Menschen nehmen „Abweichungen“ in einer Menschenmenge durchaus wahr – ein alter Mann fällt durchaus auf in der Masse von vielen Kindern.
Das menschliche Gehirn ist evolutionär darauf trainiert, Unterschiede oder Besonderheiten wahrzunehmen.
Die gleiche Frage könnte man auch andersherum stellen: Warum wird ein 25-jähriger Mann mit schwarzer Jacke am Bahnhof kaum beachtet? Ganz einfach – er entspricht in diesem Moment der „Norm“ und hebt sich nicht ab.
Die Aussage „Obwohl ihr Schicksal oft einzigartig ist“ verstehe ich so nicht ganz. Denn letztlich gilt: Jeder Mensch ist einzigartig – unabhängig davon, ob er alt oder jung, groß oder klein, gesund oder eingeschränkt ist.