Niemals weil:

Es kann mal passieren, dass ich mit den Absätzen zwischen den Ritzen lande. Aber bis zum nächsten Außeneinsatz werden sie wieder ordentlich geputzt und hergerichtet. Nur ein Bauerntrampel würde damit beim nächsten mal rausgehen.

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Cool

Also ich bin VOLL DAFÜR!

Bin ja selber Heels-Addict. Und ich habe irgendwann für mich beschlossen, dass ich mache was MIR gefällt. Das Leben ist zu kurz und ich wollte nicht irgendwann hinterm Rollator herschlurfen und seufzen "hätte ich mal!".

Hat mich viel innere Überwindung gekostet. Aber seit der Knoten geplatzt ist, gibt es kein Halten und kein Zurück mehr. Gehe sogar mit Pumps zur Arbeit.

Die wenigsten Mitmenschen bemerken es. Schlimmstenfalls irritierte Blicke/ Hälseverrenken. Ganz selten mal Gekicher von Teenies. Eher bewundernde und wertschätzende Blicke und Kommentare von Frauen.

Unsere Gesellschaft ist da viel weiter als man allgemein glaubt.

GO FOR IT!

Siehe auch: https://www.men-on-high-heels.de

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JA! Rin in die Pumps/ rauf auf die Hacken und ab geht´s!

Verboten ist es nicht - und Du wirst sehen: Dein Herz pocht vor Freude, wenn Du die ersten Schritte in der Öffentlichkeit hinter Dir hast.

P.S.: Suchtgefahr! ;)

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Meine ersten Outdoor-Erfahrungen habe ich mit Stiefeletten unter der laaaaaangen Jeans gemacht. Ideal sind Supermärkte dafür. Der Einkaufswagen kann auch als "Rollator" dienen und gleichsam als Sichtbarriere. Die Böden sind glatt gefliest - besser geht´s nicht.

Wovon ich abrate sind dunkle Ecken, vermeintlich einsame Viertel (z.B. Gewerbegebiet am Wochenende). Und auch solche Hotspots, wo man auch mit Turnschuhen eins auf die Nase bekommen kann.

Besser: samstags in eine volle Fußgängerzone. So verrückt das auch klingt: aber die meisten Menschen sind da mit sich beschäftigt, spielen lieber am Telefon, rennen mit vollen Tüten und kopflos durch die Gegend... die wenigsten bekommen das überhaupt mit.

Und mit Maske geht man ja heutzutage auch "anonym" durch die Gegend.

Eine weitere Möglichkeit wäre, mit Gleichgesinnten loszustöckeln.

zum Beispiel: Foren-Treffen (https://www.men-on-high-heels.de) zum Weihnachtsmarkt 2018 in Mannheim

(das Jahr darauf waren wir sogar zu zehnt unterwegs)

Die Hotspots sind derzeit Stuttgart und München. Da wohnen einige, die sich öfter mal treffen.

Sobald der Corona-Mist vorbei ist, bzw. im Griff, wird es auch wieder Forentreffen in diversen Städten geben!

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Die Stereo-Typen kenne ich - die legen bei uns jeden Samstag in der Disco auf! 😋

Okay - Spaß beiseite. Stereotypen sind für mich Klischees. Und dazu zählt für mich auch das Bild des "typischen Mann".

Ein Mann, der von früh bis spät schuften geht und noch Überstunden klotzt, damit er und seine Familie sich das Reihenhaus, das dicke Auto und 3x Urlaub im Jahr leisten können.

Der jeden Samstag brav sein Auto putzt - obwohl er im Haushalt nicht mal den Staubsauger in die Hand nimmt und sich weigert, das Bad zu putzen, verbringt er Stunden mit der Zahnbürste an den Alu-Felgen seines Autos.

Auf seinen Verein lässt er nix kommen und ist bei jedem Heimspiel im Stadion und daheim mit SKYxxl verfolgt er auch noch jeden Tag die Unterliga von Lampukistan.

An das Hochzeitsdatum kann er sich ebenso wenig erinnern, wie an die Geburtsdaten der Kinder. Aber als der Libero 2007 beim Freundschaftsspiel gegen den FC Posemuckel in der 87. Minute das Ausgleichstor schoss, daran kann er sich gut erinnern.

