Die Antworten hier sind ja echt lustig. Bei gf schreiben so viele Leute iwas ohne irgendeine Ahnung von dem Thema, damit sie ein paar Punkte kriegen. ;-)

Dass ein Holzofen übelst stinkt als wäre eine Chemiefabrik explodiert ist leider völlig normal. Das passiert aber nur die ersten 2-3 Mal nach längerer Pause und verschwindet, wenn du ihn häufiger benutzt. Woher genau der Geruch kommt dazu gibt es Millionen Meinungen, aber so richtig professionell hab ich dazu auch noch keine Erklärung gefunden. Es hängt wohl iwie mit dem Lack zusammen. Und jedes Mal wenn der Ofen eine Temeratur erreicht hat, die er zuvor noch nicht erreicht hat (oder schon länger nicht mehr) dann tritt dieser Geruch auf.

Manche sagen auch es liegt an Ablagerungen im Ofen, im Rohr und im Kamin, der nach längerer Pause wie eingetrocknetes Öl ist und dann erst wieder "aufgeweicht" werden muss.

Wie gesagt ich bin kein Fachmann, aber aus Erfahrung und vielen, vielen, vielen Erzählungen anderer Holzofennutzer weiß ich, dass das völlig normal ist. Nach ein paar mal durchheizen verschwindet der Geruch wieder.

Wer seinen Ofen halt nur alle paar Wochen mal nutzt, der wird vermutlich immer einen leichten Geruch bemerken.

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Das haben viele Menschen. Nennt sich Gemindertes Selbstbewusstsein. Was man dagegen tun kann? Selbstbewusstsein aufbauen. Hört sich leichter an als getan, ich weiß. Aber man fühlt sich schon besser, wenn man das Gefühl hat etwas dagegen zu tun, als es einfach nur zu ertragen. Daher würde ich ein sehr gutes Buch empfehlen von Rolf Merkle http://www.amazon.de/gewinnen-Sie-mehr-Selbstvertrauen-Freundschaft/dp/3923614349/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1386278532&sr=8-1&keywords=rolf+merkle+so+gewinnen+sie+mehr+selbstvertrauen das kannst dann über die besinnliche Weihnachtszeit lesen und dann kennst du einige Tricks, außerdem ist das Buch ganz unterhaltsam und schadet nicht darüber ein bisschen Bescheid zu wissen. Das wird dir helfen.

Ansonsten erstmal Kopf hoch. Bei der Arbeit fühlen sich ganz viele Menschen unwohl und manche werden sogar wirklich heftig gemobbt. Man muss sich wehren und das fängt damit an, dass man sich erstmal mit sich selbst beschäftigt und z.b. mit dem Buch kannst du heraus finden, was du selbst ändern kannst und was tatsächlich existiert. Manchmal ist es ja auch so, dass einen Leute verurteilen, obwohl man nichts dafür kann. Dann gibt es mehrere Möglichkeiten: Man kann einfach selbstbewusst weiter machen, denn Leute verzeihen auch und wenn positive Erlebnisse folgen ändern sie ihr Bild auch wieder. Oder man kann sagen ok, die sind es mir nicht wert, aber dann sollte man soweit kommen, dass es einen auch nicht stört. Jeder ist natürlich lieber beliebt als unbliebt, aber die Wahrheit ist meistens denken die anderen Leute nicht mal halb so viel über einen nach wie man selbst denkt, dass sie es tun. Meistens ist es eine Art Gleichgültigkeit. Nett sein hilft da meistens schon, um das Bild zu verbessern. Und zuletzt muss man natürlich auch lernen im Leben, dass man nie bei allen gut ankommt und das sich immer Grüppchen bilden und man immer auch irgendwem auf den Keks geht. Die meisten lernen das bei der Arbeit, denn dort kann man anders als im Privatleben ja nicht einfach aussortieren. Im Privatleben hat man einfach automatisch weniger mit den Menschen zu tun mit denen man iwie nicht so richtig warm wird. Bei der Arbeit sind es halt die Menschen a und b und du musst iwie mit ihnen auskommen - friss oder stirb mäßig. Aber das ist eine wichtige Lektion im Leben - selbstbewusst sein, obwohl auch Menschen erstmal nicht von einem überzeugt sind. Aber ich sag mal zu guter letzt: Selbst die Menschen, die einen garnicht mögen, respektieren einen dafür, wenn man Selbstbewusstsein hat - das ist also der Schlüssel.

Wie gesagt: Les das Buch! ;-) Schadet eh nix ab und zu ein Buch zu lesen.

