoff herrührt. Da sollte man einfach gründlich lüften. Wirklich gefährlich ist das nicht. Es kann höchstens sein, dass sich der Geruch unangenehm hartnäckig hält - je nachdem wie schlimm der Unfall war.

Der Inhalt des Wärmekissens ist Natriumacetat und daher ungiftig (was natürlich nicht gleichzusetzen ist mit: kann man locker futtern!). Ich gehe davon aus, dass du so ein Kissen mit Metallplättchen zum Knicken meinst?

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Ist Benzin fettlöslich oder Fett benzinlöslich?

Unpolare organische Substanzen können i.A. sehr gut miteinander und schlecht mit polaren Verbindungen wechselwirken. Deshalb mischen sich Öl und Wasser nicht.

Also ja, Benzin und Öle sollten mischbar sein.

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Auf dem Weg vom Kohlenstoffatom im Holz, zum Kohlenstoffatom im CO2 muss das Kohlenstoffatom einiges durchmachen.

Im Holz ist das Kohlenstoffatom sehr wahrscheinlich tetraedrisch von vier verschiedenen Bindungspartnern umgeben.

Im CO2 ist Kohlenstoff linear von zwei Sauerstoffatomen koordiniert.

D.h. nicht nur müssen die "alten" Bindungen gebrochen und die "neuen" Bindungen geknüpft werden, nein, es muss ein eine Änderung in der Geometrie erfolgen (für Profis: die Hybridisierung der Orbitale am Kohlenstoff ändert sich).

All diese Vorgänge kosten Energie, die erst einmal aufgebracht werden muss, bis aus dem Kohlenstoffatom im Holz CO2 werden kann.

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Das Kation der Säuren kann man sich leicht merken - es ist immer H+

Das Anion ist der schwierige Teil.

Salzsäure ist wohl noch einfach, denn Chlorid ist auch das Anion von - na? - richtig! Salz! Genauer gesagt Speisesalz, NaCl!

Bei Schwefel-, Kohlen- und Phosphorsäure kann man sich vom Namen schon einmal das zentrale Atom des Anions herleiten:

  • Schwefelsäure --> Schwefel --> S
  • Kohlensäure --> Kohlenstoff --> C
  • Phosphorsäure --> Phosphor --> P

Bei der Salpetersäure ist es dann nicht mehr so einfach, es sei denn man weiß, dass "Salpeter" der Trivialname für einige Nitrate ist (--> Nitrate --> Nitrogen --> N).

Interessant ist dann noch die Zahl der Sauerstoffatome. Dafür fällt mir jetzt kein so richtig einfacher Gedankengang ein.

Vielleicht klappt's so:

Es sind immer mindestens 3 Sauerstoffatome. Kohlenstoff und Stickstoff stehen in der 2. Periode. Für sie gilt noch die Oktettregel, daher sind mehr als 4 Bindungen für Kohlenstoff und mehr als 3 Bindungen für Stickstoff nicht drin. Daher begnügen sich beide mit jew. 3 Sauerstoffatomen --> CO3^2- und NO3-

Schwefel und Phosphor stehen in der 3. Periode, also eine Periode weiter und können daher ein Sauerstoffatom mehr binden (das soll jetzt keine wissenschaftlich korrekte Erklärung sein, sondern eine Merkhilfe). Daher SO4^2- und PO4^3-

Die Anzahl der Protonen habe ich bisher unter den Tisch fallen lassen. Diese kann man natürlich am einfachsten herausfinden, wenn man die räumliche Struktur der Moleküle kennt. Denn die Protonen dieser Säuren sind immer an ein Sauerstoffatom (oder bei HCl ein Chloratom) gebunden.

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In diesem Video ist alles rund um Wasser, Dipole und Wasserstoffbrückenbindungen sehr schön und anschaulich erklärt:

http://www.youtube.com/watch?v=6Tdip-R9ZTY

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Wie du schon sagtest zerfallen Salze in Lösung in Ionen. Charakteristisch sind dafür Bindungen zwischen Elementen, die eine sehr stark unterschiedliche Elektronegativität aufweisen (Na: 1.01; Cl: 2.83 --> Differenz = 1.83; nach Allred-Rochow). Eine solche Bindung ist extrem stark polarisiert. So stark, dass die Bindungselektronen praktisch vollständig dem elektronegativeren Element gehören (in dem Fall: Chlor). Es kommt also zur Bildung von Ionen. Im Wasser können diese dann räumlich getrennt werden.

Als Grenze zwischen einer kovalenten Bindung (Atombindung) und einer Ionenbindung betrachtet man eine Elektronegativitätsdifferenz von ca. 1.70

Glucose ist deshalb kein Salz. Die Elektronegativitätsunterschiede sind hier O-H (1.30), C-H (0.30) und C-O (1.00). Bei diesen Bindungen handelt es sich also nicht um Ionenbindungen, sondern um polare kovalente Bindungen. Die Elektronegativitätsdifferenzen reichen für eine Ausbildung von Ionen nicht aus. Entsprechend kann beim Lösungsvorgang auch keine Dissoziation in Ionen auftreten.

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Ersetze "Protonen" durch "Elektronen" und dann ergibt dein Text einen Sinn ;)

Als Hilfe kannst du dich an die Oktrettregel halten. Alle Elemente wollen in Verbindungen eine volle Außenschale haben. Um dies zu erreich gibt Lithium ein Elektron ab und Chlor nimmt eins auf. Man erhält also Li+ und Cl-. Ganz analog zu deinem Fluorid-Beispiel.

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Nein, das stimmt nicht.

Metalle sind eigentlich nie Oxidationsmittel. In fast 100% der Fälle werden Metalle oxidiert und nicht reduziert, können also höchstens als Reduktionsmittel wirken.

Magnesium ist dabei das stärkere Reduktionsmittel der beiden, da Kupfer edler ist als Magnesium und daher seine Elektronen weniger gerne abgibt.

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Ja, das ist richtig. Auch die Gase der Luft kann man kondensieren. Wenn es kalt genug ist, werden sie irgendwann auch fest.

Flüssiger Stickstoff ist ja selbst Laien meist bekannt und wird durch Luftverflüssigung gewonnen.

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5 mg ± 50 mg ;)

Oder anders gesagt: Das ist nicht genau festgelegt. Kommt drauf an wie groß der Spatel ist, wie dicht der Feststoff ist, ob gehäuft oder flach...

Wenn in einer Vorschrift von einer Spatelspitze die Rede ist, kommt es i.A. nicht so genau darauf an.

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