Auch wenn er selbst die 300m zum Supermarkt mit dem Auto fährt, ist alle zwei Tage auf dem Laufband und drückt seine Einheiten auf der Bank (und hat dennoch oder deswegen ständig Rückenschmerzen).

Wemm das "typisch männlich" sein soll - dann bin ich froh, dem Klischee nicht zu entsprechen.

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Aus aktuellem Anlass möchte ich mal auf einen anderen Kollegen verweisen:

https://www.rtl.de/cms/heterosexueller-und-gluecklich-verheirateter-mann-traegt-roecke-und-high-heels-4634058.html

Der zieht sein Ding einfach durch!

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Wann immer Du Spaß und Gelegnheit findest, die Schuhe auszuführen, solltest Du es auch machen!

Hier mal ein Bild von mir beim Shoppen:

und zuvor in der Firma:

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Warum machen wir das?

Weil wir hochhackige Schuhe nicht nur an Frauen gerne sehen, sondern sie auch selber gerne tragen. Wir fühlen uns wohl auf hohen Absätzen! Sie verleihen uns und unserem Gang durchaus Anmut, aber auch Stärke. Es schwingt auch Selbstbewusstsein mit, wenn wir uns auf hohen Absätzen bewegen. Gerade als Mann braucht man dazu einmal mehr Mut und Können, aber auch die Kraft und Austrahlung, dies positiv nach außen zu tragen.

Männer auf hohen Absätzen – das gab es als Modeerscheinung zuletzt in den 1970ern.

Zwar tauchen immer wieder mal Schlaghosen und bunte Gewänder auf, aber hochhackige Plateauschuhe nur noch im Damensortiment.

Beim Stichwort "Männer auf hohen Absätzen" denkt heutzutage kaum noch einer an die Disco-Ära zurück, sondern sieht vor seinem geistigen Auge eher den kubanischen Laufsteg-Trainer den Mädels das Stöckeln beibringen oder erinnert sich an unfreiwillig komische Auftritte männlicher Kollegen zur Faschingszeit. Selbst wenn klein geratene Männer wie Tom Cruise zu ein paar Zentimetern mehr an Absatz greifen, wird dies nur belächelt.

Die Kombination "Männer und Absätze" wird in den Medien heutzutage oft mit skurilem Possenspiel, Klamauk und Fremdschämen verknüpft.

High Heels waren militärisch wichtig!

Dabei waren Absatzschuhe eine wichtige Erfindung für die Kavallerie. Erst die Absätze ermöglichten es, sich auf dem Rücken der Pferde sicher in den Steigbügeln zu halten und kämpfen oder agieren zu können.

Auch das ist ein Grund, warum die (höheren) Absätze an Cowboystiefeln bis heute vorhanden sind.

Faszination High Heels

Schon damals müssen die hohen Absätze einige Menschen fasziniert haben. Und wer konnte sie sich besser zu eigen machen und zur Mode erklären, als der Adel? Dem Müßiggang in pompösen Säälen ließ sich auch auf hohen Absätzen frönen. Der Sonnenkönig, Louis XIV, war ein regelrechter High-Heel-Fashionisto. Hohe Absätze waren damit zu der Zeit auch ein Zeichen von Männlichkeit! Schon da kopierten und übernahmen Frauen die männlichen Insignien, um sich größer zu machen – optisch, als auch gesellschaftlich.

Mit der französischen Revolution verschwanden die Absätze. Erst mit Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Röcke der Damen kürzer und die – dann erst sichtbaren – Absätze höher.

Roger Vivier brachte Anfang der 1950er Jahre den Stiletto-Absatz auf den Markt. Stöckelschuhe gelten spätestens seit dieser Zeit als typsich weibliches Schuhwerk.

Auch wenn die Schuhe noch so plump und derb daher kommen, die Schuhe eher männlich wirken oder sogar aus dem Herrensortiment adaptiert sind – der Absatz gilt (trotz der 1970er) mittlerweile wieder als typisch weiblich und trennt auch damit zwischen Herren- und Damenschuh.