LG

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Also ich hab diese Wundstellen auch und meine Brille ist optimal eingestellt und wiegt weniger als eine Feder eines großen Vogels. Ich bin auch nicht allergisch oder sonst was.

Das kommt einfach davon, dass manche Menschen extrem dünne und empfindliche Haut am Nasenrücken haben. Das ist einfach genetisch bedingt und kann eigentlich nicht verhindert werden, außer durch das tragen von Kontaktlinsen. Das ist ählnlich wie mit Augenringen, manchen kriegen gar keine, egal was sie tun und andere müssen nur mal 2 Stunden weniger schlafen als normal und schon haben sie dunkle Ringe. Das hängt von der Beschaffenheit der Haut ab, vor allem von der Dicke bzw. Dünne.

Da ich Kontaklinsen hasse und jetzt schon alle möglichen Modelle, Materialien und Auflageflächen probiert habe, habe ich mich einfach damit abgefunden. Ich schmiers einfach abends mit Bepa Creme ein und gut ist. Das sind ja auch nur leicht rötliche Stellen und keine Wundmahle, die nie mehr heilen. Ich würde die auch bekommen, wenn ich mir ein Eurostück nen ganzen Tag lang auf den Arm legen würde. Manchen Hauttypen sind da einfach empfindlicher als andere.

LG

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Zuverlässig gegen Pickel hilft nur älter werden. In der Pubertät, wenn man dafür anfällig ist dann kommen die immer und immer und immer und immer und immer und immer wieder. Da kannst du wenig bis garnix gegen tun. Gib bloß nicht zu viel Geld für sogenannte Wundermittel aus, denn die gibt es eigentlich nicht. Ein Pickel verschwindet am schnellsten, wenn du ihn sauber und feucht hälst. Ok, feucht klingt eklig, aber tatsächlich heilt der Körper kleine Wunden (nämlich vom wegkratzen) am schnellsten in einer feuchten Umgebung. Also so dumm es auch aussieht: Abends wegschrubben so gut es geht dann desinfizieren mit irgendwelchen getränkten Pads und nachts angefeuchtetes Pflaster drauf.

Ansonsten hilft nur Durchhalten...ist halt so. Hört Gott sein Dank iwann auf. Das Gute is: Die andern kriegens auch.

;-)

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Also eigentlich helfen Schmerztabletten bei Schmerzen.

Wieso denn Tropfen? Hast du Schmerzen durch die Nerven unten am Zahn dann kommen da doch niemals Tropfen hin! Oder ist es nur das Zahnfleisch selbst, vllt entzündet oder so dann hilft alles was antiseptisch ist, also entzündungshemmend bei der Heilung.

Gegen Entzündungen hilft mit Salzwasser gurgeln oder rohe Zwiebel kauen. Bei äußerlichen entzündeten Stellen hilft außerdem Kühlung. Falls du zufällig Quitten im Haus hast, die Kerne in lauwarmen Wasser ziehen lassen gibt so eine schleimige Pampe, die auftragen hilft auch oder Nelken sollen ein Hausmittel gegen Zahnschmerz zu sein...keine Ahnung wie hilfreich das wirklich ist.

Ansonsten iss etwas! Denn nur wenn du was isst und ausreichend Wasser trinkst wirken Schmerztabletten, die ich dir wärmstens empfehlen würde.

Wenn du beim Arzt warst...was hat der denn gemeint? Es muss ja einen Grund für die Schmerzen geben? War es denn ein Zahnarzt?

Also bei richtigen Zahnschmerzen hilft nur eins: Der Zahnarzt und zwar lieber schneller als langsamer, denn von alleine geht es nicht weg und wenn du zu lange wartest kann es eitern und dann hilft auch nicht mal mehr die Spritze vom Zahnarzt...das tut dann weh.

Ich weiß Zahnarzt-Besuch = Mächtiges Bada Bumm, aber wat muss dat muss. Meistens ist es dann nach einer halben Stunde Angst vorbei und man hat wieder Ruhe. Solange die Spritze beim Zahnarzt wirkt ist alles super...die haben heute Knallermittel, das könntest mim Hammer draufkloppen spürst nix mehr. Man kann übrigens zwei Spritzen verlangen. Mach ich immer - sicher ist sicher. Die Spritzen selbst merkt man kaum, aber die Erlösung wenn der Schmerz nachlässt - mit nichts zu bezahlen. Hatte ich jetzt 2 Mal in meinem Leben...kenn den Mist.

LG, gute Besserung!

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Etwas, das "schwer zu verstehen" ist nennt man "schwierig".

Wie ist etwas zu verstehen? Schwer. Was ist es dann? Schwierig.