Wir wollen uns nicht an Moderegeln halten müssen!

Auch wenn die meisten von uns einer attraktiven Dame in hohen Schuhen nicht abgeneigt sind und wir durchaus den Reiz und Sexappeal von hohen Schuhen verstehen, wollen wir selber nicht darauf verzichten müssen.

Die Schuhe faszinieren und elektrisieren uns. Sie sprechen uns an und lösen Kaufimpulse aus (was bei "Herrenschuhen" kaum gelingt). Trotz aller Bedenken und Vorurteile, der gesundheitlichen Risiken und dem Bewusstsein, dass es bequemere Schuhe gibt, lassen wir uns die Absätze nicht vorenthalten!

Kleidung hat kein Geschlecht

Kurze Beinkleider und Strumpfhosen oder Stiefel und Absätze: was vor hunderten von Jahren als "typisch männlich" galt, wird heute als "typisch weiblich" betrachtet.

Dabei sind es vornehmlich die Sehgewohnheiten, die uns in Schubladen denken lassen. Die Kleidung selbst hat kein Geschlecht und ist in den meisten Fällen darum auch von Mann UND Frau tragbar.

Das weibliche Schuhwesen wird flacher

Hoohe Absätze - jenseits der 10cm-Grenze - waren lange Zeit außerhalb der Erotikläden kaum zu erhalten und das Ansehen der sie tragenden Person entsprechend verrucht. Mit der US-Serie "Sex and the city" mutierten die wahnsinnig hohen Designer-Heels (über 10cm) zu modischen Must-Haves und waren in den meisten "normalen" Schuhgeschäften und allen Preisklassen zu finden.

In den letzten Jahren haben Sneakers die klassischen "Damenschuhe" (mit hohen Absätzen) weitestgehend verdrängt. Chance & Gelegnehit für uns Männer, das Feld zu übernehmen?

#me2 & Co.

Die Geschichte von Nicola Thorp (UK, 2016), die wegen flacher Schuhe am Empfang nach Hause geschickt wurde oder auch die #me2-Stories befeuerten in den letzten Jahren die Debatte über Sexismus am Arbeitsplatz.

Warum akzeptieren, toleriern oder gar fordern wir, dass sich weibliche Kollegen aufreizend zeigen sollen, während für die Herren eine weitaus konservativere und bequemere Kleidung erlaubt ist?! [...]

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Gegenstände, die einem selber gehören, darf man/ frau natürlich kaputt machen - sofern keine Gefährdung für Dritte, die Umwelt, usw. besteht oder andere Gesetze nicht verletzt werden.

Bei Tieren hört der Spaß jedoch auf! Das lässt sich auch im Tierschutzgesetz nachlesen.

Dies greift aber u.U. nicht, wenn sich die Person außerhalb Deutschlands aufhält/ dort seinen Wohnsitz hat.

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Mit ca. 12 Jahren habe ich hohe Schuhe für mich entdeckt. Seitdem lässt mich der Bann nicht mehr los. Ich liebe hohe Schuhe! Ich freue mich, wenn ich hübsche Frauen mit schönen Schuhen sehe, aber ich mag es auch selber, sie zu tragen.

Lange Zeit - über Jahrzehnte! - hatte ich ein schlechtes Gewissen, so etwas gut zu finden, tun zu wollen, geschweige denn damit in die Öffentlichkeit zu treten. Durch das Internet entdeckte ich um die Jahrtausendwende die ersten Foren, wo ich Gleichgesinnte im Geiste traf. Im "blauen", wie im "rosa Forum" gab es damals eine Herrenecke, auf die manN reduziert wurde, was mir nicht schmeckte. Hoffnung kam auf, als endlich jemand ein eigenes Forum - nur für Männer - auf den Markt brachte. Als dies dann langsam zerbrach, entstand MoHH 1.0 und damit auch die ersten Real-Life-Kontakte zu anderen Kollegen. Das Forum und die User haben mir geholfen, Ängste zu überwinden, schlechtes Gewissen zu begraben und mein Ding endlich zu machen.

Mittlerweile gehe ich auch mit hohen Schuhen ins Büro, einkaufen, nutze so auch die Öffis - bislang keine Probleme! Ich freue mich, die Schuhe endlich ausführen zu können.