So seh ich das. Rein grammatikalisch kann man vermutlich auch sagen etwas ist "schwierig zu verstehen", aber es hat sich eben anders eingebürgert. Ich verstehe es so, dass "schwierig" eben einen Zustand beschreibt sowie "komplex". Man könnte auch sagen es ist schwer zu verstehen, denn es ist komplex. Man würde nicht sagen es ist komplex zu verstehen.

Der Grund warum uns das komisch vorkommt ist, weil "schwer zu verstehen" eine feststehende, eingebübte und gewohnte Redewendung ist und das Wort "schwer" eben hier in seiner anderen Bedeutung als "kompliziert" benutzt wird.

Wenn "schwierig" und "schwer" also das Gleiche bedeuten, warum braucht man dann beide Worte. Ganz einfach, weil sie nur unter bestimmten Voraussetzungen beide verwendet werden können. Beide tauchen in verschiedenen Redewendungen auf und nicht immer kann man sie einfach austauschen ohne den Sinn zu verändern.

Diese Beispiele habe ich im Netz gefunden:

Doch nicht überall, wo "schwierig" steht, kann auch "schwer" stehen:

Ein schwieriger Kopf (= komplizierter Mensch) ist nicht dasselbe wie ein schwerer Kopf (= Brummschädel).

Im Alter wird manch einer immer schwieriger, aber nicht unbedingt schwerer, viele Menschen nehmen im Alter nämlich auch ab.

Und nicht überall, wo "schwer" steht, kann "schwierig" stehen:

Man nimmt eine Sache leicht oder schwer, aber nicht schwierig.

Es gibt keinen schwierigen Unfall, nur einen schweren, aber der kann zu einem schwierigen Schulterbruch führen.


In Kombination mit "verstehen" geht eben beides, aber "schwer zu verstehen" ist üblicher. Grammatikalisch richtig sind beide.

LG

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Krankheit? Im Gegenteil, liegt uns iwie im Blut. Kinder machen das automatisch ohne, dass sich jemand wundert:

Mutter: „Wer will Schokolade?“ - Miriam: „Mimi Kokolade!“

Manche behalten das eben im Erwachsenen-Leben bei. Es muss auch nicht unbedingt ein Zeichen davon sein, dass man sich von sich selbst distanziert. Man könnte genauso gut behaupten, dass solche Menschen ein außergewöhnlich gutes gespür für die beiden Ichs haben, die nunmal jeder Mensch in sich trägt, nämlich das Ich als physischer Gegenstand und das Über-Ich (psychologisch nicht ganz korrekt) nämlich die eigene innere Stimme.

Manche Leute begreifen das eben als zwei. Was es ja eigentlich auch ist. Es gibt ja auch die Redewendungen "mit sich selbst ringen", "herz gegen verstand", "bewusstsein und unterbewusstsein", "sich in sich selbst zurückziehen", "körper und geist", "trieb und impulskontrolle" usw.

Genau genommen reden und denken wir schon auf unterschiedlichen Ebenen und die Ursache sehr vieler psychischen Krankheiten ist eben gerade, wenn diese innere Stimme nicht mehr der Freund ist, der einem Mut zuspricht, vergibt und immer zu einem hält, sondern wenn die innere Stimme plötzlich ein Kritiker wird, der alles in Frage stellt, Vorwürfe macht und alles gegen einen analysiert. Das klingt im ersten Moment vllt komisch, aber wer hat sich selbst nicht schon mal Mut zugesprochen im Sinne von "ok, Augen zu und durch, du schaffst das". Nur redet man halt laut in der Regel nie von sich selbst in der dritten Person, einige tun es eben doch.

Nur damit kein Irrglaube auftritt: Natürlich sind keine realen zwei Personen in uns, aber wir können schon eine Art Über-Ich, Gewissen, Gott, Innere Stimme - wie auch immer man das nennen will besitzen, die sich iwie von dem Rest deutlich unterscheidet.

LG

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Johanniskraut - keine Ahnung. Hilft bestimmt akut ein bisschen, aber heilt natürlich nicht die Krankheit. Das ist wie Schmerzmittel bei Grippe, die Kopfschmerzen gehen weg, aber man ist immernoch krank.

Ich kenne ein Mittel, das gegen Depression sehr gut hilft: Veränderungen! Jaja, ich weiß kein Mensch mag Veränderungen, Angst und tausend gute Argumente und so, aber blablabla Veränderung hilft wie Sau.

Probiers mit kleinen Dingen aus und überzeug dich selbst: Kleidung, Frisur, Zimmer, Farbe, Basteln, Malen, Dekorieren, Sport - völlig egal. Du musst die Motivation aufbringen iwas zu verändern. Wenn du es nicht tust kannst du alternativ auch dasitzen und auf den Tod warten - das hat sich nicht so bewährt. Ist ziemlich ätzend und man leidet dann viel und iwie tut man den Anderen Leid, aber von Mitleid kann man sich ja nichts kaufen und da jeder so seine eigenen Probleme hat werden sich die Menschen iwann abwenden und sich um ihren Kram kümmern.

Wenn du dir also nicht selbst hilfst und aktiv auch Hilfe annimmst dann hilft dir Niemand. Auch das ist ok, wenn man auf die Einsamer-Wolf-Nummer steht und in Sturheit sich der langsamen Selbstzerstörung hingeben möchte...als Filmstar mit ein paar Millionen oder wenn man herzzerreißende Lieder singen kann dann kann das ein interessantes Leben sein, als Normalo ist es nur ätzend. Tu also was!

Entweder man lebt oder man ist konsequent.

Ein Satz, den man leider selten von jemandem gesagt bekommt, weil er als herzlos gilt, dabei meine ich das durchaus nicht so. Ich verstehe dein Problem sehr gut. Ich denke mir nur, dass dir mein Mitleid nichts bringt und das Gerede von Geh-Zum-Psychiater wahrscheinlich auch nicht viel darum geb ich dir meine Meinung so ehrlich wie ich nur kann: Tu was! Das sagt sich leicht - ich weiß. Darum fang ganz klein an und spür dich rein, ob es überhaupt was nutzt. Mein Leben hat mich gelehrt - und das war auch teilweise richtig besch*** - dass sich Mut zur Veränderung immer auszahlt. Am Anfang ist es doof und man hat Angst, wird aber immer belohnt. Es gilt die Devise "Lieber etwas bereuen, dass man getan hat, als etwas bereuen, dass man aus Angst gelassen hat". Und ich bin auch nicht so der Typ fürs Jammern und Aufgeben - fürs Jammern vllt ja, aber mit dem Aufgeben hab ichs nicht so. Ich bin nicht sondernlich mutig, aber unglaublich stur was das angeht. Aufgeben kommt nicht in die Tüte. Und passiv dahocken auch nur zeitweise, ich gehe eigentlich nur zurück um Anlauf zu nehmen, das kann dauern, aber dann mach ich auch irgendwas aktiv.

Und das kann ich dir nur auch empfehlen. Ich weiß wie schwer das fällt etwas aktiv dagegen zu unternehmen, wenn man depressiv ist. Das ist genauso wie wenn man einem schwer Verletzten sagt nun deine Beine und dein Rückgrat sind zwar zertrümmert und es tut höllisch weh, aber nun stell dich hin und geh. Natürlich kann man das nicht gleich, man fällt und braucht Stützen und Hilfe und hat Schmerzen und leidet und jammert und schreit, aber wenn man nicht aufgibt kann man iwann wieder gehen, denn wenn wir nicht tod sind, sind wir in der Lage uns zu reparieren psychisch und physisch. Und selbst wenn man zu den 80% gehört, die es nicht schaffen dann versucht man es erneut. Die 20% die es schaffen mussten es auch mehrmals versuchen und nur durch Fehler und Scheitern lernt man.

Also nochmal: Mein Rat ist Veränderung. Man sagt "Dein Zimmer ist ein Spiegel der Seele". Oh mann, hab ich das für einen Schwachsinn gehalten, obwohl ich gestehen musste, dass es bei mir trostlos aussah und ich mich auch genauso gefühlt habe. Lustigerweise und ich war wirklich erstaunt scheint es zu stimmen und es funktioniert sogar in beide Richtungen! Das heißt, wenn du dein Zimmer umräumst, radikal umräumst, viele Dinge veränderst und schöner machst dann wirkt sich das auch auf deine Seele aus. Glaubst du nicht? Probiers erstmal. Spätestens wenn du dasitzt und siehst was du (auch wenns dumm ist) umgeräumt hast...es gibt ein gutes Gefühl als würde man im eigenen Seelenleben auch den Müll rausbringen und Dinge neu sortieren. Du denkst niedriges Selbstbewusstsein ist ein Zustand, den man nicht einfach verändern kann? Falsch. So lächerlich falsch. Änder mal deine Frisur und kauf dir richtig schicke Klamotten, in denen du dich wohl fühlst. Es ist so Banane, aber das gibt Selbstbewusstsein als hättest du es einfach so bar gekauft.