Die Reaktionen sind wenn eher positiv, als negativ.

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Schade um den verschramten Absatz. Aber das sind leider Gebrauchserscheinungen. Das lose Material lässt sich wieder festkleben. Die Scharten und Kratzer könntest Du vielleicht mit Spachtelmasse (es gibt spezielles "Flüssigleder") ausgleichen und mit Schuhcreme auf Vordermann bringen. Manches Mal reicht ein Edding oder farblich passender Nagellack.

Für die Zukunft: es gibt Schutzfolien, welche die Absätze vor Verkratzungen schützen sollen.

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Nichts

Was die Verkäufer(innen) denken, kann ganz unterschiedlich sein. Einige sind so blöd und in ihrer Standard-Rolle gefangen, dass sie - auch wenn man die Schuhe vor ihren Augen selbst probiert hat - mit so Sprüchen ankommen wie "Wenn die ihrer Frau nicht passen..." oder so.

Gibt aber wirklich professionelle Verkäuferinnen, die es als Bereicherung des Alltags sehen, wenn sich Männer für schöne Schuhe interessieren. Was hatten wir früher für Spaß mit den Mädels bei BUFFALO! (insbesondere in Mainz und Mannheim)

Letzen Endes kann es den Schuhgeschäften egal sein, von wem die Schuhe gekauft und getragen werden. Es geht um Umsatz (mit dem Absatz).

Möglicher Weise sind Männer da auch die entspannteren Kunden. Weniger Gezicke und Reklamationen.

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Überall

Ungewöhnlich, aber nicht unmöglich! Wenn Du auf Dauer Spaß an Ohrschmuck hast, lass Dir Löcher stechen - das gibt vielmehr Möglichkeiten!

Ich mag es auch, wenn es baumelt und meinen Hals zart streift.

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Schöne Pumps! NUDE gehört in jeden Schuhschrank - und an die Füße!

Ich kombiniere die Schuhe (meist mit Jeans) mit einem farblich passenden Oberteil. Polohemden sind da mein Favorit im Sommer; sonst auch gerne Hoodies (im Winter).

Es muss also nicht alles "total weiblich" sein, nur weil manN hohe Schuhe trägt!

Mit einer guten Kombination und genügend Selbstvertrauen (das kommt mit der Zeit!) kommt das auch ganz gut rüber!

Ich werde ehrlich gesagt seltsamer angschaut, wenn ich nudefarbene Sneaker trage, als wenn ich mit knallroten Pumpe daher komme.

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Wenn es Dir zu peinlich ist, dann wäre eine Bestellung über den Online-Versandhandel zu empfehlen. Lieferung in diskreter Verpackung an Packstation, Filiale (z.T. ein Kiosk). Selbst das Bezahlen geht dank Prepaid-Varianten recht unkompliziert und gegenüber Dritten (z.B. den Eltern) recht diskret.

Ansonsten hilft nur: es machen! Was meinst Du, was ich beim ersten Paar Blut und Wasser geschitzt habe? Rein in den Laden, die Schuhe geschnappt, mit rasendem Puls und shwitzigen Händen die Schuhe an der Kasse bezahlt (hoffentlich sieht mich keiner!), schnell eingepackt und raus! Zuhause leider festgestellt, dass die Teile überhaupt nicht passten und entgegen der angegebenen Größe 2 Nummern zu klein ausfielen.

Es hat bei mir einige Anläufe und Jahre gekostet, bis ich "ganz normal" in den Laden gehen konnte und ohne erhöhten Puls die Schuhe anprobieren oder gar einen Verkäufer ansprechen konnte.

Heutzutage macht es mir sogar ausgesprochen Spaß, Schuhe shoppen zu gehen! Und wenn wir dann noch mit mehreren unterwegs sind, dann wird alleine der Besuch im Schuhladen zum Event!

Schau doch mal hier: http://mohh21.forumprofi.de/index.php

Wir sind zwar kein Massenphänomen, aber Du bist mit dem Spleen bist Du definitiv auch nicht alleine. ;)

Gruß,

Hannes

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