Man kann viel tricksen und probieren oder man kann aufgeben. Wenn du aufgibst ist das auch nicht schlimm. Viele tun das. Mein Mitleid oder das von anderen hilft dir da auch nicht. Dann werde lieber zum PC-Spieler oder so - da geht die Zeit wenigstens rum und du bist ab und zu abgelenkt. Und vllt geht es dir ja auch so, dass das dann nur Anlauf nehmen ist bis du wirklich mal was ändern willst.

Kannst auch Psychiater und Medikamente ausprobieren - manchen hilft das, aber ich würde erst alles andere testen. Bist ja nicht im Kriegsgebiet geboren - kostenlose Hilfe gibts in Deutschland so viel. Das läuft nich weg.

LG

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Viel reden ist das einzige, was eventuell helfen könnte. Aber mach dir nichts vor, das führt auch sehr viel Streit, denn psychisch krankhafte Menschen und zwar in der Regel egal welcher Art sind nicht gerade erfreut, wenn man sie direkt darauf anspricht. Ich könnte mir vorstellen, dass ein relativ wirksames Argument die Folgen sind, denn selbst wenn man mal davon ausgeht, dass das Erbrechen dazu führen würde, dass man schlank wird oder bleibt und das ist nicht bewiesen dann kann man dem entgegen halten, dass die negativen Folgen sehr wohl ziemlich genau bekannt sind: Magen-Darm-Krankheiten, chronisches Sodbrennen, Speiseröhrenkrebs, Kehlkopfkrebs, schlechte Zähne, soziale Isolation, krankhafte Verhaltensweisen, Fresssucht, psychische Störungen und vieles mehr.

Also unterm Strich ein schlechter Deal. Darüber würde ich einfach mal mit ihr reden und sag ihr auch ruhig, dass es widerlich und eklig und dumm ist. Denn das ist es.

Leider allerdings kann dir keiner wirklich sagen, ob das zum Erfolg führt oder ob sie es dann einfach heimlich macht. Ich bin wirklich jmd, der selten zu therapeutischer Hilfe rät, weil ich finde das sollte immer die letzte Lösung sein, aber da Bulimie so schädlich ist, würde ich wirklich sagen, wenn du den begründeten Verdacht hast, dass es eine ständige und ernsthafte Erkrankung ist musst du zuerst deutlich mit ihr, dann evtl. deutlich mit ihren Eltern und vor allem mit Stellen reden, die sich wirklich auskennen, also Beratungsstellen, Hotline kann ihr vllt helfen, da musst dich mal schlau machen was alles gibt, aber erstmal mit reden versuchen. Und am Ende, wenn das Problem hartknäckig ist, muss eine Therapie stehen, denn wir reden von einer gesundheitsgefährdenden Krankheit, das ist wie wenn sich jemand täglich ein Stückchen Haut wegschneidet, nur halt nicht so sichtbar, aber man kann es nicht einfach gut sein lassen. Man muss das behandeln und heilen, sonst bleibt es für immer und wird in fast allen Fällen schlimmer.

Es kann aber auch nur eine Phase sein und mit viel Vertrauen und gutem Zureden noch so zu lösen. Die Verantwortung das eine vom andern zu unterscheiden und vllt auch der "Böse" zu sein, der aus Liebe klare Töne anschlägt, liegt bei dir.

LG, alles Gute!

PS: Eine früher sehr gute Freundin von mir hat das auch. Ich konnte sie leider nie davon überzeugen, dass sie ein Problem hat. Sie sieht wahnsinnig gut aus und hat daher immer einen ebenso "tollen" Typ zur Seite, der ihr das Gefühl gibt alles ist in Ordnung, nur ist es leider nicht. Tut mir heute noch Leid, dass sie da so stur ist und sich einfach nicht helfen lässt. Man kann sie ja nicht zwingen und wenn man ernster wird würde sie lieber den Kontakt abbrechen, als sich helfen zu lassen. Was soll man da tun? Ich hoffe bei dir läuft es besser, aber letztlich muss derjenige erstmal begreifen, dass er Hilfe benötigt, wenn das nicht der Fall ist wird es wahnsinnig schwer doch iwann muss man dann akzeptieren, dass man jemanden nicht zwingen kann, man kann ihm nur solange beistehen und immer wieder die Chancen nutzen zu helfen wie es iwie geht in der Hoffnung iwann wirklich helfen zu können. Ich erzähl dir das nur, um dir zu zeigen wie krass das werden kann, daher ist es meiner Meinung nach sehr wichtig so früh wie irgendwie möglich das sofort zu beenden und einen guten Weg einzuschlagen.

Viel Erfolg!

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